DE61023C - Maschine zum Schränken und Feilen von Sägen - Google Patents

Maschine zum Schränken und Feilen von Sägen

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Publication number
DE61023C
DE61023C DENDAT61023D DE61023DA DE61023C DE 61023 C DE61023 C DE 61023C DE NDAT61023 D DENDAT61023 D DE NDAT61023D DE 61023D A DE61023D A DE 61023DA DE 61023 C DE61023 C DE 61023C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
setting
slide
machine
attached
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT61023D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. KLEIN und R. RINGLER in München
Publication of DE61023C publication Critical patent/DE61023C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D63/00Dressing the tools of sawing machines or sawing devices for use in cutting any kind of material, e.g. in the manufacture of sawing tools
    • B23D63/20Combined processes for dressing saw teeth, e.g. both hardening and setting
    • B23D63/203Combined setting and filing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. \%
Fig. ι der Zeichnung zeigt eine Vorderansicht, Fig. 2 eine Ansicht von oben, Fig. 3 einen Schnitt A-B, Fig. 4 ein Stück der Maschine.
Die Maschine ist in vier Ständern abc und d, Fig. 2, welche unter sich mit einander verbunden sind, gelagert und kann z. B. bei Bandsägen am Werktisch fest angebracht sein. Der Ständer α ist mit einer Schlittenführung e versehen, in welcher der Schlitten / läuft. An letzterem ist die Feile g mittelst einer Stellschraube h befestigt und ein stehender geschlitzter Arm i fest angebracht. Arm und Schlitten werden von einem Rad k, welches auf einer Achse / befestigt ist, in Bewegung versetzt, und zwar mittelst eines am Rad excentrisch angebrachten Zapfens m, welcher in den Schlitz des Armes i eingreift. Auf der gleichen Achse ist an der entgegengesetzten Seite ein Kurbelrad k1 angeordnet (Fig. 2), neben welchem eine Transmissionsscheibe ο angeordnet ist. Die Achse / selbst ist in den Ständern α und b gelagert, während in den Ständern c und d eine zweite Achse I1 gelagert ist, auf welcher eine Riemscheibe o1 befestigt ist. An dieser Scheibe o1 ist ein Zapfen m1 excentrisch angeordnet, welcher in einen geschlitzten, auf einem Schlitten f1 befestigten Arm i1 eingreift. Letzterer läuft in einer Führung e1 am Ständer c, Fig. 3.
Bei Umdrehung der Hauptwelle / wird die Bewegung mittelst der Transmission auf die Riemscheibe o1 übertragen, welche ihrerseits mittelst des "Armes i1 den Schlitten/1 bewegt.
Hierbei wird ein waagrechter, um η drehbarer Hebel q vom Schlitten/1 hin- und herbewegt, welcher durch einen Schlitz des Ständers d geschoben ist (Fig. 2 und 3). Dieser Hebel q ist an dem über dem Ständer d herausragenden Ende mit zwei Daumen q \ versehen, welche abwechselungsweise an die Zähne des Sägeblattes gedrückt werden und somit das Schränken der Säge besorgen. Um letzteres, der Säge entsprechend, in der gewünschten Weise reguliren zu können, ist der Excenterzapfen m1 auf einem mit Theilung versehenen Schieber r an der Riemscheibe o1 verstellbar angebracht. Am Ständer d sind ferner zwei flache Lagerzapfen s angebracht, an welchen ein vertical . stehender Führungsstock t für das Sägeblatt verschiebbar angeordnet ist, welcher mit Stellschraube h1 versehen ist. Derselbe hat . das Sägeblatt nicht nur gleichmäfsig vor die Feile zu halten, sondern dasselbe beim Schränken auch vor Verdrehung zu schützen. Auf den Ständerverbindungen uu, Fig. 1 und 2, ist nächst den Ständern α b ein Steg ν befestigt, in dessen Mitte ein waagebalkenartiger Hebel w, um v1 drehbar, angebracht ist. Letzterer kommt mit seinem kürzeren Arm unter die Hauptachse / zu liegen, während der längere unter einen im Ständer d drehbar gelagerten, schräg liegenden Hebel χ greift (Fig. 2 und 3). Mit diesem ist wiederum ein nach abwärts stehender Hebel y, bei ^ drehbar, verbunden, welcher von einer Feder y1 beständig gegen den Stock t bezw. das Sägeblatt gedrückt wird und so mit seinem
unteren Ende in die Zähne desselben eingreift. Letzteres ist daher entsprechend abgeschrägt oder sonst zweckmäfsig gestaltet.
Die Arbeitsweise der Maschine ist bei Umdrehung der Hauptwelle folgende:
Der Schlitten f1 und der Hebel q werden mittelst der Riemscheiben und Transmission nach einer Seite bewegt, wobei ein Daumen des Hebels q einen Zahn des Sägeblattes schräg drückt bezw. schränkt, währenddem wird der kürzere Arm des Hebels w von einem an der Hauptwelle angebrachten regulirbaren Stift j niedergedrückt, wodurch der Hebel X1 vom längeren Arm von n> gehoben, den in die Sägezähne eingreifenden Hebel y nebst dem Sägeblatt um eine Zahnhöhe niederdrückt bezw. transportirt. Bei der nun folgenden Weiterbewegung der Achse I wird die Feile vom Schlitten f durch den vorher geschränkten Zahn gezogen, während die Hebel xy leer in die Höhe gehen. Der Schlitten f1 und der Hebel q wurden mittlerweile nach der anderen Seite bewegt und somit der nächste Zahn nach der entgegengesetzten Seite gedrückt, worauf die Transportvorrichtung und hierauf die Feile wieder in Wirksamkeit treten u. s. w. Es wird also stets ein geschränkter Zahn vor die Feile geführt, während ein neuer geschränkt wird.
Die ganze Bedienung der Maschine während des Arbeitens beschränkt sich also lediglich auf das Drehen der Kurbel. Ebenso das Einspannen und Herausnehmen des Sägeblattes gestaltet sich mittelst des abnehmbaren Führungsstockes äufserst praktisch.

Claims (3)

Pa te nt-An sp ruch: Maschine zum Feilen und Schränken von Sägen, bei welcher:
1. die Feile von einem mittelst Excenters und Führungsarmes bewegten Schlitten (f) gezogen wird;
2. das Schränken der- Zähne von einem durch einen mit Daumen versehenen Hebel (x) erfolgt, welcher von einem mittelst Excenterscheibe (o1) bewegten Schlitten (f1) beeinflufst wird, wobei der Excenterzapfen zwecks Regulirung der Schränkvorrichtung auf einem verstellbaren Schieber (r) angebracht ist;
3. der Transport des in einem Stock (t) geführten Sägeblattes durch die Hebel (xyw) erfolgt, welch letzterer durch einen auf der Hauptwelle (I) angeordneten Stift (j) beeinflufst wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT61023D Maschine zum Schränken und Feilen von Sägen Expired - Lifetime DE61023C (de)

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