DE606077C - Gluehkathodenroehre mit Gasfuellung - Google Patents

Gluehkathodenroehre mit Gasfuellung

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DE606077C
DE606077C DER61704D DER0061704D DE606077C DE 606077 C DE606077 C DE 606077C DE R61704 D DER61704 D DE R61704D DE R0061704 D DER0061704 D DE R0061704D DE 606077 C DE606077 C DE 606077C
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DE
Germany
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gas
gas filling
cathode
cathode tubes
hydrogen
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Expired
Application number
DER61704D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Hans-Gerd Nickel
Dr Hans Joachim Spanner
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RADIO ROEHREN LAB DR NICKEL G
Original Assignee
RADIO ROEHREN LAB DR NICKEL G
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Publication date
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J1/00—Details of electrodes, of magnetic control means, of screens, or of the mounting or spacing thereof, common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J1/02—Main electrodes
    • H01J1/13—Solid thermionic cathodes
    • H01J1/14—Solid thermionic cathodes characterised by the material
    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J9/00—Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
    • H01J9/02—Manufacture of electrodes or electrode systems
    • H01J9/04—Manufacture of electrodes or electrode systems of thermionic cathodes
    • H01J9/042—Manufacture, activation of the emissive part

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Gas-Filled Discharge Tubes (AREA)

Description

  • Glühkathodenröhre mit Gasfüllung Bei den bisherigen Elektronenröhren reit Gasfüllung ist ein großer Übelstand darin zu erblicken, daß diese Röhren für die Wiedergabe von Sprache infolge starker Ionisationsgeräusche nicht verwendbar sind. Auch ist die Lebensdauer derartiger Röhren mit Glühkathoden durch die allmähliche Zerstäubung des Glühdrahtes infolge starken Aufpralls von positiven Ionen auf die Kathode recht kurz. Die vorliegende Erfindung ermöglicht es, die Nachteile .einer derartigen Gasfüllung zu vermeiden und bringt weiterhin noch andere wesentliche Vorteile mit sich.
  • Bei der Herstellung eines Entladungsgefäßes gemäß der Erfindung wird in der Weise verfahren, daß die Elektroden zunächst gut entgast werden, damit nicht durch unerwünschtes Freiwerden von Fremdstoffen eine spontane unkontrollierbare Beeinflussung der Entladung stattfindet. Um nun als emittierende Substanz z. B. Calciumhydrid auf der Kathode bilden zu können, ist zunächst die Anwesenheit von Calciummetall oder von hydridbildenden Calciumverbindungenerforderlich. Füllt man das Entladungsgefäß dann mit Wasserstoff, so wird das Gas teilweise von den Metallen und den Glasteilen der Röhre okkludiert, zum Teil geht es chemische Verbindungen. reit bestimmten Teilen der Röhre, besonders reit der Glühkathode, ein, wenn diese auf einer solchen Temperatur liegt, bei der sich Hydride bilden. So verwandelt sich bei geeigneten Bedingungen auch Calciumoxyd unter Einwirkung von Wasserstoff bei erhöhter Temperatur in die aktivere Verbindung Ca H2 (Calciumhydrid), wobei sich im Raum ein Gleichgewicht zwischen dem Calcium und dem Wasserstoff sowie dem frei gewordenen Sauerstoff einstellt. Auf diese Weise lassen sich in technisch einfachster Art weniger aktive Elektrodenüberzüge hochemittierend gestalten, während sich auf Elektronenraumladungen die Einwirkung der aus der Kathode frei werdenden Ionen nur in günstiger Weise auswirkt.
  • Es ist zwar schon bekannt, Wolframkathoden in Hochvakuumröhren durch Anlagerung von Wasserstoff oder Erdalkali enthaltende Kathoden durch chemische Verbindung mit von außen besonders eingeführtem Sauerstoff zu aktivieren sowie Platindrähte zur Erhöhung der Emission mit Wasserstoff zu beladen.. Weiterhin ist bekannt, AlkalimetaHe, wie z. B: Cäsium, die begünstigend auf die Emission einwirken, irr Entladungsgefäß unterzubringen.
  • Demgegenüber wird gemäß der Erfindung zur Herstellung einer Kathode z: B. aus Calciumhydrid die Kathode, die das Metall oder die hydridbildende Metallverbindung enthält, in der Röhre in Anwesenheit von Wasserstoff von geringem Druck auf eine Temperatur erhitzt, bei der sich Hydride bilden. Dabei braucht das Gas nicht notwendig als freies Gas von außen eingeführt zu werden, sondern man kann die Gasfüllung auch durch unvollkommenes Abpumpen der okkulierten Restgase ,erhalten bzw. erzeugen. Diese Art der Gasfüllung ist für die Entladung aus dem Grunde so günstig, weil man sie sehr genau dosieren kann. Bei genügend geringem Gasdruck erhält man .einen vollkommen geradlinigen Verlauf der Kennlinie ohne die störende Sättigung, die zu Verzerrungen in der Sprachwiedergabe (Spannungsspitzenkappung) führt. Dazu trägt auch eine lokale Erwärmung der Kathode durch Ionenaufprall bei, ohne jedoch, wie bei höheren Gasdrucken, zur Zerstörung der Kathode zu führen. Bei der großen freien Weglänge der Gasmoleküle bilden sich auch in der Hitze der Glühkathode aus den neutralen Gasatomen Thermionen (positive Gasionen), die im Gegensatz zu sekundär erzeugten Stoßionen keine eruptive Entladung verursachen. .

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Glühkathodenröhre mit Gasfüllung, dadurch gekennzeichnet, daß die Glühkathode als emittierende Substanz eine Wasserstoffverbindung der elektropositiven Metalle, wie z. B. Calciumhydrid, besitzt, die dadurch hergestellt ist, daß die Kathode, welche hydridbildende Metalle oder Metallverbindungen :enthält, in der Röhre in Anwesenheit von Wasserstoff von geringem Druck auf :eine Temperatur erhitzt wird, bei der sich Hydride bilden.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung :einer Entladungsröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gas durch unvollkommenes Abpumpen der okkludierten Restgase erhalten wird:
DER61704D 1924-08-02 1924-08-02 Gluehkathodenroehre mit Gasfuellung Expired DE606077C (de)

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