DE609829C - OEffnungs- und Ausgussvorrichtung, insbesondere fuer Milchdosen - Google Patents

OEffnungs- und Ausgussvorrichtung, insbesondere fuer Milchdosen

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DE609829C
DE609829C DEG85644D DEG0085644D DE609829C DE 609829 C DE609829 C DE 609829C DE G85644 D DEG85644 D DE G85644D DE G0085644 D DEG0085644 D DE G0085644D DE 609829 C DE609829 C DE 609829C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67B—APPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B7/00—Hand- or power-operated devices for opening closed containers
    • B67B7/24—Hole-piercing devices
    • B67B7/26—Hole-piercing devices combined with spouts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Öffnungs- und Ausgußvorrichtung, insbesondere für Milchdosen Die Erfindung betrifft eine Offnungs- und Ausgußvorrichtung, insbesondere für Milchdosen, mit einem flachen Eintreibdorn, einer Ausgußschnauze und einem Lufteintrittskanal, wobei zugleich durch den Eintreibdorn die Ausgußvorrichtung nach einer Drehung um go ° nach dem Eintreiben am Dosendeckel verankert wird.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der Eintreibdorn, der Ausgußkanal und der Lufteintrittskanal in einem länglich gestalteten, massiven Porzellankörper vorgesehen sind, der sich auf den Dosendeckel mittels seines unteren, ellipsenförmigen Randwulstes aufsetzt, welcher einen nach unten offenen, ebenfalls ellipsenförmigen Hohlraum umschließt, dessen kleine Achse der Breitseite des Eintreibdornes entspricht, während in die beiden durch diese Achse unterteilten Hohlraumhälften einerseits der Ausgußkanal und andererseits der Lufteintrittskanal münden.
  • Es sind bereits eine Reihe von derartigen Öffnungs- und Ausgußvorrichtungen bekanntgeworden, u. a. auch solche, die vermittels eines Dornes in den Deckel der Dose eintreibbar sind, wonach durch eine Drehung der Vorrichtung ein dichtes Festsitzen derselben gewährleistet ist. Diese bekannten Vorrichtungen bestehen durchweg aus Metall und haben sich infolge der dadurch bedingten unhygienischen Beschaffenheit nicht einführen können.
  • Die Erfindung will daher solche Ausgußvorrichtungen aus Porzellan, Steingut oder ähnlichem Material hergestellt wissen. Diese Herstellung bietet aber erhebliche Schwierigkeiten, und zwar mit Rücksicht darauf, daß bei den bekanntgewordenen Vorrichtungen aus Metall bei Ersatz des Metalles durch Porzellan kein genügendes Fleisch zur Verankerung des Dornschaftes vorhanden ist, um, beim Eintreiben des Dornes in den Dosendeckel und beim Verdrehen des Porzellankörpers den hierbei auftretenden Druck- und Drehbeanspruchungen standhalten zu können.
  • Die Erfindung behebt diese Schwierigkeiten dadurch, daß sie die Materialbeanspruchungen von dem eigentlichen Porzellankörper nach Möglichkeit fernzuhalten sucht, und erreicht dies durch zwei grundsätzliche Überlegungen hinsichtlich der eigenartigen Bauart der Vorrichtung, die auch aus den Zeichnungen gemäß Abb. z bis q. zu entnehmen ist.
  • Durch die Begrenzung der Aufbiegung b1' der mit dem Eintreibdorn c erzeugten Lochränder bl im Dosendeckel b durch den ovalen Randwulst f des Porzellankörpers d wird neben einer .erhöhten Abdichtung gegenüber dem Dosendeckel b noch der Vorteil erzielt, daß der bei der Verdrehung der Vorrichtung durch das zwangsmäßige Aufbiegen der Lochränder b1 in die Lage b1' erzeugte Gegendruck nahezu senkrecht auf den Randwulst f übertragen wird, weil dieser in der Querrichtung so dicht wie möglich an die Breitseite des Dornes c herangeführt ist. Würde dagegen mit Rücksicht auf einen größeren Ausflußraum die untere Öffnung des Porzellankörpers d kreisförmig sein, so würde beim, Aufbiegen der Lochränder bz während des Drehens des Dornes c der Randwulst f bzw. der Porzellankörper d einer Verkantungsgefahr unterworfen sein, die ein Absplittern des unteren Porzellanrandes gezwungenermaßen zur Folge hätte.
  • Um nun zweitens beim Eintreiben des Dornes c das Porzellan weiter zu entlasten, muß der Dorn mit seinem Schaft cl möglichst hoch hinauf im Porzellankörper d verankert sein. Wird auf Grund dieser beiden Überlegungen der Porzellankörper hergestellt, so erhält er die aus Abb. 3 und q. ersichtliche elliptische Form, wobei der obere Teil des Porzellankörpers massiv und er nach unten hin hohl ausgebildet ist, wie Abb. i und 2 erkennen lassen.
  • Durch diese Bauart wird neben der dargelegten Entlastung des gesamten Porzellankörpers noch der Vorzug erzielt, daß, wie insbesondere Abb. a zeigt, außen zu beiden Seiten der Ausgußvorrichtung geschweifte Wände entstehen, die eine bequeme Handhabungsmöglichkeit der Vorrichtung beim Eintreiben und Verdrehen bieten.
  • In den Abbildungen bedeuten noch: a die Druckrichtung beim Eintreiben des Dornes, c' den oberen Rand des Dornes, c" den Kreisbogen, den dieser Rand beim. Drehen des Dornes beschreibt, g1 den Ausgußkanal und g2 den Lufteintrittskanal.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Öffnungs- und Ausgußvorrichtung, insbesondere für Milchdosen, mit einem flachen Eintreibdorn, einer Ausgußschnauze und einem Lufteintrittskanal, wobei zugleich durch den Eintreibdorn die Ausgußvorrichtung nach einer Drehung um go ° nach dem Eintreiben am Dosendeckel verankert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Eintreibdorn (c), der Ausgußkanal (g1) und der Lufteintrittskanal (g2) in einem länglich gestalteten, massiven Porzellankörper (d) vorgesehen sind, der sich auf den Dosendeckel (b) mittels seines unteren, ellipsenförmigen Randwulstes (f) aufsetzt, welcher einen nach unten offenen, ebenfalls ellipsenförmigen Hohlraum umschließt, dessen kleine Achse der Breitseite des Eintreibdornes (c) entspricht, während in die beiden durch diese Achse unterteilten Hohlraumhälften einerseits der Ausgußkanal (g1) und andererseits der Lufteintrittskanal (g2) münden.
DEG85644D 1933-02-19 1933-02-19 OEffnungs- und Ausgussvorrichtung, insbesondere fuer Milchdosen Expired DE609829C (de)

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