DE60538C - Siebmaschine für Hefe, Stärke u. dgl - Google Patents

Siebmaschine für Hefe, Stärke u. dgl

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DE60538C
DE60538C DENDAT60538D DE60538DA DE60538C DE 60538 C DE60538 C DE 60538C DE NDAT60538 D DENDAT60538 D DE NDAT60538D DE 60538D A DE60538D A DE 60538DA DE 60538 C DE60538 C DE 60538C
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DE
Germany
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sieve
rollers
yeast
starch
gauze
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT60538D
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English (en)
Original Assignee
H. PROLLIUS und G. ZEIDLER, Beide in Görlitz
Publication of DE60538C publication Critical patent/DE60538C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12NMICROORGANISMS OR ENZYMES; COMPOSITIONS THEREOF; PROPAGATING, PRESERVING, OR MAINTAINING MICROORGANISMS; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING; CULTURE MEDIA
    • C12N1/00Microorganisms; Compositions thereof; Processes of propagating, maintaining or preserving microorganisms or compositions thereof; Processes of preparing or isolating a composition containing a microorganism; Culture media therefor
    • C12N1/02Separating microorganisms from their culture media
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12MAPPARATUS FOR ENZYMOLOGY OR MICROBIOLOGY; APPARATUS FOR CULTURING MICROORGANISMS FOR PRODUCING BIOMASS, FOR GROWING CELLS OR FOR OBTAINING FERMENTATION OR METABOLIC PRODUCTS, i.e. BIOREACTORS OR FERMENTERS
    • C12M47/00Means for after-treatment of the produced biomass or of the fermentation or metabolic products, e.g. storage of biomass
    • C12M47/02Separating microorganisms from the culture medium; Concentration of biomass

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Maschine, welche zum Sieben und Reinigen von Hefe oder anderen flüssigen Massen bestimmt ist, ist in Fig. 1 im Querschnitt und in Fig. 2 im Längenschnitt dargestellt.
Der Sichter A besteht aus einem feststehenden Siebcylinder a, in elastischen Lagern rotirenden Walzen n> und aus einer durch zwei auf einer Welle befestigte Armscheiben \ gebildeten Trommel b. Ferner gehört zum Sichter der Ein- und Auslauf c und C1, die Abtraufrinne d, die Antriebsscheibe e und eine Rüttelscheibe f.
Das Reinigungssieb B besteht aus dem Plansieb g·, dem Rollensystem h, dem Zuflufstrichter i, dem Ausflufs I1, der Abflufsrinne k und dem Antrieb /.
Die zu siebende Masse gelangt durch den Einlauftrichter c in den mit einer Gaze besponnenen Cylinder a, und zwar zwischen die Gaze und das Walzenflügelende b, und wird theils durch die Centrifugalkraft und theils durch den Druck der Walzen w durch die Gaze befördert. Die im Cylinder verbleibenden Rückstände (Maischetheilchen etc.) werden durch die mit Stoff bezogenen Wälzen n> aufgenommen und von den Abstreichern m allmälig nach rechts dem Auslauf c1 zugeführt. Die gesiebte Masse fliefst vom Cylindermantel a in die Abtraufrinne d und von hier zum Reinigungssieb g. In diesem Siebe g wird nun die bereits vorgesichtete Masse über noch feinere Gaze geführt. Das von den Armen η gestützte Sieb g erhält aufser einer schwingenden, in der Hauptsache horizontalen, auch eine verticale Bewegung. Erstere wird durch die Verbindung mit der Gabel /, letztere durch die eigenartige Ausführung der Arme η bedingt.
Die Stützarme η sind mit Gelenken versehen, während des Ganges des Siebes nach rechts in ihrer ganzen Länge gestreckt und beim Rückgang · durch Einknickung verkürzt. Die auf das Sieb g gelangte Masse wird bei jeder Bewegung nach rechts durch das auf gestreckten Armen gehobene Sieb an die durch die Federn. s elastisch gelagerten, mit Stoff bezogenen Rollen h gedrückt und durch diese Rollen (so weit sie das Sieb nicht durchdringt) aufgenommen und nach rechts fortbewegt. Durch Sperrräder r mit Klinke ρ sind die Rollen verhindert, eine Drehung nach links mitzumachen.
Die am Umfang der Walzen haftenden Rückstände werden durch Abstreicher M1 (welche ebenso wie die Sperrräder r und Klinken ρ zur Vereinfachung der Zeichnung nur je einmal angedeutet sind) hinter der Rolle fallen gelassen und beim erneuten Rechtsgang des Siebes der nächsten Rolle zugeführt. Auf diese Weise wird die gereinigte Masse durch den Siebboden der Ausflufsrinne k und die Rückstände dem Ausflufsende i1 zugeführt.
Die beiden Siebsysteme A und B können auch unabhängig von einander und in beliebiger Reihenfolge verwendet werden.
.In Fig. 3 und 4 ist ein Unterstützungsarm η des Siebers g in der äufsersten linken Stellung (I) gezeichnet.
In dieser gestreckten Stellung beschreibt das Gelenk t um die Mittelpunkte χ bezw. q die
Curve u u, hebt also das Sieb g und drückt es auf dem Rechtsgange an die Rollen h.
Die Hebel behalten ihre gestreckte Haltung bis in der angedeuteten Stellung (II) bei, in welcher der Weg der unteren Theile der Hebel η durch den verstellbaren Anschlag ν begrenzt wird.
Hierdurch und durch das Weiterbewegen des Siebsystems B durch den Hebel I dreht sich nun der obere Theil der Hebel η um das Gelenk q und entfernt das Sieb g schnell von den Rollen h bis in Stellung (II1).
Der Weg nach links erfolgt hierauf mit eingeknickten Hebeln, welche jetzt infolge des kleineren Radius x, f1 das Sieb unterhalb des Rollensystems hinführen, ohne dieselben zu berühren. Das Ausstrecken des Hebels erfolgt erst durch den Anschlag v1 in Stellung (I1) bis in Stellung (I), worauf sich der Vorgang wiederholt.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Siebmaschine für Hefe, Stärke u. dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs die zu siebende Masse zunächst in einen Sichter A, bestehend aus einem feststehenden, mit Gaze umsponnenen Cylinder α und einer innerhalb desselben angeordneten, aus Walzen w gebildeten Trommel b geführt, beim Umdrehen der Trommel b theils durch die Centrifugalkraft, theils durch den Druck der Walzen w durch die Gaze des Cylinders α in die Ablaufrinne d geprefst wird, hierauf in einen Reinigungsapparat B, bestehend aus einem Rollensystem h und einem vermittels Hebels / und Armen η horizontal und vertical beweglichen Plansiebe g, gelangt und hier durch den Druck der Rollen h durch das mit noch feinerer Gaze versehene Plansieb g in die Ablaufrinne k befördert wird, bei welcher Anordnung der Siebvorrichtungen die Rückstände (Maischtheilchen etc.) durch die mit Stoff bezogenen Walzen w (bezw. Rollen h) aufgenommen und von Abstreichern m (bezw. JW1) dem Auslaufe C1 (bezw. Z1) zugeführt werden.
  2. 2. Bei der im Anspruch i. gekennzeichneten Siebmaschine für Hefe, Stärke u. dergl. die Verwendung der beiden Siebsysteme A und B unabhängig von einander und in beliebiger Reihenfolge.
  3. 3. Bei der im Anspruch 1. gekennzeichneten Siebmaschine für Hefe, Stärke u. dergl. die Vorrichtung zur gleichzeitigen Horizontal- und Verticalbewegung des Plansiebes g, wobei erstere durch die Verbindung des Siebes mit dem von der Antriebswelle aus bethätigten Hebel / bedingt wird, letztere durch die eigenartige Anordnung der das Plansieb g stützenden Arme n, darin bestehend, dafs die mit Gelenken versehenen Arme während des Hinganges des Siebes in ihrer ganzen Länge gestreckt und beim Rückgange desselben durch Einknickung verkürzt werden.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT60538D Siebmaschine für Hefe, Stärke u. dgl Expired - Lifetime DE60538C (de)

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