DE609534C - Anordnung zum Steuern von Einrichtungen an der Fahrstrecke durch den bewegten Foerderbehaelter in Rohrpost- oder aehnlichen Anlagen - Google Patents
Anordnung zum Steuern von Einrichtungen an der Fahrstrecke durch den bewegten Foerderbehaelter in Rohrpost- oder aehnlichen AnlagenInfo
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- DE609534C DE609534C DED59506D DED0059506D DE609534C DE 609534 C DE609534 C DE 609534C DE D59506 D DED59506 D DE D59506D DE D0059506 D DED0059506 D DE D0059506D DE 609534 C DE609534 C DE 609534C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G51/00—Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
- B65G51/04—Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
- B65G51/36—Other devices for indicating or controlling movements of carriers, e.g. for supervising individual tube sections, for counting carriers, for reporting jams or other operating difficulties
- B65G51/40—Automatically distributing the carriers to desired stations
- B65G51/42—Automatically distributing the carriers to desired stations according to indications on carriers
- B65G51/44—Automatically distributing the carriers to desired stations according to indications on carriers without mechanical contact between carriers and controllers
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Description
- Anordnung zum Steuern von Einrichtungen an der Fahrstrecke durch den bewegten Förderbehälter in Rohrpost- oder ähnlichen Anlagen Gegenstand der Erfindung ist eine besondere Ausbildung der in der Patentschrift 6o6 649 beschriebenen -Einrichtung zur Verhinderung (Löschung) unerwünschter Magnetwirkungen des Fahrzeugs an der Signal- oder Steuerstelle. Die besondere Ausbildung besteht darin, daß das letzte Magnetfeld der Signal- oder Steuerstelle, dessen Wicklung den Induktionsstrom für die Löschwirkung zu liefern hat, dadurch wirksam wird, daß es unter Mitwirkung eines Gleichrichters einen Gleichstromfluß herstellt, der die Stromwirkung der übrigen Magnetfelder auf .ein Relais durch eine elektromagnetische oder galvanische Wirkung aufhebt. Auf diese Weise wird der induzierte Strom des Löschfeldes unmittelbar ohne die stets etwas verzögernde Mithilfe von Relais zur Wirkung gebracht.
- Die Erfindung ist auf der Zeichnung am Beispiel einer Rohrpostanlage veranschaulicht. Die in der Pfeilrichtung im Fahrrohr F fahrende (nicht gezeichnete) Büchse, die für das Magnetfeldsystem Ml, M2 paßt, deren Ringe also denselben Abstand wie die Magnetfelder Mi, M2 haben, beeinflußt diese in folgender Weise. Beim Vorbeigang des ersten Ringes an dem Feld Ml fließt ein wirkungsloser Strom von Ml über Leitung i, Verbindung 6, den rechten Ankerkontakt des Relais R und Leitung z zurück zu Ml. Wenn der erste Ring an M2, der zweite Ring an All vorbeigeht, fließt ;ein Strom von M2 über 3, den Widerstand W, den Anker von R, 6, die Wicklung von R, 7 und den Kondensator K zurück zu M2. Durch diesen Strom wird das Relais R erregt, jedoch nur schwach, da der Widerstand W in Reihe mit der Relaiswicklung liegt. Der Anker von R öffnet daher nur den rechten Kontakt, ohne den linken zu schließen. Infolge öffnung der Verbindung 6 tritt jetzt ferner zu dem beschriebenen Strom des Feldes M, der gleichzeitig durch den zweiten Ring der Büchse in M1 induzierte Strom hinzu, so daß jetzt das Relais R seinen Anker durchzieht und den Steuerkreis 2, 5 schließt. In diesem liegt als Stromquelle beispielsweise die Batterie B und ferner das eigentliche Signal- oder Steuerrelais 8, das auch durch ein Hilfsrelais vertreten werden kann- und durch den Anker i o den Signal- oder Steuerstromkreis schließt.
- Eine Büchse, deren Ringe größeren Abstand haben und deshalb nicht gleichzeitig die -Magnetfelder M1, M2 beeinflussen, hat die beschriebene Wirkung nicht, weil der Strom aus M1 nicht zeitig genug kommt, um die Verbindung 6 noch geöffnet zu finden. Es tritt also keine Verstärkung der Relaiserregung, kein Durchziehen des Ankers von R und kein Schließen des Steuerkreises 2, 5 ein.
- Dies erfordert jedoch, daß der Anker des Relais R schnell genug abfällt, wenn der erste Ring der Büchse sich von dem Magnetfeld M2 entfernt, sonst kann es vorkommen, daß der zweite Ring einer Büchse, die nicht wirken soll, dennoch durch das Feld M1 wirksam wird. -Um letzteres mit Sicherheit zu verhindern, wird gemäß dem Hauptpatent ein Löschfeld M3 derart angeordnet, daß es von dem ersten Ring der Büchse sogleich nach dem Verlassen des Feldes M2 beeinflußt wird. Der in der Wicklung von Ms hervorgerufene Strom wird jedoch nicht unmittelbar benutzt, sondern zunächst durch einen Gleichrichter G, der z. B. ein Berührungsdetektor ist, in einen Gleichstrom umgewandelt, der, da er nicht über den Kondensator I( fließen kann, über Leitung 7 die Wicklung des Relais R, die Verbindung 6, den rechten Ankerkontakt von R, Leitung 2, den Widerstand W, Leitung 3 und die Wicklungen von M2 und M3 durchfließt. Dieser Strom erregt das Relais R derart, daß es seinen Anker schnell an den rechten Kon-e takt zurückführt, wenn der erste Ring der Büchse sich vom Feld M2 entfernt. Durch die Entladung des Kondensators I( wird dieser Strom und die Relaiserregung, somit die Ankerlage, am rechten Kontakt so lange aufrechterhalten, bis der letzte Ring der Büchse am Feld M2 vorbeigegangen ist. Etwaige Zwischenringe der Büchse wiederholen stets von neuem die Induktion in Ms, somit den Gleichstrom über das Relais R, so daß dieses beim Vorbeigang einer Büchse mit nicht passendem Ringabstand seinen Anker dauernd am rechten Kontakt festhält. Das Löschfeld Ms wird erst wieder stromlos, wenn alle Ringe der Büchse an sämtlichen Magnetfeldern und dem Löschfeld vorbeigegangen sind.
- Wenn durch die Ringe einer passenden Büchse beide Felder Ml, M2, wie oben beschrieben, gleichzeitig erregt werden, tritt die Beeinflussung des Stromkreises 5, 8 - bereits ein, bevor der Gleichstrom aus Ms den Anker des Relais R wieder umlegt. Das Relais 8 wird zur Verlängerung seiner Erregung zweck mäßig mit einem selbsteingeschalteten Haltestromkreis oder mit verzögertem Ankerabfall ausgerüstet. Zur Schließung des ersteren dient der Ankerkontakt 9 des Relais 8, der stattdessen auch eine Haltewicklung von R schließen könnte.
- Der vorstehend gebrauchte Ausdruck Löschung für die Wirkung des Feldes M3 ist in demselben breiten Sinn wie im Hauptpatent zu verstehen. Das Relais R kann wie im Hauptpatent entweder einen Weicheisenkern haben oder polarisiert sein. Der von M; gelieferte Gleichstrom muß jedenfalls derart zur Wirkung gebracht werden, daß er die Ruhelage des Relaisankers aufrechtzuerhalten sucht. Dieser Gleichstrom fließt im beschriebenen Beispiel durch dieselbe Wicklung des Relais R, die auch von den induzierten Strömen durchflossen wird; stattdessen könnte der Gleichstrom auch einer gesonderten Wicklung von R zugeführt werden. - Es ist auch möglich, die gesonderte Wicklung auf einem gesonderten Kern derart anzuordnen, daß sie auf dem Anker des Relais elektromagnetisch oder mittels mechanischer Sperrung einwirkt.
Claims (2)
- PATENTANSPR"ÜC13E: i. Anordnung zum Steuern von Einrichtungen an der Fahrstrecke durch den bewegten Förderbehälter in Rohrpost-oder ähnlichen Anlagen nach Patent 6o6 649, dadurch gekennzeichnet, daß das letzte, zur Löschung dienende Magnetfeld (M3) dadurch wirksam gemacht wird, daß es unter Mitwirkung eines DetektorgleicU-richters o. dbl. (G) einen Gleichstrom in eine Wicklung des auch von den Induktionsströmen der Wicklungen der übrigen Magnetfelder (Ml, M2) erregten Relais (R) abgibt, wodurch dieses gegen die letzteren Ströme unempfindlich gemacht wird.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Gleichstrom der Wicklung (M3) durchflossene Wicklung des Relais (R) auch die Induktionsströme der Wicklungen der Magnetfelder (M1, M2) aufnimmt.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED58447D DE606649C (de) | 1927-10-12 | 1929-05-24 | Anordnung zum Steuern von Einrichtungen an der Fahrstrecke durch den bewegten Foerderbehaelter in Rohrpost- oder aehnlichen Anlagen |
| DED58445D DE585135C (de) | 1927-10-12 | 1929-05-24 | Anordnung zum Steuern von Einrichtungen an der Fahrstrecke durch den bewegten Foerderbehaelter in Rohrpost- oder aehnlichen Anlagen |
| DED59506D DE609534C (de) | 1929-05-24 | 1929-10-24 | Anordnung zum Steuern von Einrichtungen an der Fahrstrecke durch den bewegten Foerderbehaelter in Rohrpost- oder aehnlichen Anlagen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED58447D DE606649C (de) | 1927-10-12 | 1929-05-24 | Anordnung zum Steuern von Einrichtungen an der Fahrstrecke durch den bewegten Foerderbehaelter in Rohrpost- oder aehnlichen Anlagen |
| DED59506D DE609534C (de) | 1929-05-24 | 1929-10-24 | Anordnung zum Steuern von Einrichtungen an der Fahrstrecke durch den bewegten Foerderbehaelter in Rohrpost- oder aehnlichen Anlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE609534C true DE609534C (de) | 1935-02-16 |
Family
ID=32772803
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED59506D Expired DE609534C (de) | 1927-10-12 | 1929-10-24 | Anordnung zum Steuern von Einrichtungen an der Fahrstrecke durch den bewegten Foerderbehaelter in Rohrpost- oder aehnlichen Anlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE609534C (de) |
-
1929
- 1929-10-24 DE DED59506D patent/DE609534C/de not_active Expired
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