DE603892C - Schweisseinrichtung zum Anbringen der Stifte von Bajonettsockeln elektrischer Gluehlampen und aehnlicher geschlossener Glasgefaesse - Google Patents

Schweisseinrichtung zum Anbringen der Stifte von Bajonettsockeln elektrischer Gluehlampen und aehnlicher geschlossener Glasgefaesse

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DE603892C
DE603892C DEP65788D DEP0065788D DE603892C DE 603892 C DE603892 C DE 603892C DE P65788 D DEP65788 D DE P65788D DE P0065788 D DEP0065788 D DE P0065788D DE 603892 C DE603892 C DE 603892C
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DE
Germany
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pins
electrode
welding
socket
trestle
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Expired
Application number
DEP65788D
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English (en)
Inventor
Arnold Kollhoff
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Osram GmbH
Original Assignee
Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J9/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
    • H01J9/24Manufacture or joining of vessels, leading-in conductors or bases
    • H01J9/30Manufacture of bases

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schweißeinrichtung zum Anbringen der Stifte an Bajonettsockeln elektrischer Glühlampen und ähnlicher geschlossener Glasgefäße mit einer die Stifte an eine feste bockartige Elektrode andrückenden beweglichen Elektrode mit einem stopfenartigen, zur Herstellung eines flachen Nietkopfes vorgesehenen Einsatz.
Bei Bajonettsockeln für elektrische Glühlampen und ähnliche geschlossene Glasgefäße werden die Bajonettstifte meist durch Stauchen mit der Sockelhülse verbunden, und zwar entweder von Hand oder auch mittels selbsttätig wirkender Einrichtungen. Diese arbeiten in der Weise, daß in vorgestanzte Löcher der Sockelhülse Drähte eingeschoben, dann in einem gewissen Abstand von der Sockelhülse abgeschnitten und darauf die in das Innere der Hülse hineinragenden Enden der abgeschnittenen Drahtstücke mittels einer ebenfalls in das Hülseninnere hineinbewegten auseinandergespreizten Zange gestaucht werden. Die Nachteile derartiger von Hand oder selbsttätig befestigter Bajonettstifte bestehen darin, daß sie nicht genügend fest in der Hülse sitzen oder aber sich im Laufe der Zeit von selbst lockern, und daß die frei vom Sockel abstehenden Teile der Sockelstifte nicht genügend maßhaltig sind und daher einen ausreichend festen Sitz der Lampe in den Bajonettschlitzen der Fassung nicht gewährleisten.
Die Erfindung bezweckt daher, die Bajonettstifte mit der Sockelhülse durch Verschweißen fester zu vereinigen, und zwar in ähnlicher Weise, wie dies schon für Verbindungsniete von Blechplatten oder Radreifenteilen vorgeschlagen wurde, unter Vermittlung einer die Stifte an eine feste bockartige Elektrode andrückenden beweglichen Elektrode, die ihrerseits mit einem stopfenartigen, flach ausgehöhlten Einsatz zur Herstellung eines flachen Nietkopfes mit festzuschweißendem Bajonettstift versehen ist.
Erfindungsgemäß ist bei einer derartigen Schweißeinrichtung die bockartige Elektrode mit einer annähernd halbzylindrischen Lagerpfanne für die Sockelhülse und mit einer mit der Lagerpfanne bündig abschließenden Buchse ausgestattet, deren Bohrung zur Aufnahme eines durch ein Loch der Sockelhülse hindurchgreifenden Bajonettstiftes dient. Wird bei einer derartigen Schweißeinrichtung die in das Hülseninnere eintretende bewegliche Schweißelektrode der festen bockartigen Elektrode genähert, so wird nicht nur in bekannter Weise das obere in das Hülseninnere vortretende Ende des Baj onettstiftes zu einem flachköpfigen Niet umgeformt, sondern gleichzeitig auch der freistehende Schaftteil des Bajonettstiftes gezwungen, die
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Arnold Kollhoff in Berlin-Spandau.
Bohrung der Buchse unter Erzielung einer genau gleichen Baulänge und Stärke auszufüllen. Es wird somit zusammen mit einer sicheren Verschweißung eine maßhaltige Herstellung der Bajonettstifte erreicht, was für das richtige Einsetzen von mit Bajonettsockeln versehenen Glühlampen in Scheinwerfer sehr wesentlich ist. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäß ausgebildeten Einrichtung in Abb. ι schematisch im Aufriß dargestellt.
Die Abb. 2 und 3 zeigen in größerem Maßstabe die Schweißelektroden der Einrichtung im Längsschnitt und im Querschnitt.
Auf einem Gestell 1 sind zwei Führungsschienen 2,2' (Abb. 3) für einen waagerecht beweglichen Lagerbock 3 befestigt. Der zweckmäßig aus Kupfer bestehende und als Schweißelektrode wirkende Lagerbock besitzt eine annähernd halbzylindrische Lagerpfanne 4 (Abb. 2) zum Einlegen einer Sockelhülse 5, die in bekannter Weise am einen Ende einen am Glasgefäß der Lampe o. dgl. anliegenden Rand 6 und am anderen Ende einen einwärts gebogenen Rand 7 aufweist, der bei der späteren Fertigstellung des Sockels in den aus Isolierstoff bestehenden Bodenteil des Sockels eingreift. Im Lagerbock 3 ist eine mit ihrer Lagerpfanne 4 bündig abschließende konische Buchse 8 aus schwer schmelzbarem Metall, wie etwa Wolfram oder Molybdän, eingebettet. In axialer Verlängerung zu letzterer ist im Lagerbock eine Bohrung 9 vorgesehen, die das Einsetzen der Buchse 8 und auch das Bearbeiten der zur Aufnähme der Buchse dienenden Ausnehmung erleichtert. Die Buchse 8 dient zum Einsetzen eines durch ein Loch 10 der Sockelhülse 5 hindurchgreifenden Bajonettstiftes 1. Oberhalb des Lagerbockes 3 ist ein die zweite Schweißelektrode bildender, beim Schweißvorgang in die Sockelhülse 5 eintretender Bolzen 12 vorgesehen, der in der Buchse 13 eines an einem Gestellbock 14 schwenkbar gelagerten Armes 15 befestigt ist. Letzterer kann durch eine angelenkte Stange 16 verschwenkt werden, wobei sich dann die bolzenförmige Elektrode 12 gegenüber der bockförmigen Elektrode 3 auf und ab bewegt. Im Bolzen 12 ist ein aus schwer schmelzbarem Metall bestehender stopfenförmiger Einsatz 17 eingebettet, der beim Schweißvorgang senkrecht über der Buchse 8 der bockförmigen Elektrode 3 steht. Der Einsatz besitzt an dem der Buchse zugewendeten unteren Ende eine flache Ausnehmung 18. Seine obere Stirnfläche liegt wie die Unterfläche der Buchse 8 frei in einer anschließenden Bohrung 19, Die Vorbewegung des waagerecht beweglichen Lagerbockes 3 in bezug auf die bolzenförmige Schweißelektrode 12 ist durch einen Anschlag 28 begrenzt, und zwar wird durch den Anschlag der Lagerbock 3 in dem Augenblick festgelegt, wo die Buchse 8 in genau senkrechter Verlängerung zum Einsatz 17 der oberen Schweißelektrode steht.
Der Arbeitsvorgang beim Einschweißen eines Stiftes in die Sockelhülse ist der folgende:
Bei zurückgeschobenem Lagerbock 3 wird in die Buchse 8 ein Bajonettstift 11 lose eingeschoben und dann über diesen eine Sockelhülse 5 gesetzt, so daß diese in der Lagerpfanne 4 ruht. Der Bock wird dann in den Führungsleisten 2, 2' bis zum Anschlag 28 vorgeschoben. Durch Hochbewegen der Stange 16 wird sodann der Schweißstrom geschlossen und die bolzenförmige Elektrode 12 der bockförmigen Elektrode 3 genähert, bis die Aushöhlung 18 auf den Kopfteil des Bajonettstiftes 11 trifft. Letzterer schließt den Schweißstromkreis des Transformators und wird durch den durchfließenden Strom stark erhitzt und in einen plastischen Zustand versetzt, so daß er der weiter andrückenden oberen Elektrode 12 nachgibt. Der untere Schaftteil des Bajonettstiftes 11 wird dabei zum festen und allseitigen Anliegen an der Wandung der Buchse gebracht, während sein in die Sockelhülse 5 vortretender Kopfteil zu einem die flache Aushöhlung 18 des Einsatzes 17 ausfüllenden Nietkopf umgeformt wird. Gleichzeitig mit dieser Umformung des Bajonettstiftes tritt ein Verschweißen der unteren Nietkopffläche und auch des oberen Nietstiftumfanges mit der Sockelhülse ein. Ein Verschweißen des umgeformten Bajonettstiftes mit dem Einsatz 17 und der Buchse 8 erfolgt dagegen nicht, da diese aus schwer schmelzbarem Metall bestehen und während der kurzen Dauer des Schweißvorganges nicht genügend erhitzt werden. Nach Beendigung des nur einige Sekunden währenden Schweißvorganges wird die Stange 16 von Hand oder auch selbsttätig, etwa durch Federwirkung, abwärts gezogen und damit die bolzenförmige Elektrode 12 wieder in die Anfangslage zurückbewegt. Der Lagerbock 3 wird dann nach rechts bewegt, damit in gleicher Weise der zweite Bajonettstift in die Sockelhülse eingesetzt und in ihr eingeschweißt werden kann.
Statt den Lagerbock gegenüber der bolzenförmigen Elektrode 12 zu verschieben, könnte natürlich auch umgekehrt bei feststehendem Lagerbock die bolzenförmige Elektrode hin und her bewegt werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Schweißeinrichtung zum Anbringen der Stifte an Bajonettsockeln elektrischer Glühlampen und ähnlicher geschlossener Glasgefäße mit einer die Stifte an eine feste bockartige Elektrode andrückenden beweglichen Elektrode mit einem stopfenartigen, zur Herstellung eines flachen Nietkopfes vorge-
    sehenen Einsatz, dadurch gekennzeichnet, daß die bockartige Schweißelektrode (3) eine annähernd halbzylindrische Lagerpfanne (4) für die Sockelhülse und eine mit der Lagerpfanne bündig abschließende Buchse (8) zur maßhaltigen Herstellung eines eingesetzten und durch ein Loch der Sockelhülse hindurchgreifenden Bajonettstiftes aufweist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die bockartige Schweißelektrode (3) längsverschiebbar ist bis zu einem Anschlag (28), welcher die Vorbewegung der Schweißelektrode (3) beendet, wenn die eingesetzte Buchse (8) genau zentrisch unter dem Einsatzstopfen (17) der auf- und ab beweglichen Schweißelektrode steht
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP65788D 1932-08-06 1932-08-06 Schweisseinrichtung zum Anbringen der Stifte von Bajonettsockeln elektrischer Gluehlampen und aehnlicher geschlossener Glasgefaesse Expired DE603892C (de)

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