DE606603C - Massezylinder fuer Spritzmaschinen fuer plastische Massen - Google Patents

Massezylinder fuer Spritzmaschinen fuer plastische Massen

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Publication number
DE606603C
DE606603C DEB158650D DEB0158650D DE606603C DE 606603 C DE606603 C DE 606603C DE B158650 D DEB158650 D DE B158650D DE B0158650 D DEB0158650 D DE B0158650D DE 606603 C DE606603 C DE 606603C
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DE
Germany
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injection molding
molding machines
mass cylinder
plastic masses
heating
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Expired
Application number
DEB158650D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Gastrow
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FRANZ BRAUN AKT GES
Original Assignee
FRANZ BRAUN AKT GES
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE606603C publication Critical patent/DE606603C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/72Heating or cooling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Massezylinder für Spritzmaschinen für plastische Massen Die Erfindung bezieht sich auf Spritzmaschinenmassezylinder für plastische Massen. In solchen Spritzmaschinen wird das pulverisierte oder feinkörnige Material mit Hilfe eines Kolbens durch einen Heizraum hindurchgedrückt, der an seinem anderen Ende in einer Spritzdüse endigt. Das hindurchgeschobene kalte Pulver erwärmt sich allmählich an den Wandungen und muß, wenn es bis zur Düse gelangt ist, in völlig flüssigen Zustand übergegangen sein. Nun sind alle in Betracht kommenden plastischen Massen einerseits sehr schlechte Wärmeleiter, andererseits sehr empfindlich gegen Überhitzung, indem sie bei geringer Übertemperatur starke Gasbildung zeigen; die für den Spritzprozeß außerordentlich schädlich ist. Beides hat zur Folge, daß die Wärmezufuhr zum Material. unter den ungünstigsten Verhältnissen vor sich geht, da auch eine an und für sich naheliegende Verlängerung des Heizrohres zur Verlangsamung der Temperaturzufuhr seine Grenzen hat, weil die innere Reibung im Heizrohr damit immer mehr wächst. Bei kreisrundem Querschnitt des Heizrohres liegt durch die geschilderten Verhältnisse die praktische Grenze für den Querschnitt bei etwa 3 bis q. qcm. Bei Vergrößerung wird der Weg für die Wärme von der Wandung bis zum Mittelpunkt des . Materials bereits so groß, daß unverhältnismäßig lange Pausen von einer Spritzung bis zur ,anderen eingeschaltet werden müssen, um das kalte Material wieder genügend durchzuwärmen. Es ist bereits der Vorschlag gemacht worden, durch kreisringförmigen Querschnitt des Mässezylinders und Heizung von außen und innen diese Schwierigkeiten zu umgehen. Zwar werden hierdurch günstigere Heizverhältnisse geschaffen; jedoch hat die Anordnung Nachteile, die sich bei der Ausführung nicht umgehen lassen. Erstens ist die Überleitung des kreisförmigen Querschnittes ,auf eine zentrale Düse, wie sie meistens benötigt wird, nur unter schwierigen Strömungsverhältnissen zu verwirklichen; zweitens bietet die Abdichtung des inneren Heizrohreinsatzes gegen die flüssige plastische Masse außerordentliche Schwierigkeiten; drittens ist das selbsttätige Nachfallen des Pulvers aus dem Vorratstrichter in den kreisförmigen Querschnitt wesentlich schwieriger zu erreichen als in einem kreisrunden Querschnitt, der von keinem Kern-. stück ausgefüllt ist.
  • Die Erfindung besteht nun darin, den Querschnitt des Massezylinders, dem die Wärme nur von .außen zugeführt wird, durch Heizrippen von gut wärmeleitendem Material zu unterteilen, so daß die Wärme tv es,entlich gleichmäßiger über den ganzen Querschnitt verteilt wird. Praktisch sind hierdurch Massezylinder bis zu den größten Abmessungen möglich, da die Wärmeleitfähigkeit der Heizrippen bei Verwendung entsprechenden Materials 5- bis 6oomal größer ist als die der zu erwärmenden plastischen Masse. Die alleinige Zuführung der Wärme von außen hat ferner noch den Vorteil einer leichteren automatischen Regelbarkeit, indem beispielsweise den Heizrohrwandungen die Wärme über einen Ölmantel zugeführt wird, dessen Temperatur durch ein eingetauchtes Regelelement bei elektrischer Beheizung leicht konstant gehalten werden kann. .
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung dargestellt.
  • Fig. i zeigt .einen Längsschnitt durch den Massezylinder, Fig. a einen Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. i.
  • In das konische Heizrohr a aus gut wärmeleitendem Material, dessen Wandungen durch `den elektrischen Heizkörper b über den Ölmantel c auf gleichmäßige Temperatur gehalten werden, ist ein Vielfachrippenkörperd eingebracht, der den Querschnitt des Heizrohres in mehrere kleine Felder unterteilt, so daB, da die Wärmeleitfähigkeit dieses Rippenkörpers das 5- bis 5oofache der Wärmeleitfähigkeit der zu erwärmenden plastischen Masse beträgt, die Wärme nunmehr viel schneller und gleichmäßiger über den ganzen Querschnitt des Materials verteilt wird.
  • Zweckmäßigerweise ist der Rippenköxper so ausgebildet, daß er dem zunächst kalten Pulver möglichst wenig Widerstand bietet, indem seine Kanten aasgeschärft und ein evtl. vorhandener zentraler Träger der einzelnen Rippen, wie in der Zeichnung veranschaulicht, angespitzt ist. Wie die Zeichnung erkennen läßt, ist eine stetige Erweiterung des Heizraumes vorgesehen, die in Verbindung mit den zugeschärften Kanten der Heizrippen und dem angespitzten zentralen Rippenträger eine Erhöhung des Reibungswiderstandes durch die Einbringung des Rippenkörpers verhindert. Zum Verständnis der Vorgänge seien noch die anderen in der Zeichnung dargiestellten Teile kurz erläutert. Durch den Trichter i fällt das pulverisierte oder feinkörnige Material f in den eigentlichen Arbeitszylinder,g und wird durch den Kolbenk bei dessen Vorwärtsgang durch das Heizrohr a gedrückt. Das in der Düse befindliche, bereits durch die Wärmeeinwirkung verflüssigte Material strömt dabei in die gegen die Düse geführte Form ein und füllt diese in allen Konturen ,aus. Zweckmäßigerweise wird man die Erwärmung des Heizzylinders a durch ein Ölbad c vornehmen, in das durch das Rohr k ein Thermoregler für die elektrische Beheizung b eingeführt werden kann. Die ganze Anordnung ist durch den Wärmeschutzmantete gegen Temperaturabstrahlung möglichst geschützt. Die Ausführung bietet ferner die Möglichkeit, die Heizrippen mit einem derartigen Kein auszubilden, daß in seinem Innern ein elektrischer Heizkörper untergebracht werden kann, so daß außer der Zuführung der Wärme von außen, die Heizrippen auch direkt von innen in an sich be- . kannter Weise geheizt- werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Massezylinder für Spritzmaschinen für plastische Massen, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Massezylin= ders durch Heizrippen von gut wärmeleitendem Material unterteilt ist, denen die Wärme von ,außen durch Wärmeleitung zugeführt wird.
DEB158650D 1932-12-11 1932-12-11 Massezylinder fuer Spritzmaschinen fuer plastische Massen Expired DE606603C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE884103C (de) * 1950-09-24 1953-07-23 Ankerwerk Gebrueder Goller Heizzylinder fuer Spritzgiessmaschinen
DE945868C (de) * 1938-07-17 1956-07-19 Ici Ltd Verfahren zur Herstellung von Formkoerpern aus festen AEthylenpolymeren
DE1098704B (de) * 1956-02-21 1961-02-02 Projectile And Engineering Com Spritzzylinder fuer thermoplastische Kunststoffe verarbeitende Spritzgussmaschinen
DE1125156B (de) * 1959-07-24 1962-03-08 Arburg Feingeraete Fabrik O H Plastifizierungszylinder einer Spritzgussmaschine zur Verarbeitung thermoplastischerKunststoffe mit Verdraenger

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