DE606476C - Aufsetzbares Janko-Tastenwerk fuer Klaviere o. dgl. - Google Patents

Aufsetzbares Janko-Tastenwerk fuer Klaviere o. dgl.

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DE606476C
DE606476C DEST51395D DEST051395D DE606476C DE 606476 C DE606476 C DE 606476C DE ST51395 D DEST51395 D DE ST51395D DE ST051395 D DEST051395 D DE ST051395D DE 606476 C DE606476 C DE 606476C
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/12Keyboards; Keys

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Description

  • Aufsetzbares Jankö-Tastenwerk für Klaviere o. dgl. Die Erfindung betrifft ein Jankb-Tastenwerk, das als Aufsatz für das Tastenwerk von Klavieren, Flügeln oder Harmonien ausgebildet ist und es ermöglicht, die Vorteile des Jankö-Tastenwerks für jedes vorhandene Klavier o. dgl. nutzbar zu machen.
  • Es sind bereits ähnlichen Zwecken dienende, nämlich als Vorsatz für Klaviere o. dgl. ausgebildete Jankö-Tastenwerke bekannt. Dieser Vorsatz nimmt aber in der Tiefe viel Raum in Anspruch und ist auch in anderen Beziehungen verbesserungsfähig. Bei ihm sind die Stufentasten je in zwei Hebeln aufgehängt, deren einer, ein Holzhebel, mit Hilfe eines dritten Hebels, ebenfalls Holzhebels, die Niedergangsbewegung der Stufentasten auf die entsprechenden Tasten des üblichen Tastenwerks weiterleitet. Die Übertragungshebel, die strahlenförmig nach den Haupttasten führen, müssen verschieden lang bemessen und, weil es bei ihrer Ausführung aus Holz an Platz fehlt, sie nebeneinander in einer Ebene unterzubringen, wechselweise übereinander in insgesamt zwei Ebenen gelagert «erden. Es bedingt dies alles viel Herstellungsarbeit und auch eine erhebliche Bauhöhe des Vorsatzes. Zwar hat dieser den Vorzug, daß er in jedem Teil der dreistufigen Tasten gleiche Spielschwere aufweist, d. h. die Anschlagkraft nicht größer zu sein braucht, wenn die oberste Tastenstufe angeschlagen wird, als wenn die mittlere oder untere Stufe gespielt wird. Dieser Vorteil ist aber nur unter Inkaufnahme der genannten Nachteile erreicht, die entsprechend hohe Herstellungskosten mit sich bringen. Es kommt hinzu, daß die Repetition, d. h. das selbsttätige rasche Wiederhochgehen der Tasten nach erfolgtem Anschlag, unter der zweifachen Aufhängung der Tasten leidet, auch das Innere des Vorsatztastenwerks verhältnismäßig schwer zugänglich ist.
  • Beim Gegenstand der Erfindung werden die Mängel dadurch vermieden, daß die Vorrichtung statt als Vorsatz als Aufsatz ausgebildet ist und dabei die Einrichtung zur Abstützung der Stufentasten und Übertragung der Stufentastenbewegung wesentlich anders und erheblich einfacher gestaltet ist. Kennzeichnend für die neue Gestaltung ist, daß die Stufentasten an je nur einem längs ihrer Unterseite verlaufenden Hebel aufgehängt sind, der mit seitlich abgebogenen Enden im Aufsatzrahmen gelagert ist, und daß jede der so abgestützten Stufentasten sich frei auf einen Winkelhebel aufsetzen, der mittels Drahtzug und eines zweiten Winkelhebels die Bewegung auf eine Taste des Haupttastenwerks überträgt.
  • Zunächst baut sich so die Hilfsvorrichtung sehr gedrungen in der Tiefe, d. h. in Richtung auf das Haupttastenwerk zu, aber auch in der Höhe, «Teil die Verwendung der Drahtzüge und der entsprechend aus Blech herstellbaren Winkel sowie Winkellager es möglich macht, sämtliche Drahtzüge und Winkelhebel nebeneinander in einer Ebene unterzubringen. Die Bauart wird dabei wesentlich einfacher als die bekannte, vor allem, weil jede Stufentaste nur noch an einem Hebel aufgehängt ist und diese Hebel sämtlich gleichgestaltet und -bemessen werden können, weil ferner die sämtlichen Winkelhebel und Winkelhebellager gleichmäßig gestaltet und bemessen werden können und es ein Leichtes ist, den Zugdrähten die erforderliche verschiedene Länge zu geben. Insgesamt ergibt sich so eine erheblich verbilligte Herstellung und verfügt die Vorrichtung dabei ebenfalls über den Vorzug gleicher Spielschwere an jedem Punkte der einzelnen Stufentasten. Durch die,einfachere Aufhängung ergibt sich auch eine bessere Repetition. Das freie Aufsitzen der Stufentasten samt Schwinghebeln auf den Übertragungshebeln ermöglicht es ferner, den . die Tasten und Schwinghebel umfassenden Oberteil des Aufsatzes aufklappbar auf dem die Übertragungshebel umfassenden Unterteil des Aufsatzes anzuordnen und so alle beweglichen Teile besonders leicht zugänglich zu machen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
  • Fig. i ist ein senkrechter Schnitt, Fig. a ein Grundriß mit je teilweiser Draufsicht auf die Stufentasten, deren Schwinghebel, die Übertragungshebel und das Haupttastenwerk.
  • Mit a, b sind die schwarzen und weißen Tasten des Tastenwerks eines Klaviers o. dgl. bezeichnet, mit c, d, e der jankö-Tastenaufsatz, genauer gesagt, dessen Rahmen, mit f die dreistufigen samt ihrer Abstützung und der Übertragungseinrichtung in- den Aufsatz eingebauten Tasten. Die Stufentasten ruhen je auf einem Hebel g aus starkem Draht, der längs der Tastenunterseite verläuft, drehbar in an . der -Tastenunterseite angebrachten Stützlagern 1a und mit seitlich abgebogenen Enden i schwingbar in Drehlagern h des Vorder- und Hinterwandoberteils-c des Aufsatzrahmens ruht. Die Stufentasten sind in ihrer Höchstlage gezeichnet, die . durch Anschlag der Tasten an eine Querleiste na gegeben ist. In dieser Lage werden sie in der des weiteren zu erläuternden Weise gehalten. Die Tasten f, Stützhebel g lind Wandteile c bilden zusaminen mit seitlichen Begrenzungswänden der Tasten und Stützhebel den Oberteil des Aufsatzes, der -mittels Gelenke n um den Unterteil d, e des Aufsatzrahmens im Sinne des Pfeils in Fig. i aufklappbar ist. Im Unterteil des Rahmens ist unter jedem Stützhebel g, in einer Leiste o senkrecht verschieblich geführt, eine Stütze p angeordnet, die sich mittels je einer Schraube q auf einen am Boden des Aufsatzes gelagerten Winkelhebel r aufsetzt. Letzterer steht durch eine Drahtzugstange s mit einem zweiten, ebenfalls am Boden des Aufsatzes gelagerten Winkelhebel t in Verbindung, an den ein durch den Aufsatzboden hindurchgehender, auf die betreffende schwarze oder weiße Taste des Haupttastenwerks niederragender Stempel u angelenkt ist. Teils gegen die Winkel t, teils gegen den Aufsatzboden abgestütze Druckfedern v halten die Stufentasten, solange sie nicht angeschlagen -werden, in der gezeichneten oberen Stellung, dadurch nämlich, daß dabei die Stützen p die Schwinghebel g und .Tasten f gegen die Anschlagleiste m hochdrücken. Beim Niederdrücken der Tasten ergibt sich die strichpunktiert in Fig. i eingezeichnete Stellung der Schwinghebel g und damit das Niedergehen der Stempel u auf die Haupttasten. Mit w sind in den Rahmenhinterteil senkrecht eingesetzte Führungsstangen für. die Tastenhebel bezeichnet, wobei die Stangen den Tastenhebeln genügend seitliches Spiel für die Schwinghebel lassen. Im übrigen macht die Zeichnung die eingangs erörterten Vorteile der neuen Gestaltung ausreichend erkenntlich.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aufsetzbares Jankö-Tastenwerk für Klaviere o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Stufentasten (f) an je einem längs ihrer . Unterseite verlaufenden Hebel (g) aufgehängt sind, der mit seitlich abgebogenen Enden (i) schwingbar im Aufsatzrahmen (c) gelagert ist, und daß die so abgestützten Stufentasten sich frei auf Winkelhebel (r) aufsetzen, die mittels Drahtzüge (s) und eines zweiten Winkelhebels (t) die Bewegung auf das Haupttastenwerk (a, b) übertragen.
  2. 2. Jankö-Tastenwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, idäß der die Stufentasten (f) und deren Traghebel (g) umfassende Oberteil- (c) des Aufsatzes aufklappbar auf dem die Übertragungshebel (r, s, t) umfassenden Aufsatzunterteil (d, e) angeordnet ist.
DEST51395D 1933-10-24 1933-10-24 Aufsetzbares Janko-Tastenwerk fuer Klaviere o. dgl. Expired DE606476C (de)

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DE606476C true DE606476C (de) 1934-12-03

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ID=7466268

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DEST51395D Expired DE606476C (de) 1933-10-24 1933-10-24 Aufsetzbares Janko-Tastenwerk fuer Klaviere o. dgl.

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DE (1) DE606476C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1177756B (de) * 1963-04-20 1964-09-10 Deutsche Edelstahlwerke Ag Verfahren und Vorrichtung zum Vorwaermen der Endflaechen von Werkstuecken fuer Zwecke des anschliessenden Stumpfschweissens im unmittelbaren Stromdurchgang

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1177756B (de) * 1963-04-20 1964-09-10 Deutsche Edelstahlwerke Ag Verfahren und Vorrichtung zum Vorwaermen der Endflaechen von Werkstuecken fuer Zwecke des anschliessenden Stumpfschweissens im unmittelbaren Stromdurchgang

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