DE613058C - Reissverschluss - Google Patents
ReissverschlussInfo
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- DE613058C DE613058C DEW91134D DEW0091134D DE613058C DE 613058 C DE613058 C DE 613058C DE W91134 D DEW91134 D DE W91134D DE W0091134 D DEW0091134 D DE W0091134D DE 613058 C DE613058 C DE 613058C
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- slide
- closure
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44B—BUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
- A44B19/00—Slide fasteners
- A44B19/02—Slide fasteners with a series of separate interlocking members secured to each stringer tape
- A44B19/04—Stringers arranged edge-to-edge when fastened, e.g. abutting stringers
Landscapes
- Details Of Garments (AREA)
Description
Bei den bisher gebräuchlichen Reißverschlüssen besteht der Schieber zum öffnen
und Schließen des Verschlusses aus einem oberen und unteren Schild, die durch ein Keilstück
miteinander verbunden sind und mit denen sich der Schieber auf beiden Seiten der
Gliederkette führt. Eine solche Führung des Schiebers hat den Nachteil, daß die die Verschlußglieder
umfassenden Kanten der Schieberschilde mit dem die Verschlußglieder tragenden Stoff mehr oder weniger in Berührung
kommen und diesen auf die Dauer durchscheuern. Auch kann der Verschluß nicht so
in das Kleidungsstück o. dgl. eingearbeitet werden, daß der Stoff, das Leder o. dgl. bis
dicht an die Gliederkette zu liegen kommt, vielmehr muß ein Zwischenraum zwischen
Gliederkette und Stoff- oder Lederkante für die Führungsnasen des oberen Schieberschildes
frei gelassen werden, die sonst beim Hinundherziehen des Schiebers den Stoff oder
das Leder erfassen und unter den Schild ziehen würden, was außer einem Festklemmen
des Schiebers eine Beschädigung des Stoffes bzw. des Verschlusses zur Folge haben
könnte.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Schieberführung besteht darin, daß hier bei einer
vollständigen Abdeckung der Gliederkette der überstehende Stoff, das Leder o. dgl. beim
Hinundherziehen des Schiebers jedesmal durch dessen oberen Schild weggedrückt wird,
wodurch eine unerwünschte Verschleißwirkung hervorgerufen und die Abdeckung leicht
wellig oder faltig wird. Bei anderen bekannten Reißverschlüssen besteht der Schieber
aus nur einem oberen Schild, der mit seinen Außenkanten um Vorsprünge auf der äußeren
Querseite der Verschlußglieder greift. Solche Verschlußformen haben keine sichere Führung,
denn die Glieder können leicht nach unten heraustreten, weil sie nur an einer Seite
geführt werden.
Zur Vermeidung dieser Nachteile hat man schon eine Reihe von Reißverschlüssen vorgeschlagen,
die aber alle entweder zu kompliziert oder praktisch nicht ausführbar sind.
Gemäß der Erfindung werden die Nachteile der bekannten Schieberführung bei Reißverschlüssen'
dadurch in einfachster Weise beseitigt, daß der Schieber mit nur einem unteren Schild zwei Nasen und die Verschlußglieder
zwei den Nasen entsprechende Ausnehmungen bzw. umgekehrt zum Führen des Schiebers haben. Ein weiteres wesentliches
Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Spreizöffnung der Gliederschenkel schräg
zwischen der Oberseite und der äußeren Querseite des Verschlußgliedes angeordnet ist.
Bei einem solchen Reißverschluß wird durch den Wegfall des oberen Schieberschildes die
obere Seite der Verschlußglieder nicht mehr als Führung für den Schieber benutzt und von
diesem nicht mehr berührt. Infolgedessen
kann beim Annähen des Reißverschlusses der Stoff, das Leder o. dgl. bis dicht an die Gliederkette
herangeführt oder auch zu deren Abdeckung über diese gelegt werden, ohne daß die Gefahr einer Beschädigung des Stoffes,
Leders o. dgl. durch den Schieber besteht. Auch das Tragband kann durch den Schieber
nicht mehr durchgescheuert werden, da dieser an keiner Stelle mehr mit dem Band in Beruh
rung kommt.
Ein weiterer Vorteil des neuen Reißverschlusses besteht darin, daß die Führungsflächen für den Schieber beim Aufbringen der
Verschlußglieder auf das Tragband nicht mehr beschädigt werden können, da eine Führung
des Schiebers auf den dabei zusammenzudrückenden Teilen des Gliedes, nämlich den
Gliederschenkeln, nicht mehr wie bisher erfolgt. Auch sind etwa auftretende Toleranzen
ao in der Dicke der Gliederkette, die sich beim Festdrücken der Glieder nicht ganz vermeiden
lassen, ohne jeden Einfluß auf die Schieberführung, da diese bei dem neuen Verschluß
nicht mehr auf der oberen und unteren Seite der Gliederkette vorgenommen wird.
Endlich kann durch die schräge Anordnung der Spreizöffnung der Gliederschenkel der
zum Abdecken der Gliederkette bestimmte Stoff, Leder o. dgl. so kurz angenäht werden,
daß dessen überstehende Kante von der Gliederkette nicht absteht. Außerdem wird dadurch,
daß der angenähte Stoff, das Leder o. dgl. bestrebt ist, sich in die Richtung des
schräg eingeführten Tragbandes zu legen, die Stoff- oder Lederkante fest gegen die Gliederkette
gedruckt, so daß sie ständig glatt an dieser anliegt.
Auf der Zeichnung sind beispielsweise einige Ausführungsformen des neuen Reiß-Verschlusses
in vergrößertem Maßstabe dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι den geschlossenen und Abb. 2 den geöffneten Verschluß im Querschnitt.
Abb. 3 zeigt ein einzelnes Verschlußglied in Aufsicht und
Abb. 4 im Schnitt nach der Linie A-A der Abb. 3.
Abb. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform des Verschlußgliedes in Aufsicht und
Abb. 6 im Schnitt nach der Linie B-B der Abb. S.
Abb. 7 veranschaulicht eine dritte Ausführungsform des Verschlußgliedes in Aufsicht
und
Abb. 8 im Schnitt nach der Linie C-C der Abb. 7.
Abb. 9 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel des Verschlußgliedes in Aufsicht und
Abb. 10 im Schnitt nach der Linie D-D der Abb. 9.
I Abb. 11 zeigt eine Ausführungsform des
Schiebers in Vorderansicht, Abb. 12 in Aufsicht und Abb. 13 in Seitenansicht.
Das einzelne Verschlußglied α ist erfindungsgemäß auf beiden Querseiten oder auf
einer Ouerseite und der oberen Seite mit Ausnehmungen b zum Führen des Schiebers versehen,
wobei die Ausnehmungen nach der oberen Seite des Gliedes hin, wie Abb. 3 zeigt, geschlossen oder aber offen sein können, wie
die Glieder nach den Abb. 5, 7 und 9 auf der inneren Querseite zeigen.
Die Befestigung der Verschlußglieder am Tragband erfolgt in bekannter Weise mittels
Klemmschenkeln a', deren Spreizöffnung e zur Aufnahme der Wulstkante des Tragbandes
erfindungsgemäß schräg zwischen der oberen Seite und äußeren Querseite des Gliedes
angeordnet ist, so daß sie z. B. vom Eckpunkt der beiden Seiten aus diagonal nach
innen verläuft. Die Ausbildung der ineinandergreifenden Kupplungsteile der Verschlußglieder
kann auf verschiedene Weise erfolgen. Bei.den Ausführungsbeispielen nach
Abb. ι bis 6 ist als Kupplungsteil lediglich eine Erhöhung oder Vertiefung g im Verschlußglied
vorgesehen; das hat aber den Nachteil, daß für jede Gliederreihe nicht die
gleichen Verschlußglieder verwendet werden können. Um dies zu ermöglichen, wird erfindungsgemäß
jedes Verschlußgiied mit zwei wechselseitig angeordneten Erhöhungen bzw.
Vertiefungen g' als Kupplungsteil versehen (Abb. 7 bis 10), wodurch für beide Gliederreihen
die gleichen Verschlußglieder benutzt werden können.
Der Schieber (Abb. 11 bis 13) zum Öffnen
und Schließen des Verschlusses besteht nur aus einem unteren Schild c und einem mittleren
Keilstück d, deren Längsränder als Führungsleisten c' bzw. d' ausgebildet sind. Mit
diesen Leisten greift der Schieber in die Ausnehmungen b der Verschlußglieder (Abb. 1
und 2), wodurch eine einwandfreie Führung des Schiebers gewährleistet und die Anordnung
eines besonderen oberen Schildes überflüssig gemacht ist. Die obere Seite der Verschlußglieder
wird vom Schieber nicht be- no rührt und kann daher mit Stoff, Leder o. dgl.
ganz abgedeckt werden, ohne dabei die Abdeckung einer Verschleißwirkung bzw. Beschädigung
beim Hinundherziehen des Schiebers auszusetzen. L15
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt.
So können z. B. an Stelle der Ausnehmungen b auch Vorsprünge oder Vorsprünge
und Ausnehmungen zum Führen des Schiebers vorgesehen sein. Auch braucht die Spreizöffnung e der Gliederschenkel nicht un-
bedingt schräg angeordnet zu sein, sondern kann auch parallel zur oberen Seite des Gliedes
verlaufen.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Reißverschluß mit einem Schieber mit nur einem Schild, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber zwei Nasen und die Verschlußglieder zwei den Nasen entsprechende Ausnehmungen bzw. umgekehrt zum Führen des Schiebers haben.
- 2. Reißverschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizöffnung der Gliederschenkel schräg zwischen der oberen Seite und der äußeren Querseite des Verschlußgliedes angeordnet ist.
- 3. Reißverschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Verschlußglied mit zwei wechselseitig angeordneten Erhöhungen und diesen entsprechenden Vertiefungen versehen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW91134D DE613058C (de) | 1933-02-11 | 1933-02-11 | Reissverschluss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW91134D DE613058C (de) | 1933-02-11 | 1933-02-11 | Reissverschluss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE613058C true DE613058C (de) | 1935-05-11 |
Family
ID=7613412
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW91134D Expired DE613058C (de) | 1933-02-11 | 1933-02-11 | Reissverschluss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE613058C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3178788A (en) * | 1961-08-07 | 1965-04-20 | Gen Zipper Corp | Slide fastener elements |
-
1933
- 1933-02-11 DE DEW91134D patent/DE613058C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3178788A (en) * | 1961-08-07 | 1965-04-20 | Gen Zipper Corp | Slide fastener elements |
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