DE609549C - Vorrichtung zur Reinigung eines Schleudersiebes - Google Patents

Vorrichtung zur Reinigung eines Schleudersiebes

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DE609549C
DE609549C DEN34936D DEN0034936D DE609549C DE 609549 C DE609549 C DE 609549C DE N34936 D DEN34936 D DE N34936D DE N0034936 D DEN0034936 D DE N0034936D DE 609549 C DE609549 C DE 609549C
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Germany
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nozzles
drum
sieve
cleaning
centrifugal
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DEN34936D
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Machinefabriek Reineveld NV
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B15/00Other accessories for centrifuges
    • B04B15/06Other accessories for centrifuges for cleaning bowls, filters, sieves, inserts, or the like

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  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Reinigung eines Schleudersiebes Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Reinigung eines Schleudersiebes, durch die gegen die Außenseite der schnell umlaufenden Siebtrommel Druckluft- oder Druckgasstrahlen gerichtet werden. Bei diesen bekannten Vorrichtungen sind jedoch die Düsen, aus denen die Druckluftstrahlen austreten, radial, also senkrecht zum Trommelumfang angeordnet. Solange das zu reinigende Trommelsieb keine nennenswerte Umlaufgeschwindigkeit hat, mögen diese bekannten Vorrichtungen genügen. Handelt es sich jedoch, wie bei der Erfindung, um die Reinigung eines Schleudersiebes mit großer Geschwindigkeit, so befriedigen sie nicht mehr. Die in den Maschen des Schleudersiebes haftenden Teilchen haben bei solchen Sieben das Bestreben, sich von innen nach außen zu bewegen. Diesem Bestreben der Teilchen muß entgegengewirkt «erden, -und außerdem müssen die Teilchen auch noch vom Sieb losgelöst werden. Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß außerhalb der Schleudertrommel in der Drehrichtung gegen den Radius geneigte Düsen für die Druckluft angeordnet sind.
  • Durch diese Anordnung ist es möglich, wie durch Versuche festgestellt wurde, eine Reinigung des Schleudersiebes. beim Waschen und Entwässern von Kohlenschlamm in wenigen Sekunden herbeizuführen, z. B. bei einer großen Trommel (Durchmesser 2 m), die mit hoher Drehzahl (75o je Minute) und infolgedessen mit sehr großer Umfangsgeschwindigkeit (8o m/Min.) umläuft. Die mit Druckluft von 5 bis 6 Atm. gespeisten Düsen lassen eine Luftgeschwindigkeit in der Nähe der Schallgeschwindigkeit erreichen und @erlauben trotz der großen Umfangsgeschwindigkeit der Trommel die relative Bewegung der Luft in nahezu radialer Richtung, also in der Richtung der Durchbohrungen der Trommelwand, und zwar mit so großer Relativgeschwindigkeit, daß eine trockene Schlammschicht von etwa z mm Stärke, die nach dem Herausschälen der Schleuderschicht in der Trommel zurückbleibt, sich in der Zeit von q. bis 5 Sekunden vollständig von dem Sieb entfernen läßt.
  • Bei Rüttelsieben hat man bereits vorgeschlagen, schräg zu den Siebflächen gerichtete Schaber anzuordnen, die als düsenförmige Hohlkörper ausgebildet sind und Preßluft ausstoßen können, um das Sieb zu reinigen. Dort erfolgt aber die Schrägstellung der düsenförmigen Schaber nur mit Rücksicht auf - die S;chaberwirkung, nicht im Hinblick auf die Geschwindigkeit des hin und her gehenden Siebbodens.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Luft- oder Gaszuleitung zu dem die Düsen tragenden Verteilerrohr gasdicht durch ein Deckelstück geführt isst, das einen die Einstellmittel für dass Rohr mit den Düsen enthaltenden Raum in dem feststehenden, die Siebtrommel geschlossen umgebenden Mantel abschließt. Es ist zwar nicht mehr neu, bei Trommelfiltersieben zwischen dem Sieb und dem dieses umgebenden Mantel zur Reinigung des Siebes einen abgedichteten festliegenden Druckwasserverteilungskanal mit gegen. die Außenfläche des Siebes gerichteten Düsen anzuordnen und die Zuleitung zu dem Verteilungskanal abgedichtet von auß9n her durch den Mantel zu führen. Demgegenüber wird nach der Erfindung durch Anwendung eines verschiebbaren Verteilerrohres auch eine genaue Einstellung der Düsen möglichst nahe an der Schleudertrommel ermöglicht, um den D#ruckluft-oder Dampfverbrauch herabzusetzen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i zeigt einen Querschnitt durch den betreffenden Teil der Schleuder, Fig. z einen teilweisen Längsschnitt nach der Linie II-II in Fig. i.
  • Mit i ist die Trommelwand, mit z das Sieb der mit großer Geschwindigkeit in der Richtung des eingezeichneten Pfeiles in gewisser Entfernung von dem stillstehenden Mantel iz umlaufenden Schleudertrommel bezeichnet.
  • In einem Längsschlitz des Mantels i z ist ein Rohr 3 angeordnet, in dessen Wand ein mit düsenartigen Bohrungen versehenes Metallstück 4. geschweißt ist, das die eigentlichen, schräg gegen die Trommelwand i gerichteten Düsen 5 trägt. Die Düsen 5 sind in zwei Reihen versetzt zueinander und je gegenüb:ex einem Kranz von Bohrungen 6 angeordnet.
  • In dem axial gerichteten Rohr 3 münden ein oder mehrere radiale Röhren 7, welche die Druckluft für die Düsen 5 zuführen und von Rohrstücken 8 mit Flanschen 9 mittels Schraubenbolzen i o und Muttern i i getragen werden. Die Schraubenbolzen und Muttern ermöglichen eine genaue Einstellung der Düsen 5 gegen die Trommehvand i; sie werden von einem Deckelstück 13 nach außen abgeschlossen, gegen das die Rühre 7 mittels der Stopfbüchse i ¢ abgedichtet ist.
  • Die Wirkung der Vorrichtung ist nach dem Obenstehenden ohne weiteres verständlich. Während des Schleudervorganges wird ein Teil der ausgeschleuderten Flüssigkeit in die Düsen 5 treten. Dieser Teil ist jedoch sehr gering, weil von jedem Kranz von Bohrungen sich höchstens nur eine gegenüber einer Düse 5 befindet und außerdem die Flüssigkeit praktisch in tangentialer Richtung von der Trommel abgeschleudert wird. Zu irgendeiner Unannehmlichkeit gibt das Eintreten von Flüssigkeit in die Düsen 5 übrigens keinen Anlaß; im Gegenteil, beim Blasvorgang wird diese Flüssigkeit zur schnellen Reinigung des Trommelsiebes beitragen.

Claims (1)

  1. PATEI'TTANSPRÜC$R: i. Vorrichtung zur Reinigung eines Schleudersiebes, durch die gegen die Außenseite der schnell umlaufenden Siebtrommel Druckluft- oder Druckgasstrahlen gerichtet werden, gekennzeichnet durch außerhalb der Schleudertrommel in der Drehrichtung gegen den Radius geneigt angeordnete Düsen. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Luft- oder Gaszuleitung zu dem die Düsen tragenden Verteilerrohr gasdicht durch ein Deckelstück geführt ist, das einen .die Einsitellmittel für das Rohr mit den Düsen enthaltenden Raum in dem feststehenden, die Siebtrommel geschlossen umgebenden Mantel abschließt.
DEN34936D 1933-02-27 1933-02-28 Vorrichtung zur Reinigung eines Schleudersiebes Expired DE609549C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1141952B (de) * 1953-01-02 1962-12-27 Smidth & Co As F L Trennschleuder
DE1225149B (de) * 1955-12-20 1966-09-22 Hans Jung Ruehrwerk zur Verhinderung einer Sedimentation von groeberen Feststoffen der Truebe
DE1231674B (de) * 1957-06-26 1967-01-05 Passavant Werke Siebeinrichtung fuer mit Schwimm- und Grobstoffen verunreinigte Waesser, insbesondere fuer Abwasserreinigungsanlagen
US4272028A (en) 1977-01-10 1981-06-09 Cobb Wayne E Spreader for and operative by a granular product

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