DE608054C - Zahntechnischer Arbeitstisch fuer Metallguss und seine Bearbeitung - Google Patents

Zahntechnischer Arbeitstisch fuer Metallguss und seine Bearbeitung

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DE608054C
DE608054C DESCH100266D DESC100266D DE608054C DE 608054 C DE608054 C DE 608054C DE SCH100266 D DESCH100266 D DE SCH100266D DE SC100266 D DESC100266 D DE SC100266D DE 608054 C DE608054 C DE 608054C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/20Methods or devices for soldering, casting, moulding or melting

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Dentistry (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

  • Zahntechnischer Arbeitstisch für Metallguß und seine Bearbeitung Die Erfindung betrifft einen zahntechnischen Arbeitstisch für Metallguß und seine Bearbeitung mit eingebautem Elektromotor zum wahlweisen Antrieb von Schleif- und Polierwerkzeugen und Druckluftgebläsen und besteht darin, daß auf die Motorwelle innerhalb eines durch eine aufklappbare Tischplatte nach oben abgeschlossenen Raumes des Tisches :eine in einem Rahmen pendelnd aufgehängte und mittels verstellbaren Gegengewichtes ausbalancierbare Gußschleuder aufsteckbar ist. deren Glühofen für die Gußmuffel durch :einen in den Schleuderraum einschwenkbaren Brenner von unten durch eine Öffnung beheizbar ist. Der Rahmen der Gußschleuder läuft in zwei waagerechte Arme aus; die Ausnehmungen aufweisen zum Ein= führen von Sperrbolzen, um ein Feststellen der Gußschleuder zu ermöglichen. .Der Glühofen der Gußschleuder weist eine Aufhängevorrichtung für kleine Muffeln und einen Schlitz zum Festlegen eines Rostes für große Muffeln -auf, welch letzterer gegen Herausfliegen durch eine Anschlagsleiste gesichert ist. In der mit schrägem Einguß- und Schmelztrichter ausgestatteten Muffel geht der Schmelztrichter unterhalb des zur Hohlform führenden Eingußkanals in einen Schmelzraum zur Aufnahme des Schmelzgutes über. Endlich ist noch der verschwenkbare Brenner mittels eines` am Tisch angeordneten Bolzens in seiner Höhenlage einstellbar und trägt einen um die Flamme drehbaren Aufsatz zum Verschließen der Glühofenöffnung und zur Vornahme von Lötarbeiten.
  • Durch diese Ausführungsbauart des netzen Arbeitstisches werden den bekannten ähnlichen Vorrichtungen gegenüber folgende Vorteile erzielt: sicherer Schutz des Arbeitenden vor den Gefahren eines Schleuderbetriebs, leichte und übersichtliche Bedienungsmöglichkeit, einfache Ausführung und große Betriebssicherheit des Tisches und endlich jede mögliche Anwendung der eingebauten Instrumente: Der neue Arbeitstisch kann auch für Bußtechnische Arbeiten im Kunstgewerbe Verwendung finden.
  • Auf den Zeichnungen ist der neue Arbeitstisch und einzelne- seiner Teile beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i den neuen Tisch in- Vorderansicht mit längs geschnittenem Schleuderraum, Abb. z einen Längsschnitt der Gußschleuder mit Aufhängerahmen, Abb. 3 einen Längsschnitt und einen Grundriß des Glühofens mit dem Rost für große Muffeln, Abb. 4 einen Längs- und Querschnitt durch eine Gußmuffel und Abb. 5 einen Längsschnitt durch den verschwenkbaren Brenner.
  • In einen Tisch i mit den aufklappbaren Deckplatten i, a ist ein. Zwischenboden 3 eingebaut, an dem der Elektromotor q; aufgehängt ist. Auf der verlängerten Welle 5 =des Motors 4 kann eine Güßschleude r 6 oder eitle Schleifvorrichtung 7 aufgesetzt werden. Die Schleuder läuft somit in einem allseits abgeschlossenen Raum. Mit dem unteren freien Wellenende 8 des Motors q, kann ein Gebläse 9 gekuppelt werden. Die Seitenwände io des Schleuderraumes besitzen unten Durchlaßöffnungen, um das Einschwenken eines Brenners i i zu ermöglichen, der mittels eines Bolzens 12 derart an den Tisch angeordnet ist, daß er sowohl im Schleuderraum nach Belieben gedreht als auch über die Oberfläche des Tisches gehoben und dort für Lötarbeiten verwendet werden kann. Der Arbeitstisch kann durch den Einbau von Schrank- und Schubfächern i q. und festverlegte Gas- und Druckluftleitungen 15 in seiner Verwendungsmöglichkeit erweitert werden.
  • Die Gußschleuder nach Abb. 2 besteht aus einem Blechkasten 17, der um Bolzen 18 drehbar in einem Rahmen i9 pendelnd aufgehängt ist. Der Rahmen i9 läuft in zwei waagerechte Arme 19a aus, die Ausnehmungen i 9b für Sperrbolzen 2o zum Feststellen der Gußschleuder besitzen. Der Rahmen 19 isst auf einen Flansch 31 mit Bremsscheibe geschraubt, der mit dem Wellenende 5 gekuppelt werden kann. Die Bremsscheibe besitzt Bremsbacken 32 und ist mit dem Schaltorgan des Motors q. so gekuppelt, daß dieser nur nach Lösen der Bremse unter Strom gesetzt werden kann. Die eine Hälfte des Kastens 17 nimmt das verstellbare Gegengewicht 21 auf, während in die andere Hälfte der Glühofen 22 mit Asbestwänden 23 @eingepaßt ist. Der Einsatz 22 hat eine Bodenöffnung 2q., durch die das Innere durch den Bunsenbrenner i i beheizt werden kann. Auf seiner Innenseite sind zwei Haken 25 angebracht, in die eine Schaukel 26 mittels Bolzen eingehängt wird, die zur Aufnahme der üblichen und vielverwendeten Zylindergußmuffeln dient. Für große Gußarbeiten, die mit einer in Abb. q. dargestellten Gußmuffel gefertigt werden sollen, ist ein Rost 27 vorgesehen, den Abb. 3 im Schnitt und Grundriß zeigt. Er ist gegen Herausfliegen dadurch gesichert, daß sein freies unteres Ende durch einen Schlitz 28 des Glühofens geschoben wird, wähnend sein Vorderteil durch einen überstehenden Rand 29 gesichert wird. Der Rost ist etwas schräg geneigt, damit die Muffel beim Schleudern fest gegen ihn gepreßt wird.
  • Die vorgewärmten Muffeln werden in der Schleuder gußfertig erhitzt, das eingegebene Metall schmilzt in der üblichen Weise unter einer Gebläseßamme und wird durch die Ofenheizung von unten noch genügend lang im Schmelzzustand gehalten. Die Muffel bleibt zum Schleudern in der Vorrichtung und ist gegen Abkühlung durch den Luftstrom geschützt. Durch -Strahlung des Ofens wird ihr auch nach dem Guß noch ständig Wärme zugeführt, so daß Abkühlung von Metall und Muffel äußerst langsam vor sich geht.
  • Die Gußschleuder 17 ist waagartig aufgehängt. Durch Verschrauben des Gegengewichtes 21 kann sie leicht statisch ausbalanciert-werden. Zum Feststellendientdann Sperrbolzen zo. Schwingen, Stoßren und Rütteln der Schleuder beim Betrieb sind ausgeschlossen.
  • Im geeigneten Gußmoment kann die Schleuder ohne zeitraubende Nebenarbeit vollkommen gefahrlos und stoßfrei z. B. durch Einschalten des Antriebsmotors in rasche Drehung versetzt werden, und zwar mit großer Beschleunigung.
  • Die Gießmuffel nach Abb. ¢ besteht aus starkem Blech. Bei Einbringen der Einbettmasse wird der schräg liegende Einguß- und Schmelztrichter 3¢ geformt. Unterhalb des zur Hohlform führenden Eingußkanals 36 geht der Schmelztrichter 3 q. in einen mit abgesetzter Kante 39 versehenen Schmelzraum 35 über. Die Kante 39 dient zum Abstreifen von Schlakken und anderen Rückständen 4o, die sich beim Schleudern aus dem Schmelzgut ¢2 absondern und in die Hohlkehle 41 gepreßt werden, so daß sie nicht zum Einlauf gelangen können. Zum Einstecken der Zinken 3o des Rostes 27 werden auf der Rückseite der Muffel zwei Ausnehmungen 38eingeformt.
  • Abb. 5 zeigt den Schnitt durch den Brenner i i. Der Brenner i i ist in den Blechrahmen 53 eingebaut. Dieser ist schwenkbar auf den Bolzen 12 gesteckt und kann mittels Schraube 56 festgestellt werden. Der Aufsatz 55 ist um die Flamme drehbar und dient bei Beheizung der Schleuder als Verschluß der Öffnung 24 im Boden des Glühofens zum Abfangen der Wärmestrahlung. Ist der Brenner oberhalb der Tischplatte eingestellt, um für Lötarbeiten verwendet zu werden, so dient der Aufsatz 55 zum Ablegen und leichten Drehen des Arbeitsstückes um die Flamme.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zahntechnischer Arbeitstisch für Metallguß und seine Bearbeitung mit eingebautem Elektromotor zum wahlweisen Antrieb von Schleif- oder Polierwerkzeugen und Druckluftgebläsen, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Motorwelle (5) innerhalb eines durch eine aufklappbare Tischplatte (2) nach oben abgeschlossenenRaumes des Tisches eine in einem Rahmen (i g) pendelnd aufgehängte und mittels verstellbaren Gegengewichtes (21) ausbalancierbare Gußschleuder (6) aufsteckbar ist, deren Glühofen (22) für die Gußmuffel durch einen in den Schleuderraum einschwenkbaren Brenner (i i) von tunten durch eine Öffnung (2.1) beheizbar ist.
  2. 2. Arbeitstisch nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (i g) in zwei waagerechte Arme (i ga) ausläuft, in deren Ausnehmungen (igbb) Sperrbolzen (Zo) zum Feststellen der Gußschleuder einführbar sind. 3: Arbeitstisch nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Glühofen (22) der Gußschleuder@eine Aufhängevorrichtung (25, 26) für kleine Muffeln und einen Schlitz (2ä) zum Festlegen eines Rostes (27) für große Muffeln aufweist, der gegen Herausfliegen durch eine Anschlagleiste (2g) gesichert ist. ¢. Arbeitstisch nach Anspruch i bis 3 für Muffeln mit schrägem Einguß- und Schmelztrichter im Glühofen der Gußschleuder, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmelztrichter (3q.) unterhalb des zur Hohlform führenden Eingußkanals (36) in einen Schmelzraum (35) zur Aufnahme des Schmelzgutes übergeht. 5. Arbeitstisch nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der verschwenkbare Brenner (i i) mittels eines am Tisch angeordneten Bolzens (12) in seiner Höhenlage einstellbar ist und einen um die Flamme drehbaren Aufsatz (55) zum Verschließen der Öffnung (ä¢) und zur Vornahme von Lötarbeiten trägt.
DESCH100266D 1933-02-01 1933-02-01 Zahntechnischer Arbeitstisch fuer Metallguss und seine Bearbeitung Expired DE608054C (de)

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