DE603530C - Kochgefaess aus Porzellan, Steingut, Glas o. dgl. mit Blechmantel - Google Patents

Kochgefaess aus Porzellan, Steingut, Glas o. dgl. mit Blechmantel

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DE603530C
DE603530C DER89420D DER0089420D DE603530C DE 603530 C DE603530 C DE 603530C DE R89420 D DER89420 D DE R89420D DE R0089420 D DER0089420 D DE R0089420D DE 603530 C DE603530 C DE 603530C
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cooking vessel
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porcelain
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J36/00Parts, details or accessories of cooking-vessels
    • A47J36/02Selection of specific materials, e.g. heavy bottoms with copper inlay or with insulating inlay
    • A47J36/04Selection of specific materials, e.g. heavy bottoms with copper inlay or with insulating inlay the materials being non-metallic

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

  • Kochgefäß aus Porzellan, Steingut, Glas o. dgl. mit Blechmantel Gegenstand der Erfindung ist ein Kochgefäß aus Porzellan, Steingut, Glas o. dgl., dessen Außenseite von einem eng anliegenden Blechmantel aus Aluminium, Kupfer o. dgl. umschlossen ist, dessen oberer Rand durch einen Spannring so fest an das Kochgeschirr gepreßt wird, daß das Eindringen von Flüssigkeiten zwischen Gefäß und Mantel verhindert wird.
  • Kochgefäße mit einem Blechmantel sind bekannt. Sie haben den Nachteil, daß sich der Blechmantel bei der Erhitzung ausdehnt und vom Einsatz abhebt, so daß überkochendes Wasser usw. zwischen Mantel und Gefäß eindringen kann. Besonders im Aufwaschbecken dringt Wasser zwischen, den Mantel und den Einsatz der untergetauchten Gefäße. Wird ein solches Gefäß dem Feuer ausgesetzt, so führt die plötzliche Verdampfung des eingeschlossenen Wassers zur Zertrümmerung des keramischen Einsatzes. Um das Eindringen von Flüssigkeiten zu verhindern, sind Verfahren ,angewendet worden, nach welchen der Hohlraum zwischen Mantel und Einsatz mit Kitt ausgefüllt wird. Diese Maßnahme beseitigt den Übelstand nicht, weil der Kitt wohl am keramischen Einsatz, nicht aber am Blechmantel haftet, der bei der EnVärmung infolge Ausdehnung weiter wird und sich von der Kittschicht ablöst. Ein weiterer Übelstand ist der, daß sich der Boden des Metallmantels bei der Erhitzung ausdehnt und nach unten ausstülpt, so daß nur ein kleiner Teil der Bodenfläche auf der Herdplatte aufliegt, wodurch der Wärmeübergang beeinträchtigt wird. Sehr schwierig oder unmöglich ist die Befestigung der Henkel am Metallmantel, besonders dann, wenn der Mantel im Drückverfahren über den Einsatz gezogen ist. Die Befestigung durch Nieten ist infolge der dünnen Blechstärke unzureichend, und undichte Nieturig begünstigt gleichfalls das Eindringen, von Wasser zwischen Mantel und Einsatz.
  • Diese Übelstände werden durch den Erfindungsgegenstand beseitigt, indem der obere Rand des Blechmantels durch .einen um diesen herumgelegten, uriausdehnbaren Spannring aus Metall gegen die Wandung des Einsatzes wasserdicht angepreßt wird. Am Umfange des Einsatzes ist eine Nut vorgesehen, in die der obere Rand des Blechmantels eingedrückt und auch der Spannring -.inngelegt ist. Umeine vollkommene Abdichtung zu erreichen, kann die Nut des Einsatzes vor dem Eindrücken des-Mantelrandes mit Dich. tungsmasse belegt werden. Durch die Einziehung des Mantelrandes in die Nut werden die beiden Gefäße fest und unverrückbar miteinander verbunden, auch der Spannring erhält in der Nut einen festen Sitz, und seine Außenfläche gleicht sich der Außenfläche des Mantels an. Die Henkel werden am Spannring dauerhaft befestigt, während der Mantel an keiner Stelle Nietlöcher erhält, durch die Wasser eindringen könnte. Die den Wärmeübergang hindernde Äusstülpung des Mantelbodens bei der Erhitzung auf der 14-erdplatte oder dem öfheaen Feuer wird dadurch verhindert, daß der Boden des Blechmantels mit gleichmutigen Hohlkehlen versehen ist, die in die im Boden des Einsatzes befindlichen Hohlkehlen eingedrückt sind. Die bei der Erhitzung auftretende Dehnung des Mantelbodens wird von den Hohlkehlen aufgenommen, ohne daß eine Verformung der Bodenfläche eintritt und ohne daß der Wärmeübergang beeinträchtigt wird.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in. einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. i zeigt das zusammengesetzte Kochgefäß in Seitenansicht und Abb.2 einen senkrechten Schnitt durch dasselbe.
  • Das Kochgefäß besteht aus einem Topf a aus keramischem Werkstoff und dem aus Blech im Zieh- oder Drückverfahren hergestellten, den Topf eng umschließenden Mantel b, dessen oberer Rand in die am Umfange des Topfes vorgesehene Nut f eingedrückt ist. Um den eingezogenen Mantel schmiegt sich der zusammengezogene Spannringe, der an seiner offenen Stelle durch Schrauben oder Nieten zusammengehalten. wird und an dem auch die Henkeld befestigt sind. In den Boden des Blechmantels b sind Hohlkehlen e eingedrückt, welche die im Boden des Topfes a befindlichen gleichmittigen Hohlkehlen ausfüllen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kochgefäß aus Porzellan, Steingut, Glas o. dgl., dessen Außenseite von einem eng anliegenden. Blechmantel aus Aluminium, Kupfer o. dgl. umschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Blechmantel (b) am oberen Rande durch einen Spannring (c) an das mit einer Dichtung belegte Kochgefäß (a) angepreßt wird. z. Kochgefäß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Kochgefäß (a) an seinem Umfange mit einer Nut (f) versehen ist, in welche der Mantel. (b) eingedrückt und auch der Spannring (c) .eingelegt ist. 3. Kochgefäß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Spannring (c) die Henkel oder Handgriffe (d) befestigt sind. q.. Kochgefäß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantelboden mit gleichmittigen Hohlkehlen (e) versehen ist, die in die im Boden. des Kochgefäßes (a) befindlichen Hohlkehlen eingedrückt sind.
DER89420D 1933-12-13 1933-12-13 Kochgefaess aus Porzellan, Steingut, Glas o. dgl. mit Blechmantel Expired DE603530C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1692986A1 (de) * 2005-02-22 2006-08-23 Kim, Myung-suk Kochgeschirr

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1692986A1 (de) * 2005-02-22 2006-08-23 Kim, Myung-suk Kochgeschirr

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