DE612111C - Spannvorrichtung fuer auf Pressen, Stanzen und aehnlichen Maschinen zu bearbeitende gelochte Blechscheiben - Google Patents

Spannvorrichtung fuer auf Pressen, Stanzen und aehnlichen Maschinen zu bearbeitende gelochte Blechscheiben

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DE612111C
DE612111C DEF73043D DEF0073043D DE612111C DE 612111 C DE612111 C DE 612111C DE F73043 D DEF73043 D DE F73043D DE F0073043 D DEF0073043 D DE F0073043D DE 612111 C DE612111 C DE 612111C
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DE
Germany
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sheet metal
clamping device
clamping
machines
plate
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DEF73043D
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D28/00—Shaping by press-cutting; Perforating
    • B21D28/02—Punching blanks or articles with or without obtaining scrap; Notching
    • B21D28/22—Notching the peripheries of circular blanks, e.g. laminations for dynamo-electric machines
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D22/00—Shaping without cutting, by stamping, spinning, or deep-drawing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Der Erfindungsgegenstand gehört zur Klasse der Spannvorrichtungen für gelochte Blechscheiben, die auf Pressen, Stanzen oder ähnlichen Maschinen bearbeitet werden sollen. Man hat 'schon Aufspannvorrichtungen für solche gelochten Blechscheiben vorgeschlagen, bei welchen Spreizbacken, die in das mittlere Loch der Blechscheibe greifen, die Aufspannung und die Zentrierung bewirken. Diese Ausbildung hat den Nachteil, daß, wenn die "Spreizbacken oder ihr Gestänge durch Abnutzung Spielraum bekommen, die Zentrierung eine unvollkommene ist.
Es sind auch Aufspannvorrichtungen mit Zentrierteller bekannt, bei welchen die Blechscheibe mittels eines besonderen Aufspanntellers von größerem Durchmesser als das Mittelloch der Scheibe festgespannt und zentriert wird. Hier ist zwar die Zentrierung eine zuverlässige, aber die Handhabung beim Festspannen und beim Auswechseln einer Blechscheibe ist wegen der Notwendigkeit des Aufsetzens und Abnehmens des Aufspaniitellers umständlich.
Zweck der Erfindung nach der vorliegenden Erfindung ist, eine vollkommene und zuverlässige Zentrierung der gelochten Blechscheibe bei einfachster Bedienung und Handhabung der Aufspannvorrichtung herbeizuführen.
Die Aufspannvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung, die diese Aufgabe löst, besteht aus einer durch die Mittelbohrung des Zentriertellers hindurchgeführten Zugstange, die an ihrem oberen Kopfe über den Durchmesser des ■ Tellers ausschwenkbare Spanndaumen trägt, welche sich an Schrägflächen dieses Tellers in die Spreizstellung auf die festzuspannende Blechscheibe führen; die Zugstange für die Spanndaumen ist dabei durch Gestänge mit einem Fußtritthebel verbunden.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt
Abb. ι einen Schnitt durch den Aufspanntisch mit aufgelegtem Werkstück in entspanntem Zustand bei ausgerückter Maschine sowie die Gesamtanordnung des Betätigungsgestänges, Abb. 2 eine Seitenansicht des Spannkopfes,
Abb. 3 einen Schnitt durch den Aufspanntisch mit festgespanntem Werkstück.
Die Vorrichtung dient in der Hauptsache dazu, Blechscheiben oder Blechtafeln von beliebiger Form auf dem Bearbeitungstisch festzuspannen, jedoch mit der Voraussetzung, daß die Blechscheibe ein oder mehrere Löcher von genügender Weite, aber beliebiger Form besitzt.
In Abb. ι bedeutet A den Aufspanntisch, B die aufzuspannende Blechscheibe. Diese besitzt beispielsweise ein rundes Loch mit entsprechendem Durchmesser, um die Scheibe
über die Spanndaumen D1, D2 und den Teller T überschieben zu können. Der Teller T ist auswechselbar auf dem -Aufspanntisch angeordnet und besitzt zwei schräg" verlaufende Aussparungen R1 in welchen die Spanndaumen geführt werden. Der Außendurchmesser des Tellers paßt sich der Form des Loches in der Blechscheibe an und dient als Zentrierung. Die Spanndaumen D1 und D2 sind am
ίο Daumenträger E mittels der Bolzen / ausschwenkbar befestigt. Der Daumenträger ist durch die Bohrung des Tellers T hindurchgeführt und ßiittels Gewinde in das verstärkte Ende der oberen Zugstange Z eingeschraubt.
Die obere Zugstange Z ist elastisch mit der unteren Zugstange W durch Zwischenschalten der Feder/7 verbunden. Dieselbe dient zum Ausgleich der Wegdifferenzen, weiche durch verschiedene Dicken der zu spannenden Blechscheiben entstehen. Über die Hebel und Gestänge L1, Q tmd L2 ist die untere Zugstange mit dem Fußtritthebel// verbunden. Die Zugstange X, welche gleichfalls vom Fußtritthebel betätigt wird, führt zum Einrückmechanismus der Maschine.
Der Spannvorgang ist nun folgender:
Die Blechscheibe oder Tafel wird über die Spanndaumen D1 D1 und den Teller T geschoben. Durch Niederdrücken des Fußtrittes// in die strichpunktierte Stellung wird über die Zugstange X die Maschine in Gang gesetzt. Gleichzeitig wird über die Hebel und Gestänge L2, G und L1 die untere Zugstange W nach abwärts bewegt. Die Feder/7 bewirkt die Mitnahme der oberen Zugstange Z und des Daumenträgers E, wobei die Spanndaumen D und D1 in der schräg verlaufenden Aussparung R des Tellers T nach außen auf die Blechscheibe gleiten, bis sie sich mit den einander zugekehrten Stirnflächen IC gegeneinanderlegen und der Abwärtsbewegung des Daumenträgers imd der oberen Zugstange eine Grenze setzen. Beim Weiterbewegen des Fußtrittes spannt sich die Feder F und übt auf die Spanndaumen den Anpressungsdruck aus. Durch Loslassen des Fußtrittes kommt die Maschine zum Stillstand, gleichzeitig entspannt sich die Feder F und drückt den Daumenträger nach oben. Eine leichte Spiralfeder 5^ dieiit zur Rückbewegung der Spanndaumen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Spannvorrichtung für auf Pressen, Stanzen u. dgl. Maschinen zu bearbeitende gelochte Blechscheiben, gekennzeichnet durch eine mit einem Fußtritthebel (H) durch Gestänge verbundene, durch die Mittelbohrung des Zentrier tellers (T) 'für die gelochte Blechscheibe (B) hindurchgeführte Zugstange (Z), die an ihrem oberen Kopf (E) über den Durchmesser des Tellers (T) ausschwenkbare Spanndaumen (D1, D2) trägt, welche sich an Schrägflächen (R) des Tellers (T) in die Spreizstellung (Abb. 3) auf die festzuspannende Blechscheibe (B) führen.
2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die um die Bolzen (/) schwenkbaren Daumen (D1, D2) bei der Spannbewegung bis zum Aneinanderliegen ihrer einander zugekehrten Stirnflächen (K) spreizbar sind.
3. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in das Spanngestänge (W, L, Q, H) ein elastisches Glied, z. B. eine Feder (F), eingeschaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEF73043D 1932-03-17 1932-03-17 Spannvorrichtung fuer auf Pressen, Stanzen und aehnlichen Maschinen zu bearbeitende gelochte Blechscheiben Expired DE612111C (de)

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