DE610190C - Vorrichtung zur stufenweise erfolgenden Abstimmung von Geraeten der hochfrequenten Nachrichtenuebermittlung - Google Patents

Vorrichtung zur stufenweise erfolgenden Abstimmung von Geraeten der hochfrequenten Nachrichtenuebermittlung

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DE610190C
DE610190C DESCH99768D DESC099768D DE610190C DE 610190 C DE610190 C DE 610190C DE SCH99768 D DESCH99768 D DE SCH99768D DE SC099768 D DESC099768 D DE SC099768D DE 610190 C DE610190 C DE 610190C
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J3/00Continuous tuning
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J1/00Details of adjusting, driving, indicating, or mechanical control arrangements for resonant circuits in general
    • H03J1/18Control by auxiliary power

Landscapes

  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur stufenweise erfolgenden Abstimmung von Geräten der hochfrequenten Nächrichtenübermittlung Es sind bereits Geräte bekannt, deren Abstimmittel stufenweise, und zwar nacheinander in zwei oder mehr Wählvorgängen mittels Grob- und Feinstufen abgestimmt werden. Grundlegend können hierfür zwei Wege eingeschlagen werden: Entweder die stufenweise Drehung von Drehkondensatoren mittels geeigneter mechanischer Bewegungseinrichtungen oder andererseits die wahlweise Anschaltung verschiedener Schwingkreise oder Schwingkreiselemente durch entsprechende Schalteinrichtungen. Hierbei entstehen jedoch erhebliche Schwierigkeiten bezüglich der Abstimmelemente in den einzelnen Stufen, wie dies folgende Überlegung zeigt: Gesetzt den Fall, die V eräVderung der Grobstufen und Feinstufen erfolgt durch wahlweise zu einer festen Induktivität zuschaltbare Kondensatoren verschiedener Kapazität, und der Abstand der einzelnen Feinstufen voneinander soll io kHz betragen und in einer bestimmten Grobstufe diese Frequenzänderung durch Zuschalten eines entsprechenden Feinstufenkondensators- vorgenommen werden, so wird das Zuschalten dieses Kondensators in einer anderen Grobstufe eine andere Frequenzänderung als io kHz ergeben, da sich die Gesamtkapazität des Kreises prozentual um einen anderen Betrag ändert. Die Sachlage ist die gleiche, wenn die Grobstufenabstimmung durch Einschaltung verschiedener Induktivitäten erfolgt. Auch hier ergibt sich, daß bei kleiner Induktivität für eine bestimmte Frequenzänderung eine andere Kapazitätsänderung erforderlich ist als bei größeren Induktivitäten. Mit den bisher angegebenen Mitteln ist also die gestellte Aufgabe nicht zu lösen. Bereits bekannte Methoden gehen so vor, daß man zur Verringerung der Anzahl anzuschaltender Einzelkapazitäten durch Benutzung immer wieder der gleichen Feinstufenkondensatoren zusätzlich zu den einzelnen Grobstufen dadurch zum Ziele gelangt, daß durch geeignete Wahl der C- und L-Faktoren in allen Grobstufen durch Zuschaltung gleicher Feinstufenkapazität die gleiche Frequenzänderung bewirkt- wird.
  • Nach der vorliegenden Erfindung wird diese Lösung auf anderem Wege erreicht: Zweck dieser neuen Lösung ist die Vermeidung der vielen Einzelinduktivitäten, deren Zahl in der erwähnten Anordnung der Zahl der Grobstufen entspricht. Nach der vorliegenden Erfindung werden nur wenige umschaltbare Spulen benutzt, die den bisher in der Radiotechnik üblichen Wellenbereich umfassen, und es wird dabei durch geeignete konstruktive Ausbildung der Einzelkapazitäten und Zusammenfassung derselben zu einem Kondensatorenaggregat dafür gesorgt, daß die Einschaltung der gewünschten Grobstufe automatisch bzw. konstruktiv bedingt eine Kapazitätsänderung der Feinstufen im Sinne der Funktion von Kapazitätsänderung und Frequenzänderung bewirkt. Die praktische Lösung dieser Aufgabe als Ausführungsform ist in Abb. i dargestellt. Gegenüber einem Erdungsbeleg = sind eine Anzahl Belege in Form von Streifen 2 horizontal angeordnet, welche die Kapazitäten der Grobstufen bilden. Über diesen wiederum befindet sich eine Anzahl von in vertikalen Streifen angeordneten Belegen 3, welche die Feinstufen darstellen. Die Grobstufenbelege 2 sind mit dem Wählschalter q. verbunden und können durch ihn mit dem bei 5 schematisch angedeuteten Röhrenkreis verbunden werden. Die Feinstufen können mit Hilfe des Wählerschalters 6 an Erde gelegt werden. Sie bilden in diesem Falle eine zusätzliche Kapazität zu der durch = und 2 erzeugten Kapazität. Es ergibt sich nun, daß je nach der angeschalteten Hauptkapazität, die durch die Anzahl der angeschalteten Belege 2 gegeben wird, die von den Feinstufenbelegen überdeckte Fläche der Grobstufenbelege stets in einem bestimmten Verhältnis zur angeschalteten Grobstufenkapazität steht. Die so erhaltene Abhängigkeit kann nun noch durch besondere Formgebung variiert werden, und es ist in Abb. 2 diejenige Form für die Grobstufenbelege angedeutet, die sich bei der praktischen Durchrechnung für den Rundfunkwellenbereich ergibt. In Abb. i und 2 sind die Stufen alle gleich breit gewählt, und es wird ein Schalter benutzt, welcher für die steigende Kapazität entsprechend viele Stufenkondensatoren parallel schaltet. Ebensogut denkbar wäre die Anordnung mit verschiedenen breiten Stufenbelegen bei nur einem jeweils eingeschalteten Beleg. Zur Erreichung größerer Kapazitätswerte können naturgemäß mehrere derartige Beleggruppen nach der Art eines AZehrplattenkondensators zusammengebaut werden. Zur Erzielung eines ausreichenden Abstimmbereichumfanges ist es, wie auch bei normalen Rundfunkempfängern, häufig erforderlich und zur Vermeidung übergroßer Kapazitäten erwünscht, zwei oder mehr Induktivitätsbereiche umschaltbar anzuordnen. Zur Vermeidung eines weiteren die Übersichtlichkeit gefährdenden Umschalters wird daher nach der Erfindung so verfahren, daß, wie aus der Abb.2 hervorgeht, mehrere Spulensätze durch die gleiche Wähleinrichtung, welche die Anschaltung der Kondensatoren betätigt, angeschaltet werden. Eine besonders zweckmäßige Anordnung ist in Abb. 2 gezeigt. Der Grobstufenwähler 7 besitzt eine zweimal so große Anzahl Kontakte, als Grobstufenbelegungen vorhanden sind. Dabei ist bei den gezeichneten sechs Belegen Kontakt i mit Kontakt 7, 2 mit $, 3 mit g usw. verbunden. Dabei ist der Schalthebel so eingerichtet, daß er beim Durchlaufen der Kontakte 7 bis 12 einen zweiten Kontakt 8 schließt, welcher wiederum einen Teil der angeschalteten Spule kurzschließt, abschaltet o. dgl. Demnach werden beim Durchlaufen von Köntakt =. bis 6 immer kleiner werdende Kapazitäten an die ganze Spule angeschaltet, während bei Kontakt 7 ein Teil der Spule kurzgeschlossen und wieder die mit i verbundene größte Kapazität angeschaltet wird usw. Durch geeignete Wahl der Induktivitäten kann so ein lückenloser und durch Hinzuschalten weiterer Spulen beliebig großer Wellenbereich erzielt werden. Im Rahmen der Erfindung sind auch andere Anordnungsformen, soweit sie sich auf das Grundprinzip, nämlich konstruktiv bedingte Anpassung der Feinstufenkapazität an die Grobstufenkapazität, beziehen. Bei der Anordnung einer kontinuierlichen Feinkorrektur entsteht nun dadurch eine Schwierigkeit, daß dieselbe je nach der angeschalteten, den Stufen eigentümlichen Gesamtkapazität einen verschiedenen Endwert besitzen muß. Diese Schwierigkeit wird nach der Erfindung dadurch beseitigt, daß eine zusätzliche Kapazitätsfläche, deren Anordnung im Ausführungsbeispiel entsprechend eines Erdungsbeleges erfolgt, vorgesehen ist und über einen veränderlichen Kondensator geeigneter Bemessung mehr oder weniger kapazitiv geerdet wird. Es leuchtet ohne weiteres ein, daß die aus den beiden Kondensatoren resultierende Kapazität von den angeschalteten Grob- und Feinstufen abhängig ist. Zur Schaltung der einzelnen Stufen kann zweckmäßigerweise nach der Erfindung eine oder mehrere Wählscheiben, Druckknopfeinrichtung oder eine äquivalente Vorrichtung angewendet werden, welche die Wählerschalter betätigt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur stufenweise erfolgenden Abstimmung von Geräten der hochfrequenten Nachrichtenübermittlung mit Hilfe von als Grob- und Feinabstimrnstufen dienenden, wahlweise anschaltbaren Festkapazitäten, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Feinabstimmung dienende Kapazität "vollständig oder teilweise durch die Kapazität einer oder mehrerer Platten der der Grobeinstellung dienenden Kondensatoren gegenüber einer bzw. mehreren zusätzlichen Platten gebildet wird und die Platten so ausgebildet und angeordnet sind, daß die Feinkapazitäten sich in Abhängigkeit von der angeschalteten Grobkapazität nach einer vorbestimmten Funktion ändern.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Belege aus Streifen bestehen, diese Streifen in zwei verschiedenen Flächen nebeneinander angeordnet sind und die Streifen der einen Fläche die der anderen so überdecken, daß jeder Feinstufenbeleg mit einem Teil seiner Fläche jedem Grobstufenbeleg mit einem Teil seiner Fläche kapazitätsbildend gegenübersteht, und umgekehrt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch = und 2, gekennzeichnet durch eine kontinuierlich veränderbare zusätzliche Feineinstellung.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine sämtlichen Grob- und Feinstufen kapazitätbildend gegenüberstehende besondere Belegung, welche durch einen veränderlichen Kondensator geerdet ist.
DESCH99768D 1932-12-08 1932-12-08 Vorrichtung zur stufenweise erfolgenden Abstimmung von Geraeten der hochfrequenten Nachrichtenuebermittlung Expired DE610190C (de)

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DE (1) DE610190C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1036947B (de) * 1956-03-26 1958-08-21 Rohde & Schwarz Elektrischer Schwingungskreis, dessen Eigenfrequenz mittels dekadisch abgestufter Schalter einstellbar ist

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1036947B (de) * 1956-03-26 1958-08-21 Rohde & Schwarz Elektrischer Schwingungskreis, dessen Eigenfrequenz mittels dekadisch abgestufter Schalter einstellbar ist

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