DE604448C - Maschine zur Herstellung von konischen Papierhohlbehaeltern - Google Patents

Maschine zur Herstellung von konischen Papierhohlbehaeltern

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DE604448C
DE604448C DEA65079D DEA0065079D DE604448C DE 604448 C DE604448 C DE 604448C DE A65079 D DEA65079 D DE A65079D DE A0065079 D DEA0065079 D DE A0065079D DE 604448 C DE604448 C DE 604448C
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Description

  • Maschine zur Herstellung von konischen Papierhohlbehältern Es sind Maschinen zur Herstellung von Hohlbehältern bekannt, bei denen die Hohlbehälterkörper nach ihrem Umwickeln um einen Dorn nacheinander in Halter einer sich drehenden Scheibe eingesetzt und durch diese den verschiedenen Arbeitsstellen zugeführt werden, in denen das Ausstanzen, Einsetzen und Befestigen der Bodenscheiben in den Behälterkörpern stattfindet.
  • Bei derartigen Maschinen wird an einer Arbeitsstelle die-ausgestanzte Bodenscheibe durch einen Kolben in das Behälterende eingedrückt, worauf der Kolben die Bodenscheibe freigeben und rückwärts in seine Anfangsstellung bewegt werden muß, damit die Drehscheibe den Behälter mit eingesetztem Boden an eine andere Arbeitsstelle überführen kann, in der das Umbördeln der Ränder des Behälters und der Bodenscheibe zur festen, dichten Vereinigung erfolgt.
  • Die bekannten Maschinen dieser Art stellten häufig in der Praxis Behälter her, de infolge undichter Bodennaht unbrauchbar waren. Dies war hauptsächlich darauf zurückzuführen, daß durch den Kolben, der die Bodenscheibe einerseits in den Hohlbehälter einsetzen und eindrücken muß, andererseits beim Rückgang die Bodenscheibe nicht mitnehmen darf, sondern sie an den Hohlbehälter abgeben soll, leicht ein Verschieben des Hohlbehälterhalters unter dem Druck des Kolbens bzw. eine gegenseitige Lagenveränderung der Bodenscheibe zum Hohlbehälter beim Rückgang des Kolbens hervorruft. Jede ungewünschte Lagenveränderung des Halters, des Hohlbehälters oder der Bodenscheibe hat zur Folge, daß die Bodenscheibe nicht richtig sitzt und de nachfolgende Umbördelurlg der Ränder der Bodenscheibe und des Hohlbehälters nicht genau und sicher vorgenommen werden kann, wodurch Undichtigkeiten entstehen müssen.
  • Die Übelstände der bekannten Maschinen, die zur Herstellung vieler Ausschußwar en führen. werden erfindungsgemäß beseitigt, und zwar dadurch, daß die an der Drehscheibe angebrachten Halter für die Hohlbehälter an der Ärbeitsstelle, an der die Bodenscheibe eingesetzt wird, unverrückbar fest in der richtigen Stellung gehalten werden, und daß durch Klemmvorrichtungen verhindert wird, daß beim Rückgang des die Bodenscheibe einsetzenden Kolbens eine Lagenveränderung- der eingesetzten Bodenscheibe zum Hohlbehälter stattfinden kann. Infolge der vollkommenen Sicherung der richtigen Lage der eingesetzten Bodenscheibe in dem Hohlbehälter und des letzteren in seinem Halter werden die Bedingungen gegeben, de ein genaues und richtiges Umbördeln der Ränder der Bodenscheibe und des Hohlbehälters ermöglichen, so daß an der Bodennaht dichte Hohlbehälter entstehen müssen.
  • In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform der Maschine dargestellt, und zwar zeigt Abb. = eine Seitenansicht der an der Maschine angebrachten Vorrichtung zum Stanzen der Bodenscheibe, während Abb. z einen waagerechten Schnitt durch die Stanzvorrichtung und de Vorschubvorrichtung für de Bodenscheibe in vergrößertem Maßstabe darstellt. Abb. 3 zeigt einen Schnitt nach der Linie 1-I der Abb. 2, wobei der kolbenartige Teil der Stanze fast seinen Rückwärtshub beendet hat. Abb. 4 zeigt im Schnitt die Stanzvorrichtung, , nachdem eine Bodenscheibe von dem Streifen abgetrennt worden ist, während Abb.5 die Stanze darstellt, nachdem durch sie auch noch der abgebogene Rand an der Bodenscheibe angebracht wurde. Abb.6 veranschaulicht eine Seitenansicht der Einrichtung, durch die der Hohlbehälter und die Bodenscheibe während des Rückgangs des kolbenartigen Teils der Stanze festgehalten wird, und Abb. 7 eine Vorderansicht der in Abb. 6 dargestellten Einrichtung. Abb. 8 ist eine Draufsicht auf die Einrichtung nach Abb.6. Abb.9 und io sind schaubildliche Ansichten von Einzelteilen der in Abb. 6 dargestellten Vorrichtung. Abb. i= ist ein Schnitt nach Linie II-II der Abb. 8, .und Abb: i2 ist ein Schnitt durch einen Halterteil, durch den ein Absatz am Bodenende des Hohlbehälters gebildet wird.
  • Die Maschine wird von der Welle S angetrieben, die in den Ständern s auf dem Tisch 29 gelagert ist (Abb. i). Die HohlbehälterkörperR, von denen einer in Abb. 9 angedeutet ist, besitzen die Form eines abgestumpften Kegelmantels und werden in Halter 226 übergeführt, die mit gleichmäßigen Abständen auf einer Drehscheibe 221 angebracht sind. Die Scheibe wird von der Welle S aus schrittweise in Umdrehung gesetzt, und dabei gelangen die von den Haltern aufgenommenen Behälterkörper mit ihrem den größten Durchmesser besitzenden Ende zu der Stanz- und Formvorrichtung für die Bodenscheibe der Behälter.
  • An dieser Arbeitsstelle werden die Bodenscheiben 221" aus den Bandstreifen W' ausgestanzt, und gleichzeitig wird der Rand dieser Scheiben nach hinten zu abgebogen. An dieser Arbeitsstelle werden auch die Bodenscheiben in die Behälterkörper eingesetzt (Abo. i). Der Bandstreifen W' wird von einer Vorratsrolle schrittweise vorwärts bewegt und wird hierbei durch Walzen 32o (Abo. 4) geführt, die in dem Gestellteil32i so angeordnet sind, daß sie den Streifen lotrecht zu der Stanzplatte 297 führen. Letztere ist mit ihrer Bohrung koaxial zu dem Auge 289' des Gestellteils 289 (Abo. 2 bis 5) angeordnet und besitzt einen Ausschnitt 297', in den der Bandstreifen W' hineingeführt wird. Der Stanzring 298 ist bei 299 mit einer gleitbaren Büchse 3oo verbunden, die in dem Auge 289' hin und her geschoben werden kann. Vor der Platte 297 ist eine Formplatte 301 angebracht, die eine abgesetzte Innenbohrung (Abb.2) besitzt, wobei die Bohrung koaxial zur Bohrung der Platte 297 liegt. Der Teil der Bohrung in der Platte 301, der den größten Durchmesser hat, liegt an der Platte 297. Die den Stanzring tragende Büchse 300 wird in dem Auge 289' zwecks Ausstanzens der Bodenscheibe aus dem Streifen W' durch Arme 302 (Abb. 2) hin und her bewegt, die verstellbar mit der Büchse durch die Schrauben 303 und einen Ring 304 verbunden sind, der auf das mit Gewinde versehene Ende der Büchse 300 aufgeschraubt ist und in Nuten der Arme 302 eingepaßt ist. Die Arme 302 sind an ihrem freien Ende gabelförmig ausgebildet und übergreifen mit diesem die Welle S. An den Gabelenden angebrachte Rollen 3o6 ragen in Kurvennuten der Scheibe 307, die fest auf der Welle S angebracht sind, so daß bei der Drehung der Welle die Rollen 3o6 und damit auch die Arme 3o2 durch die Kurvennuten vor- und rückwärts geschoben werden.
  • Zum Umbiegen des Randes der aus dem Streifen W' ausgestanzten Bodenscheiben dient der Kopf 3o8' eines Kolbens 3o8 (Abb. 2 bis 5). Durch diesen Kolben wird die durch den Stanzring ausgestanzte Scheibe durch die abgesetzte Bohrung der Formplatte 3oz hindurchgedrückt, und dabei wird durch den Bohrungsteil von kleinerem Durchmesser das Umlegen des Randes der Bodenscheiben hervorgerufen. Der Kolben 308 sitzt gleitbar in der Büchse 300 und wird durch die Kurvennuten in Scheiben 305 hin und her bewegt, welche auf der Welle S befestigt sind (Abb. 3). An dem Kolben 3o8 ist eine Gabel 310 durch die Stange 311 angeschraubt. Die Gabel übergreift die Welle S und ist mit Rollen 309 ausgestattet, die in die Kurvennuten der Scheiben 305 hineinragen.
  • Gleichzeitig bei dem Umbiegen des Randes der ausgestanzten Bodenscheibe wird diese in das vor dem Halter 226 vorstehende Ende des Behälterkörpers R eingeführt, wobei gleichzeitig das vorstehende Ende des Behälterkörpers so aufgetrieben wird, daß ein Absatz entsteht, gegen den sich die Bodenscheibe anlegt. Damit das Auftreiben des aus dem Halter 226 vorstehenden Endes des Behälterkörpers erfolgen kann, ist am Ende des Halters 226 eine Ringrippe 250' (Abo. 12) vorgesehen, deren Bohrung kleiner als die Öffnung des Halters an dieser Stelle ist. Der Behälterkörper R ragt, wie erwähnt, etwas über den Halter 226 hinaus und steht somit etwas über der Rippe 250' vor. Der Kolben 3o8, der die ausgestanzte Bodenscheibe in der aus Abb. 5 ersichtlichen Weise erfaßt, besitzt einen Durchmesser, der dem mittleren Durchmesser des aus dem Halter 226 vorstehenden Endes des Behälterkörpers entspricht. Wird der Kolben 3o8 mit der Bodenscheibe in das vorstehende Ende des Behälterkörpers eingeschoben, so wird dieser in den Halter hineingedrückt, wobei - das vorstehende Ende des Behälterkörpers fest gegen die Rippe 25o' gepreßt wird. Hierdurch findet eine Einschnürung dieses vorstehenden Endes des Behälterkörpers statt. Bei Fortsetzung der Bewegung des Kolbens 3o8 wird dieses eingeschnürte Ende auch noch in der Längsrichtung gestaucht, so daß es sich über die Rippe 250' legt, wodurch der Absatz am Ende des Behälterkörpers gebildet wird, gegen den die Bodenscheibe zur Anlage kommt.
  • Damit ein Auseinanderspreizen des aus zwei auseinanderklappbaren Teilen bestehenden Halters 226 beim Eindrücken der Bodenscheibe nicht stattfinden kann, ist eine Hakenplatte 437 (Abb. i) vorgesehen, die über der Stanz-und Formvorrichtung für die Bodenscheibe am Gestellteil 289' angebracht ist. In dieser Hakenplatte ist ein Schlitz zur Durchführung des Bandstreifens W' vorgesehen. Die Hakenplatte überragt die Stanz- und Formvorrichtung, so daß ihr Hakenende 438 über Ansätze 229 des Halters 226 greifen kann.
  • Um den Behälterkörper und die in diesen eingedrückte Bodenscheibe von dem Kolbenkopf 3o8' beim Rückgang des Kolbens freizumachen und es dabei zu verhindern, daß die Bodenscheibe aus dem Behälterkörper zurückgezogen wird, ist ein Hebelpaar 353 vor der Formplatte 301 (Abb. 2, 6, 7, 8) angebracht. Diese Hebel 353 sind an dem Gestellteil354 so angelenkt, daß sie mit ihren Klemmbacken 355 diametral vor der Bohrung der Formplatte 301 einander gegenüberliegen. Die Klemmbacken 355 haben kreisförmige Klemmflächen, mit denen sie sich auf den Behälterkörper auflegen können, um diesen auf den Kolbenkopf 3o8' an der Kante des Randes der Bodenscheibe zu drücken. Die Hebel 353 werden von einer Platte 356 an dem Gestellteil 354 geradegeführt. An den Enden 357 sind die Hebel kugelförmig ausgebildet und greifen mit diesen Stellen in Kniegelenkhebel 358, die am Block 359 angelenkt sind. Letzterer ist bei 36o gleitbar in dem Gestelltei1354 angeordnet (Abb. 6, 8) und steht mit einer Gabelstange 361, 362 in Verbindung. Die Gabel 362 übergreift die Welle S. Für gewöhnlich stehen die Gelenkhebel 358 in der aus Abb. 6 ersichtlichen Stellung, in der die Klemmbacken 355 nicht über die Bohrung der Formplatte 301 nach innen zu vorstehen. Die Hebel 353 werden bei Beginn der Rückwärtsbewegung des Kolbens 3o8 durch den auf der Welle sitzenden Daumen 365 so bewegt, daß sich die Klemmbacken 355 einander nähern und dadurch das Festklemmen des Behälterkörpers bewirken. Der Daumen 365 der Welle S greift an einer Rolle 366 an, die an dem Gabelende 362 der Stange 361 angebracht ist.
  • Um die Bodenscheibe 221" in dem Behälterkörper festzuhalten, können Hilfshebel 367 vorgesehen sein, die an die Hebel 353 angelenkt sind und durch Federn 368 nach außen gedrückt werden (Abb. 7, 11). Diese Federn sind in Aussparungen 369 untergebracht, die in den Hebeln 353 vorgesehen - sind. Die Hilfshebel 367 werden in ihrer Bewegung durch Schrauben 37o begrenzt, die in die Hebel 353 eingeschraubt sind und auf denen die Hebel 367 mit Schlitzen gleiten können. Die Nasen 371 (Abb. 7), der Hebel 367 können in Ausschnitte an den Enden der Behälterkörper eingreifen bzw: können sie sich auch gegen die Enden der Behälterkörper anlegen, die über den Rand der Bodenscheibe nach dem Einsetzen derselben in den--Behälterkörper vorstehen.
  • Nachdem die Bodenscheibe 22i" in einen Behälterkörper eingeführt worden ist, wird der betreffende Halter der Behälterkörper aus der Arbeitsstellung, in der das Stanzen und Einsetzen der Bodenscheibe erfolgte, nach einer anderen Arbeitsstelle weiterbewegt, in der der Rand des Behälterkörpers um den Rand der Bodenscheibe gebördelt und die beiden Ränder fest zusammengefaltet werden. Von der Arbeitsstelle; an der das Umbördeln der Ränder des Behälterkörpers und der Bodenscheibe stattfindet, werden die Halter nach einer Arbeitsstelle weiterbewegt, an der die dann fertiggestellten Hohlbehälter durch Luftdruck aus den Haltern ausgestoßen werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: x. Maschine zur Herstellung von konischen Papierhohlbehältern, die in Haltern einer Drehscheibe den verschiedenen Arbeitsstellen zugeführt werden und mit den Bodenenden aus den Haltern herausragen, wobei das Einsetzen der Scheiben in die Hohlbehälterkörper durch einen hin und her gehenden Kolben erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß an der Arbeitsstelle, an der die Bodenscheibe in bekannter Weise ausgestanzt, am Rand rückwärts umgebogen und durch einen - Kolben (308) in das aus dem Halter (226) herausragende Bodenende des Hohlbehälterkörpers eingedrückt wird, zwischen der die Bodenscheibe formenden Platte (3o1) und dem Halter (226) Klemmbackenhebel (353, 355) angeordnet sind, die nach dem Einsetzen der Bodenscheibe vor Beginn des Rückwärtshubes des Kolbens (3o8) selbsttätig mit den Klemmbacken (355) auf das vorstehende Bodenende- des Hohlbehälterkörpers gedrückt werden und dadurch diesen und die in ihn eingepreßte Bodenscheibe festklemmen und somit an einer- Mitnahme durch den rücklaufenden Kolben (3o8) verhindern.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der die Bodenscheiben formenden und in den Hohlbehälterkörper eindrückenden Vorrichtung schwingbar eine Hakenplatte- (437, 438) angebracht ist, die mit ihrem Haken Ansätze (229) des zweiteiligen Hohlbehälterhalters , (226) übergreifen kann, um den Halter während des Eindrückens der Bodenscheibe durch den Kolben (3o8) unverschiebbar festzuhalten.
  3. 3. Maschine nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daB die Klemmbackenhebel (353, 355) in gleicher Ebene gegeneinander schwingbar und an Kniegelenk- e hebeln (358) angelenkt sind, die durch einen von der Antriebswelle (S) hin und her geschobenen Verbindungsbügel (35g) in Verbindung miteinander stehen. q.. Maschine nach- Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daB an den Klemrnbackenhebeln (353, 355) federnde Hilfshebel (367) angebracht sind, deren Nasen (37=) beim Einklemmen des vorstehenden Bodenendes des Hohlbehälterkörpers zwischen den Klemmbacken (355) in Einschnitte am Bodenende des Hohlbehälterkörpers so eingreifen können, daB die eingesetzte Bodenscheibe an einer Verschiebung zum Hohlbehälterkörper beim Rückwärtsgang des Kolbens (3o8) verhindert wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1029656A3 (de) * 1999-02-17 2001-03-14 Fort James Corporation Papierbecherböden und Verfahren und Vorrichtung zu ihrer Herstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1029656A3 (de) * 1999-02-17 2001-03-14 Fort James Corporation Papierbecherböden und Verfahren und Vorrichtung zu ihrer Herstellung

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