DE606922C - Kreismesserschere zum Schneiden von geraden Kanten sowie Stemm- und Schweisskanten an langen Blechen - Google Patents
Kreismesserschere zum Schneiden von geraden Kanten sowie Stemm- und Schweisskanten an langen BlechenInfo
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- DE606922C DE606922C DEB162000D DEB0162000D DE606922C DE 606922 C DE606922 C DE 606922C DE B162000 D DEB162000 D DE B162000D DE B0162000 D DEB0162000 D DE B0162000D DE 606922 C DE606922 C DE 606922C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D19/00—Shearing machines or shearing devices cutting by rotary discs
- B23D19/08—Shearing machines or shearing devices cutting by rotary discs for special use, e.g. for cutting curves, for chamfering edges
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine weitere Verbesserung an Kreismesserscheren zum Schneiden,
Beschneiden und Besäumen von langen Blechen nach Patent 600 027.
Die Verbesserung bezieht sich auf den Antrieb der beiden Kreismesser.
Die Verbesserung bezieht sich auf den Antrieb der beiden Kreismesser.
Der Antrieb der beiden Kreismesser erfolgt in üblicher Weise durch zwei ineinandergreifende
Zahnräder, deren jedes auf der Welle des entsprechenden Kreismessers sitzt und die beide je nach den Durchmessern der
beiden gleich: oder verschieden großen Kreismesser eine entsprechende Übersetzung, z. B.
ι : ι bei gleichen Durchmessern der Kreismesser,
haben. In der Praxis muß das obere Kreismesser öfter als das untere nachgeschliffen
werden, wird also bei zunächst gleichen Durchmessern allmählich kleiner als das untere. Durch das sich ergebende ungleichmäßige
Abnutzen oder Nachschleifen der beiden Kreismesser ändern sich die Verhältniszahlen
ihrer beiden Durchmesser, während das Übersetzungsverhältnis ihrer Antriebszahnräder das gleiche bleibt. Dadurch wird
ein Gleiten des einen Messers gegenüber dem anderen auftreten. Die Folge werden unsaubere
Schnitte und erhöhte Reibungsverluste sein.
Die Erfindung vermeidet solche fehlerhaften Abweichungen ίη den Umfangsgeschwindigkeiten
der beiden Kreismesser dadurch, daß in eine der beiden Kreismesserwellen eine Rutschkupplung eingebaut ist.
Der Erfindungsgegenstand ist aus der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel ersichtlich,
und zwar zeigt
Abb. ι die Kreismesserschere in Seitenansicht,
Abb. 2 einen Schnitt durch die Kupplung.
Auf dem. feststehenden Tisch 1 wird die zu bearbeitende Blechtafel 2 festgespannt. Am
Tisch ι ist die vordere Fahrbahn 4 befestigt, während die Fahrbahn 5 dem hinteren Teil
des Fahrgestelles 6 der Kreismesserschere 7 zur Abstützung und zum Entlanglaufen dient.
Das Fahrgestell 6 trägt vorn' zwei Laufrollen
8, hinten eine auf der Fahrbahn 5 sich bewegende Laufrolle 9. Die Schere 7 ist zwischen den Wänden 12 des Rahmenständers
kippbar angeordnet. An der unteren Fläche ia
*) Früheres Zusatzpatent 601 480.
des Tisches ι sind zwei Führungsschienen 30, 31 vorgesehen, in deren Zwischenraum
sich zwei Rollen 32, 33 bewegen, die im Fahrgestell 6 gelagert sind und die Führung des
Fahrgestelles bewirken.
Das obere Kreismesser 13 wird durch das Zahnrad 56 angetrieben, während das' untere
Kreismesser 14, welches auf der Welle 45 sitzt, durch das Zahnrad 46 seinen Antrieb
erhält. Die beiden Zahnräder 46und 56 stehen
in Eingriff miteinander, und auf diese Weise wird, wenn man das untere Zahnrad 46
antreibt, auch das obere Zahnrad 56 mit angetrieben, so daß die beiden Kreismesser 13,
14 in einander entgegengesetztem Sinn gedreht werden.
Die beiden Kreismesser 13, 14 können im
Durchmesser gleich oder verschieden sein; entsprechend wird das Übersetzungsverhältnis
der beiden Antriebszahnräder 46, 56 gewählt. In eine der beiden Wellen der Kreismesser
13, 14, ζ. B. in die Welle 45, ist nun eine Kupplung eingebaut. Es sitzt das Zahnrad
46 (Abb. 2) lose auf einer auf der Welle 45 festgekeilten Nabe 47 mit Bund 47°. Eine
Platte 48 ist durch mehrere in die Nabe 47 eingeschraubte Bolzen 49 unter Belastung
durch auf diesen Bolzen angeordnete Schraubendruckfedern 50 axial verschiebbar auf
einem Ansatz 47s der Nabe 47 gehalten.
Zwischen dem Antriebszahnrad 46 und dem Bund 47a sowie zwischen dem Zahnrad 46
und der Platte 48 befindet sich je eine Reibplatte 51.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Die Wirkungsweise ist folgende:
Die Federn 50 spannen das Zahnrad 46 bei normalem Betrieb fest zwischen den Reibplatten
51 ein, so daß die Welle 45 an der Drehung so teilnimmt wie das gleichmäßig
angetriebene Zahnrad 46. Ändert sich infolge ungleicher Abnutzung oder ungleichen Nachschliffes
der beiden Kreismesser 13, 14 das Verhältnis von deren Umfangsgeschwindigkeiten
im Vergleich zu dem gleichbleibenden Übersetzungsverhältnis der beiden Zahnräder
46, 56, dann würde die Welle 45 und damit auch das Untermesser 14 dem Obermesser 13
voreilen. Die Kupplung wird nun so eingestellt, daß die zwischen den Messern beim
Schnitt auftretende Reibungskraft größer ist als die durch die Druckfedern 50 der Kupplung
erzeugte, so daß das Messer 14, auf dessen Achse die Kupplung angeordnet ist,
durch die Schnittreibung, der Umfangsgeschwindigkeit des" Kreismessers 13 entsprechend,
mitgenommen wird, während sich die Geschwindigkeitsdifferenzen innerhalb der
Kupplung ausgleichen. Hierdurch tritt dann ein — wenn auch nur geringes — Gleiten des
Zahnrades 46 gegenüber der Nabe 47 ein.
Claims (1)
- Patentanspruch:Kreismesserschere zum Schneiden von geraden Kanten sowie Stemm- und Schweißkanten an langen Blechen, bei der die Kreismesser angetrieben sind, nach Patent 600 027, dadurch gekennzeichnet, · daß in eine der beiden Kreismesserwellen eine Reibungskupplung (47-51) eingebaut ist, welche die durch, das ungleichmäßige Abnutzen oder Nachschleifen der Kreismesser (13, 14) sich ergebenden fehlerhaften Abweichungen in den Umfangsgeschwindigkeiten dieser Kreismesser gegenüber den den Kreismessern (13, 14) durch, das gleichbleibende Übersetzungsverhältnis der Antriebszahnräder (46, 56) aufgezwungenen Umfangsgeschwindigkeiten ausgleicht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB162000D DE606922C (de) | 1933-01-22 | 1933-01-22 | Kreismesserschere zum Schneiden von geraden Kanten sowie Stemm- und Schweisskanten an langen Blechen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB162000D DE606922C (de) | 1933-01-22 | 1933-01-22 | Kreismesserschere zum Schneiden von geraden Kanten sowie Stemm- und Schweisskanten an langen Blechen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE606922C true DE606922C (de) | 1934-12-13 |
Family
ID=7004672
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB162000D Expired DE606922C (de) | 1933-01-22 | 1933-01-22 | Kreismesserschere zum Schneiden von geraden Kanten sowie Stemm- und Schweisskanten an langen Blechen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE606922C (de) |
-
1933
- 1933-01-22 DE DEB162000D patent/DE606922C/de not_active Expired
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