DE607639C - Selbstverkaeufer fuer Gas mit Sicherung gegen OEffnen des Abschlussventils bei Muenzeinwurf bei offenen Gashaehnen in der Verbrauchsleitung - Google Patents
Selbstverkaeufer fuer Gas mit Sicherung gegen OEffnen des Abschlussventils bei Muenzeinwurf bei offenen Gashaehnen in der VerbrauchsleitungInfo
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Description
Die Erfindung ■ betrifft einen Selbstverkäufer
für Gas, bei dem nach dem Schließen des durch das Münzwerk gesteuerten Ventils
eine Gasentnahme durch erneuten Geldeinwurf erst bei Erreichen eines bestimmten,
nur bei geschlossenen Hähnen in der Verbrauchsleitung auftretenden Gasdruckes möglich
ist.
Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art wird bei erneutem Münzeinwurf das dabei in Offenstellung bewegte Ventil in dieser nicht festgehalten, wenn ein Hahn in der Verbrauchsleitung offen ist und hinter dem Ventil infolgedessen ein bestimmter Druck nicht auftreten kann, da die das Ventil in Offenstellung haltende Verriegelungsvorrichtung nur bei einem bestimmtenDruck von diesem in Verriegelungsstellung gebracht wird. Diese bekannten Einrichtungen erfordern in-
Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art wird bei erneutem Münzeinwurf das dabei in Offenstellung bewegte Ventil in dieser nicht festgehalten, wenn ein Hahn in der Verbrauchsleitung offen ist und hinter dem Ventil infolgedessen ein bestimmter Druck nicht auftreten kann, da die das Ventil in Offenstellung haltende Verriegelungsvorrichtung nur bei einem bestimmtenDruck von diesem in Verriegelungsstellung gebracht wird. Diese bekannten Einrichtungen erfordern in-
ao folge ihrer Ausbildung eine nochmalige Ventilbetätigung, wenn dieses bei der ersten nicht
festgehalten wurde, nachdem der Hahn in der Verbrauchsleitung geschlossen worden ist.
Um eine solche erneute Ventilbetätigung über die Kassiervorrichtung nach dem Schließen von offenen Hähnen in der Verbrauchsleitung zu vermeiden, ist erfindungsgemäß der Selbstverkäufer für Gas derart ausgebildet, daß bei an sich bei Gasabgebevorrichtungen ohne Münzeinwurf bekannter Anordnung einer bei offenen Hähnen das Wiederöffnen des Ventils sperrenden Membran in der Verbrauchsleitung die Öffnungsbewegung des Münzwerkgestänges, das in bei Selbstverkäufern für Gas mit Druckreglern bekannter Weise gleichfalls wie die Membran auf das Ventil einwirkt, bei Unterdruck in der Verbrauchsleitung nur ein Hilfsventil öffnet, durch welches eine geringe, die Ventilsperrung nach Schließen der Hähne selbsttätig aufhebende Gasmenge ausströmen kann bzw. daß durch Anwendung eines· von zwei Membranen getragenen, federbetätigten Ventilsitzes das Abheben des Ventils vom Ventilsitz und umgekehrt verhindert wird, solange nicht in" der Verbrauchsleitung der vorgeschriebene Hinterdruck vorhanden ist. In Abb. ι ist eine beispielsweise Ausführung! der Erfindung dargestellt. Abb. 3 zeigt den Ventilteil der Abb. 1 in vergrößertem Maßstab. In dem Gehäuse 1 eines Gasmessers (Einbalgmessers) befindet sich die das Gas zum Ausgangsstutzen 9 führende Kammers, einerseits begrenzt von der Zarge 3, an der die (hinter der Zeichenebene gedachte) Membran aufgebunden ist, andererseits von der Blechwand 4. Der Gasstrom gelangt in diese Ausgangskammer 2 durch die (nicht dargestellten) Umschaltventile, und zwar abwechselnd aus der äußeren Meßkammer 5 und der inneren 6 in bekannter Weise. Der von Kammer 2 zum Stutzen 9 führende Kanal 10 ist als Sitz 11 für das Münzventil 12 ausgebildet, welches durch eine davorliegende, miteinem Gewinderinga6 versehene Öffnung 14 der Stutzenkappeis eingeführt werden kann; Das unter dem Druck der Feder 20 stehende Münzventil 12 kann durch einen
Um eine solche erneute Ventilbetätigung über die Kassiervorrichtung nach dem Schließen von offenen Hähnen in der Verbrauchsleitung zu vermeiden, ist erfindungsgemäß der Selbstverkäufer für Gas derart ausgebildet, daß bei an sich bei Gasabgebevorrichtungen ohne Münzeinwurf bekannter Anordnung einer bei offenen Hähnen das Wiederöffnen des Ventils sperrenden Membran in der Verbrauchsleitung die Öffnungsbewegung des Münzwerkgestänges, das in bei Selbstverkäufern für Gas mit Druckreglern bekannter Weise gleichfalls wie die Membran auf das Ventil einwirkt, bei Unterdruck in der Verbrauchsleitung nur ein Hilfsventil öffnet, durch welches eine geringe, die Ventilsperrung nach Schließen der Hähne selbsttätig aufhebende Gasmenge ausströmen kann bzw. daß durch Anwendung eines· von zwei Membranen getragenen, federbetätigten Ventilsitzes das Abheben des Ventils vom Ventilsitz und umgekehrt verhindert wird, solange nicht in" der Verbrauchsleitung der vorgeschriebene Hinterdruck vorhanden ist. In Abb. ι ist eine beispielsweise Ausführung! der Erfindung dargestellt. Abb. 3 zeigt den Ventilteil der Abb. 1 in vergrößertem Maßstab. In dem Gehäuse 1 eines Gasmessers (Einbalgmessers) befindet sich die das Gas zum Ausgangsstutzen 9 führende Kammers, einerseits begrenzt von der Zarge 3, an der die (hinter der Zeichenebene gedachte) Membran aufgebunden ist, andererseits von der Blechwand 4. Der Gasstrom gelangt in diese Ausgangskammer 2 durch die (nicht dargestellten) Umschaltventile, und zwar abwechselnd aus der äußeren Meßkammer 5 und der inneren 6 in bekannter Weise. Der von Kammer 2 zum Stutzen 9 führende Kanal 10 ist als Sitz 11 für das Münzventil 12 ausgebildet, welches durch eine davorliegende, miteinem Gewinderinga6 versehene Öffnung 14 der Stutzenkappeis eingeführt werden kann; Das unter dem Druck der Feder 20 stehende Münzventil 12 kann durch einen
Stößel 17 von seinem Sitz abgehoben werden, der von einem Hebel 18 bewegt wird,
dessen Stopfbuchse 19 durch die Gehäusewand zum Münzwerk führt, das auf der
S Vorderseite des Gasmessers angebracht ist.
Vor der öffnung 14 ist die Absperrvorrichtung
21 angebracht, welche mittels des Gewindestückes 22 mit dem Gasmesser fest
verschraubt ist. Der Teller der Membran 23 legt sich unter dem Druck der Feder 24 gegen
die verschiebbare Hohlspindel 25 des Münzventils 12 und schließt dasselbe. Die Hohlspindel
25 ist gelagert auf einer durch einen Steg 27 mit dem Gewindering 22 fest verbun-
1S denen Buchse 26, welche zugleich der Feder 20 des Münzventils als Auflager dient. Die
Feder 20 drückt an ihrem dem Ventil zugewandten Ende gegen den Flansch einer Buchse
29, welche auf einer mit dem Münzventilteller bzw. seiner Hohlspindel 25 fest verschraubten
Buchse 30 verschiebbar gelagert ist. Der Boden der Buchse 29 ist auf der Innenseite
mit weichem Auflager (z. B. Leder) ausgekleidet und bildet den Teller eines kleinen
Ventils 28, dessen Sitz aus dem ihm zugewandten Rande der Buchse 30 besteht. Durch
diese hindurch ist ein Stößel 31 geführt, der mit dem Boden bzw. Ventilteller der Buchse
29 fest verbunden ist und mit dessen Hilfe durch den Druck des Stößels 17 die Münzventilfeder
20 zusammengedrückt werden kann, ohne daß das Münzventil 12 nebst seiner
Buchse 30 mitbewegt wird. Die Wirkungsweise ist folgende:
Bei dichter Leitung bleibt der Gasdruck bei abgeschlossenem Münzventil erhalten, und
die Membran 23 bleibt angehoben, so daß ihr Teller nicht an der Hohlspindel 25 des Münzventils
anliegt. In diesem Falle wird beim Einzahlen durch den Vorschub der Stößel 17
und 31 das Münzventil ohne weiteres geöffnet, da seine Buchse 30 durch keine Kraft gehindert
wird, der Bewegung der Buchse 29 zu folgen. Ist jedoch ein Hahn offen geblieben,
als das Münzventil absperrte, oder ist die Leitung undicht, so gibt die Membran 23 dem
Druck ihrer Feder 24 nach und drückt gegen die Hohlspindel 25. In diesem Falle vermag
der Stößel 31 zwar die Buchse 29 gegen den Druck der Feder 20 nach rechts zu schieben
und so das kleine Ventil 28 zu öffnen, nicht aber das von der Membran festgehaltene
Münzventil. Durch ersteres tritt zwischen den Buchsen 29 und 30 nun eine für die Bewohner
unschädliche kleine Gasmenge in_ die Leitung über. Bleibt der betreffende Hahn offen bzw. die Undichtigkeit bestehen, so vermag
diese kleine, ins Freie abweichende Gasmenge die Membran 23 nicht anzuheben, und
das Ventil 12 wird mittels der Feder 24 nach wie vor auf seinen Sitz gedrückt. Gas kann
nicht entnommen werden, und der Verbraucher wird aufmerksam. Erst wenn in der Verbrauchsleitung
sämtliche Hähne geschlossen worden sind, .reicht die hindurchtretende Gasmenge
aus, um in einigen Sekunden den Gasdruck unter der Membran so zu erhöhen, daß diese gegen die Wirkung der Feder 24 angehoben
wird. Dadurch öffnet sich erst das Ventil 12 unter dem Druck des in der Kammer
2 befindlichen Gases und gibt dem Gas den Weg frei. Um das Ventil 12 dabei sicher
von seinem Sitz abzuheben, kann eine schwache Feder 32 (in der Abb. 1 gestrichelt
gezeichnet) vorgesehen werden, die beim Ab-Schluß zusammengedrückt wird. Ist die dem
eingezahlten Münzbetrag entsprechende Gasmenge verbraucht, so daß sich der Stößel 17
durch Betätigung vom Münzwerk aus zurück nach links bewegt, so drückt die Feder 20 zunächst
das kleine Ventil 28 gegen seinen Sitz, und da die Feder weiterhin noch unter Spannung
steht, bringt sie auch das Ventil 12 zum Abschluß.
Durch einen kleinen, am oberen Gehäuseteil der Absperrvorrichtung angebrachten Fühlhebel
33 kann man feststellen, ob das Münzventil geöffnet oder geschlossen ist.
In Abb. 2 ist eine andere Ausführung dargestellt, welche es ermöglicht, das Münzventil
auch gegen einen hohen Vordruck des Gases geschlossen zu halten, wenn Hähne offen
stehen. Abb. 4 zeigt den Ventilteil nach Abb. 2 in vergrößertem Maßstab. Die Feder
24 der Membran 23 hat nämlich eine solche Spannung, daß sie imstande ist, die Membran
z. B. bei Durchschreiten des Gasdruckes auf 20 mm WS zu bewegen. Diese Federkraft
ist für hohe Vordrücke evtl. nicht ausreichend, um das Münzventil, auch ohne Mitwirkung
der Feder 20 (vgl. Abb. 1) geschlossen zu halten. Aus diesem Grunde ist in Abb. 2
und 4 das Münzventil 12 durch eine Membran 36 entlastet, deren mittlere Einfassung 55
durch die Feder 40 des Münzventils vorgeschoben wird. Der Mittelteil der Membran
bildet zugleich den Ventilteller für den mittels der Kappe 38 gebildeten Sitz des Hilfsventils,
das an die Stelle des Ventils 28 der Abb. ι und 3 tritt. · Die Kappe 39 dient als
äußere Einfassung. Die Hohlspindel 41 der mittleren Fassung der Entlastungsmembran
ist in der feststehenden Buchse 42 verschiebbar, in der sich auch die Feder 40 befindet.
stellt wieder einen Gewindering und 27 einen Abstützsteg dar. Als Distanzstück zwischen dem Teller der Membran 23 und der
Kappe 39 dient die Gabel 53. Die Kappe 39 stützt sich lose auf die feststehende Buchse 42
und ist auf dieser etwas kardanbeweglich. Eine schwache Spreizfeder 37 dient dazu,
beim Zurückdrücken der Einfassung 55 durch
den Stößel 17 das Münzventil 12, wenn es
nicht durch die Feder 24 der Membran 23 mit Hilfe des Zwischenstückes 53 gebindert wird,
mit zu öffnen.
Wenn die Membran 36 bei geschlossenem Münzventil 12, aber geöffnetem Hilfsventilteller
55 horizontal so durchhängt, daß der Kreis ihrer äußersten Ausbauchung den gleichen
Durchmesser hat wie der Ventilsitz des
to Münzventils 12, so ist das Münzventil gegen beliebig hohe Druckgefälle völlig entlastet.
Denn der auf dem innerhalb dieses Kreises liegenden Teil der Membran ruhende Vordruck
wird durch die Einfassung 55 aufgenommen.
Da die Feder 37 in jeder Stellung des Ventils ihre Wirkung auf die Membran 23 behält,
kann ihre Öffnungskraft durch entsprechend stärkere Bemessung der Feder 24 aufgehoben
werden, zumal die Feder 37 nur weich zu sein braucht und demzufolge die Kraftzunahme
bei Spannung der Feder sehr klein ist. Im übrigen ist die Wirkungsweise der Abschlußvorrichtung
die gleiche wie bei Abb. 1 und 3.
Durch absichtlich geschaffene Undichtigkeiten in der Membran 36 gelangt etwas Gas
in die Leitung und in den Raum unterhalb der Membran 23. Auch bei dieser Ausführung
reicht natürlich die durchtretende Gasmenge nur bei vollkommen geschlossener Verbrauchsleitung
aus, um den zum Heben der Membran 23 erforderlichen Gasdruck zu erzeugen.
Eine andere Ausführung, bei der das Münz- und Sicherheitsventil an den Ausgangsstutzen des Gasmessers angesetzt wird, zeigt Abb. 5. Der Ventilsitz 64 ist auf dem Teller 60 der Membran 61 angeordnet, der mit einer mittleren öffnung 63 für den Durchtritt des Gases versehen ist. Der Gehäuseunterteil 65, welcher zusammen mit dem Deckel 66 die Membran 61 einfaßt, ist mittels seines Schraubstutzens 67 auf dem Ausgangsstutzen 68 befestigt. Eine Zwischentnembran 70 trennt den Atmungsraum 71 vom Gasstrom. Der Abschluß erfolgt durch Anhub des Membrantellers 60 mittels einer Feder 73, wenn kein Gasdruck vorhanden ist, indem sich der Ventilsitz 64 gegen eine Deckelschneide 78 legt. Diese dient gleichzeitig als Münzventil, indem sie mittels ihrer Spindel 79 so verschiebbar angeordnet ist, daß sie durch den Stößel 80 des Münzwerks gegen den Druck ihrer Feder 81 angehoben werden kann. Bei diesem Anhub folgt, wenn kein Gasdruck die Membran 61 niederhält, der Membranteller 60 mit aufwärts, und der Gasweg bleibt versperrt. Dadurch, daß der Anpreßdruck dabei geringer wird, kann jedoch allmählich etwas Gas zwischen Ventilsitz 64 und Schneide 78 in die Leitung treten und vermag den Teller 60 wieder auf seine Auflager 80' zu senken, sobald alle Hähne geschlossen sind.
Eine andere Ausführung, bei der das Münz- und Sicherheitsventil an den Ausgangsstutzen des Gasmessers angesetzt wird, zeigt Abb. 5. Der Ventilsitz 64 ist auf dem Teller 60 der Membran 61 angeordnet, der mit einer mittleren öffnung 63 für den Durchtritt des Gases versehen ist. Der Gehäuseunterteil 65, welcher zusammen mit dem Deckel 66 die Membran 61 einfaßt, ist mittels seines Schraubstutzens 67 auf dem Ausgangsstutzen 68 befestigt. Eine Zwischentnembran 70 trennt den Atmungsraum 71 vom Gasstrom. Der Abschluß erfolgt durch Anhub des Membrantellers 60 mittels einer Feder 73, wenn kein Gasdruck vorhanden ist, indem sich der Ventilsitz 64 gegen eine Deckelschneide 78 legt. Diese dient gleichzeitig als Münzventil, indem sie mittels ihrer Spindel 79 so verschiebbar angeordnet ist, daß sie durch den Stößel 80 des Münzwerks gegen den Druck ihrer Feder 81 angehoben werden kann. Bei diesem Anhub folgt, wenn kein Gasdruck die Membran 61 niederhält, der Membranteller 60 mit aufwärts, und der Gasweg bleibt versperrt. Dadurch, daß der Anpreßdruck dabei geringer wird, kann jedoch allmählich etwas Gas zwischen Ventilsitz 64 und Schneide 78 in die Leitung treten und vermag den Teller 60 wieder auf seine Auflager 80' zu senken, sobald alle Hähne geschlossen sind.
Diese Bauweise ist besonders einfach und leicht reparierfähig. Das Ventil arbeitet bei
beliebigem Vordruck. Die Deckelschneide 78 kann auch am Gehäuse oder Deckel fest angeordnet
sein, wie in Abb. 6 dargestellt (78a). In diesem Falle wird der Stößel 80 auf den
Teller 6oa derart zur Einwirkung gebracht, daß er diesen federnd aufwärts drückt, solange
das Münzwerk kein Gas abgeben soll. Selbstverständlich kann auch Schneide 78 und Sitz 64 vertauscht werden. Die Atemöffnung
83 kann mit einer Enflüftungsleitung versehen oder aber so klein ausgeführt werden,
daß bei undichter Membran evtl. austretende Gasmengen unschädlich bleiben. Übrigens öffnet das Sicherheitsventil 64/78
nicht, wenn die Membran 61 undicht ist, da sich dann kein Druck in der Leitung sammeln
kann. Sofern die Membran 70 undicht ist, entsteht im Atemraum 71 bei enger Atemöffnung
ebenfalls Gasdruck, so daß das Ventil dann geschlossen bleibt und der Abnehmer aufmerksam wird.
Die bei Münzgasmessern mit Druckreglern bekannte Zusammenfassung von Absperrvorrichtung
und Münzventil, die jedoch nicht Gegenstand der Erfindung ist, ist auch dann möglich und vorteilhaft, wenn man es vorzieht,
das Münzventil von dem eigentlichen Münzwerk nicht zu trennen, sondern beide in einem gemeinsamen Sondergehäuse unterzubringen.
Ein Beispiel für diesen Fall zeigt Abb. 7 in schematischer Form.
Das Gehäuse 50 enthält Sicherheitseinrichtung, Münzventil, Münzwerk und Geldkassette
und wird durch die Überwurfmutter 51 auf den Ausgangsstutzen 52 des Gasmessers aufgeschraubt.
Der Antrieb des Münzwerks wird vom Zählwerk aus in beliebiger Weise durch eine (nicht dargestellte) Kupplung
übertragen. Die (nicht dargestellte) Einrichtung zum Festhalten des Ventils 56 bei man- 105.
gelndem Leitungsdruck kann ähnlich ausgebildet sein, wie in Abb. 1 oder 2 dargestellt.
Claims (8)
- Patentansprüche:i. Selbstverkäufer für Gas, bei dem nach dem Schließen des durch das Münzwerk gesteuerten Ventils eine Gasentnahme durch erneuten Geldeinwurf erst bei Erreichen eines bestimmten, nur bei geschlossenen Hähnen in der Verbrauchsleitung auftretenden Gasdruckes möglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei an sich bekannter Anordnung einer bei offenen Hähnen das Wiederöffnen des Ventils sperrenden Membran (23 bzw. 61) in der Verbrauchsleitung (9) die Öffnungsbewegung des Münzwerkgestänges (17 bis 19),das in bei Selbstverkäufern für Gas mit Druckreglern bekannter Weise gleichfalls wie die Membran auf das Ventil (12 bzw. ' 78) einwirkt, bei Unterdruck in der Verbrauchsleitung (9) nur ein Hilfsventil (28) öffnet, durch welches eine geringe, •die Ventilsperrung nach Schließen der Hähne selbsttätig aufhebende Gasmenge ausströmen kann bzw. daß durch Anwendung eines von zwei Membranen (61 und 70) getragenen, federbetätigten Ventilsitzes (64) das Abheben des Ventils (78) vom Ventilsitz (64 und umgekehrt), ver-■ hindert wird, solange nicht in der Verbrauchsleitung (9) der vorgeschriebene Hinterdruck herrscht.
- 2. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich-das Abschlußventil (12) mittels einer Hohlspindel (25) gegen den Teller der Membran ' (23) stützt, die bei Unterdruck in der Verbrauchsleitung (9) durch eine Feder(24) das Ventil (12) auf seinem Sitz (11) festhält.
- 3. Selbstverkäufer nach den Ansprüchen ι bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsventil (28) in die Hohlspindel(25) eingebaut ist und aus einer mit dem ' Ventilteller (12) fest verbundenen Buchse(30) besteht, auf -welcher sich eine zweite Buchse (29) "verschieben kann, die durch eine Feder (20) gegen die Dichtung (28) gepreßt und bei Einwirkung des Münzwerkgestänges (17 bis 19) davon abgehoben wird, sofern in der Verbrauchslei-' tung (9)' Unterdruck herrscht."
- 4. Selbstverkäufer nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet daß die Feder (20) kräftig genug ausgebildet ist, um. das Hilfsventil (28) geschlossen zu halten, wenn in der Verbrauchsleitung (9) der vorgeschriebene Hinterdruck herrscht, und daß mit Unterstützung einer Feder (32) das Abschlußventil (12) abgehoben wird, sobald das Münzwerkgestänge (17 +5 bis 19) in Tätigkeit tritt.
- ■5. Selbstverkäufer nach den Ansprüchen ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage der Membran (23) in der Stutzenkappe (15) .mittels eines Fühlhebels (33) ' von außen feststellbar ist.
- 6. Selbstverkäufer nach Anspruch!, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsventil durch eine Hilfsmembran (36) gebildet wird, die sich mit ihrem mittleren Teil (55) gegen eine den Sitz des Hilfsventils bildende Kappe (38) stützt und mit ihrem Teil (55) durch eine Spreizfeder (37) gegen die Kappe (38) gedrückt wird. '
- 7. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der von zwei Membranen (61 und 70) getragene Ventilsitz * (64) unter der Einwirkung der Feder. (73) dem von dem Münzwerk-"gestänge (80)" betätigten Ventil (78) so länge folgt,, bis in der Verbrauchsleitung der vorgeschriebene Hinterdruck vorhanden ist. .-. ■ :
- 8." Selbstverkäufer nach den Ansprüchen ι und 7,"dadurch gekennzeichnet, daß die öffnung (83), welche den Atemraum (71); zwischen den beiden Membranen (61 und 70) mit der Außenlüft verbindet, klein gehalten ist, um bei Beschädigung der Hilf smembran "(70) das Schließen des Ventils zu veranlassen.' '. .9". Selbstverkäufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der von zwei Membranen getragene Ventilsitz (6oa) bei Zurückziehung des Münzwerkgestänges das Ventil (78a) erst dann freigibt, wenn in der Verbrauchsleitung der vorgeschriebene Hinterdruck vorhanden ist.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP62844D DE607639C (de) | 1931-04-18 | 1931-04-18 | Selbstverkaeufer fuer Gas mit Sicherung gegen OEffnen des Abschlussventils bei Muenzeinwurf bei offenen Gashaehnen in der Verbrauchsleitung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP62844D DE607639C (de) | 1931-04-18 | 1931-04-18 | Selbstverkaeufer fuer Gas mit Sicherung gegen OEffnen des Abschlussventils bei Muenzeinwurf bei offenen Gashaehnen in der Verbrauchsleitung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE607639C true DE607639C (de) | 1935-01-12 |
Family
ID=7390042
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP62844D Expired DE607639C (de) | 1931-04-18 | 1931-04-18 | Selbstverkaeufer fuer Gas mit Sicherung gegen OEffnen des Abschlussventils bei Muenzeinwurf bei offenen Gashaehnen in der Verbrauchsleitung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE607639C (de) |
-
1931
- 1931-04-18 DE DEP62844D patent/DE607639C/de not_active Expired
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