DE608154C - Verfahren zur Herstellung von Augenhaftglaesern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Augenhaftglaesern

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DE608154C
DE608154C DEZ21100D DEZ0021100D DE608154C DE 608154 C DE608154 C DE 608154C DE Z21100 D DEZ21100 D DE Z21100D DE Z0021100 D DEZ0021100 D DE Z0021100D DE 608154 C DE608154 C DE 608154C
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glasses
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Expired
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02CSPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
    • G02C7/00Optical parts
    • G02C7/02Lenses; Lens systems ; Methods of designing lenses
    • G02C7/04Contact lenses for the eyes

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Ophthalmology & Optometry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • -Verfahren zur Herstellung von Augenhaftgläsern Es ist bekannt, Augenhaftgläser mittels eines Blasverfahrens zu erzeugen, indem man das geschlossene Ende eines Glasrohres kugelförmig aufbläst und in eine der endgültigen Gestalt entsprechende Hohlfarm hineinbläst, worauf man von dem so geblasenen Körper die das Haftglas bildende Schale abtrennt. Die auf diese Weise erzeugten Haftgläser müssen nur an den abgetrennten Rändern bearbeitet werden, während der übrige Teil der Oberfläche, insbesondere der Kornealteil, im Blasvorgange endgültig fertiggestellt wird. Die durch Blasen erzeugten Oberflächen dieser Haftgläser sollen die Augen des Trägers der Gläser weniger reizen als durch Schleifen und Polieren erzeugte Oberflächen. Nachteilig ist es jedoch, daß es mit diesem Verfahren nicht gelingen kann, die Innenflächen der Haftgläser bezüglich ihrer Flächenkrümmung maßgerecht zu erzeugen, -wie es insbesondere notwendig ist, wenn dem Kornealteil eine bestimmte zusätzliche Korrektionswirkung gegeben werden soll.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Augenhaftgläsern, bei denen das Auge des Benutzers ebenfalls nur mit geblasenen Haftglaslächen iii Berührung kommt,, die jedoch den Nachteil der bekannten Haftgläser nicht aufweisen. Das Verfahren baut sich auf der Erkenntnis auf, daß es genügt, die Innenfläche der durch Blasen erzeugten Haftgläser, die ja allein das Auge berührt, unbearbeitet, d. h. in ihrem ursprünglichen Zustand zu lassen, wenn die Innenfläche maßgerecht geblasen ist, während man der Außenfläche durch nachträgliche Bearbeitung die zur Erzielung der Korrektionswirkung vorausbestimmte Krümmung erteilen kann. Das Verfahren besteht darin, daß nach der Erfindung der Außenfläche eines kugelförmig aufgeblasenen Glashohlkörpers in Anlehnung an ein bei der Erzeugung anderer Glasgegenstände gebräuchliches Vorgehen durch Blasen gegen eine erhabene Form die endgültige Gestalt der Innenfläche des zu erzeugenden Haftglases gegeben und nach dem Abtrennen der geformten Schale dessen Außenfläche durch Schleifen und Polieren so bearbeitet wird, daß das Haftglas die gewünschte brechende Wirkung erhält. Dabei kann zum Blasen eine Pfeife entsprechender Größe oder auch ein Glasrohr benutzt -werden, dessen Wand selbst den Stoff zum Blasen des Haftglases liefert.
  • Die Form, mit deren Hilfe die maßgerechte Innenfläche des Haftglases .erzeugt wird, besteht aus einem Körper, der einen aus seiner Oberfläche vorgewölbten Teil hat, dessen Fläche die Gestalt der gesamten Innenfläche des zu erzeugenden Haftglases hat.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Abb. i gibt im Mittelschnitt die Form mit dem geblasenen Glaskörper wieder, während Abb. a das halbfertige Erzeugnis des Verfahrens vor seiner Bearbeitung durch Schleifen und Polieren im Mittelschnitt zeigt.
  • Die Blasform besteht aus einer Platte ,a mit einem vorgewölbten Teil b, dessen Oberfläche entsprechend der Innenfläche des zu erzeugenden Haftglases bearbeitet ist und demzufolge eine Kornealfläche c und eine Skleralfläche d aufweist. Zum Blasen wird ein Glasrohr e benutzt, dessen Wandung selbst den Stoff zur Erzeugung des Haftglases liefert. Das Glasrohr e wird, nachdem ein Ende zugeschmolzen -wurde, am zugeschmolzenen Ende kugelförmig aufgeblasen und bei weiterem Blasen gegen den Teil b der Forma gedrückt, so daß sich dessen Oberfläche in dem Glashohlkörper. abprägt und dieser die Gestalt der Innenfläche des zu erzeugenden Haftglases erteilt. Ist nach Beendigung des Blasvorganges die Glaspost erkaltet, dann wird die geformte Schale f herausgeschnitten, wie Abb. a zeigt. Die Schale/ wird weiter entsprechend der gestrichelt eingezeichileten Meridiankurve geschliffen und poliert, so daß überflüssige Randteile g wegfallen und der Kornealteil h zu einer Linse von der gewünschten Korrektionswirkung wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Augenhaftgläsern, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenfläche eines kugelförmig aufgeblasenen Glashohlkörpers durch Blasen gegen eine erhabene Form die endgültige Gestalt der Innenfläche des zu erzeugenden Haftglases gegeben und nach dem Abtrennen der geformten Schale deren Außenfläche durch Schleifen und Polieren so bearbeitet wird, daß das Haftglas die gewünschte brechende Wirkung erhält.
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