DE614076C - Maschine zum selbsttaetigen Abhaspeln von Seidenkokons - Google Patents

Maschine zum selbsttaetigen Abhaspeln von Seidenkokons

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DE614076C
DE614076C DEK128240D DEK0128240D DE614076C DE 614076 C DE614076 C DE 614076C DE K128240 D DEK128240 D DE K128240D DE K0128240 D DEK0128240 D DE K0128240D DE 614076 C DE614076 C DE 614076C
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01B—MECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B7/00—Obtaining silk fibres or filaments
    • D01B7/04—Reeling silk

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

  • Maschine zum selbsttätigen Abhaspeln von Seidenkokons Die Erfindung betrifft eine Maschine zum selbsttätigen Abhaspeln von Seidenkokons mit einem Hebel zum Zuführen eines neuen Kokons aus dem Vorratsbecken in das Spinnbecken.
  • Bei bekannten Haspelmaschinen dieser Art ist zum Überführen eines neuen Kokons aus dem Vorratsbecken in das Spinnbecken noch ein besonderer Auswerfer erforderlich.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß der Hebel zum unmittelbaren Erfassen eines neuen Kokons als Greifer ausgebildet ist und so gesteuert wird, daß er den vor einem Rechen sich abstützenden neuen Kokon am Abstützrechen entlang hochhebt und über Kopf ins Spinnbecken wirft sowie gleichzeitig den Faden einem umlaufenden Fadenfänger zuführt. Auf diese Weise wird erreicht, daß, während ein Kokon erfaßt und hochgehoben wird, der folgende bereits sich in die Stellung für den nächsten Hub des Hebels bewegen kann. Damit sind die Voraussetzungen für ein Erhöhen der Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine gegeben.
  • Vorteilhaft ist der mittels eines Kurbelgetriebes auf und ab 'bewegte Kokongreifer an einem Schwinghebel angelenkt, der den Greifer während seiner Abwärtsbewegung hinter dem Abstützrechen her in die Bereitschaftsstellung unter den am Abstützrechen anliegenden neuen Kokon bewegt. Bei einer solchen Arbeitsweise kann sich der Hebel nicht mit den neuen Kokons und Fäden verwickeln. Die Gefahr einer Zerstörung der Kokons und F'a'den ist also ausgeschlossen.
  • Das Zuführen der abgeschlagenen Fäden zu einem umlaufenden Fadenfänger ist an sich bekannt.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes där, und zwar zeigt: Abb. i eine Seitenansicht eines Teiles der Haspelmaschine, Abb. z eine Draufsicht auf das Vorratsbecken und das Spinnbecken und Abb. 3 den Abstützrechen mit dem als Greifer wirkenden Hebel.
  • Über dem Spinnbecken i sind ein umlaufender Fadenfänger z und ein Knotenfänger 3 angeordnet. Der Knotenfänger 3 dient dazu, bei großen Knoten den (nicht dargestellten) Haspel stillzusetzen, auf den der Faden 39 aufgewickelt wird. Zwischen dem Spinnbecken i und dem Vorratsbecken 26 (Abb. a) ist ein mt heißem Wasser gefüllter Kanal q. vorgesehen, an dessen dem Spinnbecken zugekehrten Ende geneigt der Abstützrechen 6 eingebaut ist. Aus dem Vorratsbecken 26 werden die Kokons dem Kanal 4 einzeln zugeführt. Zu diesem Zweck ist das Becken 26 nach dem Kana14 zu verjüngt sowie mit mechanisch hin und her bewegten Platten 27 und 28 versehen. Diese steuern die Kokons einzeln nacheinander in den Kanal 4 und damit zu dein Abstützrechen 6.
  • Die von den Kokons b ablaufenden Fadenenden c sind alle um eine aufrechte, umlaufende Spindel 5 gewickelt. Die Spindel läuft im Sinne des in Abb. 2 eingezeichneten Pfeiles um und zieht dadurch die Kokons aus dem Vorratsbecken 26 in den Kanal 4 und so nacheinander an den Abstützrechen 6 heran.
  • Der Abstützrechen 6 ist in den Kanal 4 so eingesetzt, daß unter ihm und an einer Seite neben ihm ein freier Raum für den Durchtritt eines als Greifer wirkenden Hebels 7, 8 verbleibt. Das eine Ende 8 dieses Hebels 7, das mit dem Rechen 6 zusammenwirkt, ist gabelförmig gestaltet (vgl. Abb. 2) zum Aufnehmen eines Kokons und zum. Fangen des Fadens. Das andere Ende des Hebels 7 ist an einem einarmigen Schwinghebel 9 angelenkt. Dieser ist mit einer Stange 16 versehen, deren Rolle 15 mittels einer Feder 17 gegen den Umfang eines Steuernockens 14 gedrückt wird. Der Nocken 14 ist so gestaltet, daß dem Hebel 9 eine Hinundherbewegung erteilt wird, wie in Abb. i angedeutet. Diese Hinundherbewegung wird auf den Hebel 7 übertragen. Außerdem wird aber dem Hebel? noch eine zweite Bewegung, und zwar eine Schwenkbewegung um den Zapfen d bzw. d, des Schwinghebels 9, erteilt. In eine Öse 22 des Hebels. 7 greift eine Kurbelstange 21 ein, die einer Kurbelscheibe i9 mit Kurbelzapfen 2o zugehört. Die Kurbelscheibe i9 ist auf der gleichen Welle 13 wie die Nockenscheibe 14 befestigt. Beim Umlauf der Kurbelscheibe 19 wird der Kurbelstange 21 eine Aufundabbewegung erteilt, die sich auf den Hebel 7 überträgt, so daß dieser aus- der in Abb. i in ausgezogenen Linien dargestellten Lage aufwärts geschwenkt wird in die strichpunktiert angedeutete Lage, in der der Faden dem Fadenfänger :2 übergeben wird.
  • Von der Welle 13 aus wird auch die Fadenspindel 5 angetrieben. Durch ein Stirnradpaar i i, 12 wird von der Welle 13 eine Welle io angetrieben, die mit der Spindel 5 durch einen Riemen 25 verbunden ist. Von der Welle i o aus erhalten auch die obenerwähnten Platten 27 und z8 im Vorratsbecken 26 ihre Bewegung.
  • Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: Der Hebel 7 mit dem Greifer 8 bewegt sich zunächst, durch die Kurbelstange 21 angetrieben, aus der in Abb. i in ausgezogenen Linien angedeuteten Stellung aufwärts an der Vorderseite des Abstützrechens 6. Dabei wird der vorderste Kokon mitgtnommen. Der Hebel schwingt aufwärts bis in die strichpunktiert angedeutete Stellung, bringt also den Faden zu dem Fadenfänger 2. Es beginnt alsdann die Rückbewegung. Diese wird eingeleitet durch eine von dem Nocken 14 erteilte Schwenkung des Schwinghebels 9, so daß der die -Hebel 9 und 7 verbindende Schwenkzapfen sich aus der Stellung d in die Stellung d, bewegt. Nun wird der Hebel 7 durch die Kurbelstange 21 abwärts geschwenkt. Infolge der Schwenkbewegung des Hebels 9 nach rechts bewegt sich der Greifer 8 bei seinem Abwärtsweg auf einer anderen Bahn als bei seinem Aufwärtsweg, so daß der Greifer 8 hinter den Abstützrechen 6 kommt. Nach Beendigung der _ Abwärtsbe-,vegung kehrt der Schwinghebel 9 wieder in die Stellung d zurück und bewegt dadurch den Greifer 8 von der Rücksexte des Rechens 6 unter diesen hindurch auf die Vorderseite, d. h. in die Anfangsstellung. Es beginnt dann das Spiel von neuem.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum selbsttätigen Abhaspeln von Seidenkokons mit einem Hebel zum Zuführen eines neuen Kokons aus dem Vorratsbecken in das Spinnbecken, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel zum unmittelbaren Erfassen eines neuen Kakons als Greifer (7, 8) ausgebildet ist und so gesteuert wird, daß er den vor einem Rechen (6) sich abstützenden neuen Kokon axn: Abatützrechen entlang hochhebt und über Kopf ins Spinnbecken (i) wirft sowie gleichzeittg den Faden, einem umlaufenden Fadenfänger (2) zuführt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der mittels eines Kurbelgetriebes (20, 21) auf und ab bewegte Kokongreifer (7, 8) an einem Schwinghebel (9) , angelenkt ist, der den Greifer während seiner Abwärtsbewegung hinter dem Abstützrechen (6), her in die Bereitschaftstellung unter den am Abstützrechen anliegenden neuen Kokon bewegt.
DEK128240D 1932-01-12 1932-12-17 Maschine zum selbsttaetigen Abhaspeln von Seidenkokons Expired DE614076C (de)

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DEK128240D Expired DE614076C (de) 1932-01-12 1932-12-17 Maschine zum selbsttaetigen Abhaspeln von Seidenkokons

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