DE603903C - Vorrichtung zum Berechnen und sichtbaren Anzeigen von Gewinnanteilen an Totalisatorgeraeten - Google Patents

Vorrichtung zum Berechnen und sichtbaren Anzeigen von Gewinnanteilen an Totalisatorgeraeten

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DE603903C
DE603903C DEW89283D DEW0089283D DE603903C DE 603903 C DE603903 C DE 603903C DE W89283 D DEW89283 D DE W89283D DE W0089283 D DEW0089283 D DE W0089283D DE 603903 C DE603903 C DE 603903C
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum fortschreitenden Berechnen und sichtbaren Anzeigen von Gewinnanteilwerten, die mit Bezug auf ein oder mehrere Pferde oder andere Wetteinheiten zahlbar sind, in Verbindung mit einem Wettrenntotalisator oder einer Wettmaschine oder zum fortschreitenden Berechnen des Verhältnisses zweier beliebig variierender Zahlen oder Mengen.
Die Erfindung ist auf Totalisatorgeräte anwendbar, bei denen von der üblichen Kartenverkaufmaschine 0. dgl. Bewegungen ableitbar sind, und zwar besteht die Erfindung im wesentlichen darin, daß ein logarithmischer Nokken vorgesehen ist, dessen Drehung sich zusammensetzt aus der Drehung eines logaiithmischen Nockens, dessen Anschlag von dem Gesamthinterlegungsgetriebe des Totalisators gesteuert wird, und aus der Drehung eines logarithmischen Nockens, dessen Anschlag von dem Einzelhinterlegungsgetriebe gesteuert wird, so daß die Richtung und Größe der Drehung des zuerst genannten Nockens für die Bewegung der Anzeigescheiben verwendet werden kann.
Diese Anordnung logarithmischer Nocken erübrigt bei einfachster Ausbildung jedwede Rechnung bzw. Umrechnung und gestattet in einfacher Weise, ebenfalls vollkommen selbsttätig,' eventuelle von den Gewinnanteilen abzuziehende Beträge für Steuern usw. zu berücksichtigen.
Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung gehen aus der nachstehenden Beschreibung hervor, in der ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung gemäß der Erfindung dargestettt ist.
Es zeigen
Fig. ι eine Vorderansicht des oberen Teiles einer Totalisatoranlage mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Anzeigen der Geldgewinnanteile..
Fig. 2 zeigt schematisch das Getriebe, durch das die von dem Getriebe für die Gesamtwetten und den Aufzeichnungsorganen für alle Pferde abgeleitete Bewegung auf den Gewinnanteilanzeigeapparat des Totalisators übertragen wird.
Fig. 3 zeigt in vergrößertem Maßstabe schaubildlich eine der in Fig. 1 dargestellten Gewinnanteilanzeigeöfmungen; sie gibt in gestrichelten Linien die Gewinnanteilanzeigetrommeln wieder.
Fig. 4 zeigt eine schematische Ansicht der Vorrichtung, durch die die durch das in Fig. 6 dargestellte Getriebe erteilte resultierende Bewegung auf die in Fig. 1 und 3 dargestellten Gewinnanteilanzeigetrommehi übertragen wird.
Fig. 5 zeigt eine schaubildliche Darstellung der Organe in vergrößertem Maßstabe, die zur Freigabe des dem betreffenden logarithmischen Nocken zugeordneten Sperrgetriebes vorgesehen sind.
Fig. 6 zeigt in Seitenansicht den scheibenförmigen Nocken, der zum Übertragen der dem logarithmischen Gewinnanteil entsprechenden Bewegung in eine hin und her gehende Bewegung dient, die den in den Fig. ι und 3 dargestellten Gewinnanteilanzeigetrommeln erteilt werden kann.
Fig. 7 zeigt eine vergrößerte Ansicht des inneren Teües des Getriebes, das die Bewegung des oder der Anschläge steuert, an denen der Nocken für die Gesamtwetten angreift.
Fig. 8 zeigt in vergrößertem Maßstabe eine Schnittansicht eines Teües des zum Bewegen der Anschläge benutzten Antriebes. Fig. 9 zeigt eine Ansicht des in Fig. 8 darge- r stellten Freilaufkettenrades.
Fig. 10 zeigt schematisch eine andere Ausführungsform des in Fig. 6 dargestellten Übertragungsgetriebes.
Auf der Hauptwelle 9 (Fig. 2), die in geeigneten Lagern in einem Rahmen angeordnet ist, ist ein nockenförmiges Organ 10 aufgekeilt, das als Nocken für die Gesamtwetten nach einer" logarithmischen Kurve entworfen ist. Dieser Nocken 10 kann an einen Anschlag 11 angreifen, der längs eines Schlitzes 12 in einem Träger in Form eines Paares Scheiben 112 verschiebbar ist, die lose auf der Welle 9 angeordnet und ihr gegenüber beispielsweise mittels einer Konsole 13 und eines entfernbaren Bolzens 14 eingestellt werden können. Der Bolzen kann in eines der Löcher 15 in den Scheiben 112 eingreifen. Der Zweck der oben gekennzeichneten Einstellungsorgane ist der, eine Teildrehung der Scheiben 112 gegenüber dem Nocken 10 und der Welle 9 zu gestatten, um. prozentuale Abzüge vom Gewinnanteil, die für Steuern, laufende Atisgaben u.dgl. verlangt werden, zu schaffen.
Der Anschlag 11 kann längs des Schlitzes 12 in radialer Richtung von der Welle 9 mittels einer Gewindestange 16, auf der er angeordnet ist, wegbewegt werden. Die Gewindestange 16 wird in auf einer der Scheiben 112 angeordneten Lagern 17 getragen (Fig. 2 und 5).
An dem unteren Ende der Gewindestange 16 befindet sich ein Stirnrad 18 (Fig. .7); dieses kämmt mit einem auf dem unteren Ende einer Steuerstange 20 angeordneten Stirnrad 19; die Steuerstange 20 erhält eine Drehbewegung von dem Stirnrad 21 über Kegelräder 23 und 24 und ein Ritzel 22. Das Stirnrad 21, das lose auf der Welle 9 angeordnet ist, ist mit einem Kettenrad 25 gekuppelt, das durch eine Kette mit dem Getriebe für die Gesamtwetten des Totalisators verbunden ist. Das Kegelrad 24 kann mit dem Kegelrade 23 außer Eingriff gebracht werden, um eine Weiterbewegung des Anschlages ix längs des Schlitzes 12 zu verhindern oder um den Anschlag 11 in die Null- oder Ausgangsstellung im Schlitz 12 zurückzubringen.
Falls es nötig ist, können für jeden einzelnen Nocken 10 mehr als ein Anschlag und ihm zugeordnete Getriebe vorgesehen sein. Diese Anschläge sind in Schlitzen 12, 33, 34 (Fig. 2) steuerbar, die in radialer Richtung rund um die Welle 9 angeordnet sind. In diesem Falle sind die Getriebe für jeden Anschlag miteinander verbunden, damit die Anschläge 11 in einem voraus bestimmten Verhältnis so gesteuert werden, daß der Nocken 10 nacheinander an ihnen angreift.
Beispielsweise wird, wenn die verschiedenen Anschläge im Verhältnis 10:1 mit Bezug aufeinander gesteuert werden, der zweite Anschlag 1Z10 des Betrages des ersten Anschlages und der dritte 1Z10 des Betrages des zweiten drehen; in diesem Falle befindet sich der Winkelabstand zwischen den Schlitzen, in denen die Anschläge in der Scheibe 112 angeordnet sind, in Übereinstimmung mit dem Winkelverhältnis zwischen der .logarithmischen Stellung von zehn bzw. einhundert bzw. eintausend auf einem logarithmischen Maßstabe, der nach demselben Maßstabe berechnet ist wie der, der zur Herstellung des Nockens 10 benutzt wurde. Auf diese Weise würde der zweite Anschlag in Berührung mit dem Nocken bewegt werden5 wenn der erste Anschlag den Punkt, der 100 Hinter-, legungen darstellt, erreicht hat und von dem Nocken durch die in Fig. 5 dargestellten Organe freigegeben worden ist.
Der zweite Anschlag wird dann die Bewegung des Nockens nach einem Punkte steuern, der 1000 Hinterlegungen darstellt, wenn der dritte Anschlag die Stellung erreicht hat, um an dem Nocken anzugreifen und seine Bewegung nach 10 000 zu steuern. Es kann eine beliebige Anzahl von Anschlaggetrieben für jeden Nocken verwendet und ein beliebiges Übersetzungsverhältnis für die Getriebe benutzt werden. Zu ■diesem Zwecke ist ein selbsttätiges Getriebe zum Überwechseln von einem Anschlag 11 nach einem anderen erforderlich. Ein solches Getriebe ist in. Fig. 2 und 5 dargestellt. Die das Kegelrad 24 tragende Steuerstange 20 ist mit einem Stellring 26 versehen, der auf einem Bolzen 27 auf einem an die Scheibe 112 angelenkten Hebel 28 ruht.
Eine Feder 29 hat das Bestreben, das innere Ende des Hebels 28 und damit den Bolzen 27 anzuheben. Die Steuerstange 20 würde ebenfalls durch die Feder 29 , angehoben werden, wenn nicht der Hebel 28 durch Eingriff eines auf ihm angeordneten Bolzens 30 an einem ebenfalls auf der Scheibe 112 angelenkten Hebel 31 niedergehalten, würde. An dem oberen Ende des zweiten Hebels 31 kann, der Anschlag 11 angreifen, der den Hebel 31 teilweise schwenkt und den Bolzen 30 außer Eingriff mit dem Bund bringt. Die Stange 20 kann sich nun unter der Wirkung "der Feder 29 und einer Feder 32
(Fig. 7) frei anheben und das Kegelrad 24 außer Eingriff mit dem Kegelrade 23 bringen, wodurch eine Weiterbewegung des Anschlages 11 vermieden wird.
Der Nocken 10 (Fig. 2) für die Gesamtwetten und sein Anschlag oder seine Anschläge 11 werden durch auf die Welle 9 mittels eines Gewichtes 35, einer Schnur 36 und einer Rolle 37, an deren Umfang die Schnur läuft, ausgeübte Drehte kraft in Eingriff gehalten. Durch diese Organe folgt der Nocken 10 der Bewegung des Anschlages oder der Anschläge 13 und verursacht eine Teildrehung der Welle 9 und der auf ihr angeordneten Teile.
Ein Freilauf kettenrad 43 mit Sperrklinkenkupplung (Fig. 2, 8 und-9) ist durch eine Kette mit den Getrieben eines Totalisators verbunden, der zum Registrieren der Gesamthinterlegungen auf ein einzelnes Pferd vorgesehen ist.
4ö Es sind so viele Kettenräder 43 und zugeordnete Getriebe vorgesehen, als sich voraussichtlich Pferde in einem Rennen befinden. Zum Antreiben des Anschlaggetriebes kann ein elektrischer, stufenweise arbeitender Motor Verwendung finden. In diesem Falle können die Verbindungen vom Anschlaggetriebe aus unmittelbar nach den später näher zu beschreibenden Teilen 51 gemacht werden. Dann könnte das Kettenrad 43 wegfallen.
Die Buchse 44 (Fig. 2, 8), auf der der innere Teil des Sperrklinkenkettenrades 43 angeordnet ist, befindet sich lose auf der Welle 9 und trägt ein Stirnrad 40, das das Anschlaggetriebe des Nockens 52 für ein einzelnes Pferd und das zugeordnete Getriebe mittels eines Ritzels 48 antreiben kann, das auf einer der Scheibe 112 ähnlichen Scheibe 51 angeordnet ist. Die Scheibe 51 befindet sich lose auf der Welle 9, kann aber durch ein Verbindungsstück 50 mit Stellring 49
auf der Welle 9 verklammert werden. Die Übertragung der Drehung des Ritzels 48 auf den Nockenanschlag 53 geschieht in der gleichen Weise wie die Übertragung von dem Ritzel 22 (Fig. 7) nach dem Anschlag 11 (Fig. 2). Der
auf einer Buchse 55 auf der Welle 9 angeordnete Nocken 52 wird mit dem Anschlag 53 mittels einer auf die Scheibe 38 durch ein Gewicht 39 ausgeübten Torsionskraft in Berührung gehalten. Ein Ausgleichsgewicht 54 hängt vom Umfang der Scheibe 51 herab, um die durch das Gewicht 39 auf die Welle 9 hervorgerufene Wirkung auszugleichen.
Auf der Buchse 55 ist weiterhin eine Scheibe
56 mit einer Kurvenbahn 57 (Fig. 6) befestigt, die ebenfalls nach einer logarithmischen Kurve berechnet ist. Eine feste Führungsplatte 58, durch die die Welle 9 hindurchgeht, ist mit einem Schlitz 59 versehen, in dem ein Anschlag 60 durch die Kurvenbahn 57 bewegt werden kann.
Die Kurvenbahn 57 kann, in radialer Richtung von der Wellenachse ausgehend, nach verschiedenen Maßstäben berechnet werden; beispielsweise würde nach Erreichen eines bestimmten Wertes der Maßstab für 1 Mark 2 Mark darstellen. Bei dein obengenannten Verfahren müßte Vorkehrung dafür getroffen werden, daß das Getriebe zum Antrieb der Preistrommeln selbsttätig einstellbar ist.
Der Anschlag 60 ist durch Schnüre 61 und 62 mit einer Buchse 63 (Fig. 4) verbunden, die auf eine ein Stirnrad 65 tragende Stange 64 aufgeschraubt ist. Die Schnüre 61 und 62 laufen über Scheiben 66 und enden in Gewichten 67, die die Schnüre unter Spannung halten.
Die Stange 64 ist verschiebbar in Lagern 68 angeordnet und greift in einen Gabelhebel 69 ein, dessen eines Ende mit einer gewichtsbelaste- · ten Schnur 70 versehen ist, die auf die Stange 64 einen Zug nach links (Fig. 4) ausübt. Die Schnur 70 ist um eine Scheibe 71 gewickelt, auf deren Welle ein Schaltarm 72 angeordnet ist. Der Schaltarm 72 kann an dem einen oder anderen der Kontaktpaare 73 und 74 angreifen, je nachdem wie er durch die Bewegung der Anschläge 11 und 53 (Fig. 2) beeinflußt ist, wodurch die Scheibe 56 und der Anschlag 60 gesteuert werden.
Die elektrischen Leitungen, die die betreffenden Kontaktpaare 73 und 74 mit dem nicht dargestellten Motor verbinden, sind so angeordnet, daß der Motor in Betrieb gesetzt wird, sobald eines der Kontaktpaare durch den Schalterarm 72 kurzgeschlossen ist. Der Motor dreht sich dann weiter, bis der Schalterarm in seine neutrale Lage zurückgedreht worden ist. Die Bewegung der Gewinnanzeigetrommeln in beiden Richtungen wird auf diese Weise unmittelbar durch Drehung des Elektromotors gesteuert, der sich seinerseits in der einen oder anderen Richtung dreht, je nach der Bewegung des Schalterarmes 72 infolge des Anhebens oder Senkens des Anschlages 60 durch den Nocken 57. Der Elektromotor ist durch ein Stirnrad 76 (Fig. 4) mit der Welle 75 verbunden. Die Welle 75 ist in Stützlagem 77 an der Rückseite einer Tafel 78 angeordnet, die zum Anzeigen der Geldgewinnanteilwerte mittels der Gewinnanzeigetrommehi 79, 80, 81 und 82 vorgesehen ist. Ein Relaisschaltsystem kann verwendet werden, bei dem ein niedergespannter Strom zum Steuern von Solenoiden benutzt wird, die einen Hochspannungsmotorschalter steuern.
Die Welle 75 trägt ein breites Ritzel 83, das mit dem Ritzel 65 und weiterhin mit einem auf einer Welle 85 angeordneten Stirnrad 84 kämmt. 11g Neben dem Stirnrade 84 befindet sich ein nicht dargestelltes Kettenrad. Dieses Kettenrad ist durch eine Kette 86 mit einem Kettenrade auf der Pfennigtrommel 79 verbunden, die ihrerseits die Marktrommeln 80 mittels des Stirnrades 88, Welle 89, Kettenräder 90 und 91 und Kette 92 antreibt.
Die Marktrommel 80, die auf der Trommelwelle 93 lose angeordnet ist, treibt die Zehnmarktrommel 81 mittels Bolzen 94, Sternrades 95, Welle 96, Kettenrades 97, Kette 98, Kettenrades 99 auf der Trommel 81. Die Zehnmarktrommel 81 treibt ihrerseits die Zwanzigmarktrommel 82 mittels Sternrades 100, Kettenrades 101, Kette 102 und Kettenrades 103. Auf ähnliche Weise kann eine Zweihundertmarktrommel durch die Zwanzigmarktrommel angetrieben werden.
Fig. 10 zeigt schematisch abweichend ausgebildete Organe, durch die die dem Anschlag 60 (Fig. 6) durch die Nockenscheibe 56 erteilte Bewegung auf den Gewinnanteilanzeigeapparat ähnlich dem in Fig. 4 dargestellten übertragen werden kann. Bei dieser Ausführung ist der Anschlag 60 auf einer Schraubenspindel 104 angeordnet, auf der ein Reibrad 105 und ein Ritzel 106 befestigt ist. Das Radios kann an zwei dauernd umlaufenden Scheiben 107 und 108 angreifen, die nahe dem Rade 105 angeordnet sind und in entgegengesetzten Richtungen rotieren.
Wenn der Anschlag 60 durch den Scheibennocken 56 oder durch Gewichte 67 bewegt wird, wird dementsprechend die Spindel 104 angehoben oder gesenkt. Auf diese Weise wird das Rad 105 in Eingriff mit der einen oder der anderen der Scheiben 107 und 108 gebracht, und dadurch wird das Ritzel 106 zwangsweise iii Drehung versetzt. Zur Verwirklichung der Drehung des Ritzels 106 zwecks Steuerns des Anzeigemechanismus können irgendwelche geeignete Organe angewandt werden.
Kurz ausgedrückt arbeitet die beschriebene Ausführungsform der Erfindung wie folgt:
Wenn sich die Welle 9 (Fig. 2) dreht, wie oben ausgeführt wurde, dreht sich die Scheibe 51 ebenfalls, und zufolge der zwischen dem Anschlag 53 und dem Nocken 52 hergestellten Berührung wird der Nocken 52 ebenfalls gedreht und nimmt die Buchse 55 in einer logarithmischen Bewegung mit, die dazu benutzt werden kann, auf ein besonderes Pferd getätigte Wetten anzuzeigen, oder die durch die Nockenscheibe 56 (Fig. 6) und den zugeordneten Mechanismus in hin und her gehende Bewegung übertragen werden kann, die zum Anzeigen der auf ein besonderes Pferd getätigten Wetten nutzbar gemacht wird.
Es ist zu bemerken, daß, wenn die Welle 9 sich dreht, die Scheibe 51 in einer Richtung entgegengesetzt dem Uhrzeigersinne bewegt wird und der Anschlag 53 das Bestreben hat, den Nocken 52 und seine Buchse 55 zu bewegen. Wenn jedoch das besonders vorgesehene Freilaufkettenrad 43 von dem Hinterlegungsmechanismus für ein einzelnes Pferd gedreht wird, dreht es die Buchse 44 und das Rad 40, das mit dem An schlagmechanismus^ getrieblich verbunden ist, und bewegt diesen mit der Scheibe 51 in Uhrzeigerrichtung, wodurch ebenfalls eine Bewegung des Nockens in Uhrzeigerrichtung hervorgerufen wird, entgegengesetzt derjenigen, die ihm durch die Welle 9 erteilt ist.
Wenn der Nocken 10 beispielsweise die Welle 9 entgegen dem Uhrzeigersinne über 50 ° bewegt, bewegt sich die Scheibe 51 um 50 ° entgegen dem Uhrzeigersinne. Wenn dann eine Wette für ein Pferd getätigt wird, das durch die Scheibe
51 dargestellt ist, wird der Anschlag 53 nach außen bewegt. Der Nocken 52, der an dem Anschlag 53 anliegt, bewegt dann die Buchse 55 beispielsweise 40 ° im Uhrzeigersinne. Die resultierende Bewegung des Nockens 52 aus seiner Anfangsstellung wird 10 ° entgegen dem Uhrzeigersinne sein, welche Bewegung den logarithmischen Gewinnanteil darstellen würde. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist so berechnet, daß sie die resultierende Bewegung des Nokkens 52 zum Aufzeichnen oder Anzeigen der auf ein Einzelpferd in jenem Augenblicke getätigten Wetten ausnutzt, die durch die kombinierten Bewegungen der Scheibe 51 und des Anschlages
52 in jedem Augenblicke hervorgerufen ist. Es können geeignete Organe zur Nullstellung
der gesamten Vorrichtung vorgesehen sein, d. h. die Nocken 10 und 52 in ihre Ausgangsstellung zurückzubringen.
Um die Anschläge 11 und 53 in die Nullstellung zurückzubringen, können Federn vorgesehen sein, die aufgewunden werden können, wenn sich die Anschläge nach auswärts bewegen, und die selbsttätig, beispielsweise durch ein Solenoid oder andere elektromagnetische Organe, freigegeben werden.
Auch können zwischen dem Freilaufkettenrad 43 und dem Totalisator Zählorgane zwischengeschaltet sein, die als Kontrolle für die auf ein einzelnes Pferd getätigten Hinterlegungen dienen. Weiterhin können in den Antrieb nach dem Kettenrad 25 (Fig. 7) Zählorgane eingeschaltet sein, die eine Kontrolle der Gesamtzahl der auf das Wettrennen oder auf jedes Pferd getätigten Hinterlegungen schaffen. Diese Zahlen können an der Vorderseite des Totalisators ebenso wie die Gewinnanzeigewerte durch geeignete Organe angezeigt werden.
Statt der Anordnung des Klemmringes 49 (Fig. 8) und des Klemmbandes 50 können Organe, wie beispielsweise eine Kupplung, in den von der Welle 9 ausgehenden Antrieb zwischengeschaltet' sein, um die Scheiben 51 und das mit ihnen verbundene Getriebe für die Hinterlegungen außer Tätigkeit zu setzen, falls das durch ihn dargestellte Pferd außer Wettbewerb läuft oder aus dem Rennen fällt.
Statt die Anschläge 11 und 53 (Fig. 2) mittels der Schrauben 16 und 45 zu bewegen, kann ein Kettenrad und Kettengetriebe benutzt werden, das eine Drehung von dem mit Bezug auf Fig. 7
beschriebenen Getriebe oder von einem stufenweise arbeitenden Motor ableitet, der elektrische Impulse von den gebräuchlichen Kartenverkaufsmaschinen des Totalisators empfängt.
Es ist selbstverständlich, daß so viele Preisanzeigegetriebe, wie erforderlich sind, auf der Hauptwelle 9 angeordnet sein können. Falls aber eine solche Anordnung nicht vorteilhaft ist, kann die Hauptwelle aus mehreren Teilen gebildet werden, die gemeinschaftlich getrieblich miteinander verbunden sind. Wenn ein Hinterleger bei Verwendung der Vorrichtung der Erfindung den Preis, den er ungefähr für ein einzelnes Pferd erhält, zu erfahren wünscht, braucht er nur die bezüglichen Preisaufzeichnungstrommeln 79 bis 82 o. dgl. nachzusehen, auf denen der zahlbare Preis angezeigt ist. Es ist keine Berechnung oder anderweitige Hinterlegung notwendig.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Berechnen und sichtbaren Anzeigen von mit Bezug auf ein oder mehrere Pferde oder andere Wetteinheiten zahlbaren Gewinnanteilwerten, gekennzeichnet durch einen logarithmischen Nocken (56), dessen Drehung sich zusammensetzt aus der Drehung eines logarithmischen Nokkens (10), dessen Anschlag (11) von dem Gesamthinterlegungsgetriebe des Totalisators gesteuert wird, und aus der Drehung eines logarithmischen Nockens (52), dessen Anschlag (53) von dem Einzelhinterlegungsgetriebe gesteuert wird, so daß die Richtung und Größe der Drehung des Nockens (56) für die Bewegung der Anzeigescheiben (79 bis 82) verwendet werden kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Nocken (10) zur Aufnahme der Bewegung von dem Gesamthinterlegungsgetriebe fest auf einer Welle (9) angeordnet ist, und daß der bewegbare Anschlag (11) in einem Schlitze (12) einer lose auf der Welle (9) angeordneten Scheibe (112), die gegen Drehung gesichert ist, geführt wird und seine Bewegung über ein Rädergetriebe (18,19,22,23,24,25) und Steuerstangen (16, 20) von dem Getriebe für die Gesamtwetten erhält.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Nocken (52) für die Einzelhinterlegungen auf einer auf der Welle (9) drehbaren Buchse (55) angeordnet ist, und daß der zugehörige Anschlag (53) in einem Schlitze geführt wird, der sich in einer auf der Buchse (55) beweglichen Scheibe (51) befindet, und daß der Anschlag (53) über ein Rädergetriebe (40, 43, 48) eine Bewegung von dem Getriebe für eine Einzelhinterlegung empfängt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Nocken (56) als Scheibe mit einer logarithmisch ausgebildeten Kurvenbahn (57) besteht, in die ein in einer Gleitführung (59) laufender Bolzen (60) eingreift, der mit dem Anzeigegetriebe verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Darstellung größerer Werte für die Gesamthinterlegungen an der Scheibe (112) mehrere Anschlaggetriebe (11,16) vorgesehen sind, die sich nacheinander, von dem jeweiligen in Betrieb befindlichen Anschlag (11) gesteuert, durch ein Hebelgetriebe (26 bis 31) selbsttätig ein- und ausschalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW89283D 1931-06-22 1932-06-23 Vorrichtung zum Berechnen und sichtbaren Anzeigen von Gewinnanteilen an Totalisatorgeraeten Expired DE603903C (de)

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