DE610355C - Flammofen mit feststehendem Gewoelbe und einer hin und her schwingenden Herdsohle zum Brennen von Zement und aehnlichen Stoffen - Google Patents

Flammofen mit feststehendem Gewoelbe und einer hin und her schwingenden Herdsohle zum Brennen von Zement und aehnlichen Stoffen

Info

Publication number
DE610355C
DE610355C DEK127873D DEK0127873D DE610355C DE 610355 C DE610355 C DE 610355C DE K127873 D DEK127873 D DE K127873D DE K0127873 D DEK0127873 D DE K0127873D DE 610355 C DE610355 C DE 610355C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
furnace
oven according
forth
grate
pretreatment
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK127873D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NIKOLAUS KYRIACOU
Original Assignee
NIKOLAUS KYRIACOU
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NIKOLAUS KYRIACOU filed Critical NIKOLAUS KYRIACOU
Application granted granted Critical
Publication of DE610355C publication Critical patent/DE610355C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B7/00Hydraulic cements
    • C04B7/36Manufacture of hydraulic cements in general
    • C04B7/43Heat treatment, e.g. precalcining, burning, melting; Cooling
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B11/00Calcium sulfate cements
    • C04B11/02Methods and apparatus for dehydrating gypsum
    • C04B11/028Devices therefor characterised by the type of calcining devices used therefor or by the type of hemihydrate obtained
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B2/00Lime, magnesia or dolomite
    • C04B2/10Preheating, burning calcining or cooling

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

. ■{
18 ΑΡΗ. 1935
AUSGEGEBEN AH
8. MÄRZ 1935
Drehrohröfen mit vorgeschalteter Vorbehandlungseinrichtung sind bekannt. Meist besteht die Vorbehandlungsemrichtung nicht aus einer Drehtrommel, so daß zwischen Drehrohrofen und Vorbehandlungseinrichtung eine Abdichtung notwendig ist. Als Vorbehandlungseinrichtungen sind z. B. Schwingroste bekannt, auf die das Rohgut aufgegeben wird. Durch die auf dem Schwingrost befindliche Gutschicht werden die Abgase des Drehrohrofens hindurchgesaugt.
Die Abdichtung eines solchen Drehrohrofens an seinem oberen Ende bereitet aber infolge der dort herrschenden sehr hohen Temperatur große Schwierigkeiten. Man ist daher gezwungen, den Drehrohrofen länger als wünschenswert zu machen, um auf diese Weise die Abdichtung in ein Gebiet etwas niedrigerer Temperaturen zu bringen.
Zwar ist eine Einrichtung bekannt, welche diesen Nachteil nicht besitzt. Hier bestehen der Unterofen und die Vorbehandlungseinrichtung nämlich aus einem Stück, und beide Teile machen dieselben Bewegungen. Diese Einrichtung ist jedoch im vorliegenden Falle unzweckmäßig, da der drehbare, trommelartige Rost der Vorbehandlungseinrichtung für den rauhen Betrieb einer Zementfabrik sehr ungeeignet ist. Die Erfindung umgeht diese Schwierigkeit dadurch, daß beide Teile des Ofens in hin und her gehende Bewegung versetzt und ebenfalls beide Teile gekuppelt sind. Hierdurch fällt gleichfalls die Abdichtung fort, und es entsteht eine für den praktischen Betrieb gut brauchbare Einrichtung.
Demzufolge betrifft die Erfindung einen Flammofen mit feststehendem Gewölbe und einer hin und her schwingenden Herdsohle, der dadurch gekennzeichnet ist, daß die Herdsohle in zwei miteinander fest verbundene Teile unterteilt ist, und zwar einen mit feuerfestem Futter ausgestatteten im Bereich der Fertigbrennzone und einen zweiten gasdurchlässigen Teil im Bereich der Vorbehandlungszone, durch welchen die Feuergase abgesaugt oder gepreßt werden.
Die Ausnutzung der Flammengase bei dem Ofen nach der Erfindung ist mindestens ebensogut wie bei der oben angeführten Anlage, die aus einem Drehrohrofen mit vorgeschaltetem Schwingrost besteht. Es kann bequem eine Abgastemperatur von etwa 120 ü erreicht werden.
Der Ofen hat, wie bereits erwähnt, ein einheitlich feststehendes Gewölbe, während die hin und her gehende oder schwingende Bewegung der Herdsohle den Vorschub des unter Behandlung stehenden Gutes bewirkt. Solche Herdöfen mit schwingender Sohle sind an sich
ebenfalls bekannt, jedoch nicht zusammen mit einer ebenfalls schwingenden Vorbehandlungseinrichtung.
Der Ofen ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen
Fig. ϊ einen Längsschnitt desselben und
Fig. 2 und 3 Querschnitte durch die Vorbehandlungs- und die Trockenzone.
Der' Teil ι der Herdsohle, in welchem die ίο Sinterung stattfindet, wird zweckmäßigerweise einstückig gestampft und besteht z. B. aus dem üblichen feuerfesten Klinkerbeton. Er kann geneigt oder wellenartig ausgebildet bzw. mit Stauvorrichtungen versehen sein, um die Vor-Schubgeschwindigkeit des Gutes durch Änderung des Gefälles zu beeinflussen bzw. das Gut anzustauen. ■
Der in der Vorbehandlungszone befindliche gasdurchlässige Teil 2 der Herdsohle kann aus Profileisen bestehen, und die Gasableitungsöffnungen 2 laufen parallel zu der Ofenachse. Der Kühler 3 ist ebenfalls als Schwingrost dargestellt, der auch ähnlich wie die Vorbehandlungseinrichtung mit dem übrigen Ofen gekuppelt sein kann.
Der Flammofen kann mit beliebigen Brennstoffen betrieben werden, Staubkohle, Brennöle usw., und die Brennstoffzuführung kann im ganzen oder zu den einzelnen Zonen des Ofens erfolgen.
Der Verbundofen kann mit einer besonderen Trockeneinrichtung versehen werden, die auch als Schwingrost auszugestalten wäre, und gegebenenfalls unabhängig und mit anderen Schwingungen als die Hauptherdsohle betrieben werden.
Auf diesem Rost wird zweckmäßig eine lose Schüttung 3 aus Metallkörpern, Ringen, Ketten o. dgl., aufgebracht, auf welche das Gut in Schlammform, z. B. Zementschlamm oder Flotationskonzentrate, aufgegeben werden kann. Der Flammofen nach der Erfindung kann zum Trocknen, Kalzinieren, Rösten, Sintern aller Arten von Gut Verwendung finden.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Flammofen mit feststehendem Gewölbe und einer hin und her schwingenden Herdsohle zum Brennen von Zement und ähnlichen Stoffen, wie Kalk, Magnesit, Erzen usw., dadurch gekennzeichnet, daß die Herdsohle in zwei miteinander fest verbundene Teile unterteilt ist, und zwar einen mit feuerfestem Futter ausgestatteten im Bereich der Fertigbrennzone und einen zweiten gasdurchlässigen Teil im Bereich der Vorbehändlungszone, durch welchen die Feuergase abgesaugt oder gepreßt werden.
2. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gasundurchlässige Sohle ein wellenartiges Profil bzw. Stauvorrichtungen aufweist.
3. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rost der Vorbehandlungszone aus Profileisen besteht und die Gasableitungsöffnungen parallel zu der Ofenachse verlaufen.
4. Ofen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Schwingrost- ausgebildete, mit Blas- oder Sauglüftung versehene Kühlvorrichtungen vorgesehen sind.
5. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennstoffzufuhr im ganzen oder zu den einzelnen Zonen des Ofens erfolgt.
6. Ofen nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorbehandlungseinrichtung eine besondere Trockeneinrichtung vorgeschaltet ist, die zum Eindicken schlammförmigen Rohgutes dient, die einen unabhängigen Antrieb besitzt und mit einem Bett aus Metallkörpern versehen ist.
7. Ofen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Trockeneinrichtung aus einem gegebenenfalls getrennt antreibbaren Schwingrost besteht, auf dessen Bett Metallkörper, Ringe, Ketten o. dgl., aufgelegt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK127873D 1932-05-04 1932-11-22 Flammofen mit feststehendem Gewoelbe und einer hin und her schwingenden Herdsohle zum Brennen von Zement und aehnlichen Stoffen Expired DE610355C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR610355X 1932-05-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE610355C true DE610355C (de) 1935-03-08

Family

ID=8977343

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK127873D Expired DE610355C (de) 1932-05-04 1932-11-22 Flammofen mit feststehendem Gewoelbe und einer hin und her schwingenden Herdsohle zum Brennen von Zement und aehnlichen Stoffen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE610355C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3875616T2 (de) Schmelzofen.
CH647313A5 (de) Regenerativ-schachtofen zum brennen von karbonathaltigen rohstoffen.
DE610355C (de) Flammofen mit feststehendem Gewoelbe und einer hin und her schwingenden Herdsohle zum Brennen von Zement und aehnlichen Stoffen
DE2610015A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum brennen von kalkstein
DE3136321C2 (de) Kalzinierofen zum Brennen von Kalkstein und ähnlichen mineralischen Rohstoffen
DE2225782A1 (de) Verfahren zum Brennen von Kalk
EP3423769B1 (de) Ofen und verfahren zum betreiben eines ofens
DE2133762C3 (de) Tunnelofen zum kontinuierlichen Brennen bzw. Sintern länglicher keramischer Formkörper
DE2517552B2 (de) Verfahren zur thermischen behandlung von feinkoernigem gut, insbesondere zum brennen von zement
DE466298C (de) Verfahren zum Brennen von Zement mit Granulierung des Rohstoffs vor dem Brennen
DE552523C (de) Tunnelofen mit unmittelbarer Flammenbeheizung
DE490761C (de) Vorrichtung zum Kuehlen des Brenngutes mittels Wasserberieselung
DE1508517B2 (de) Verfahren zum calcinieren von feuerfest-rohstoffen in einem schachtofen
DE372331C (de) Schachtofen zum Brennen von Zement, Magnesit, Dolomit u. dgl. sowie zum Agglomerieren von Erzen mit gegeneinander versetztem Vorwaerm- und Kuehlschacht und im Brennraum liegender Foerdereinrichtung
DE2420758A1 (de) Direkt beheizter ofen
DE2029840A1 (de) Einkammerofen mit Rauchgasumwälzung
AT388441B (de) Drehherdofen in ringbauart zur waermebehandlung von werkstuecken
DE111417C (de)
DE373571C (de) Verfahren und Anlage zur Herstellung von Zement aus minderwertigem kohlenstoffhaltigen Rohgut, wie bituminoesem Schiefer
DE967895C (de) Haengedecke fuer Industrieoefen
AT27766B (de) Schachtofen zum Brennen von Kalk u. dgl.
DE477261C (de) Schachtofen zum Roesten oder Brennen von kalkartigen, tonartigen oder aehnlichen Rohstoffen in pulverfoermigem Zustand
DE2246339A1 (de) Thermisch beanspruchungsgerechtes, schnell verlegbares steinformat fuer die hochtemperaturzone von drehrohroefen, hergestellt aus teergebundenen hochbasischen sinterprodukten, wie dolomit, magnesit oder deren mischungen
AT83526B (de) Verfahren und Einrichtung zum Brennen von Massengütern in Öfen mit wagrechtem Brennkanal.
DE1111090B (de) Mit Gas oder Kohlenstaub beheizbarer Schachtofen zum Brennen von Kalkstein, Dolomit oder Magnesit und Verfahren zu dessen Betrieb