DE610251C - Verriegelungseinrichtung an Registrierkassen oder Buchungsmaschinen - Google Patents

Verriegelungseinrichtung an Registrierkassen oder Buchungsmaschinen

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DE610251C
DE610251C DEN35736D DEN0035736D DE610251C DE 610251 C DE610251 C DE 610251C DE N35736 D DEN35736 D DE N35736D DE N0035736 D DEN0035736 D DE N0035736D DE 610251 C DE610251 C DE 610251C
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DE
Germany
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cashier
key
machine
locking device
cash registers
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Expired
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DEN35736D
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NCR Voyix Corp
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NCR Corp
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Description

  • Verriegelungseinrichtung an Registrierkassen oder Buchungsmaschinen Es ist bei Registrierkassen und Buchungsmaschinen bekannt, die Ingangsetzung der Maschine von der Einführung eines Kassiererschlüssels abhängig zu machen. Dieser stellt gleichzeitig ein Typenrad ein, das das Zeichen des Kassierers, in dessen Besitz sich der Schlüssel befindet, zum Abdruck bringt. Auf diese Weise wird erreicht, daß mit der Maschine keine Buchung gemacht werden kann, von der nicht feststeht, welcher Kassierer die Buchung durchgeführt hat.
  • Es hat sich jedoch in der Praxis ereignet, daß bei den bekannten Maschinen, bei denen die Einführungsöffnung für den Kassiererschlüssel nicht gesichert ist, nachgemachte Kassiererschlüssel in die Maschine eingeführt und mit diesen Falschbuchungen vorgenommen worden sind. Um daher die Sicherheit der Maschine gegen Falschbuchungen zu erhöhen, könnte man die Einführung des Kassiererschlüssels von der Gegenwart eines Kontrollbeamten abhängig machen, indem die Einführungsöffnung für den Kassiererschlüssel normalerweise verschlossen ist und erst mit- Hilfe eines besonderen Schlosses geöffnet werden kann. Diese Maßnahme allein würde aber noch nicht den gewünschten Erfolg haben, da der Kassiererschlüssel, nachdem die Einführungsöffnung einmal freigegeben ist, beliebig oft wieder herausgenommen und aufs neue eingeführt werden kann. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch verhindert, daß außer einer ersten Sperrung für den Maschinenantrieb, die in bekannter Weise durch die Einführung eines Kassiererschlüssels aufgehoben wird, noch eine zweite Sperrung für die Maschinenfreigabe vorgesehen ist, die nur durch die Verriegelung des Kassiererschlüssels in der Maschine unwirksam gemacht werden kann. Dabei wird das Verriegelungsglied für den Kassiererschlüssel, durch das auch die Einführungsöffnung für den Kassiererschlüssel verschlossen werden kann, mit Hilfe eines besonderen, mittels eines Zählers überwachten Kontrolleurschlosses bewegt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Fig. i bedeutet eine Seitenansicht der Verriegelungseinrichtung und ihres Antriebes, Fig. a eine Draufsicht auf den in der Maschine verriegelten Kassiererschlüssel und Fig.3 eine Ansicht des Verriegelungsgliedes für den Kassiererschlüssel.
  • Der Kassiererschlüssel i i (Fig. z) weist einen oder mehrere Vorsprünge 12 auf., durch die in bekannter Weise, Typenräder des Druckwerkes eingestellt werden. An der rechten Kante des Kassiererschlüssels ii befinden sich Einkerbungen 13, in die zugeschärfte Stifte 14 eintreten können. Stimmt die Ausbildung und Anordnung der Schlüsselkerben 13 mit derjenigen der Stifte 14 und der mit ihnen zusammenarbeitenden federbelasteten Zuhaltestifte 25 überein, was natürlich für alle Kassiererschlüssel, die für die bleiche Maschine bestimmt sind, der Fall sein muß, so kann eine kurze Welle 15, die in einem Auge 16 der Maschinenrahmenwand gelagert ist, beliebig gedreht werden. Auf der Welle 15 ist ein Arm 17 befestigt, an dem das untere Ende einer Stange 18 angelenkt ist. Das obere Ende der Stange 18 ist mit einer Aussparung ig versehen, in die ein Stift 2o eines auf der Freigabewelle 21 befestigten Bügels 22 greift. In der schlitzähnlichen Aussparung i g befindet sich ferner ein durch eine Feder z3 belastetes Gleitstück 24. Wird die Freigabewelle 21 zur Auslösung der gedrückten Tasten im Gegenzeigersinne ausgeschwungen, so drückt der Stift 2o das Gleitstück 24 entgegen der Kraft der Feder 23 in der Aussparung i 9 abwärts. Infolgedessen wird in diesem Falle die Drehung der Freigabewelle 21 nicht auf die Welle 15 übertragen. Für eine Ingangsetzung der Maschine muß jedoch die Freigabewelle im Uhrzeigersinne gedreht werden. Dabei nimmt sie mittels des Stiftes 2o und der Stange 18 den Arm 17 und die Welle 15 mit und dreht sie im Gegenzeigersinne. Dies ist jedoch nur möglich, wenn die Stifte 14 durch den eingeführten Kassiererschlüssel i i in die Stellung nach F i-. 2 gebracht worden sind. Ist kein Kassiererschlüssel i i eingeführt, so treten die federbelasteten Zuhaltestifte 25, die in radialen Bohrungen der Welle 15 untergebracht sind, in die Bohrungen für die Stifte 14, die sich in dem Lagerauge 16 befinden, ein und verhindern dadurch eine Drehung der Welle 15. Die bisher beschriebenen Teile sind bekannt.
  • Die Einführungsöffnung für den Kassiererschlüssel i i ist normalerweise durch einen Schieber 26 (Fig. i und 3) verschlossen, der mit einem Schlitz 27 auf einem Steg 28 (Fig. i) der Maschinenrahmenwand geführt ist. Um die Einführungsöffnung für den Kassiererschlüssel freizugeben, muß eine Erweiterung 29 des Schlitzes 27 vor die Einführungsöffnung gebracht werden. Dies geschieht mittels eines Kontrolleurschlosses 30, an dessen Kern ein Arm 31 befestigt ist. Der Arm 31 ist durch eine Lasche 32 mit einem auf einem festen Stift 33 drehbaren Hebel 34 verbunden, dessen linker Arm sich in die Ebene zweier an dem Schieber 26 befindlicher Stifte 35 und 36# erstreckt. Wird das KontrolleurschlOß 30 mittels eines besonderen Schlüssels im Uhrzeigersinne gedreht, so wird der Hebel 34 über die Lasche 32 ebenfalls im Uhrzeigersinne ausgeschwungen. Dabei legt sich sein linker Arm unter den Stift 35 und hebt den Schieber 26 an, um die Erweiterung 29 des Schlitzes 27 vor die Einführungsöffnung für den Kassiererschlüssel zu bringen. Nun kann-der Kassiererschlüssel z i eingeführt werden.
  • Bei der Uhrzeigerdrehung des Hebels 34 ist auch ein Fortsatz 37 in die Bahn des auf der Welle 15 befestigten Armes 17 gebracht worden, der eine Gegenzeigerdrehung der Welle 15 verhindert und damit eine Ingangsetzung der Maschine unmöglich macht. Diese kann erst erfolgen, wenn der eingeführte Kassiererschlüssel i i in der Maschine verriegelt ist. Hierzu muß das Kontrolleurschloß 30 im Gegenzeigersinne in seine Normallage zurückgebracht werden, wobei auch der Hebel 34 im Gegenzeigersinne ausgeschwungen wird. Da der linke Arm des Hebels 34 durch eine Feder 38 mit dem Schieber 26 verbunden ist, bewegt der Hebel 34 den Schieber 26 zunächst kraftschlüssig abwärts, bis sein linker Arm auf den Stift 36 trifft und nun unmittelbar auf den Schieber 26 einwirkt. Bei der Abwärtsbewegung des Schiebers 26 treten die senkrechten Kanten des Schlitzes 27 in Aussparungen 39 des Kassiererschlüssels i i ein, der jetzt nicht mehr aus der Maschine herausgenommen werden kann: Bei der Gegenzeigerdrehung des Hebels 34 ist der Fortsatz 37 aus der Bahn des Armes 17 entfernt, so daß nunmehr die Maschine in Gang gesetzt «-erden kann.
  • Der Arm 31 des Kontrolleurschlosses 30 ist durch eine Peder 40 (Fig. i) mit dem Fortschaltarm eines Zählers 41 verbunden, der bei jedem Öffnen des Kontrolleurschlosses 30 um einen Schritt weitergeschaltet wird. An diesem Zähler kann' der Kontrolleur feststellen, ob etwa während seiner Abwesenheit das Kontrolleurschloß aufgeschlossen worden ist. Im übrigen kann der Kontrolleurschlüssel nur eingeführt und herausgezogen werden, wenn sich das Kontrolleurschloß in der Lage nach Fig. i befindet.
  • Soll bei der Ablösung eines Kassierers durch einen anderen oder bei Geschäftsschluß der in der Maschine befindliche Kassiererschlüssel wieder herausgenommen werden, so ist dazu die Anwesenheit des Kontrolleurs erforderlich, der mittels des Kontrolleurschlosses 3o die Verriegelung des in der Maschine befindlichen Kassiererschlüssels aufhebt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verriegelungseinrichtung an Registrierkassen oder Buchungsmaschinen, bei der durch Einführung eines Kassiererschlüssels eine Sperrung für die Maschinenfreigabe unwirksam gemacht wird, gekennzeichnet durch eine zweite Sperrung (Fortsatz 37) für die Maschinenfreigabe, die nur durch die Verriegelung (Schieber 26) des Kassiererschlüssels (ii) in der Maschine unwirksam gemacht werden kann.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsglied (Schieber 26) für den Kassiererschlüssel (ii), durch das auch die Einführungsöffnung für den Kassiererschlüssel (ii) verschlossen werden kann, mit Hilfe eines besonderen mittels eines Zählers (4) überwachten Kontrolleurschlosses (30) bewegt wird.
DEN35736D 1933-09-16 1933-09-16 Verriegelungseinrichtung an Registrierkassen oder Buchungsmaschinen Expired DE610251C (de)

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DE610251C true DE610251C (de) 1935-03-08

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