DE607123C - Mehradrige, mit gemeinsamem Gummimantel isolierte elektrische Leitungsschnur - Google Patents

Mehradrige, mit gemeinsamem Gummimantel isolierte elektrische Leitungsschnur

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DE607123C
DE607123C DEK114915D DEK0114915D DE607123C DE 607123 C DE607123 C DE 607123C DE K114915 D DEK114915 D DE K114915D DE K0114915 D DEK0114915 D DE K0114915D DE 607123 C DE607123 C DE 607123C
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cord
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/58Means for relieving strain on wire connection, e.g. cord grip, for avoiding loosening of connections between wires and terminals within a coupling device terminating a cable

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  • Insulating Bodies (AREA)

Description

Der Gegenstand des Hauptpatents 465416 ist eine gummiisolierte elektrische Leitung die von einem maschinell hergiestellitien. Gummimantel derart umgeben ist, daß dieser Gummimantel auch alle Formveränderungen der Leitung, wie Gabelungen, Gabeläste, Endausbildungen usw., einstückig, einheitlich umhüllt und außerdem, wiederum einstückig und einheitlich, mit knollenartigen Verdickungen an den Gabelungen, an den Enden der Gabeläste, an den Leitungsenden ixsw., und zwar zugleich an allen diesen Stellen oder an einzelnen oder einer derselben versehen sein kann. Dabei können diese dem Schütze der Leitung vor mechanischen Beanspruchungen dienenden Verdickungen des Gummimantels der Leitung Träger von Kontaktorganen sein.
Die Erfindung hat 'eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der elektrischen Leitungen nach Patent 465416 zum Inhalt. Sie verkörpert eine für 'einen ganz bestimmten, Zweck ausgebildete Formgestaltung der knollenartigen Verdickungen nach dem Hauptpatent.
Der an dem Gummimantel der Leitung angebrachte und mit diesem ein einheitliches Ganzes bildende, der Zugentlastung dienende Gummiwulst weist erfindungsgemäß eine Hohlkegelform auf, dergestalt, daß derselbe sich mit der Leitungsschnur durch eine BoIi-.rung an der Schnureinführungsstelle des. Anschlußapparates, die im Durchmesser erheblich kleiner ist als die Grundfläche des Kegels, nach der einen Richtung hindurchziehen läßt, beim Zurückziehen jedoch selbstsperrend wirkt.
In der Zeichnung (Abb. r bis 3) ist -die Wirkungsweise der Erfindung in beispielsweiser Ausführung veranschaulicht. Abb. 1 zeigt die hohlkegelförmige Gestaltung des Zugentlastungswulstes des Gummimantels der Leitungsschnur. Abb. 2 veranschaulicht diesen Wulst, nachdem derselbe durch die Bohrung in den Apparat eingezogen ist; Abb. 3 zeigt die selbstsperrende Wirkung des Wulstes bei Einwirkung von Zugkräften auf denselben.
Im übrigen sei zu der in diesen Abbildungen veranschaulichten Erfindung bemerkt:
Die Leitungsschnur wird in die Bohrung des Apparates, die im Innendurchmesser erbeblich kleiner ist als der größte Außendurchmesser der hohlkegeligen Verstärkung, z. B. in die Einführungsstelle einer Stehlampe, in der Richtung der Kegelspitze von außen eingezogen, worauf die Leiter an die Klemmen angeschlossen werden. Infolge der hohlkegeligen Gestaltung und der Elastizität des Gummis kann dieses Einziehen der Lei-
tungsschnur unter ganz geringer Kraftaufwendung vollzogen werden. Wirkt nun auf die eingeführte Zuleitungsschnur irgendeine Zugkraft, welche das Bestreben hat, die Schnur aus dem Apparat herauszuziehen, so spreizt sich die Basis des schirmartigen Hohlkegels an die Wandung der zylindrischen Bohrung des Apparates; die Zugkräfte nimrnt der Hohlkegel und der innerhalb desselben »ο befindliche, nicht stramme Sichnurteil auf, und die Anschlußstellen der Leiter bleiben unbeansprucht.
Die Abmessungen des Hohlbegels sind so gewählt, daß diese Spreizwirkung genügt, iS um normal auftretende Zugkräfte, wie z. B. infolge Anspaimens der Schnur beim Verschieben des Apparates, Herabfallen desselben usw., aufzunehmen. Nehmen die Zugkräfte einen über das normale Maß hinausgehenden Umfang an, so wird ein Abreißen und somit Unbrauchbarwerden der Schnur dadurch verhindert, daß sich der aus elastischem Gummi bestehende Hohlkegel umstülpt.
Bei der Erfindung wird die Zugentlastung ausschließlich durch eine entsprechende Formgebung der Leitungsschnur hervorgebracht. Besondere Vorkehrungen und Einrichtungen an den anzuschließenden Apparaten, wie z. B. Ausnehmungen, Rillen, aus mehreren Teilen bestehende, der Zugentlastung dienende Laschen, Verldemmungen, Verschraubungen u. dgl., kommen bei der Erfindung· ganz in.
Fortfall. An dem Apparat braucht nur die an ihm überhaupt vorhandene zylindrische Bohrung für die Einführung der Zuleitungsschnur etwas größer gehalten zu werden als für die Schnur allein.
Es sind schon kegelförmige Verstärkungen an Leitungsschnüren bekanntgeworden. Diese haben indes den alleinigen Zweck, die Leitungssehnur vor einem Abknicken und Abscheren zu schützen. Demzufolge ragen solche kegelförmigen Verstärkungen aus dem angeschlossenen Apparat heraus. Sie sind nicht dazu ,geeignet, den Zweck der Erfindting zu erfüllen, nämlich eine Zugentlastung zu bewirken durch völliges Hindurchziehen einer hohlkegelförmigen Verstärkung durch die Bohrung in den Apparat.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Mehradrige, mit gemeinsamem Gummimantel isoli'erte elektrische Leitungsschnur nach Patent 465 416, mit am Gummirnantel angebrachtem, mit diesem ein einheitliches Ganzes bildenden Wulst zur Zugentlastung, dadurch gekennzeichnet, daß der Wulst eine Hohlkegelform aufweist, derart, daß er sich mit der Leitungssehnur durch eine Bohrung an der Schnureinführungsstelle des Aiischlußapparates, die im Durchmesser erheblich Meiner ist als die Grundfläche des Kegels, nach der einen Richtung hindurchziehen läßt, beim 6g Zurückziehen jedoch selbstsperrend wirkt.
    ffierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK114915D 1929-05-25 1929-05-25 Mehradrige, mit gemeinsamem Gummimantel isolierte elektrische Leitungsschnur Expired DE607123C (de)

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