DE609961C - Maschine zum Herstellen von becherartigen Papiergefaessen - Google Patents

Maschine zum Herstellen von becherartigen Papiergefaessen

Info

Publication number
DE609961C
DE609961C DEJ48021D DEJ0048021D DE609961C DE 609961 C DE609961 C DE 609961C DE J48021 D DEJ48021 D DE J48021D DE J0048021 D DEJ0048021 D DE J0048021D DE 609961 C DE609961 C DE 609961C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vessel
attached
mandrel
machine according
tools
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEJ48021D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jagenberg Werke AG
Original Assignee
Jagenberg Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jagenberg Werke AG filed Critical Jagenberg Werke AG
Priority to DEJ48021D priority Critical patent/DE609961C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE609961C publication Critical patent/DE609961C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • B31B50/26Folding sheets, blanks or webs
    • B31B50/28Folding sheets, blanks or webs around mandrels, e.g. for forming bottoms
    • B31B50/30Folding sheets, blanks or webs around mandrels, e.g. for forming bottoms the mandrels moving
    • B31B50/32Folding sheets, blanks or webs around mandrels, e.g. for forming bottoms the mandrels moving in circular paths
    • B31B50/324Folding sheets, blanks or webs around mandrels, e.g. for forming bottoms the mandrels moving in circular paths the mandrels being parallel to the axis of a drum
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B2105/00Rigid or semi-rigid containers made by assembling separate sheets, blanks or webs
    • B31B2105/002Making boxes characterised by the shape of the blanks from which they are formed
    • B31B2105/0022Making boxes from tubular webs or blanks, e.g. with separate bottoms, including tube or bottom forming operations

Landscapes

  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Maschine zum Herstellen von becherartigen Papiergefäßen Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Herstellen von becherartigen Papiergefäßen, die aus einem schlauchförmig zusammenzuklebenden Mantelzuschnitt und einem eingesetzten Gefäßboden angefertigt werden. Es ist bei solchen Maschinen bekannt, die an Drehtischen angebrachten Formdorne, um welche der Mantelzuschnitt herumgelegt wird, schrittweise durch die einzelnen Arbeitsstellen zu führen. Es ist auch bekannt, auf diesen Drehtischen .die Formdorne so anzuordnen, daß deren Achse senkrecht steht. Bei den bekannten Maschinen sind die Maschinenteile, welche zur Lagerung und Steuerung der am Gefäßboden angreifenden Werkzeuge dienen, rings um den Drehtisch herum angeordnet und versperren den ungehinderten Zugang zu den Arbeitsstellen.
  • Es ist ferner eine zum Herstellen von becherartigen Papiergefäßen dienende Maschine bekannt, bei der eine Stange den mit senkrecht stehenden Formdornen besetzten Drehtisch durchdringt: Diese Stange trägt an ihrem oberen Ende eine Platte, an der die am Gefäßboden angreifenden Werkzeuge befestigt sind. Die Stange mit der daran befestigten, die erwähnten Werkzeuge tragenden Platte wird bei jeder Schaltung des Drehtisches einmal auf- und abbewegt. Durch diese Aufundabbewegung werden die Werkzeuge an den Gefäßboden herangebracht und von diesem wieder zurückgezogen. Die stetige Aufundabbewegung der senkrechten Stange und der daran .befestigten, die Werkzeuge tragenden Platte ist nachteilig, weil für die Beschleunigung dieser großen Massen beträchtliche Kräfte aufzubringen sind; durch die ständige Aufundabbewegung der erwähnten Teile werden Massenwirkungen hervorgerufen, welche die Maschine erschüttern und das ruhige, sichere Arbeiten derselben beeinträchtigen.
  • Es ist weiterhin eine zur Herstellung von becherartigen Papiergefäßen dienende Maschine bekannt, - bei welcher die Formdorne unterhalb eines umlaufenden Drehkreuzes angebracht sind; rings um die von diesen Formdornen durchlaufene Bahn sind die Teile für die Steuerung der am Gefäßboden angreifenden Werkzeuge angeordnet. Bei dieser Maschine sind die Formdorne der Beobachtung entzogen und schwer zugänglich. Unterhalb der Formdorne befindet sich nämlich das feststehende Maschinengestell. Am äußeren Umfang der von den Formdornen durchlaufenen Bahn versperren die zur Steuerung der Werkzeuge benötigten Teile den Zutritt, und oberhalb der Formdorne wird die Zugänglichkeit durch das Drehkreuz versperrt.
  • Zur Herstellung einer anderen Art von Papierbechern, welche aus einem einzigen Blatt Papier gebildet werden und am Mantelteil sogenannte Plisseefalten aufweisen, sind Maschinen bekannt, in welchen auf einem um eine senkrechte Achse drehbaren Drehtisch nach oben offene Hohlformen angebracht sind, in die zum Nachformen der bereits gebildeten Papierbecher Stempel hineingedrückt werden. Bei den bekannten Maschinen sind diese Stempel an Schwingarmen angebracht, welche schwenkbar auf dem Drehtisch gelagert und durch eine oberhalb des Drehtisches angebrachte feststehende Steuerkurve bewegt werden. Es ist ferner bei Ziehpressen, welche zur Herstellung von Hohlkörpern aus Holzfurnieren dienen, bekannt, oberhalb eines um eine feststehende Säule umlaufenden, mit auf seinem Umfang verteilten Ziehöffnungen versehenen Arbeitstisches Ziehstempel anzuordnen, die durch eine feststehende Steuerkurve bewegt werden. Es ist bei solchen Maschinen weiterhin bekannt, nicht nur die Stempel, sondern auch die Niederhalter und Auswerfer durch Abrollen von an diesen befestigten Laufrollen längs fester Führungskurven zu bewegen.
  • Gemäß der Erfindung ist ein Drehtisch, auf dem die Formdorne in bekannter Weise senkrecht angebracht sind, drehbar auf einer senkrechten feststehenden Säule gelagert, auf deren ebenfalls feststehendem Kopf die Steuerungsteile der am Gefäßboden angreifenden Werkzeuge in an sich bekannter Weise angebracht sind. Zweckmäßig ist in der feststehenden hohlen Säule die zum Antrieb der auf dem Säulenkopf angebrachten Steuerungsteile dienende Welle gelagert. Die erfindungsgemäße Anordnung zeichnet sich durch geringen Raumbedarf, widerstandsfähige Lagerung des Drehtisches und. Übersichtlichkeit aus. Sowohl die Formdorne wie die an den Formdornen wirkenden Werkzeuge wie auch die zur Steuerung der Werkzeuge dienenden Teile sind leicht zugänglich.
  • Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung sind an der ersten Arbeitsstelle oberhalb des Formdornes ausschwenkbare, durch Gewichts- oder Federbelastung in Aufnahmestellung gehaltene Tragleisten angebracht, welche den napfförmigen Gefäßboden aufnehmen und durch einen senkrecht auf und ab bewegbaren Stempel, der in an sich bekannter Weise den Gefäßboden abwärts auf die Stirnfläche des Formdornes 2a drückt, äusgeschwe-nkt werden.
  • Nach der Erfindung wird ferner der mittels eines Saugers und einer schwingenden Zange in bekannter Weise aus ,einem Stapel entnommene Zuschnitt für den Gefäßmantel von einem mit Greifern besetzten endlosen Fördermittel durch ein zum Aufbringen der streifenförmigen Beleimung dienendes Leimwerk hindurch gegen Anschläge zwischen den an der ersten Arbeitsstelle befindlichen Formdorn und eine bekannte Faltvorrichtung gefördert. Durch die Faltvorrichtung wird der Zuschnitt für den Gefäßmantel in bekannter Weise um den Formdorn und um den auf dem Formdorn liegenden, durch einen Stempel festgehaltenen napfförmigen Gefäßboden herumgelegt. Es wird vermieden, daß der napfförmige Gefäßboden in dem bereits zylindrisch oder kegelförmig gestalteten Gefäßmantel irgendwie bewegt wird. Bei den bekannten Maschinen wird der Gefäßboden in den bereits zylindrisch oder kegelstumpfförmig gestalteben Gefäßmantel eingeschoben, oder der bereits zylindrisch oder kegelstumpfförmig gestaltete Gefäßmantel wird über den Gefäßboden hinweggestülpt. Hierbei wird leicht der Leimauftrag verwischt oder hinweggecluetscht und hierdurch die Bodenleimung nachteilig beeinflußt.
  • Nach der Erfindung sind ferner an einer weiteren Arbeitsstelle oberhalb des Formdornes ein auf und ab bewegtes, mit hohlkegelförmiger Arbeitsfläche versehenes Werkzeug, durch welches der über den Gefäßboden überstehende Rand des Gefäßmantels nach innen gedrückt wird, und ein anderes auf und ab bewegtes quirlförrriiges Werkzeug, durch welches der bereits nach innen gedrückte Rand des Gefäßmantels vollständig nach innen umgelegt wird, angeordnet. Damit die äußere Form des Gefäßmantels beim Arbeiten dieser beiden Werkzeuge gesichert ist, ist es zweckmäßig, an der erwähnten Arbeitsstelle in bekannter Weise eine auf und ab bewegbare, Matrize anzuordnen, welche während des Arbeitens der vorerwähnten Werkzeuge den dem Boden benachbarten Teil des Gefäßmantels fest umschließt. Das erwähnte cluirlförmige Werkzeug wird, nachdem es herabgesenkt worden ist und dabei den überstehenden Rand des Gefäßmantels nach innen umgelegt hat, zweckmäßig gedreht, -wodurch der umgelegte Rand überall fest und gleichmäßig an die aufrecht stehenden Zargen des napfförmigen Bodens angedrückt wird.
  • Zur Erzielung einer innigen Verbindung des Bodens mit dem Gefäßmantel ist es zweckmäßig, den umgeschlagenen Rand des Gefäßmantels und die Zargen des napfförmigen Bodens einige Zeit unter Druck zu halten. Zu diesem Zwecke sind gemäß -weiterer Ausgestaltung der Erfindung je ein an sich bekannter, in die napfförmige Bodenaussparung eingreifender Stempel und je eine an sich bekannte, dem Bodenrand entsprechende Matrize jedem Formdorn zugeordnet und an dem umlaufenden Drehtisch angebracht. Zweckmäßig werden je ein Stempel und je eine Matrize von Schlitten getragen, die verschiebbar in vorzugsweise radialen Führungen des Drehtisches gelagert sind und durch eine am Kopf der mittleren feststehenden Säule befestigte Kurve gesteuert werden.
  • Weiterhin ist nach der Erfindung jedem Paar der soeben erwähnten Werkzeuge (Stempel und -Matrize) eine am Stempelschaft angreifende Sperrklinke zugeordnet, durch welche die erwähnten Werkzeuge in angehobener unwirksamer Stellung gehalten werden. Die Sperrklinken stützen sich mit einem Ende auf eine am Kopf der mittleren Säule angebrachte Steuerkurve. Zum Anheben der soeben erwähnten Werkzeuge (Stempel und Matrize) ist am oberen Ende eines jeden Stempelschaftes ein Ouerhaupt und an der in Betracht kommenden Stelle des Kopfes der mittleren Säule ein mit einer durchlaufenden T-Nut versehener auf und ab bewegter Greifer angebracht.
  • Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben: Abb. i zeigt eine Draufsicht auf die gesamte Maschine.
  • Abb. 2 zeigt einen Schnitt gemäß der Linie X-A-Y der Abb. i.
  • Abb. 3 zeigt einen Schnitt gemäß der Linie A-ß der Abb. i.
  • Abb. ¢ zeigt eine Ansicht des Leimwerkes, betrachtet in Richtung des Durchlaufes der Mantelzuschnitte.
  • Abb.5 zeigt einen Schnitt durch die Beleimttngsvorrichtung gemäß der Linie D-Is der Abb. q..
  • Abb. 6 zeigt einen beleimten Zuschnitt für den Gefäßmantel.
  • Abb. 7 zeigt einen Schnitt gemäß der Linie V-l;V der Abb. i.
  • Abb.8 zeigt in vergrößertem Maßstab einen Schnitt gemäß der Linie S-T der Abb. i. Abb. 9 zeigt einen Schnitt gemäß der Linie F-G der Abb. B.
  • Abb. io zeigt einen senkrechten Schnitt durch die am Gefäßboden wirkenden Werkzeuge der 'zweiten Arbeitsstelle Il. .
  • Abb. i i zeigt einen waagerechten Schnitt gemäß der Linie H-J der Abb. i o.
  • Wie aus Abb. i und 3 zu ersehen ist, befinden sich die zur Herstellung des Gefäßmantels dienenden Zuschnitte in einem Stapel i. Zur Entnahme der Zuschnitte ist vor dem Stapel ein schwingender Sauger 2 und eine schwin-g f e nde Zange 3 angeordnet. über Kettenräder 4, 5, 6, 7 und zwei weitere Paare von nicht dargestellten Kettenrädern sind zwei Ketten 8 und 9 geführt, welche die Greifer io tragen.
  • Die Bahn der Greifer io führt durch ein in den Abb. 3 bis 5 dargestelltes Leimwerk hindurch. Dieses Leimwerk besteht aus einem Leimbehälter ii, der Schöpfwalze i2, einer Übertragungswalze 13, einem Segment 14 für Streifenbeleimung und einem Gegendrucksegment i5.
  • Zur Zuführung der gezogenen napfförmigen Böden dient (s. Abb. i )'ein endloses Förderband 16, an welches sich eine Rinne 17 anschließt. An dieser Rinne 17 sind Druckluftdüsen 18 und i9 angeordnet. Der Hauptteil der Maschine ist, wie Abb. 2 zeigt, auf der hohlen, feststehenden Säule 20 aufgebaut. Auf dieser hohlen, feststehenden Säule 20 ist der schrittweise geschaltete Drehtisch 2i leicht drehbar, aber doch sehr sicher gelagert. Der Drehtisch 21 trägt senkrechte Formdorne 22. Jedem Formdorn 22 ist ein Andrücker 23 für die Längsnaht des Gefäßmantels zugeordnet. Diese Andrücker 23 werden in bekannter Weise gesteuert. Am oberen Ende der Säule 2o ist eine Platte 24. befestigt, auf der sich die Werkzeuge, welche am Gefäßboden angreifen, und die zur Steuerung dieser Werkzeuge dienenden Teile befinden: Der Antrieb dieser Werkzeuge und Steuerungsteile erfolgt durch die in der hohlen Säule gelagerte Welle 25, welche über ein Zahnradpaar 26, 27 die Steuertrommel 28 bewegt. -Vor der Arbeitsstelle 1 befindet sich die in Abb, i und 3 angedeutete bekannte Faltvorrichtung 29. Vor dieser Faltvorrichtung 29 sind, wie Abb. 7 zeigt, zwei feste Anschläge 3o, gegen welche der Zuschnitt befördert wird, angebracht. .Oberhalb des an der Arbeitsstelle I befindlichen Formdornes 22 endigt die Zufuhrrinne 17. Der vorderste Gefäßboden wird von zwei schwenkbaren Tragleisten 31, welche durch die kleinen Gegengewichte 32 in horizontaler Lage gehalten werden, getragen, was aus Abb.2 zu ersehen ist. Oberhalb dieser Zuführungsrinne 17 ist ein senkrecht auf und ab bewerilicher, in seinen Abmessungen dem napfförmigen Innenraum des Gefäßbodens entsprechender Stempel 33 angeordnet, welcher von der Kurventrommel :28 durch das Gestänge 34, 35 bewegt wird. An der beschriebenen ersten Arbeitsstelle wird der Gefäßboden auf die obere Fläche des Formdornes 22 gelegt und der Zuschnitt für den Gefäßmantel um den Formdorn herumgelegt. An der zweiten Arbeitsstelle II befinden sich die Werkzeuge, durch welche der überstehende Rand des Gefäßmantels umgelegt wird. Diese Werkzeuge sind inAbb. io und i i dargestellt und bestehen aus einer an den Stangen 36 befestigten auf und ab bewegten Matrize 37, einem glockenförmigen, mit hohlkegelförmiger unterer Arbeitsfläche versehenen Werkzeug 38 undeinem quirlförmigen, an dem Schaft befestigten Werkzeug 39.
  • Es sind"-ferner Werkzeuge vorhanden, die mit den Formdornen mitwandern und zum Festdrücken der Verbindung von Boden und Gefäßmantel dienen. Es handelt sich um die besonders aus Abb.2 zu ersehenen Stempel 4o und Matrizen 41. Jedem Formdorn 22 ist ein solches Werkzeugpaar (Stempel 40 und Matrize 41) zugeordnet. Jedes Paar solcher Werkzeuge 40, 41 - ist mittels des Stempelschaftes 42 senkrecht verschiebbar in dem Schlitten 43 angebracht. Der Schlitten .13 ist in waagerechter Richtung verschiebbar in radialen Schlitzen 44 des Drehtisches 2i gelagert. Jeder Schlitten .13 trägt eine Rolle 45, welche in eine Kurvennut des feststehenden Säulenkopfes 24 eingreift. An jedem Schlitten 43 ist eine schwenkbare Sperrklinke 46 angebracht, welche sich mit ihrem hinteren Ende auf der am Säulenkopf 24 befestigten Steuerkurve 47 abstützt. An der Arbeitsstelle XIII ist, wie in Abb. 2 strichpunktiert dargestellt ist, eine Einrichtung zum Anheben der Werkzeuge .40, 41 angebracht. Diese Einrichtung besteht aus einem von der Kurventrommel 28 gesteuerten Hebel 48, welcher einen auf und ab bewegten Greifer 49 betätigt. Dieser besteht aus einem Schaft und einem Querhaupt, durch welches eine T-Nut hindurchführt.
  • Die beschriebene Maschine arbeitet folgendermaßen: Wie Abb. i zeigt, werden die napfförmig gezogenen Gefäßböden durch das Förderband 16 herangebracht- und in die Zufuhrrinne 17 geschoben. In dieser Rinne 17 werden die Gefäßböden durch die von den Düsen 18 und i9 ausgeblasene Luft weitergefördert, bis der vorderste Gefäßboden an der Arbeitsstelle I gegen einen die Rinne .begrenzenden Anschlag stößt. Der vorderste Gefäßboden ruht dann, wie aus Abb. 2 zu ersehen ist, auf den durch die Gegengewichte 32 in waagerechter Lage gehaltenen schwenkbaren Tragleisten P.
  • Die Zuschnitte für den Gefäßmantel werden (s. Abb. 3) einzeln durch den schwingenden Sauger 2 und die schwingende Zange 3 aus dein Stapel i entnommen und an die Greifer i o, welche an den umlaufenden Ketten 8 und 9 angebracht sind, abgegeben. Diese Greifer io führen jeden Zuschnitt durch das in Abb.3 bis 5 dargestellte Leimwerk hindurch. In diesem Leimwerk wird auf jeden Zuschnitt eine streifenförmige Beleimung gemäß Abb. 6 in bekannter Weise aufgebracht. Durch die Kette 8 und 9 und die Greifer io werden die Zuschnitte bis gegen die in Abb. 3 und 7 dargestellten Anschläge 30 vor die Falzvorrichtung 29 gefördert.
  • Nunmehr beginnt die Bildung des Gefäßes. Der durch die Kurventromm@e128 und das Steuergestänge 34, 35.betätigteStempel bewegt sich nach abwärts, tritt in die Höhlung des napfförmigen, auf den Tragleisten 31 ruhenden Bodens ein, drückt diese Tragleisten .zur Seite und führt den Boden bis auf die Stirnfläche des an der Arbeitsstelle I befindlichen Formdornes 22, was aus Abb. 8 und 9 zu ersehen ist. Während der Gefäßboden durch den Stempel 33 auf dem Formdorn 22 festgehalten wird, legt die Falzvorrichtung 29 in bekannter Weise den an den Anschlägen 30 ausgerichteten Zuschnitt für den Gefäßmantel um den Formdorn herum, worauf selbsttätig der Andrücker 23 die Klebenaht sichert. Der Andrücker 23 hält während des Durchlaufes des Gefäßes durch die Maschine in bekannter Weise ständig die Klebenaht fest.
  • Der Drehtisch-2i schaltet nunmehr um einen Arbeitsschritt weiter. Der soeben betrachtete Formdorn gelangt an die Arbeitsstelle 11. An dieser wirken die durch Abb. i o und i i dargestellten Werkzeuge. Zunächst senkt sich die von den Stangen 36 getragene Matrize 37 herab und sichert die äußere Form des dem Boden benachbarten Gefäßteiles. Sodann bewegen sich die Werkzeuge 38 und 39 nach abwärts. Hierbei wird durch die hohlkegelförmige untere Arbeitsfläche des glokkenförmigen Werkzeuges 38 der über dem Gefäßboden vorstehende Rand des Gefäßmantels so nach innen umgelegt, wie Abb. io zeigt. Das quirlförmige Werkzeug 39 bewegt sich weiter nach abwärts, wodurch der überstehende Rand des Gefäßmantels vollständig nach innen gegen die senkrecht stehendeZarge des napfförmigen Gefäßbodens umgelegt wird. Das erwähnte quirlförmige Werkzeug39 wird sodann gedreht, um ein möglichst gleichmäßiges Andrücken des umgelegten Randes des Gefäßmantels zu erleichtern.
  • An der Arbeitsstelle III treten die zum Andrücken der soeben hergestellten Verbindung zwischen Gefäßmantel und Boden dienenden Werkzeuge in Tätigkeit. Diese Werkzeuge (Stempel 40 und 41) wurden an den Arbeitsstellen I und II in unwirksamer Lage gehalten, wie aus der rechten Hälfte der Abb. 2 zu ersehen ist. Durch die in der Kurvennut laufende Rolle 45 ist der Schlitten .13 nach einwärts gezogen. Stempel4o und Matrize 41 werden durch die Sperrklinke 46 in angehobener Stellung gehalten. Beim Weiterschalten zur Arbeitsstelle III wird durch die in der Kurvennut des Säulenkopfes 24 laufende Rolle 45 der Schlitten nach auswärts geschoben, so daß die Werkzeuge4o und .4i über den Formdorn 22 treten. Es wird weiterhin durch die Steuerkurve 47 die Sperrklinke 46 ausgelöst. Stempel 40 und Matrize 41 fallen also auf das auf dem Formdorn befindliche Papiergefäß herab und drücken die gebildete Verbindung zwischen Gefäßmantel und Gefäßboden fest. Die Werkzeuge 40` und 41 verweilen in der angegebenen, durch die linke Hälfte der Abb.2 wiedergegebene Arbeitsstellung bis zur Arbeitsstelle XIII. , Während der betrachtete Formdorn 22 und die ihm zugehörigen Werkzeuge 40, 41 in die Arbeitsstellung XIII geschaltet werden, tritt ein am Schaft 42 der Werkzeuge 4o und 41 befindliches Ouerstück in die T-Nut des Greifers 49 ein. Der Greifer 4g wird durch Hebel48 und Kurventrommel 28 angehoben. Hierauf schnappt die Sperrklinke46 in die Ausdrehung des Schaftes 42 und hält die Werkzeuge 4o und 41 an den Arbeitsstellen XIV, XV, XVI, I und II in unwirksamer Stellung.
  • An der Arbeitsstelle XV wird das nunmehr fertiggestellte Papiergefäß in bekannter Weise von dem Formdorn entfernt und durch den Kanal 5o abgeführt. Das kann z. B. dadurch erfolgen, daß das Gefäß durch Druckluft, welche durch den Formdorn 25 hindurchgeführt wird, von dem Formdorn abgeschoben und durch den Kanal 5o weitergeführt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Maschine zum Herstellen von becherartigen Papiergefäßen aus einem schlauchförmig zur Bildung des Gefäßmantels zusammenzuklebenden Zuschnitt und einem eingesetzten Gefäßboden, dadurch gekennzeichnet, daß ein Drehtisch (21), auf dem die Formdorne (22) in bekannter Weise senkrecht angebracht sind, drehbar auf einer senkrechten feststehenden Säule (2o), auf deren ebenfalls feststehendem Kopf (2.4) die Steuerungsteile der am Gefäßboden angreifenden Werkzeuge (33, 37, 38, 39, 40) in an sich bekannter Weise angebracht sind, gelagert ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der feststehenden hohlen Säule (2o) die zum Antrieb der auf dem Säulenkopf (2.4) angebrachten Steuerungsteile dienende Welle (25) gelagert ist. 3. -Maschine nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der ersten Arbeitsstelle (I) oberhalb des Formdornes (22) ausschwenkbare, durch Gewichts-oder Federbelastung in Aufnahmestellung gehaltene Tragleisten (31) angebracht sind, welche den napfförmigen Gefäßboden aufnehmen und durch einen senkrecht auf und ab bewegbaren Stempel (33), der in an sich bekannter Weise den Gefäßboden abwärts auf die Stirnfläche des Formdornes (22) drückt, ausgeschwenkt werden. d.. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der mittels eines Saugers (2) und schwingender Zange (3) aus einem Stapel (i) entnommene Zuschnitt für den Gefäßmantel von einem mit Greifern besetzten endlosen Fördermittel (8, 9) durch ein zum Aufbringen der streifenförmigen B.eleimung dienendes Leimwerk hindurch gegen Anschläge (30) zwischen den an der ersten Arbeitsstelle befindlichen Formdorn und eine bekannte Faltvorrichtung (29), welche den Zuschnitt in an sich bekannter Weise um den Formdorn (22) herumlegt,, gefördert wird. 5. Maschine nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an einer weiteren Arbeitsstelle (II) oberhalb des Formdornes (22) ein auf und ab bewegtes, mit kegelstumpfförmiger Arbeitsfläche versehenes Werkzeug (38), durch welches der über den Gefäßboden überstehende Rand des Gefäßmantels nach innen gedrückt wird, und ein weiteres auf und ab bewegtes quiriförmiges Werkzeug (39), durch welches der bereits nach innen gedrückte Rand des Gefäßmantels nach innen umgelegt wird, angeordnet sind. 6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das quirlförmige Werkzeug (39), nachdem es herabgesenkt worden ist und dabei den überstehenden Rand des Gefäßmantels nach innen umgelegt hat, gedreht wird, damit der umgelegte Rand überall fest angedrückt wird. 7. Maschine nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß je ein an sich bekannter, in die napfförmige Bodenaussparung eingreifender Stempel (40) und je eine an sich bekannte, dem Bodenrand entsprechende Matrize (41) jedem Formdorn (22) zugeordnet und an dem Drehtisch (21) angebracht sind, so daß jeder Formdorn (22) während seines Umlaufs von dem ihm zugeordnetenStempel (40) und der ihm zugeordneten Matrize (41) begleitet wird. B. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitten (43), welche die im Anspruch 7 angegebenen Stempel (40) und Matrizen (41) tragen, verschiebbar in vorzugsweise radialen Führungen (44) des Drehtisches (21) gelagert sind und durch eine am Kopf (2,4) der Mittelsäule angebrachte Kurve gesteuert werden. g. Maschine nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Paar der in Anspruch 7 angegebenen Werzeuge [Stempel (40) und Matrize (41)J eine am Stempelschaft (42) angreifende Sperrklinke(46) zugeordnet ist, durch welche die erwähnten Werkzeuge (40, 41) in angehobener, unwirksamer Stellung gehalten werden. io. Maschine nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinken (4.6) an den Schlitten (43) angebracht sind und sich mit einem Ende auf einer an dem Kopf (24) der Mittelsäule (2o) ängebrachten Steuerkurve (q.7) abstÜtzen. i i. Maschine nach Anspruch 9 und io, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anheben der im Anspruch? angegebenen Werkzeuge (4o, q.,) das obere Ende des Stempelschaftes (q.2) ein Querhaupt trägt und daß ein mit einer durchlaufenden T-Nut versehener auf und ab bewegter Greifer (.f9) angebracht ist.
DEJ48021D 1933-09-29 1933-09-29 Maschine zum Herstellen von becherartigen Papiergefaessen Expired DE609961C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEJ48021D DE609961C (de) 1933-09-29 1933-09-29 Maschine zum Herstellen von becherartigen Papiergefaessen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEJ48021D DE609961C (de) 1933-09-29 1933-09-29 Maschine zum Herstellen von becherartigen Papiergefaessen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE609961C true DE609961C (de) 1935-03-01

Family

ID=7206529

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEJ48021D Expired DE609961C (de) 1933-09-29 1933-09-29 Maschine zum Herstellen von becherartigen Papiergefaessen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE609961C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1023962B (de) * 1955-03-07 1958-02-06 Continental Can Co Maschine zur Herstellung kegelfoermiger Papierbecher

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1023962B (de) * 1955-03-07 1958-02-06 Continental Can Co Maschine zur Herstellung kegelfoermiger Papierbecher

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3813729A1 (de) Stapeln von buendeln flachgefalteter schachteln aus wellpappe
WO1996004194A1 (de) Vorrichtung zum entnehmen eines stapels von flächenähnlichen produkten aus einer sammelstelle
CH647735A5 (de) Verfahren zur herstellung von stapeln aus gefalzten druckbogen und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens.
DE2917369A1 (de) Mehrdorn-ringwalzmaschine
DE609961C (de) Maschine zum Herstellen von becherartigen Papiergefaessen
DE3931710C2 (de) Non-Stop-Bogenanleger für Bogenrotationsmaschinen
DE2303659C3 (de) Vorrichtung zum automatischen Zu- oder Abführen von Werkstucken zu bzw. aus Werkzeugmaschinen
DE1228557B (de) Foerdereinrichtung fuer die Benutzung bei einer Umschnuerungs- oder Umreifungsmaschine
AT214850B (de) Vorrichtung zum senkrechten Übereinanderstapeln und Entstapeln von vorzugsweise offenen Stapelbehältern
DE648563C (de) Maschine zum fortlaufenden Einsetzen von Boeden und Deckeln in fertiggeklebte Gefaessmaentel aus Papier, Pappe o. dgl.
DE1636215B1 (de) Maschine zum Verpacken von oberflaechenempfindlichen und/oder wenig gleitfaehigen blockfoermigen Gegenstaenden
DE961155C (de) Stapel- und Entnahmevorrichtung fuer Faltbeutel
EP0012239B1 (de) Vorrichtung zum Wickeln von Mänteln aus Folienzuschnitten
DE582371C (de) Verpackungsmaschine fuer Hefestuecke
DE2363030A1 (de) Vorrichtung zum beladen von transportbehaeltern
DE1058701B (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Abheben des Formkastens von der Modellplatte und zum selbsttaetigen Ausfahren des Formkastens bei selbsttaetig arbeitenden Drehtisch-Formmaschinen
DE2250659C3 (de) Vorrichtung zum aufrechten oder gestürtzten Einsetzen von Flaschen in Flaschenkästen oder Kartons
DE661677C (de) Vorrichtung zur Herstellung von an einem Ende kegelig gestalteten Papierkoerpern
AT132117B (de) Maschine zum selbsttätigen Einwickeln von würfelförmigen Bonbons in Papierhüllen.
DE127031C (de)
AT146361B (de) Maschine zum fortlaufenden Einsetzen von Böden und Deckeln in fertig geklebte Gefäßmäntel aus Papier, Pappe od. dgl.
DE680807C (de) Tuetenherstellungsmaschine
DE1561173C (de) Vorrichtung zur Lüftung eines Stapels aneinanderheftender Bogen
DE2229428B2 (de) Vorrichtung zum abnehmen, stapeln und zur stapelabfuehrung von hohlgeformten gegenstaenden aus kunststoffmaterial
DE69749C (de) Papiersackmaschine