DE610157C - Bremsanordnung, bestehend aus nebeneinanderliegenden, nich drehbar miteinander verbundenen geschlitzten Bremsringen und Spreizringen - Google Patents

Bremsanordnung, bestehend aus nebeneinanderliegenden, nich drehbar miteinander verbundenen geschlitzten Bremsringen und Spreizringen

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DE610157C
DE610157C DEF74037D DEF0074037D DE610157C DE 610157 C DE610157 C DE 610157C DE F74037 D DEF74037 D DE F74037D DE F0074037 D DEF0074037 D DE F0074037D DE 610157 C DE610157 C DE 610157C
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DE
Germany
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brake
rings
another
slotted
rotatably connected
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Expired
Application number
DEF74037D
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ZF Friedrichshafen AG
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Fichtel and Sachs AG
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62L—BRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
    • B62L5/00—Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling
    • B62L5/02—Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting coaxial cones located in the rear wheel hub
    • B62L5/04—Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting coaxial cones located in the rear wheel hub the brakes being of expanding brake-bushing type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Den Gegenstand der Erfindung bildet eine weitere Ausbildung der Nabeninnenbremse mit mehreren spreizbaren Bremsringen und zwischen diesen angeordneten Spreizringen nach Patent 595 062.
Die Erfindung bezweckt, die nebeneinanderliegenden, nicht drehbar miteinander verbundenen geschlitzten Bremsringe und die Spreizringe in ihrer gegenseitigen Verschiebung zu begrenzen, damit nicht nur beim Bremsen, sondern auch in der Ruhestellung ihre Gleichachsigkeit gewahrt ist. Zu diesem Zwecke sind die aufeinanderliegenden Enden dieser Ringe mit Vorsprüngen versehen, die übereinandergreifen und die Ringe in einer axialen Endstellung zusammenhalten. Dadurch wird ein steifer zusammenhängender Teil gebildet, der sich in der Ruhestellung auf den beiden Endspreizkegeln stützt und sich bei dem Zusammenbau der Nabe leicht handhaben läßt.
In der Zeichnung ist die neue Anordnung der Bremshülse in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt. Abb. 1 zeigt einen Längsschnitt der mehrteiligen Bremshülse, wobei einige Teile der zugehörigen Fahrradnabe mit gestrichelten Linien dargestellt sind. Abb. 2 und 5 zeigen einen Achsenschnitt zweier die Bremshülse bildenden spreizbaren Teile. Abb. 3 ist ein Achsenschnitt und Abb. 4 die Stirnansieht eines Zwischenspreizkörpers.
Die Bremse besteht aus zwei im Innern der Nabenhülse 17 axial hintereinander angeordneten kurzen Bremshülsen 5 und 6, die, wie gewöhnlich, ein- oder mehrmals axial geschlitzt sind und von je einem Bremsmantel 7 und 8 aus Bremsmaterial, z. B. Messing, umgeben sind, der ebenfalls einmal axial geschlitzt ist. Die Verbindung zwischen den Teilen 5 und 7 bzw. 6 und 8 gegen Relatiwerschiebung erfolgt durch je einen Sprengring 9, der in Umfangsnuten der aufeinanderliegenden Zylinderflächen der Bremshülse und des Bremsmantels eingelegt ist. Wenn der Bremskörper mehrmals geschlitzt ist, dient der Ring 9 auch zum Zusammenhalten der Einzelteile. Die Bremshülse 6 greift mittels aus ihr ausgestanzter und nach innen gedrückter Zungen 10 in einen Querschlitz eines feststehenden kegeligen Körpers 11, auf dem die Hülse 6 mit ihrem hohlkegelig erweiterten Ende anliegt. Die Bremshülse 5 ruht mit ihrer Innenfläche auf einem zylindrischen Fortsatz 12 einer auf dem Antreiber verschraubbaren Kupplungsmuffe. Von einer Kegelfläche 13 des Umfangs dieser Schraubmuffe und der hohlkegeligen Erweiterung der Bremshülse 5 an diesem Ende wird beim Bremsen eine Kupplung hergestellt, die auch gleichzeitig mit dem Körper 11 die äußere Spreizvorrichtung der Bremse bildet.
An ihren gegeneinander gerichteten Enden haben die Hülsen 5 und 6 ebenfalls je eine Hohl-
kegelfläche i8. Zwischen, ihnen ist ein doppelkegeliger Ring 14 angeordnet, der sich gegen die Hohlkegelflächen 18 legt und mit Vorsprüngen oder Nasen 15 in Einkerbungen oder Nuten 16 der Bremshülsen greift, so daß durch Vermittlung des Ringes 14 die beiden Hülsen undrehbar miteinander verbunden sind. Die Nasen 15, die zweckmäßig an diametral gegenüberliegenden Stellen des Ringes 14 sich befinden, sind, in ähnlicher Weise wie die Zungen io, durch Herauspressen aus dem Ring 14 hergestellt.
In den Hohlkegelflächen 18 der beiden Bremsteile 5 und 6 ist erfindungsgemäß je ein Absatz oder eine Stufe 19 ausgebildet, die über einen Wulst oder Anschlag 20 greift, der an dem äußeren Rande der betreffenden Kegelfläche des Ringes 14 ausgebildet ist. Der Anschlag 20 erstreckt sich nur auf einen Teil des Umfanges, so daß er leicht hinter den Absatz 19 federnd eingedrückt werden kann, wie aus Abb. 1 hervorgeht. In manchen Fällen kann man aber auch den Wulst um den ganzen Ring 14 herum ausführen.
Die Bremse wirkt in folgender Weise: Beim Anstellen der Bremse durch Rückwärtsdrehen des Antreibers wird die Schraubmuffe gegen den Körper 11 hin bewegt, bis sie mit ihrer Kegelfläche 13 an der Hohlkegelfläche der Hülse 5 anliegt und diese Hülse nebst dem Ring 14 und der Hülse 6 in gleicher Richtung mitnimmt. Dadurch .werden die beiden Hülsen 5 und 6 auf den Spreizkegeln 11, 14 und 13 erweitert und gegen die Innenfläche der Nabenhülse 17 gedrückt. Da der Ring 14 sich radial frei einstellen kann, können die Bremsmantel 7 und 8 sich an die Nabenhülse genau anlegen, so daß die Bremsflächen vollständig zur Wirkung kommen. Der erfindungsgemäße Eingriff der beiden Teile 5 und 6 des Bremskörpers mit dem mittleren Spreizring 14 durch die Anschläge 19 und 20 bewirkt die Versteifung der Bremse in ihrer Ruhestellung, so daß sie sich nicht infolge ihres Eigengewichts an die Nabe anlegt. Auch beim Zusammenbau bildet die Bremse ein leicht zu handhabendes Stück.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Bremsanordnung, bestehend aus nebeneinanderliegenden, nicht drehbar miteinander verbundenen geschlitzten Bremsringen und Spreizringen, nach Patent 595 062, dadurch gekennzeichnet, daß die aufeinanderliegenden Enden der Spreizringe und der Bremshülsen mittels in axialer Richtung klauenartiger Vorsprünge verbunden sind, so daß nicht nur beim Bremsen, sondern auch in der Ruhestellung ihre Gleichachsigkeit gewahrt ist.
2. Bremsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf den miteinander zu verbindenden Teilen neben den aufeinanderliegenden Kegelflächen flanschartige Wülste vorgesehen sind.
3. Bremsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wülste sich bei den doppelkegeligen Spreizringen nur auf einen Teil des Umfanges erstrecken.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEF74037D 1932-09-04 1932-09-04 Bremsanordnung, bestehend aus nebeneinanderliegenden, nich drehbar miteinander verbundenen geschlitzten Bremsringen und Spreizringen Expired DE610157C (de)

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DE610157C true DE610157C (de) 1935-03-04

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