DE606677C - Verfahren zur Herstellung geformter Koerper, wie Schichten, Fasern, Filme, Platten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung geformter Koerper, wie Schichten, Fasern, Filme, Platten

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DE606677C
DE606677C DEI44566D DEI0044566D DE606677C DE 606677 C DE606677 C DE 606677C DE I44566 D DEI44566 D DE I44566D DE I0044566 D DEI0044566 D DE I0044566D DE 606677 C DE606677 C DE 606677C
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Germany
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water
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DEI44566D
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English (en)
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Dr Max Hagcdorn
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IG Farbenindustrie AG
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IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D133/00Coating compositions based on homopolymers or copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and at least one being terminated by only one carboxyl radical, or of salts, anhydrides, esters, amides, imides, or nitriles thereof; Coating compositions based on derivatives of such polymers
    • C09D133/02Homopolymers or copolymers of acids; Metal or ammonium salts thereof
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F8/00Chemical modification by after-treatment
    • C08F8/44Preparation of metal salts or ammonium salts
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/72Photosensitive compositions not covered by the groups G03C1/005 - G03C1/705
    • G03C1/73Photosensitive compositions not covered by the groups G03C1/005 - G03C1/705 containing organic compounds
    • G03C1/733Photosensitive compositions not covered by the groups G03C1/005 - G03C1/705 containing organic compounds with macromolecular compounds as photosensitive substances, e.g. photochromic

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Description

  • Verfahren zur Herstellung geformter Körper, wie Schichten, Fasern, Filme, Platten Es ist bereits vorgeschlagen worden, Alkali- oder Erdalkalisalze der polymeren Carbonsäurenals Schlichtemittel in der Textilindustrie oder bei der Herstellung von Filmen, Überzügen, plastischen Massen u.,dgl. zu verwenden. Hierbei wurden nur solche Salze zur Anwendung gebracht, welche sich in Wasser ohne Zusatz von Basen oder Säuren zu lösen vermögen.
  • Es wurde nun gefunden, daB es auch möglich ist, wasserunlösliche Salze der carboxylreichen polymeren Carbonsäuren mit den Schwermetallen zu Schichten, Fasern, Filmen und anderen plastischen Gebilden zu verarbeiten. Diese bei PH 7 in Wasser unlöslichen Körper besitzen plastische Eigenschaften und sind dadurch ausgezeichnet, daB sie durch den Reichtum an Carboxylgruppen sehr beträchtliche Mengen an Metall enthalten können. Aus Metallen mit hohem Atomgewicht können mit Hilfe der Salze von polymeren Carbonsäuren formbare Massen hergestellt werden, welche mehr als 5o 010 Metall chemisch gebunden enthalten. Es ist z. B. möglich, Filme mit 7o °/o Quecksilber herzustellen. Ein aus polyacrylsaurem Silber hergestellter durchsichtiger Film hat einen Gehalt von etwa 6o °/o Silber.
  • Zur Herstellung der zu verformenden Lösungen läßt man entweder die freien polymeren Carbonsäuren sich in wäßriger Lösung mit Metallsalzen umsetzen, oder man geht aus von Alkalisalzen der genannten Polysäuren und gelangt durch doppelte Umsetzung mit den Salzen der Kationen bildenden Elemente (außerhalb der ersten und der zweiten Hauptgruppe des periodischen Systems) zu den gewünschten Salzen. Die sich bildenden wasserunlöslichen Niederschläge der Salze werden abfiltriert und durch Auswaschen von den Elektrolyten befreit. Die reinen Metallsalze werden in einem schwach alkalischen Medium wieder in Lösung gebracht und bilden nunmehr hochkolloidale Metallsalzlösungen. Als Alkali finden verdünnte Lösungen von Alkalihydroxyd oder Alkalicarbonat Verwendung. Ebenso zweckmäßig können aber auch stickstoffhaltige Basen, wie Ammoniak, Triäthanolamin o. dgl., angewendet werden.
  • Insbesondere geeignet als Ausgangsmaterial hat sich die Polyacrylsäure erwiesen. Doch können auch Polymerisationsprodukte von Polycarbonsäuren und Mischpolymerisate, beispielsweise aus Maleinsäureanhydrid und Styrol oder aus Vinylbutyläther und Maleinsäureanhydrid oder aus Fumarsäure und Styrol bzw. Methylenmaleinsäureanhydrid und Styrol, verwendet werden.
  • Die Produkte können mannigfache Verwendung finden. So lassen sich beispielsweise die Hg- und ti-haltigen Gebilde auf nmvdizinischem, die Ag-, Pb- und Urhaltigen auf photographischem, die Pb-haltigen auf dem Gebiete der Räntgentechnik, die Fe-, Ag- und Cu-haltigen auf elektrotechnischem Gebiet nützlich verwenden.
  • Beispiele i. Das Mischpolymerisat aus Maleinsäureanhydrid und Vinylmethyläther (Mole erhältnis i : i) wird in der berechneten Menge wäßriger NaOH gelöst. Diese Lösung wird zu der wäßrigen Lösung einer überschüssigen Menge Kalialauns hinzugefügt; der unlösliche Niederschlag des Aluminiumsalzes des Mischpolymerisates wird mit heißem destilliertem Wasser ausgewaschen und in ganz schwachem wäßrigem Ammoniak zur Lösung gebracht. Diese Lösung läßt sich in bekannter Weise zu Filmen, Fäden usw. verformen.
  • z. Zu der wäßrigen Lösung des Natriumsalzes des Mischpolymerisates aus Acrylsäurenitril und Acrylsäure (Molverhältnis a : 3) wird eine wäßrige Lösung von Kobaltnitrat hinzugefügt. Der Niederschlag wird durch Waschen mit Wasser gereinigt und in stark verdünntem Ammoniak zu einer schmutzig braunrotfarbenen Lösung gelöst. Die Lösung kann zu Filmen, Fäden usw. in bekannter Weise verformt werden.
  • 3. Eine wäßrige Lösung des Natriumsalzes des Mischpolymerisates aus Maleinsäureanhydri:d und Styrol (Molverhältnis i : i) wird zu einer Lösung von Chlorzink in Wasser zugefügt. Das ausfallende weiße Zinksalz dieses Mischpolymerisates wird durch intensives Waschen mit destilliertem Wasser gereinigt und in Wasser von PH> 7 in Lösung gebracht. Zur Erzeugung des pH-Wertes können stark verdünnte wäßrige Lösungen der Alkalien, von Ammoniak oder von Aminen aller Art, soweit sie in Wasser löslich sind, genommen werden.
  • 4. Das Mischpolymerisat aus Methylenmalonsäurediäthylester und. Styrol wird durch Verseifung in das Natriumsalz übergeführt und @dies.es durch doppelte Umsetzung in das Cadmiumsalz. Das Cadmiumsalz wird in Wasser von pH > 7 in Lösung gebracht und in bekannter Weise zu Filmen, Fäden usw. verformt.
  • 5. 300 g des Kupfersalzes des Mischpolymerisates aus Styrol und Mraleinsäureanhydrid, wie man es durch Lösen des Mischpolymerisates in wäßrigem Alkali und Umsetzen mit Kupfersulfat erhalten kann, werden mit 150 g Triäthanolamin, unter Zusatz von 5 bis io ccm konzentriertem wäßrigem Ammoniak, zu einer Paste verrieben und dann getrocknet. Dieses trockene Pulver wird unter einer hydraulischen Presse bei Temperaturen von 6o bis ioo° und mehreren Atmosphären Druck zu blauen, durchsichtigen, festen Preßplatten verformt.
  • 6. i Grammolekül Nickelsulfat wird in Wasser gelöst und in eine wäßrige Lösung von Polyacrylsäure hineingerührt. Der hellgrüne Niederschlag wird durch häufiges Waschen mit Wasser gereinigt und in wäßrigem Ammoniak, gegebenenfalls. unter Zusatz von Weichmachern, wie Oxalkylaminenoder Polymethyloxyden, oder ähnlichen wasserlösenden Körpern gelöst. Diese Lösungen können in bekannter Weise zu Fäden, Filmen und andertn Gebilden verformt werden.
  • 7. 1a g Silbernitrat werden in ioo ccm Wasser gelöst und zu einer Lösung von 5,5 g polyacrylsaurem Natrium in 300 ccm Wasser hinzugefügt. Es bildet sich ein Niederschlag von polyacrylsaurem Silber, der abfiltriert und durch Waschen mit Wasser elektrolytfrei gemacht wird. Das polyacrylsaure Silber wird unter Zugabe von etwas Ammoniak zu einer 5- bis io°/oigen wäßrigen Lösung gelöst und zu einem Film vergossen, der zu den verschiedensten photographischen Zwecken Verwendung finden kann. Alle Operationen werden der Lichtempfindlichkeit des Silbers wegen im Dunkeln ausgeführt.
  • ß. Zoo g Quecksilber (z) nitrat werden unter Zugabe von etwas Salpetersäure in 500 ccm Wasser gelöst. Dazu gibt man eine Lösung von 5o g polyacrylsaurem Natrium in iooo ccm Wasser. Der entstandene Niederschlag wird abfiltriert und mit a°Joiger wäßriger Salpetersäure, dann mit destilliertem Wasser gewaschen:. Durch Lösen, in verdünntem Ammoniak, zweckmäßig unter Zugaffe von etwas Triäthanolamin, wird das polyacrylsaure Quecksilber in eine hochviskose kolloidale Lösung übergeführt. aus der durch Eindampfen glasklare, geschmeidige. Filme erzielt werden.
  • g. Zu einer 5°]oigen wäßrigen Lösung von polyacrylsaurem Natrium wird eine Lösung von überschüssigem Eisen (3) Chlorid hinzugegeben. Der Niederschlag wird abfiltriert, gewaschen und in verdünntem Ammoniak wieder gelöst. Durch Verdunsten bilden sich aus dieser Lösung geschmeidige braune Filme aus polyacrylsaurem Eisen.
  • Die nach den Beispielen hergestellten geformten oder ungeformten Metallsalze lassen sich auch zu schwammartigen Metall- oder Metalloxydmässen verbrennen, so beispielsweiseeine Folie nach dem Beispiel 7 zu einer Silberfolie, die zu mannigfachen., z. B. katalytischen Zwecken Verwendung -finden kann.
  • Die nach dem neuen Verfahren hergestellten Filme sind j e nach der Art des verwendeten Salzes völlig klar und ungefärbt, können aber auch opak oder gefärbt sein. Meist sind die Filme überraschend oberflächenhart. Unerwünschte Sprödigkeit kann in bekannter Weise behoben werden durch Anwendung von VVeichmachungsmitteln.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung geformter Körper, wie Schichten, Fasern, Filme, Platten, aus Salzen von carboxylreichen polymeren Carborn- und Polycarbonsäuren, dadurch gekennzeichnet, daB Salze der polymeren Carbon- und Polycarbonsäuren verwendet werden, die bei einem PH-Wert von 7 in Wasser unlöslich sind.
DEI44566D 1932-06-02 1932-06-03 Verfahren zur Herstellung geformter Koerper, wie Schichten, Fasern, Filme, Platten Expired DE606677C (de)

Priority Applications (1)

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DEI44566D DE606677C (de) 1932-06-02 1932-06-03 Verfahren zur Herstellung geformter Koerper, wie Schichten, Fasern, Filme, Platten

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DE2045080X 1932-06-02
DEI44566D DE606677C (de) 1932-06-02 1932-06-03 Verfahren zur Herstellung geformter Koerper, wie Schichten, Fasern, Filme, Platten

Publications (1)

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DE606677C true DE606677C (de) 1934-12-07

Family

ID=25981700

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DEI44566D Expired DE606677C (de) 1932-06-02 1932-06-03 Verfahren zur Herstellung geformter Koerper, wie Schichten, Fasern, Filme, Platten

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DE (1) DE606677C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE860272C (de) * 1940-12-12 1952-12-18 Roehm & Haas G M B H Verfahren zur Veredlung von Platten, Filmen, Faeden usw. aus Mischpolymerisaten der Acrylsaeurereihe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE860272C (de) * 1940-12-12 1952-12-18 Roehm & Haas G M B H Verfahren zur Veredlung von Platten, Filmen, Faeden usw. aus Mischpolymerisaten der Acrylsaeurereihe

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