DE60838C - Thürfalle - Google Patents

Thürfalle

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Publication number
DE60838C
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DE
Germany
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bolt
door
tail end
pin
slide
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Active
Application number
DENDAT60838D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J.MARKS in Brighton, 27 West Street, County of Sussex, England
Publication of DE60838C publication Critical patent/DE60838C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B15/00Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
    • E05B15/10Bolts of locks or night latches
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B55/00Locks in which a sliding latch is used also as a locking bolt

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT:
Thürfalle.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Thürfalle für drehbare Ladenthüren, Speicherthüren u. s. w., bei -denen das Oeffnen von einem Handgriff aus entweder auf einer Seite oder auf beiden Seiten der Thür durch Anheben oder Drehen des Handgriffes ermöglicht wird.
Die Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt die Thürfalle im Längsschnitt mit dahinter liegendem Handdrücker,
Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. 3 giebt einen Horizontalschnitt;
Fig. 4 zeigt einen Drehhandgriff zum Bewegen der Thürfalle,
Fig. 5 den Riegel im Schaubild.
In einem Rohr A ist der Riegel C ein-. geschlossen; letzterer hat einen dreieckigen Kopf und einen abgesetzten Schaft und besitzt unterhalb des dreieckigen Kopfes einen prismatischen Ansatz C1, der in das Schliefsblech des Thürpfostenrahmens greift und das Zurückschieben des Riegels beim Druck gegen die Thür verhindert. Der Ansatz C ist gegen den dreieckigen oder sonstwie abgerundeten Kopf des Riegels C etwas zurückgesetzt und wird mit dem Riegel C durch einen Schieber E bei beabsichtigtem Oeffnen der Thür so weit zurückgezogen, dafs er nicht aus dem Schlofsblech A vorsteht..
Durch die Feder G, welche sich einestheils gegen den Arretirstift im Gehäuse A legt, anderentheils gegen den Riegel C drückt, wird letzterer vorgeschoben; ferner wird der Riegel C durch den Ansatz C1, der in den Schlitz C2 des Gehäuses greift, sowie ferner durch einen auf der Oberseite in dem Schlitz C3 spielenden Stift C* derart geführt, dafs er auch im senkrechten Sinne etwas beweglich ist.
Der Schieber E bildet ein prismatisches Stück, in dessen Enden der, Bolzen F eingesetzt ist, vermöge deren der Schieber vom Handgriff aus bewegt werden kann'. Der Schieber E besitzt einen schwalbenschwanzartigen Einschnitt E\ in welchen das dreieckförmige Stück C5 am Schwanzende des Riegels C pafst. Die Neigung des Schwalbenschwanzschlitzes 2?1, sowie des Dreiecks C6 ist so bemessen, dafs beim Verschieben des Schiebers der Riegel um so viel zurückgezogen wird, dafs der Ansatz C1 bis in das Schlofsblech A1 tritt. Das Gehäuses! besitzt an seiner hinteren, dem Schwanzende C6 des Riegels C zugekehrten Seite ein abgeschrägtes Stück P, welches dazu dient, den Riegel C aufser Eingriff mit dem Schwalbenschwanztheil E1 des Schiebers E zu bringen, wenn die Thür geöffnet wird. Ferner sind Zapfen α α einestheils an dem Gehäuse A, anderentheils an dem Riegel C vorgesehen, welche schräg abgeschnitten sind, auf einander wirken und dazu dienen, das Emporschieben des Schwalbenschwanzendes C6 des Riegels derart zu ermöglichen, dafs bei vorgeschnelltem Riegel das Dreieck C5 in die Schwalbenschwanznuth E1 greift.
Das Verschieben des Schiebers E erfolgt mittelst eines Handgriffes K, der um eine horizontale. Achse zwischen den beiden Platten / und N drehbar ist, hinter die Platte b greift

Claims (1)

1 und durch eine Feder stets nach aufsen geprefst wird.
Die Wirkungsweise der in Fig. ι bis 4 dargestellten Thürfalle ist folgende:
Wird der Handgriff an der Thür einwärts bewegt, so wird dadurch der quer durch das Gehäuse A gehende Schieber E verschoben. Infolge des Zusammenwirkens von Schwalbenschwanznuth E1 und Dreieck C5 wird der Riegel C so weit zurückgezogen, dafs der Ansatz C1 -nicht aus dem Schlofsblech A vorsteht. Es genügt dann ein gleichzeitig gegen die Thür ausgeübter Druck, um den dreieckförmigen oder abgerundeten Kopf des Riegels infolge des Druckes der Thür gegen die Oeffnung des Schliefsbleches zurückzuschieben. Hierbei stöfst das Schwanzende C6 gegen das abgeschrägte Stück E, veranlafst dadurch ein Abwärtsdrücken des Schwanzendes, so dafs das Dreieck C B aufser Eingriff mit dem Schwalbenschwanzschlitz E1 kommt, und der Riegel C, durch die Feder G veranlafst, sofort wieder vorspringt,' sobald die Thür geöffnet ist. Beim Vorspringen des Riegels stöfst der Zapfen α desselben gegen den abgeschrägten gleichbezeichneten Zapfen am Gehäuse A und veranlafst das 'Wiederindiehöhegehen des Schwanzendes C6 derart, dafs letzteres mit seinem Dreieck C5 wiederum in den Schwalbenschwanzschlitz E1 eingreift.
Statt der beschriebenen Handgriffe können auch Drehhandgriffe nach Fig. 5 verwendet werden, bei welchen ein zugespitztes Keilstück 0 an dem Zapfen F befestigt ist und mittelst einer Keilführung R in Richtung des Pfeiles c beim Drehen des Handgriffes d verschoben wird.
Patent-Ansρrüch:
Eine Thürfalle, bei welcher der mit dreieckigem Kopf, sowie prismatischem Ansatz C1 versehene Riegel C mit seinem dreieckförmigen Schwänzende C5indieSchwalbenschwanznuth E1 eines vom Handgriff aus quer beweglichen Schiebers E eingreift und beim Verschieben des letzteren zunächst so weit zurückgezogen wird, dafs beim Druck gegen die Thür der Riegel C vollends zurücktritt, wobei sein Schwanzende C6, gegen eine angeschrägte Platte P stofsend, aufser Eingriff mit der Schwalbenschwanznuth des „Schiebers kommt und beim Vorschnellen des Riegels durch die Zapfen α α wieder in dieselbe einklinkt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT60838D Thürfalle Active DE60838C (de)

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