DE608070C - Durch den Fuss des Skilaeufers betaetigte Ski-Rueckgleitbremse - Google Patents

Durch den Fuss des Skilaeufers betaetigte Ski-Rueckgleitbremse

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DE608070C
DE608070C DEK130344D DEK0130344D DE608070C DE 608070 C DE608070 C DE 608070C DE K130344 D DEK130344 D DE K130344D DE K0130344 D DEK0130344 D DE K0130344D DE 608070 C DE608070 C DE 608070C
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ski
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DEK130344D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C7/00Devices preventing skis from slipping back; Ski-stoppers or ski-brakes
    • A63C7/005Devices preventing skis from slipping back, actuated by the boot

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Ski-Rückgleitbremse, welche das Zurückgleiten der Skier beim Bergauf gehen verhindert; sie besteht darin, daß ein Bremshebel vorgesehen ist, welcher mit einer Trittleiste derart gelenkig verbunden ist, daß die Enden des Bremshebels beim Niedertreten niedergedrückt werden und in einer etwa einen Viertelkreis beschreibenden ruderähnlichen Rückwärtsbewegung in den Schnee eingreifen und wieder selbsttätig gehoben werden, bei Abheben des Stiefelabsatzes vom Ski, wobei zwischen Trittleiste und Bremshebel geschaltete Federn ein völliges Niederdrücken der Trittleiste auch dann ermöglichen, wenn beispielsweise Eis, Steine o. dgl. die Bremshebel nur begrenzt in den Schnee eindringen lassen, so daß ein Hohlstehen des Fußes vermieden und ein normales Gehen gewährleistet wird.
Man hat bisher, um das Zurückgleiten der Skier beim Bergaufgehen zu verhindern, Seehundsfelle oder Steigwachs angewendet; doch erfüllen alle diese Mittel ihren Zweck in nur unvollkommener Weise.
Auch sind mechanische Steigvorrichtungen bekannt, die jedoch mit verschiedenen Mängeln behaftet sind und ein sicheres, bequemes Steigen nicht gestatten. Bei keiner der bisher bekannten Vorrichtungen konnte der Nachteil des Hohlstehens des Fußes beim Auftreten auf unter dem Schnee befindliche Hindernisse (Eis, Steine usw.) behoben werden.
Die Vorrichtung nach der Erfindung ist außerdem vollkommen unabhängig von den verschiedenen Skibindungen, verläßlich und sicher im Gebrauch, dem Skiläufer überhaupt nicht hinderlich, mit einem Handgriff bequem ein- und ausschaltbar und kann überdies vom Ski, ohne Teile zu lösen, in kürzester Zeit abgenommen werden. '-..■'■
In der Zeichnung zeigen
Fig. ι die Vorrichtung im Schnitt in ihrer Stellung bei aufgehobenem Stiefelabsatz,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung.
Fig. 3 bis 8 zeigen einzelne Bestandteile.
Fig. 9 bis 11 zeigen die Vorrichtung in verschiedenen Gebrauchsstellungen.
Am Ski ι ist mit Hilfe der Auflage 2 die Bindung 3 in der üblichen Weise vorgesehen. Der Ski trägt eine Blechauflage 4, an deren vorderem Ende eine den Bolzenkopf 6 tragende Blattfeder 5 befestigt ist. Weiter rückwärts ist am Ski 1 ein Bügel 22 befestigt^ der den um den Bolzen 24 schwenkbaren Hebel 23 trägt, welcher, in beliebiger Stärke gehalten, nur bei ;an der Skioberseitö außergewöhnlich tief gekehlten Skiern als Anschlag für 'das freie Ende des Lenkhebels
17 dient, wodurch die oberste Lage des Lenkhebels und damit des Bremshebels bestimmt wird. Damft durch den Hebel 23 das Aufsetzen und Abnehmen der Vorrichtung vom Ski nicht behindert wird, ist dieser um den Bolzen 24 seitlich drehbar. Bei flachen und normal gekehlten Skiern kommt der Hebel 23 in Wegfall, da hier der Bügel 22 als Anschlag dient.
In den Bügel 22 wird der Stift 19 eingehängt, der mit Scharnieren 18 am Lenkhebel 17 befestigt ist und Federn aufweist,, deren eines Ende 21 sich gegen die Ski und deren anderes Ende 20 sich gegen den Lenkhebel 17 anlegt. Der Lenkhebel 17 ist. an seinem zweiten Ende mit Hilfe des Stiftes 12 an den U-förmigen Bremshebel 10 angelenkt, dessen Enden 29 in geeigneter Weise bezahnt bzw. mit Spitzen versehen sind. Federn, die den Stift 12 umfassen, legen sich mit einem Ende 14 an den Bremshebel 10 und mit dem zweiten Ende 15 an den Lenkhebel 17 und sind bestrebt, den Bremshebel 10 und Lenkhebel 17 in einer Ebene zu halten. Im gleichen Sinne wirken die Federn am Stift 19, so daß bei unbelasteter Trittleiste der Bremshebel in seiner höchstmöglichen Stellung gehalten wird.
An den Armen 29 des Bremshebels 10 sind Federn 9 befestigt und stehen mit ihrem freien Ende mit dem Bolzen 8 in Verbindung, der' in den Ösen 31 der Trittleiste 7 ruht. Unterhalb der Feder 9 sind die Arme 29 bei 30 durchbrochen. Die Trittleiste 7 besitzt an einem Ende zwischen den Ösen 31 einen Ansatz 32 und am anderen Ende einen Schlitz 28, in welchen der Bolzenkopf 6 der Blattfeder 5 eingeschoben wird. Der Bolzen 8 ist ferner in Schlitzen 38 des Bremshebels 10 geführt. Der Bremshebel 10 trägt an seiner Unterseite einen den Einschnitt 39 aufweisenden Ansatz 11, der von der Platte 36 rechtwinklig abgebogen ist. Der Lerikhebel 17 weist an seiner Oberseite einen um 41 drehbaren Sperrhebel 16 auf, der von der Feder 34 nach rechts gezogen wird. Ein Ansatz 33 des Hebels 16 dient dazu, den Sperrhebel mit Hilfe des Skistockes in bequemer Weise nach links verschieben zu können. Die Ansätze 33 sind an der Außenseite der Skier vorgesehen. Zum Festklemmen des Endes der Trittleiste 7 dient eine um den Stift 26 drehbare, zackig ausgebildete Klemmvorrichtung 25, die von der unten angreifenden Feder 27 nach links gedrückt wird.
In Fig. ι ist die Stellung der Vorrichtung gezeigt, die sich beim Aufheben des Stiefelabsatzes ergibt. Beim Niedertreten (Fig. 9) dringen die Enden 29 des Bremshebels in die Schneedecke ein, und die Feder 9 läßt ein völliges Niederdrücken der Trittleiste 7 bis zum Aufliegen auf dem Ski auch dann zu, wenn die Bremshebel wegen Hindernisse im Schnee nur teilweise in die Schneedecke eindringen können.
Will man die Bremsvorrichtung außer Betrieb setzen, so hat man den Bremshebel gemäß Fig. 10 umzulegen. Der Einschnitt 39 des Ansatzes 11 schnappt in den Sperrhebel ein, und gleichzeitig schiebt sich das Ende der Trittleiste 7 unter die Klemmvorrichtung 25 und wird in der in Fig. 11 gezeigten Lage festgehalten.
Will man die Bremsvorrichtung wieder in Betrieb setzen, so hat man lediglich mit dem Skistocke den Ansatz 33 des Sperrhebels 16 vorwärts zu drücken, und die Vorrichtung nimmt selbsttätig die in Fig. 1 gezeigte Stellung ein.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Durch den Fuß des Skiläufers betätigte Ski-Rückgleitbremse mit einem mit einer Trittleiste zusammenwirkenden Bremshebel, gekennzeichnet durch die Verbindung des Bremshebels (10, 29) mit der Trittleiste (7) durch dazwischengeschaltete Federn (9), derart, daß die Trittleiste (7) unter Anspannung der Feder (9) vollkommen niederdrückbar ist, ohne daß gleichzeitig der Bremshebel (29) gänzlich in den Schnee eingedrückt werden muß.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trittleiste -(7) einerseits einen Schlitz (28) aufweist, mittels welchen sie gegen den Bolzenkopf (6) an einer am Ski befestigten Blattfeder (s) verschiebbar ist, und anderseits am Bremshebel (10, 29) von dem Stift (8) in Schlitzen (38) geführt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremshebelarme (29) an den Stellen unterhalb der Feder (9) durchbrochen sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremshebel mit einem bei (39) geschlitzten Ansatz (11) versehen ist, der bei Außerbetriebslage des Bremshebels in einen am Lenkhebel (17) vorgesehenen, unter Federwirkung stehenden Sperrhebel (16) einschnappt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel (16) an der Außenseite der Skier einen Ansatz (33) trägt, mit dessen Hilfe die Bremsvorrichtung durch den Skistock in die Betriebslage versetzbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der am Ski befestigte, zur Lagerung des Drehgelenk-
bolzens (19) dienende Bügel (22) an seiner Grundplatte einen um einen Bolzen (24) schwenkbaren Hebel (23) trägt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine unter Federwirkung (27) stehende Klemmvorrichtung (25), welche einen Ansatz (32) der Trittleiste (7) bei der Außerbetriebstellung der Bremsvorrichtung am Ski flach niederhält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK130344D 1932-06-10 1933-06-04 Durch den Fuss des Skilaeufers betaetigte Ski-Rueckgleitbremse Expired DE608070C (de)

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DE608070C true DE608070C (de) 1935-01-15

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ID=3677415

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DEK130344D Expired DE608070C (de) 1932-06-10 1933-06-04 Durch den Fuss des Skilaeufers betaetigte Ski-Rueckgleitbremse

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DE (1) DE608070C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4124223A (en) * 1976-01-28 1978-11-07 Tmc Corporation Ski brake
DE3533080A1 (de) * 1985-09-17 1987-03-19 Walter Dinkelmeyer Vorrichtung fuer langlaufski
WO1997040897A1 (fr) * 1996-05-01 1997-11-06 Pancu Mihai Ionescu Systeme et equipement d'interface pour surf de neige

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3533080A1 (de) * 1985-09-17 1987-03-19 Walter Dinkelmeyer Vorrichtung fuer langlaufski
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