DE603417C - Kopierapparat mit Vorrichtung zum Bestimmen der richtigen Belichtungszeit usw. - Google Patents

Kopierapparat mit Vorrichtung zum Bestimmen der richtigen Belichtungszeit usw.

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DE603417C
DE603417C DEI46751D DEI0046751D DE603417C DE 603417 C DE603417 C DE 603417C DE I46751 D DEI46751 D DE I46751D DE I0046751 D DEI0046751 D DE I0046751D DE 603417 C DE603417 C DE 603417C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01JMEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J1/00Photometry, e.g. photographic exposure meter
    • G01J1/10Photometry, e.g. photographic exposure meter by comparison with reference light or electric value provisionally void
    • G01J1/12Photometry, e.g. photographic exposure meter by comparison with reference light or electric value provisionally void using wholly visual means
    • G01J1/122Visual exposure meters for determining the exposure time in photographical recording or reproducing
    • G01J1/124Visual exposure meters for determining the exposure time in photographical recording or reproducing based on the comparison of the intensity of measured light with a comparison source or comparison illuminated surface

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Color Electrophotography (AREA)

Description

  • Kopierapparat mit Vorrichtung zum Bestimmen der richtigen Belichtungszeit usw. Gegenstand der Erfindung ist ein Kopierapparat mit einer Vorrichtung zum Bestimmen der richtigen Belichtungszeit bzw. Lichtmenge und der Gradation des zu wählenden Papiers beim Kopieren von photographischen Negativen.
  • Es sind bereits derartige Kopierapparate bekannt; bei diesen Geräten wird der hellste und dunkelste Punkt des Negativs und damit der Schwärzungsumfang meist durch Vergleich mit Stufenkeilen festgestellt. Auch ist bereits vorgeschlagen worden, mittels eines geschlitzten Spiegels das zu kopierende Negativ mit einer konstanten Vergleichslichtquelle zu vergleichen. Bei allen diesen Einrichtungen ist es aber bisher nicht möglich, die ganze Fläche des Negativs zusammen mit der ganzen Vergleichsfläche zu betrachten, obwohl nur dadurch die bildwichtigsten hellsten und dunkelsten Punkte ohne Schwierigkeiten ermittelt werden können. Zur Abtastung bzw. Ermittlung dieser Punkte war bisher eine Verschiebung der Vergleichslichtquelle oder Berechnungen erforderlich.
  • Auch hat man schon vorgeschlagen, den Schwärzungsumfang durch ein von unten beleuchtetes, über oder unter dem Negativ liegendes Raster zu bestimmen. Bei diesem Meßverfahren handelt es sich nicht um einen Vergleich, sondern lediglich um das Erkennen des Augenblicks, in dem die Meßstelle des Negativs beim Verschieben eines Graukeils die ungefähre Schwärze des Rasters erreicht hat. Ist die absolute Schwärze erreicht, so' kann der Graukeil ohne jede Wirkung weiter vorgeschoben werden. Diese Art der Messung läßt das Bestimmen des richtigen Wertes nur nach einer Seite hin zu. Reguliert man über die richtigen Wertpunkte hinaus, dann verändert sich das Resultat nicht mehr, und die Dichtenangabe ist ungenau und unbrauchbar.
  • Durch die Erfindung ist es möglich, in einfachster Weise das gesamte Negativ und das Vergleichsfeld zu übersehen und die, Dichtemessung nach zwei Seiten hin vorzunehmen. Gemäß der Erfindung befindet sich zwischen der Vergleichslichtquelle und dem zu kopierenden Negativ ein Gitter. Dieses Gitter wird von der entgegengesetzten Seite beleuchtet wie das Negativ. Das Gitter ist undurchsichtig und besitzt einen Farbanstrich, der der Farbe des Vergleichslichts und des Betrachtungslichts für das Negativ gleich ist. Diese Farbe ist zweckmäßigerweise rot. Das Gitter kann unmittelbar auf dem Negativ ruhen oder in geringem Abstand über der Kopierfläche schwenkbar angeordnet sein. Das beleuchtete Gitter und das durchleuchtete Negativ wird mittels eines oder mehrerer Spiegel in der gleichen Ebene derart abgebildet, daß das Gitterbild über dem Negativ zu liegen scheint. Die Belichtungszeit -wird durch Messen des hellsten Negativpunktes bestimmt, während die Gradation des zu wählenden Papiers durch Messung des Schwärzungsumfangs festgestellt wird. An dem Einstellhebel zum Regeln des Kopierlichts ist die Gradation des Papiers unmittelbar ablesbar. Ähnliche Vorrichtungen sind bei anderen Kopierapparaten mit Einrichtungen zur Bestimmung der notwendigen Lichtmenge von Negativen verschiedener Dichte und der zu wählenden Papiersorte an sich bekannt.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen Abb. i eine Seitenansicht des gesamten Kopiergerätes mit der Vorrichtung zur Ermittlung der richtigen Belichtungszeit und des richtigen Papiers, Abb. a eine Seitenansicht des Gitters in Ruhestellung nach dem Herabschwenken des Kopierdeckels, Abb.3 und q. eine Einzelansicht des abschwenkbaren Gitters, von oben gesehen.
  • In dem Kopiergerät i befindet sich die Kopierlampe a, ein Widerstand 3 zum Regeln des Kopierlichts, eine Vergleichslichtquelle q. und zwei Spiegel 5 und 6. Der Spiegel 5 wirft das von der Vergleichslichtquelle q. ausstrahlende Licht von oben auf das Gitter 7, während der Spiegel 6 den Zweck hat, das beleuchtete Gitter 7 und das von unten durchleuchtete Negativ 8 gleichzeitig betrachten zu können. Während der Einstellung des hellsten und dunkelsten Punktes befindet sich der Kopierdeckel 9 in hochgeschwenkter Stellung (vgl. Abb. i). Nach vollendeter Messung -wird der Deckel 9 herabgeklappt. Hierdurch wird gleichzeitig das Gitter 7 zur Seite geschwenkt (vgl. Abb. a). Das Gitter 7 kann verschieden ausgebildet sein. In den Abb. 3 und ¢ sind zwei Ausführungsformen dargestellt. Die Gitterleisten 7a bilden zweckmäßigerweise einen Rahmen von solcher Größe, da.ß auch das größte zu photometrierende Negativ noch vom Gitter erfaßt -wird (vgl. Abb. 3). Um die Helligkeit des Gitters mit jedem Punkt des Bildes vergleichen zu können, ist es zweckmäßig, statt der Leisten 7a kleine punktförmige Elemente 7b zu -wählen, die durch ein dünnes Drahtnetz 7c gehalten werden. An Stelle- des Gitters 7 b, 7 c können aber auch einzelne Vergleichsstreifen 7a verwendet werden.
  • Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende.
  • Nach dem Auflegen des Negativs 8 auf die Kopierfläche stellt man mittels des Hebels io das Kopierlicht so ein, daß der hellste Punkt des Negativs mit der Helligkeit des von der Vergleichslichtquelle q. beleuchteten Gitters 7 übereinstimmt. Hierdurch ist die Lichtmenge (Belichtungszeit) eingestellt. Zur Ermittlung der richtigen Gradation des Papiers bewegt man den Hebel i o so weit abwärts. (vgl. Pfeilrichtung Abb. i), bis der bildwichtigste dunkelste Punkt mit der Helligkeit des von der Vergleichslichtquelle bestrahlten Gitters übereinstimmt. Ist dies der Fall, so liest man neben dem Hebel i o die Gradation des zu wählenden Papiers unmittelbar ab-, worauf der Hebel io durch. eine Feder selbsttätig in die ursprünglich. eingestellte Stellung (hellsten Punkt) zurückgeführt -wird. Hierauf wird das ermittelte Papier auf die Kopierfläche gelegt und der Kopierdeckel 9 geschlossen. Die Lichtmenge bzw. Belichtungszeit wird selbsttätig eingestellt, da der mit dem Hebel i o verbundene Reiter i i den Widerstand 3 für das Kopierlicht z je nach der Dichte des Negativs selbsttätig regelt. Während der Einstellung ist das Kopierlicht z und das Vergleichslicht durch ein rotes Filter abgedeckt, um die in der Dunkelkammer liegenden Papiere nicht zu verschleiern. Das Gitter ist mit einem roten Farbanstrich versehen, um die von den Lichtquellen z und q. ausgehenden rötlichen Lichtstrahlen bessermit der Helligkeit des Vergleichsfeldes abgleichen zu können. Das Gitter 7 braucht nicht örtlich zwischen Vergleichslichtquelle und Negativ zu liegen; es genügt vielmehr, da.ß es im Licht= weg zwischen diesen beiden Gegenständen liegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kopierapparat mit Vorrichtung zum Bestimmen der richtigen Belichtungszeit bzw. Lichtmenge und der Gradation des zu wählenden Papiers beim Kopieren von photographischen Negativen mittels eines Gitters, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitter zwischen Vergleichs- und Kopierlichtquelle angeordnet ist. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitter (7) von der entgegengesetzten Seite beleuchtet wird wie das Negativ (8). 3. ' Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbe des Gitters (7) gleich der Farbe des Vergleichslichts (q.) und des Kopierlichts (a) für das Negativ ist. q.. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten (7a bzw. 7b, 7c) des Gitters (7) undurchsichtig sind. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitter (7) abschwenkbar ist. 6. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das beleuchtete Gitter (7) und das durchleuchtete Negativ (8) durch einen oder mehrere Spiegel (5, 6) in der gleichen Ebene derartig abgebildet werden, daß das Gitterbild über dem Negativbild zu liegen scheint. 7. Vorrichtung nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwärzungsumfang in bekannter Weise durch Vergleich des dünnsten und dichtesten Negativpunktes mit dem in seiner Helligkeit regelbaren Gitter (7) ermittelt wird.
DEI46751D 1933-03-15 1933-03-15 Kopierapparat mit Vorrichtung zum Bestimmen der richtigen Belichtungszeit usw. Expired DE603417C (de)

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