DE604871C - Vorrichtung zum Abrakeln von ebenen Tiefdruckplatten mittels zweier die Druckplatten in entgegengesetzten Richtungen abschabender Rakeln - Google Patents

Vorrichtung zum Abrakeln von ebenen Tiefdruckplatten mittels zweier die Druckplatten in entgegengesetzten Richtungen abschabender Rakeln

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DE604871C
DE604871C DEM121613D DEM0121613D DE604871C DE 604871 C DE604871 C DE 604871C DE M121613 D DEM121613 D DE M121613D DE M0121613 D DEM0121613 D DE M0121613D DE 604871 C DE604871 C DE 604871C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F1/00Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
    • B41F1/26Details
    • B41F1/40Inking units

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)

Description

In dem Hauptpatent 553 185 ist eine Vorrichtung zum Abrakeln von ebenen Tiefdruckplatten mittels zweier die Druckplatte in entgegengesetzten Richtungen abschabender Rakel beschrieben. Das Abheben der einen und das Auflegen der anderen Rakel wird selbsttätig dann bewirkt, wenn der die Rakelvorrichtung tragende Wagen seine Bewegung umkehrt. Die Rakel werden zweckmäßigerweise durch.
Führungsflächen gesteuert, die am Maschinengestell fest oder einstellbar angebracht sind. Bei den bekannten Einrichtungen muß der die Maschine bedienende Arbeiter besonders darauf achten, daß die Rakel dauernd in ihrer jeweiligen Arbeitsstellung verbleiben. Gemäß der Erfindung wird durch eine besondere Einrichtung an der Maschine dafür gesorgt, daß die Rakel in der Arbeitsstellung festgehalten werden. Die Vorrichtung nach der Erfindung beansprucht daher ein Mindestmaß von Aufmerksamkeit und Erfahrung; sie gestattet daher eine Steigerung der Produktion, was besonders bei der Herstellung von Massenerzeugnissen wertvoll ist.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung wiedergegeben.
Es stellen dar:
Abb. ι eine Vorrichtung nach der Erfindung von oben gesehen,
Abb. 2 einen Schnitt entlang der Geraden 2-2 der Abb. 1, und
Abb. 3 einen Schnitt entlang der Geraden 3-3 in Abb. 1.
Eine Tiefdruckplatte 1 ist auf einem schweren Sockel 2 in irgendeiner bekannten Weise befestigt. Zu beiden Seiten des Sockels sind Gleitbahnen, Schienen, angeordnet, die 'einen Wagen mit den Seitenträgern 6 tragen. Die Träger 6 tragen an den vorstehenden Enden 6" Spurräder 9, die auf den Schienen.4 entlanglaufen. Die Seitenträger 6 sind durch ifeine Querwelle ι ο verbunden, die mit Ansätzen r 1 versehen ist. An diesen Ansätzen sind die Rakelmesser 12 und 13 mittels geeigneter Querträger 12° und 13s befestigt. Im Betrieb kann nur eines der Messer 12 oder 13 die Tiefdruckplatte 1 berühren und abschaben. Wird der Wagen 6, 10 in entgegengesetzter Richtung bewegt, dann wird das andere Messier in Tätigkeit gesetzt. Zum Abheben und Auflegen der Rakelmesser 12 bzw. 13 können verschiedene Einrichtungen vorgesehen werden. So können beispielsweise an den Ansätzen 11 zwischen den Rakeknessern 12, 13 die Nuten 14, 15 vorgesehen sein. Diese sind >erfmdungsgemäß in Eingriff mit Stößeln 16, die unter dem Druck von Federn stehen und in =den Seitenträgern 6 verschiebbar angeordnet sind und durch die Platte 17 geführt

Claims (1)

  1. werden. Die Enden der Stößel 16 sind den Nuten 14, 15, insbesondere dem oberein Teil 16s der Nuten genau angepaßt.
    Greifen die Stößel 16 in die Nuten 14 ein, dann ist das Rakelmesser 12 in der Arbeitsstellung, während das Messer 13 dann abschabt, wenn die Stößel 16 in die Nuten 15 eingreifen. Die Stellung der Rakelrnesser 12, 13 wird zweckmäßigerweise durch eine Anzahl von Führungen 20,21 gesteuert, die an den entsprechenden Seiten des Sockels 2 angeordnet sind (Abb. 2 und 3). Die Führun< gen 20 und 21 stehen über den Schienen 4 vor. Die Unterseiten der Führungen 20, 21 sind bei 22 geneigt. Die Stößel 16 tragen seitlich vorstehende Bolzen 24, die auf die geneigte Fläche 22 der Führungen 20, 21 auftreffen, wenn der Wagen 6 die Arbeitsend-• stellung erreicht. Dadurch werden die Stößel 16 herabgedrückt 'und die Ansätze 11 freigegeben. Dann kann durch Drehen der Querwelle 10 das eine Rakelmesser abgehoben und das andere aufgelegt werden. Bewegt sich der Wagen 6 in der erwähnten Richtung weiter, dann berühren die Bolzen 24 die -waagerechten Flächen 23 der Führungen 20, 21. Wird nun der Wagen 6 weiterbewegt, dann kann der Ansatz 11 gedreht und das Rakelmesser, das gerade in Tätigkeit war, abgehoben werden, während das andere Rakelmesser in die Arbeitsstellung überführt wird. Zu diesem Zweck ist auf jedem Ansatz 11 (Abb. 3) einBolzen 26 vorgesehen. Er berührt Anschläge 27, die beispielsweise auf den Führungen 20 und 21 angebracht sind. Bewegt sich der Wagen 6,10 in der oben angedeuteten Weise, dann wird der Ansatz 11 durch die Vorsprünge 27 gedreht, da die Stößel 16 vorher durch die Flächen 23 der Führungen 20,21 niedergedrückt worden sind. Dadurch werden die Rakelmesser für die Rückbewegung des Wagens 6 betriebsbereit gemacht. Setzt er z. B. (Abb. 2) seine Linksbewegung fort, dann steht das Messer 12 in Berührung mit der Tiefdruckplatte 1 und schabt einen Färbhaufen P vor sich her. Berühren nun die Bolzen 26 der Ansätze 11 die Vorsprünge 27, dann werden die Ansätze 11 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, das Rakelmesser 13 senkt und das Rakelmesser 12 hebt sich. Sobald nun das Rakelmesser 13 auf der Platte 1 aufliegt und der Wagen 6, 10 nach rechts bewegt wird, dann gleiten die Bolzen 24 an den Stößeln 16 über die waagerechten und geneigten Oberflächen der Führungen, die Stößel 16 werden losgelassen und können dann in die neue Nut 15 eingreifen, wobei gleichzeitig mit der Bewegung des Wagens 6, 10 die Tief druckplatte 1 durch das Rakelmesser 13 abgeschabt wird. Zweckmäßigerweise können die üblichen, nicht gezeichneten Sperrklinken dazu verwendet werden, um die Ansätze 11 zeitweise festzuhalten.
    PaTUNTA NSL'ltUCLl :
    Vorrichtung zum Abrakeln von ebenen Tiefdruckplatten mittels zweier die Druckplatten in entgegengesetzten Richtungen abschabender Rakel nach Patent 553 185, dadurch gekennzeichnet, daß mittels Stößel (16), die in Nuten (14, 15) der die Rakelmesser (12, 13) tragenden Ansätze (11) eingreifen, die Rakel (12, 13) in ihrer jeweiligen Arbeitsstellung festgehalten werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM121613D 1932-11-02 1932-11-02 Vorrichtung zum Abrakeln von ebenen Tiefdruckplatten mittels zweier die Druckplatten in entgegengesetzten Richtungen abschabender Rakeln Expired DE604871C (de)

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