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Zahntechnischer Arbeitstisch für Metallguß und seine Bearbeitung Die
Erfindung betrifft einen zahntechnischen Arbeitstisch für Metallguß und seine Bearbeitung
mit eingebautem Elektromotor zum wahlweisen Antrieb von Schleif- und Polierwerkzeugen
und Druckluftgebläsen und besteht darin, daß auf die Motorwelle innerhalb eines
durch eine aufklappbare Tischplatte nach oben abgeschlossenen Raumes des Tisches
:eine in einem Rahmen pendelnd aufgehängte und mittels verstellbaren Gegengewichtes
ausbalancierbare Gußschleuder aufsteckbar ist. deren Glühofen für die Gußmuffel
durch :einen in den Schleuderraum einschwenkbaren Brenner von unten durch eine Öffnung
beheizbar ist. Der Rahmen der Gußschleuder läuft in zwei waagerechte Arme aus; die
Ausnehmungen aufweisen zum Ein= führen von Sperrbolzen, um ein Feststellen der Gußschleuder
zu ermöglichen. .Der Glühofen der Gußschleuder weist eine Aufhängevorrichtung für
kleine Muffeln und einen Schlitz zum Festlegen eines Rostes für große Muffeln -auf,
welch letzterer gegen Herausfliegen durch eine Anschlagsleiste gesichert ist. In
der mit schrägem Einguß- und Schmelztrichter ausgestatteten Muffel geht der Schmelztrichter
unterhalb des zur Hohlform führenden Eingußkanals in einen Schmelzraum zur Aufnahme
des Schmelzgutes über. Endlich ist noch der verschwenkbare Brenner mittels eines`
am Tisch angeordneten Bolzens in seiner Höhenlage einstellbar und trägt einen um
die Flamme drehbaren Aufsatz zum Verschließen der Glühofenöffnung und zur Vornahme
von Lötarbeiten.
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Durch diese Ausführungsbauart des netzen Arbeitstisches werden den
bekannten ähnlichen Vorrichtungen gegenüber folgende Vorteile erzielt: sicherer
Schutz des Arbeitenden vor den Gefahren eines Schleuderbetriebs, leichte und übersichtliche
Bedienungsmöglichkeit, einfache Ausführung und große Betriebssicherheit des Tisches
und endlich jede mögliche Anwendung der eingebauten Instrumente: Der neue Arbeitstisch
kann auch für Bußtechnische Arbeiten im Kunstgewerbe Verwendung finden.
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Auf den Zeichnungen ist der neue Arbeitstisch und einzelne- seiner
Teile beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i den neuen Tisch in- Vorderansicht
mit längs geschnittenem Schleuderraum, Abb. z einen Längsschnitt der Gußschleuder
mit Aufhängerahmen, Abb. 3 einen Längsschnitt und einen Grundriß des Glühofens mit
dem Rost für große Muffeln, Abb. 4 einen Längs- und Querschnitt durch eine Gußmuffel
und Abb. 5 einen Längsschnitt durch den verschwenkbaren Brenner.
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In einen Tisch i mit den aufklappbaren Deckplatten i, a ist ein. Zwischenboden
3 eingebaut, an dem der Elektromotor q; aufgehängt ist. Auf der verlängerten Welle
5 =des Motors 4 kann eine Güßschleude r 6 oder eitle
Schleifvorrichtung
7 aufgesetzt werden. Die Schleuder läuft somit in einem allseits abgeschlossenen
Raum. Mit dem unteren freien Wellenende 8 des Motors q, kann ein Gebläse 9 gekuppelt
werden. Die Seitenwände io des Schleuderraumes besitzen unten Durchlaßöffnungen,
um das Einschwenken eines Brenners i i zu ermöglichen, der mittels eines Bolzens
12 derart an den Tisch angeordnet ist, daß er sowohl im Schleuderraum nach Belieben
gedreht als auch über die Oberfläche des Tisches gehoben und dort für Lötarbeiten
verwendet werden kann. Der Arbeitstisch kann durch den Einbau von Schrank- und Schubfächern
i q. und festverlegte Gas- und Druckluftleitungen 15 in seiner Verwendungsmöglichkeit
erweitert werden.
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Die Gußschleuder nach Abb. 2 besteht aus einem Blechkasten 17, der
um Bolzen 18 drehbar in einem Rahmen i9 pendelnd aufgehängt ist. Der Rahmen
i9 läuft in zwei waagerechte Arme 19a aus, die Ausnehmungen i 9b für Sperrbolzen
2o zum Feststellen der Gußschleuder besitzen. Der Rahmen 19 isst auf einen Flansch
31 mit Bremsscheibe geschraubt, der mit dem Wellenende 5 gekuppelt werden kann.
Die Bremsscheibe besitzt Bremsbacken 32 und ist mit dem Schaltorgan des Motors q.
so gekuppelt, daß dieser nur nach Lösen der Bremse unter Strom gesetzt werden kann.
Die eine Hälfte des Kastens 17 nimmt das verstellbare Gegengewicht 21 auf, während
in die andere Hälfte der Glühofen 22 mit Asbestwänden 23 @eingepaßt ist. Der Einsatz
22 hat eine Bodenöffnung 2q., durch die das Innere durch den Bunsenbrenner i i beheizt
werden kann. Auf seiner Innenseite sind zwei Haken 25 angebracht, in die eine Schaukel
26 mittels Bolzen eingehängt wird, die zur Aufnahme der üblichen und vielverwendeten
Zylindergußmuffeln dient. Für große Gußarbeiten, die mit einer in Abb. q. dargestellten
Gußmuffel gefertigt werden sollen, ist ein Rost 27 vorgesehen, den Abb. 3 im Schnitt
und Grundriß zeigt. Er ist gegen Herausfliegen dadurch gesichert, daß sein freies
unteres Ende durch einen Schlitz 28 des Glühofens geschoben wird, wähnend sein Vorderteil
durch einen überstehenden Rand 29 gesichert wird. Der Rost ist etwas schräg geneigt,
damit die Muffel beim Schleudern fest gegen ihn gepreßt wird.
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Die vorgewärmten Muffeln werden in der Schleuder gußfertig erhitzt,
das eingegebene Metall schmilzt in der üblichen Weise unter einer Gebläseßamme und
wird durch die Ofenheizung von unten noch genügend lang im Schmelzzustand gehalten.
Die Muffel bleibt zum Schleudern in der Vorrichtung und ist gegen Abkühlung durch
den Luftstrom geschützt. Durch -Strahlung des Ofens wird ihr auch nach dem Guß noch
ständig Wärme zugeführt, so daß Abkühlung von Metall und Muffel äußerst langsam
vor sich geht.
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Die Gußschleuder 17 ist waagartig aufgehängt. Durch Verschrauben des
Gegengewichtes 21 kann sie leicht statisch ausbalanciert-werden. Zum Feststellendientdann
Sperrbolzen zo. Schwingen, Stoßren und Rütteln der Schleuder beim Betrieb sind ausgeschlossen.
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Im geeigneten Gußmoment kann die Schleuder ohne zeitraubende Nebenarbeit
vollkommen gefahrlos und stoßfrei z. B. durch Einschalten des Antriebsmotors in
rasche Drehung versetzt werden, und zwar mit großer Beschleunigung.
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Die Gießmuffel nach Abb. ¢ besteht aus starkem Blech. Bei Einbringen
der Einbettmasse wird der schräg liegende Einguß- und Schmelztrichter 3¢ geformt.
Unterhalb des zur Hohlform führenden Eingußkanals 36 geht der Schmelztrichter 3
q. in einen mit abgesetzter Kante 39 versehenen Schmelzraum 35 über. Die Kante 39
dient zum Abstreifen von Schlakken und anderen Rückständen 4o, die sich beim Schleudern
aus dem Schmelzgut ¢2 absondern und in die Hohlkehle 41 gepreßt werden, so daß sie
nicht zum Einlauf gelangen können. Zum Einstecken der Zinken 3o des Rostes 27 werden
auf der Rückseite der Muffel zwei Ausnehmungen 38eingeformt.
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Abb. 5 zeigt den Schnitt durch den Brenner i i. Der Brenner i i ist
in den Blechrahmen 53 eingebaut. Dieser ist schwenkbar auf den Bolzen 12 gesteckt
und kann mittels Schraube 56 festgestellt werden. Der Aufsatz 55 ist um die Flamme
drehbar und dient bei Beheizung der Schleuder als Verschluß der Öffnung 24 im Boden
des Glühofens zum Abfangen der Wärmestrahlung. Ist der Brenner oberhalb der Tischplatte
eingestellt, um für Lötarbeiten verwendet zu werden, so dient der Aufsatz 55 zum
Ablegen und leichten Drehen des Arbeitsstückes um die Flamme.