DE611999C - Schwingender Antrieb fuer hin und her gehende Siebe, Foerderrinnen o. dgl. - Google Patents
Schwingender Antrieb fuer hin und her gehende Siebe, Foerderrinnen o. dgl.Info
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- B07B1/30—Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens jigging or moving to-and-fro within their own plane in or approximately in or transverse to the direction of conveyance
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Description
- Schwingender Antrieb für hin und her gehende Siebe, Förderrinnen o. dgl: -Damit auf hin. und her gehenden Sieben, Förderrinnen o. dgL eine Fortbewegung des darauf. lagernden Gutes zustande kommt, muß denselben eine ruckartige, schräg nach oben gerichtete Schubbewegung, d. h. 'eine sogenannte Wurfbewegung, mitgeteilt werden. Um diese Wurfbewegung zu erzeugen, wird namentlich bei Freischwingerantrieb entweder das Sieb bzw. die Förderrinne allein oder dieses und die Antriebskurbel auf schräg stehenden, federnden Stützen getragen bzw. an solchen aufgehängt, wobei bei stehender Anordnung die Schrägenlage der Stützen zweckmäßig entgegen der und bei hängender Anordnung in die Förderrichtung zeigt. In beiden Fällen- wirkt das: an den Stützen angreifende Gewicht des Siebes bzw. der Förderrinnen. sowie dasjenige des zu fördernden Gutes 'so, daß es beim Vorschwingen des Siebes als Widerstand gegen den Antriebsimpuls steht, beim Rückschwingen hingegen sich zu diesem Impuls addiert. Das Rückschwingen vollzieht sich daher mit größerer Energie als das V orschwingen, während es jedoch für eine gute Wurfbewegung erforderlich ist, daß die in das Sieb eingetragene Energie in beiden Schwingabschnitten gleich bzw. beim Vorschwingen größer ist als. beim Rückschwingen. Diese schädliche Gewichtswirkung ,äußert sich in der Praxis in Hubschwankungen entsprechend den veränderlichen Belastungen des Siebes bzw. der Förderrinne. Es wurde deshalb auch schon vorgeschlagen, diese Gewichtswirkung durch Federn auszugleichen, die entweder am Sieb selbst oder an dessen Stützen angreifen. Federn sind aber für solche Fälle wegen ihres zu großen Beharrungsvermögens wenig geeignet. Auch ermüden sie rasch und kommen dann ihrer Zweckbestimmung nicht mehr nach. Wenn *sie auch einen gewissen Ausgleich in den Siebschwingungen zustande bringen, so äußerst sich ihre Reaktion in vollem Umfang auf die Tragkonstruktion und ruft in derselben Erschütterungen hervor.
- Die Erfindung. sieht einen Schwingantrieb für Siebe, Förderrinnen o. dgl. vor, welchem die oben angegebenen Mißstände nicht anhaften. Bei diesem sind die die Antriebskurbel tragenden federnden Pendelstützen und die des zu treibenden Teiles so angeordnet, daß sich das Gewicht des gesamten Antriebes dem des zu treibenden Teiles entgegenstellt und dieses ausgleicht bzw. für die Wurfbewegung unschädlich macht. Zu diesem Zweck werden die Pendelstützen für den Antrieb und die Stützen des zu treibenden Teiles bezogen auf die Lotrechte in entgegengesetzten Richtungen geneigt eingestellt. Dadurch erhält die Antriebspendelstützeeine gewisse Vorspannung, die sich entgegen der Gewichtswirkung des Siebes auf seine Stützen äußert. Diese Vorspannung kann übrigens durch geeignete Mittel, wie z. B. durch längenveränderliche Verbindungsgestänge zwischeu dem Antrieb und denn Sieb, beliebig verstellt und dem jeweils auszugleichenden Gewicht angepaßt werden.
- Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in schematischer Darstellung. Das hin und her gehende Sieb i ist auf schrägen, federnden Stützen 2 getragen und fördert in Richturig des Pfeiles x. Unter dem Einfluß des Siebgewichtes und des darauf lastenden Gutes werden. die Stützen z aus ihrer üblichen ausgezogen gezeichneten Schrägstellung in die punktiert gezeichnete Stellung, d. h. in eine noch ausgeprägtere Schräglage gebracht. Dadurch wird aber einmal die Förderwirkung des Siebes gestört, und anderseits verhält sich das Sieb beim Arbeiten wie eingangs erwähnt, d. h. das Rückschwingen geschieht unter größerem Energieaufwand als das Vorschwingen.
- Um dem entgegenzuwirken, ist die federnde Pendelstütze 3, an welcher die Antriebskurb.e1 q. mit Exzentergiervicht und Triebscheibe aufgehängt ist, schräg gestellt, und zwar ist die Schrägstellung derjenigen der Stützen 2 entgegengerichtet. Die Antriebskurbel q. und das Sieb i sind durch ein längenversitellbares Gestänge 5 miteinander gekuppelt.
- Infolge des Bestrebens der Antriebskurbel senkrecht unter den Aufhängepunkt der Pendelwelle 3 zu kommen, übt sie einen Drück auf das Sieb i aus, welcher seinerseits bestrebt ist, dessen Tragstützen aufzurichten. Es wird demnach der Gewichtswirkung des Siebes auf die Stützen diejenige der Antriebskurbel entgegengestellt, und man hat es durch eine geeignete Einstellung der Pendelwellenschräglage an der Hand, einen Ausgleich zwischen diesen beiden. gegeneinander gerichteten Gewichtswirkungen herbeizuführen. Im Ausführungsbeispiel wird die Schräglage der Pendelwelle q. und damit die in diese eingetragene Vorspannung durch Veränderung der Länge des Gestelles 5 eingestellt. Es kann hierzu natürlich auch jedes andere geeignete Mittel in Anwendung kommen. Besteht die Pendelwelle aus federndem Baustoff und ist sie an ihren Aufhängepunkt festgeklemmt, so bewirkt deren Schrägstellung noch eine Aufspeicherung von Federkraft in der Welle, welche sich zu der Gewichtswirkung des Antriebes auf das Sieb bzw. die Förderrinne hinzu addiert.
- Der beschriebene Antrieb sichert ein ruhiges, vollständig ausgeglichenes Arbeiten des Siebes, dessen Hubschwankungen auf ein Geringstmaß verringert werden. Auch findet infolge des Ausgleiches der auftretenden. Gewichtswirkungen im schwingenden System selbst keine Reaktion auf die Trägerkonstruktiön statt, so daß diese von Erschütterungen vollständig bewahrt bleibt. Dieser Antrieb ist nicht zu vergleichen mit den bekannten, frei pendelnd aufgehängten Antrieben, die an frei pendelnd aufgehängten Sieben o. dgl. angreifen und nur der Einwirkung der Schwerkraft unterliegen, und die die zur Wurfbewegung erforderliche, ruckartige En.ergi.eauslösung in nur ganz unvollkommenem Maße hervorbringen.
Claims (1)
- PATENTANSpRIIciir: i. Schwingender trieb für hin und her gehende Siebe, Förderrinnen o. dgl., wobei sowohl die Antriebskurbel als auch die zu treibenden Teile durch federnde Pendelstützen getragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Pendelstützen für den Antrieb und die Stützen des zu treibenden Teiles bezogen auf die Lotrechte in entgegengesetzten Richtungen. geneigt sind. a. Antrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Schräglage der Pendelstütze einstellbar ist. 3. Antrieb nach Anspruch. i bis z, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Antriebsexzenter und dem zu treibenden Teil eine in ihrer Länge verstellbare Kuppelstange vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES110179D DE611999C (de) | 1933-07-15 | 1933-07-15 | Schwingender Antrieb fuer hin und her gehende Siebe, Foerderrinnen o. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES110179D DE611999C (de) | 1933-07-15 | 1933-07-15 | Schwingender Antrieb fuer hin und her gehende Siebe, Foerderrinnen o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE611999C true DE611999C (de) | 1935-04-10 |
Family
ID=7530039
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES110179D Expired DE611999C (de) | 1933-07-15 | 1933-07-15 | Schwingender Antrieb fuer hin und her gehende Siebe, Foerderrinnen o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE611999C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE764211C (de) * | 1941-07-30 | 1954-06-08 | Theodor Smyczek | Auf Pendeln gelagerte Schuettelrutsche |
-
1933
- 1933-07-15 DE DES110179D patent/DE611999C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE764211C (de) * | 1941-07-30 | 1954-06-08 | Theodor Smyczek | Auf Pendeln gelagerte Schuettelrutsche |
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