DE611999C - Schwingender Antrieb fuer hin und her gehende Siebe, Foerderrinnen o. dgl. - Google Patents

Schwingender Antrieb fuer hin und her gehende Siebe, Foerderrinnen o. dgl.

Info

Publication number
DE611999C
DE611999C DES110179D DES0110179D DE611999C DE 611999 C DE611999 C DE 611999C DE S110179 D DES110179 D DE S110179D DE S0110179 D DES0110179 D DE S0110179D DE 611999 C DE611999 C DE 611999C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive
supports
sieve
pendulum
conveyor troughs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES110179D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schneider Jaquet & Cie SA
Original Assignee
Schneider Jaquet & Cie SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schneider Jaquet & Cie SA filed Critical Schneider Jaquet & Cie SA
Priority to DES110179D priority Critical patent/DE611999C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE611999C publication Critical patent/DE611999C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/28Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens
    • B07B1/30Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens jigging or moving to-and-fro within their own plane in or approximately in or transverse to the direction of conveyance
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B06GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS IN GENERAL
    • B06BMETHODS OR APPARATUS FOR GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS OF INFRASONIC, SONIC, OR ULTRASONIC FREQUENCY, e.g. FOR PERFORMING MECHANICAL WORK IN GENERAL
    • B06B1/00Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency
    • B06B1/10Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of mechanical energy
    • B06B1/12Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of mechanical energy operating with systems involving reciprocating masses
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/42Drive mechanisms, regulating or controlling devices, or balancing devices, specially adapted for screens

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigging Conveyors (AREA)

Description

  • Schwingender Antrieb für hin und her gehende Siebe, Förderrinnen o. dgl: -Damit auf hin. und her gehenden Sieben, Förderrinnen o. dgL eine Fortbewegung des darauf. lagernden Gutes zustande kommt, muß denselben eine ruckartige, schräg nach oben gerichtete Schubbewegung, d. h. 'eine sogenannte Wurfbewegung, mitgeteilt werden. Um diese Wurfbewegung zu erzeugen, wird namentlich bei Freischwingerantrieb entweder das Sieb bzw. die Förderrinne allein oder dieses und die Antriebskurbel auf schräg stehenden, federnden Stützen getragen bzw. an solchen aufgehängt, wobei bei stehender Anordnung die Schrägenlage der Stützen zweckmäßig entgegen der und bei hängender Anordnung in die Förderrichtung zeigt. In beiden Fällen- wirkt das: an den Stützen angreifende Gewicht des Siebes bzw. der Förderrinnen. sowie dasjenige des zu fördernden Gutes 'so, daß es beim Vorschwingen des Siebes als Widerstand gegen den Antriebsimpuls steht, beim Rückschwingen hingegen sich zu diesem Impuls addiert. Das Rückschwingen vollzieht sich daher mit größerer Energie als das V orschwingen, während es jedoch für eine gute Wurfbewegung erforderlich ist, daß die in das Sieb eingetragene Energie in beiden Schwingabschnitten gleich bzw. beim Vorschwingen größer ist als. beim Rückschwingen. Diese schädliche Gewichtswirkung ,äußert sich in der Praxis in Hubschwankungen entsprechend den veränderlichen Belastungen des Siebes bzw. der Förderrinne. Es wurde deshalb auch schon vorgeschlagen, diese Gewichtswirkung durch Federn auszugleichen, die entweder am Sieb selbst oder an dessen Stützen angreifen. Federn sind aber für solche Fälle wegen ihres zu großen Beharrungsvermögens wenig geeignet. Auch ermüden sie rasch und kommen dann ihrer Zweckbestimmung nicht mehr nach. Wenn *sie auch einen gewissen Ausgleich in den Siebschwingungen zustande bringen, so äußerst sich ihre Reaktion in vollem Umfang auf die Tragkonstruktion und ruft in derselben Erschütterungen hervor.
  • Die Erfindung. sieht einen Schwingantrieb für Siebe, Förderrinnen o. dgl. vor, welchem die oben angegebenen Mißstände nicht anhaften. Bei diesem sind die die Antriebskurbel tragenden federnden Pendelstützen und die des zu treibenden Teiles so angeordnet, daß sich das Gewicht des gesamten Antriebes dem des zu treibenden Teiles entgegenstellt und dieses ausgleicht bzw. für die Wurfbewegung unschädlich macht. Zu diesem Zweck werden die Pendelstützen für den Antrieb und die Stützen des zu treibenden Teiles bezogen auf die Lotrechte in entgegengesetzten Richtungen geneigt eingestellt. Dadurch erhält die Antriebspendelstützeeine gewisse Vorspannung, die sich entgegen der Gewichtswirkung des Siebes auf seine Stützen äußert. Diese Vorspannung kann übrigens durch geeignete Mittel, wie z. B. durch längenveränderliche Verbindungsgestänge zwischeu dem Antrieb und denn Sieb, beliebig verstellt und dem jeweils auszugleichenden Gewicht angepaßt werden.
  • Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in schematischer Darstellung. Das hin und her gehende Sieb i ist auf schrägen, federnden Stützen 2 getragen und fördert in Richturig des Pfeiles x. Unter dem Einfluß des Siebgewichtes und des darauf lastenden Gutes werden. die Stützen z aus ihrer üblichen ausgezogen gezeichneten Schrägstellung in die punktiert gezeichnete Stellung, d. h. in eine noch ausgeprägtere Schräglage gebracht. Dadurch wird aber einmal die Förderwirkung des Siebes gestört, und anderseits verhält sich das Sieb beim Arbeiten wie eingangs erwähnt, d. h. das Rückschwingen geschieht unter größerem Energieaufwand als das Vorschwingen.
  • Um dem entgegenzuwirken, ist die federnde Pendelstütze 3, an welcher die Antriebskurb.e1 q. mit Exzentergiervicht und Triebscheibe aufgehängt ist, schräg gestellt, und zwar ist die Schrägstellung derjenigen der Stützen 2 entgegengerichtet. Die Antriebskurbel q. und das Sieb i sind durch ein längenversitellbares Gestänge 5 miteinander gekuppelt.
  • Infolge des Bestrebens der Antriebskurbel senkrecht unter den Aufhängepunkt der Pendelwelle 3 zu kommen, übt sie einen Drück auf das Sieb i aus, welcher seinerseits bestrebt ist, dessen Tragstützen aufzurichten. Es wird demnach der Gewichtswirkung des Siebes auf die Stützen diejenige der Antriebskurbel entgegengestellt, und man hat es durch eine geeignete Einstellung der Pendelwellenschräglage an der Hand, einen Ausgleich zwischen diesen beiden. gegeneinander gerichteten Gewichtswirkungen herbeizuführen. Im Ausführungsbeispiel wird die Schräglage der Pendelwelle q. und damit die in diese eingetragene Vorspannung durch Veränderung der Länge des Gestelles 5 eingestellt. Es kann hierzu natürlich auch jedes andere geeignete Mittel in Anwendung kommen. Besteht die Pendelwelle aus federndem Baustoff und ist sie an ihren Aufhängepunkt festgeklemmt, so bewirkt deren Schrägstellung noch eine Aufspeicherung von Federkraft in der Welle, welche sich zu der Gewichtswirkung des Antriebes auf das Sieb bzw. die Förderrinne hinzu addiert.
  • Der beschriebene Antrieb sichert ein ruhiges, vollständig ausgeglichenes Arbeiten des Siebes, dessen Hubschwankungen auf ein Geringstmaß verringert werden. Auch findet infolge des Ausgleiches der auftretenden. Gewichtswirkungen im schwingenden System selbst keine Reaktion auf die Trägerkonstruktiön statt, so daß diese von Erschütterungen vollständig bewahrt bleibt. Dieser Antrieb ist nicht zu vergleichen mit den bekannten, frei pendelnd aufgehängten Antrieben, die an frei pendelnd aufgehängten Sieben o. dgl. angreifen und nur der Einwirkung der Schwerkraft unterliegen, und die die zur Wurfbewegung erforderliche, ruckartige En.ergi.eauslösung in nur ganz unvollkommenem Maße hervorbringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSpRIIciir: i. Schwingender trieb für hin und her gehende Siebe, Förderrinnen o. dgl., wobei sowohl die Antriebskurbel als auch die zu treibenden Teile durch federnde Pendelstützen getragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Pendelstützen für den Antrieb und die Stützen des zu treibenden Teiles bezogen auf die Lotrechte in entgegengesetzten Richtungen. geneigt sind. a. Antrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Schräglage der Pendelstütze einstellbar ist. 3. Antrieb nach Anspruch. i bis z, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Antriebsexzenter und dem zu treibenden Teil eine in ihrer Länge verstellbare Kuppelstange vorgesehen ist.
DES110179D 1933-07-15 1933-07-15 Schwingender Antrieb fuer hin und her gehende Siebe, Foerderrinnen o. dgl. Expired DE611999C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES110179D DE611999C (de) 1933-07-15 1933-07-15 Schwingender Antrieb fuer hin und her gehende Siebe, Foerderrinnen o. dgl.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES110179D DE611999C (de) 1933-07-15 1933-07-15 Schwingender Antrieb fuer hin und her gehende Siebe, Foerderrinnen o. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE611999C true DE611999C (de) 1935-04-10

Family

ID=7530039

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES110179D Expired DE611999C (de) 1933-07-15 1933-07-15 Schwingender Antrieb fuer hin und her gehende Siebe, Foerderrinnen o. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE611999C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE764211C (de) * 1941-07-30 1954-06-08 Theodor Smyczek Auf Pendeln gelagerte Schuettelrutsche

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE764211C (de) * 1941-07-30 1954-06-08 Theodor Smyczek Auf Pendeln gelagerte Schuettelrutsche

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2232831C3 (de) Schwingvorrichtung für Schwingförderund -siebanlagen
DE725833C (de) Massenausgleich fuer Schwingsiebe
DE2218034A1 (de) Fliessbettvorrichtung
DE611999C (de) Schwingender Antrieb fuer hin und her gehende Siebe, Foerderrinnen o. dgl.
DE2648950C2 (de) Ausleseeinrichtung für körniges Gut
DE873344C (de) Schwingsiebanlage
DE583255C (de) Vorrichtung zum Absieben und Foerdern von Massengut
DE2265238A1 (de) Schwingantrieb mit exzenterschwungrad fuer einen schwingherd
DE558633C (de) Schnellschwingherd zur Scheidung von Erzen u. dgl. mit einer auf schraegen Lenkern ruhenden Herdplatte
DE837389C (de) Strassenwalze
DE744647C (de) Kartoffelerntemaschine mit motorisch angetriebenem Schwingsieb
DE643926C (de) Schwingsieb
DE659799C (de) Drehknotenfaenger
DE3002332C2 (de)
DE696032C (de)
DE845743C (de) Siebmaschine, insbesondere Griess- und Dunstputzmaschine
DE2133187A1 (de) Vibrationssieb
DE677892C (de) Siebmaschine mit schraeg auf- und abwaerts schwingendem Siebkasten
DE891787C (de) Resonanzsieb mit zwei gegeneinander schwingenden Massen
DE965543C (de) Kartoffel-Sortier- und -Verlesemaschine
CH461184A (de) Verfahren für die schwingungsisolierende Lagerung eines mindestens einem Kraftstoss ausgesetzten Körpers und Mittel zu dessen Ausführung
DE1017530B (de) Schwingmaschine, insbesondere zum Foerdern oder Aufbereiten von Schuettgut
DE577130C (de) An Drahtseilen aufgehaengtes, durch unausgeglichenes Schwunggewicht bewegtes Schuettelsieb
DE803691C (de) Vibrationssieb
DE616455C (de) Schwingsieb