DE607330C - Rotations-Tauchheizung - Google Patents

Rotations-Tauchheizung

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DE607330C
DE607330C DEV27418D DEV0027418D DE607330C DE 607330 C DE607330 C DE 607330C DE V27418 D DEV27418 D DE V27418D DE V0027418 D DEV0027418 D DE V0027418D DE 607330 C DE607330 C DE 607330C
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sheet metal
burner housing
heating
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immersion heater
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/30Accessories for evaporators ; Constructional details thereof

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

  • Rotations -Tauchheizung Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Neuerung auf dem Gebiete des Beheizungswesens und erstreckt sich auf die Beheizung von flüssigen und solchen Stoffen, die durch schwache Beheizung flüssig werden, ferner auf die Beheizung solcher Massen, die ein verhältnismäßig niedrigviskoses Gefüge besitzen.
  • Bei der im folgenden beschriebenen Neukonstruktion wurde von dem Gesichtspunkt ausgegangen, die Beheizung des Stoffes nicht von außen, sondern von innen aus sich heraus vorzunehmen. Es ist zu diesem Zweck ein in vertikaler Richtung verstellbarer, an einem ausschwenkbaren Wandarm hängender oder auch stationär angeordneter Apparat konstruiert, der im wesentlichen aus zwei sich zueinander gegenläufig bewegenden Blechkörpern besteht. Die Bewegung wird mittels Welle, die über ein Ritzel auf mit den Blechkörpern in Verbindung stehende Zahnkränze wirkt, übertragen.
  • Soll eine Flüssigkeit durch diesen Apparat beheizt werden, so ist der Apparat in die Flüssigkeit einzutauchen.
  • Die gegenläufig rotierenden Blechkörper tragen zur Erzeugung einer mischenden Bewegung des Kochgutes an Außen- und Innenwandungen Förderleisten.
  • Die bekannten Beheizungseinrichtungen ähnlicher Art, wie z. B. der Elektro-Tauchsieder oder die Tauch-Gasheizvorrichtung, sind mit Bezug auf Wirksamkeit der Rotations-Tauchheizung insofern nicht gleichwertig, als sie einen wesentlich schlechteren Wirkungsgrad besitzen, weil deren Eigenkonstruktion nicht die Möglichkeit zuläßt, neben der Beheizung eine e gleichzeitige zwangsläufige Mischung des Kochgutes hervorzurufen. Soll dieser Nachteil annähernd wettgemacht, also die schlechte Wärmeleitfähigkeit des Kochgutes einigermaßen behoben werden, so sind Sonderkonstruktionen der Kochgefäß ! e mit komplizierten Rührwerkseinrichtungen erforderlich, gegenüber der Rotations-Tauchheizung ein übler Nachteil, der insbesondere mit Bezug auf den Elektro-Tauchsieder sehr stark in Erscheinung tritt, wenn dessen ohnehin sehr hohe Betriebskosten mit zur Betrachtung herangezogen werden. Infolgedessen ist der Vorteil, den die Anbringung der Rotations-Tauchheizung an vorhandenen Kochgefäßen, ganz gleich, aus welchem Material diese auch hergestellt sein mögen, vor anderen Systemen bietet, nicht zu unterschätzen. Ferner sei noch auf die Vorteile der « Ölfeuerung, wie diese bei der Rotations-Tauchheizung Anwendung findet, und auf die hiermit in Zusammenhang stehenden verhältnismäßig kurzen Heizperioden hingewiesen.
  • Auf der Zeichnung ist in einer Längsschnittdarstellung der Erfindungsgegenstand veranschaulicht.
  • Zweck und Wirksamkeit der Einzelteile sind am sinnfälligsten an Hand der Arbeitsweise klarzumachen.
  • Die Heizgase treten durch die Brennerdüse a in den feststehenden Blechtrichter b ein und durchströmen diesen bis zum Prallblech c. Durch dieses Prallblech c wird eine Richtungsänderung der Heizgase bewirkt, und es erfolgt demgemäß eine Umleitung durch den ringförmigen Querschnitt des einen rotierenden Blechkörpers d (Brennergehäuse) nach der ebenfalls zweckmäßig aus Blech hergestellten Haube e. Die Ableitung der Gase ist gesichert durch einen Anschlußkamin e', der als Abzug wirkt.
  • Durch die Drehbewegung des Zaburitzeis J, welche vermittelt wird durch eine Weller', werden die beiden Blechkörper d und g infolge ihrer Verbindung mit den Zahnkränzen h und h1 in zueinander entgegengesetzt rotierende Bewegung versetzt. Der Blechkörper g zeigt an Innen und Außenseite Anordnungen von Förderleisten g" und g', während der zweite bewegte Blechkörper d eine derartige Einrichtung d'nur an seiner Außenseite aufweist.
  • Die zu beheizende und zu mischende Flüssigkeit tritt bei eingetauchtem Apparat durch die oeffnungen k in den kreisringförmigen Raum ein, welcher von den Blechkörpern d und g eingeschlossen wird. Die Umlenkung der Flüssigkeit geschieht durch das gleichzeitig das Getriebe J, h und h' verdeckende Prallblechi, welches diese zwingt, sich zwischen den beiden rotierenden Blechkörpern d und g in vertikaler Richtung von oben nach unten zu bewegen und die Wärme abgebende Außenwand des Blechkörpers d zu umspülen. Die Flüssigkeit tritt unten an der tiefsten Stelle aus dem Apparat heraus.
  • Hierdurch wird bewirkt, daß sich die bereits erhitzte Flüssigkeit mit der temperaturniedrigeren übrigen Flüssigkeit vermischt.
  • Die Apparatur ist selbstverständlich auch zum Mischen allein bzw. nur zum Kühlen zu verwenden. Dabei wird der Heizbrenner außer Tätigkeit gesetzt und zwecks Kühlung vom Gebläse aus die kalte (Verbrennungs-) Luft in den Apparat geblasen.
  • Als noch nicht benannte Teile sind ferner zu erwähnen die Brennstoffzuführung ni und die Verbrennungsluftzuführung 1, während der Heizbrenner selbst in geeigneter Weise durch das nach außen geführte Organen bezüglich seiner Wirkung zu beeinflussen ist.
  • PATENTANSPRÜCRE: I. Rotations-Tauchheizung zum Bebeizen von Flüssigkeiten mittels einer innerhalb eines in die Flüssigkeit eintauchenden Blechgehäuses brennenden Flamme, dadurch gekennzeichnet, daß das Brennergehäuse (d) von einem rohrartigen Blechkörper (g) umgeben ist und daß Brennergehäuse und Blechkörper durch ein Getriebe gegenläufig zueinander bewegt werden, wobei zur Mitnahme der Flüssigkeit an den sich bewegenden Teilen schraubenförmige Blechleisten angebracht sind.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Brennergehäuses (d) zur Verteilung der Heizgase ein Blechtrichter (b) angeordnet ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch I und z, dadurch gekennzeichnet, daß am Boden des Brennergehäuses ein Prallblech (c) zur Umkehrung der Heizgase angeordnet ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermittlung der gegenläufigen Drehbewegung der beiden Blechkörper (d, g) zwei mit denselben in Verbindung stehende Zahnkränze angeordnet sind, die gemeinsam mit einem Antriebsritzel (f) kämmen, welches durch eine Welle (t') betrieben wird.
    5. Vorrichtung nach Anspruch I bis 4, dadurch gelçennzeichnet, daß der äußere Blechkörper (g) Öffnungen (k) aufweist, durch die das Kochgut zirkuliert.
    6. Vorrichtung nach Anspruch I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderleisten (g" und g') am äußeren Blechkörper (g) innen und außen angebracht sind, während das Brennergehäuse (d) derartige Förderleisten (d') nur auf der Außenseite aufweist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Haube (e) vorgesehen ist, die durch einen Abzugsschlauch (e') das abgekühlte, als Wärmeträger dienende Medium aus dem Apparat treten läßt.
    8. Vorrichtung nach Anspruch I, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe (f, h und h') durch eine Blechwand (i) vor schädlichen Einflüssen beschützt ist, wobei gleichzeitig dieses Blech (i) als Prallwand auftritt.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1242783B (de) * 1960-11-18 1967-06-22 Gulf Oil Deutschland G M B H Zerstaeuberbrenner fuer fluessige Brennstoffe
US3794015A (en) * 1970-11-06 1974-02-26 Texaco Ag Immersion-heater dip tube

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1242783B (de) * 1960-11-18 1967-06-22 Gulf Oil Deutschland G M B H Zerstaeuberbrenner fuer fluessige Brennstoffe
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