DE608977C - Schmiegsame Puderquaste - Google Patents

Schmiegsame Puderquaste

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DE608977C
DE608977C DEK130543D DEK0130543D DE608977C DE 608977 C DE608977 C DE 608977C DE K130543 D DEK130543 D DE K130543D DE K0130543 D DEK0130543 D DE K0130543D DE 608977 C DE608977 C DE 608977C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D33/00Containers or accessories specially adapted for handling powdery toiletry or cosmetic substances
    • A45D33/34Powder-puffs, e.g. with installed container

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  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine schmiegsame Puderquaste derjenigen Art, bei der die beanspruchte und reinigungsbedürftige Auftragefiäche, z. B. Schwanenfeil, mit dem Puderbehälter ein Ganzes bildet und leicht auswechselbar ist.
Die bekannten derartigen Quasten haben den Nachteil, daß durch den Einbau von Puderdosen oder ringförmigen Metallgliedern u. dgl.
steife, sperrige, unhandliche Einrichtungen entstehen, die zudem den der Verschmutzung unterliegenden Teil entweder gar nicht oder nur schwierig und unter Voraussetzung besonderer Fachkenntnisse auszuwechseln gestatten.
Dieser Nachteil wird der Erfindung gemäß dadurch behoben, daß der Puderbehälter aus einer schmiegsamen Deckscheibe und einer ebensolchen Unterscheibe besteht und letztere an sich bekannte, aus Ösen gebildete Auslässe hat, die z. B. durch Gaze abgedeckt sind, und daß die Auftragefiäche an der Unterseite des Puderbehälters unmittelbar lösbar, z. B. durch Druckknöpfe, angebracht und mit gleichartigen Auslässen wie der Puderbehälter versehen ist.
Hierdurch wird der Fortschritt erreicht, daß die Puderquaste keine wesentlichen starren Teile enthält und die Auftragefläche vom Puderbehälter ohne weiteres leicht abgenommen und ausgewechselt oder gereinigt werden kann.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt ihn
Fig. ι im Grundriß,.
Fig. 2 im Querschnitt.
Fig. 3 ist eine Ansicht von unten gegen die Deckscheibe. Die
Fig. 4 und 5 sind ein Grundriß und ein Schnitt der den Hohlraum bildenden Ringwand,
Fig. 6 und 7 ein Grundriß und ein Schnitt durch die Unterscheibe und
Fig. 8 und 9 ein Grundriß und. ein Schnitt durch die auswechselbare Auftragefläche.
Der Erfindungsgegenstand besteht in bekannter Weise aus einer Deckscheibe a, einer Ringwand d und einer auswechselbaren Auftragefläche i, z. B. aus Schwanenfeil.
Die Oberscheibe a, z. B. aus Leder, hat in der Mitte eine Durchbohrung, in welche eine Gewindebüchse b eingesetzt ist. Zum festen und dichten Abschluß dient eine Klemmscheibe c und ein Gewindedeckel δ1. Unter der Deckscheibe α sitzt als seitliche Begrenzung des Puderraumes k ein Gummiring d, dessen Größe beinahe dem Durchmesser dor Deckscheibe a entspricht. Erfindungsgemäß wird der Boden des Puderraumes durch eine Unterscheibe e gebildet, die aus einem festen und dichten '.Grundstoff e und dem beiderseits desselben aufgeklebten Gazeabschluß f, f1 besteht. In den Grundstoffe sind die Auslaßöseng für den Puder befestigt, wobei die Gazeabschlüsse f, f1 die Auslaßösen überdecken. Ferner sind erfindungsgemäß in der Unterscheibe e Druckknopfunterteile h vorgesehen, welche in dem Grundstoff e festgemacht sind und außerdem die Gazeabschlüsse fest mit dem letzteren verbinden. In dem Fell i der Auftragefläche, deren wollige Seite mit i1 bezeichnet ist, sind wiederum Aus-
laß- oder Durchtrittsösen g1 vorgesehen, und außerdem sind entsprechende Druckknopfoberteile h1 angenäht, aber ohne daß an dieser Stelle das Fell durchbrochen ist.
In der fertigen Quaste sind die Oberscheibe a und die Unterscheibe e gemäß den Fig. 6 und 7 unter Einfügung des den Hohlraum g seitlich begrenzenden Gummiringes d am Rand bei I miteinander vernäht, so daß ein einteiliges Gebilde entsteht, das in seinem Innern durch den Verschlußdeckel b1 zugänglich ist. Das Schwanenfell wird dann mit den Druckknopfoberteilen h1 auf die Druckknopfunterteile h des Behälters g aufgedrückt.
Die ösen g1 des Felles i decken sich mit den Durchtrittsösen g im Puderbehälter, so daß dem Puder ein unmittelbarer Durchtritt auf die Haut möglich ist, auf der er durch das Schwanenfell sofort verrieben werden kann. Ist letzteres unansehnlich geworden, so braucht es. nur von, dem Puderbehälter gelöst zu werden, worauf es in geeigneter Weise gewaschen und von neuem mit letzterem verbunden werden kann.
Es besteht eine gute Puderentnahme, da die Gazeabschlüsse frei zwischen den Druckknöpfen über bzw. unter den durch die Durchlaßösen gebildeten öffnungen liegen. Dadurch, daß der
' Puderbehälter durch den Einlagering d elastisch gehalten ist, ist seine Starrheit vermieden. Die Grundform der Quaste kann auch quadratisch oder vieleckig gehalten sein, ebenso kann an Stelle des Schwanenfells irgendein Auftragemittel aus sonst geeignetem Baustoff Verwendung finden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Schmiegsame Puderquaste, bei der die beanspruchte und reinigungsbedürftige Auftragefläche, z. B. Schwanenfell, mit dem Puderbehälter ein Ganzes bildet und leicht auswechselbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Puderbehälter (k) aus einer schmiegsamen Deckscheibe (a) und einer ebensolchen Unterscheibe (e) besteht und letztere an sich bekannte, aus Ösen (g) gebildete Auslässe hat, die z. B, durch Gaze (f, f1) abgedeckt sind, und daß die Auftragefläche (i) an der Unterseite (e) des Puderbehälters (k) unmittelbar lösbar, z. B. durch Druckknöpfe, angebracht und mit gleichartigen Auslässen (g1) wie der Puderbehälter (£) versehen ist.
  2. 2. Puderquaste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,, daß der Rand des zwischen Deckscheibe («) und Unterscheibe (e) bestehenden flachen Puderaufhahmeraumes (k) aus einem elastischen Ring (d), der zwischen diesen beiden an ihrem Rande, miteinander vernähten Teilen eingelegt ist, besteht..
    ■ Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEK130543D 1933-06-22 1933-06-22 Schmiegsame Puderquaste Expired DE608977C (de)

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