DE614251C - Teigwirkmaschine - Google Patents

Teigwirkmaschine

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DE614251C
DE614251C DEW88954D DEW0088954D DE614251C DE 614251 C DE614251 C DE 614251C DE W88954 D DEW88954 D DE W88954D DE W0088954 D DEW0088954 D DE W0088954D DE 614251 C DE614251 C DE 614251C
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dough
knitting
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C7/00Machines which homogenise the subdivided dough by working other than by kneading

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Teigwirkmaschine ,Die Erfindung geht von einer bekannten Wirkmaschinenanoränung mit einem heb- und senkbaren Drehtisch aus, der absatzweise die mit Teigstücken beschickten Wirkfächer unter die kreisend bewegte Wirkplatte vorschaltet, wobei die eine der die Lage des Wirklings beeinflussenden waagerechten Flächen in senkrechter Richtung nachgiebig verschiebbar ist.
  • Diese Maschinen mit absatzweise vorgeschaltetem Wirkfachträger unterscheiden sich vorteilhaft insofern von ähnlichen Maschinenanordnungen mit sich stetig unter der in sich kreisend bewegten Wirkplatte hinweg drehendem Wirkfachträger, weil bei ersteren die Gefahr eines Schleifens der Wirklinge gegenüber der ortsfest gelagerten Wirkplatte ausgeschlossen ist.
  • Bei einer bekannten, im eingangserwähnten Sinne arbeitenden Maschine sind Teile der Wirkplatte heb- und senkbar angeordnet, was zum Einquetschen des Teigstücks zwischen Wirkplatte: und vorschaltbarem Wirktisch wegen der dadurch gegebenen Vergrößerungsmöglichkeit des Spaltes zwischen beuten führen kann.
  • Nach der Erfindung soll dies dadurch vermieden werden, daß die bekannte Nachgiebigkeit zwischen den waagerechten, das Teigstück oben und unten begrenzenden Flächen in- den im Wirkfach senkrecht geführten Kolbenboden verlegt wird, der kurz vor der Beschickung des Wirkfaches tief unter die Tischfläche abgesenkt, dann, wie an sich üblich, nach Erreichen der Wirkstellung zwecks Andrückens des Teigstücks an die Wirkplatte angehoben, nach dem Wirken plötzlich. abgesenkt und schließlich, außerhalb des Bereichs der Wirkplatte, bis zur Bündigkeit mit der Wirktischoberfläche angehoben wird. Die Wirkplatte selbst wird also in. der Höhe feststehend gelagert, se daß durch diese erfindungsgemäßen Maßnahmen zusammengenommen auch bei den eingangs erwähnten Wirkmaschinen die Gefahr des Einklemmens der Wirklinge in irgendwelche Spalte zwischen kreisend bewegtem und feststehendem Teil der Wirkvorrichtung wesentlich vermindert wärd, wie dies bei den bekannten Messerstern-Teigteil- und -wirkmaschinen der Fall isst, wo das Wirken in dicht geschlossenen Wirkfächern mit einer nachgiebigen waagerechten Begrenzungsplatte erfolgt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Maschine gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i einen senkrechten Schnitt nach Linie I-I (Abb. 2) und Abb. z eine Aufsicht.
  • Von der im Maschinengestell i gelagerten, durch Riemenscheibe 3 angetriebenen Welle 2 wird die Kurbel 6, 7 über ein Kegelräderpaar q., 5 angetrieben. Auf dem Kurbelzapfen 7 ist dicht über einem Drehtisch 31 die waagerechte Wirkplatte 9 gelagert, die durch ein Lenkgestänge i o, i i, 12 während der kreisenden Bewegung annähernd parallel geführt wird.
  • Auf der Welle z sitzt ferner ein Zahnrad 13, das durch ein nicht dargestelltes Übersetzungsgetriebe über ein Schaltgesperre 24, 27 Welle 25 und weiter über ein Kegelräderpaar die senkrechte Achse 3o des Drehtisches 3i absatzweise antreibt, der ringsum mit zylindrischen Wirkfächern 33 ausgestattet ist. In den Fächern 33 befinden sich verschiebbare Böden 34, die mit Stoff 35 bespannt sind.
  • Auf der Achse 30 sitzt ferner eine mehrteilige Nabe 36, an der Steuerhebel 37 für die Kolbenböden aasgelenkt sind. Die Hebel 37 tragen Laufrollen 38, die auf einer Ringkurve 39 abrollen. In Lageraugen 4o der Hebel 37 sind die Kolbenböden 34 mittels Stangen 41 unter Zwischenschaltung von Druckfedern 42 geführt. Außerdem sind zwischen Tisch 3r, den Hebeln 37 noch weitere Druckfedern 68 angebracht.
  • Eine einstellbare Stoßstange 51 dient dazu, die Wirkböden 34 in Richtung auf die Wirkplatte 9 anzuheben. Ihr Hub ist einstellbar, um die Hubgrenze des Wirkbodens 34 in der Wirkstellung zu verändern und sie so verschiedenen Teigstückgrößen anzupassen.
  • Die Maschine arbeitet folgendermaßen: Die abgeteilten Teigstücke werden von Hand oder von einer Teilmaschine aus bei zurückgezogenen Kolbenböden 34 in die Wirkfächer befördert. Dann wird der Drehtisch 31 um go° weitergeschaltet, so daß die Wirknäpfe mit den darin befindlichen Teigstücken nunmehr unterhalb der kreisenden Wirkplatte 9 stehen. NTun schiebt sogleich die Stoßstange 51 den sich gerade über ihr befindlichen Hebel 37 und damit auch die Stange 41 mit den beiden benachbarten Böden 34. (letztere unter der Einwirkung der Federn 42) in die Höhe, wobei die Teigstücke an die kreisende Wirkplatte 9 angedrückt werden, die sie erfaßt und auf dem Stoffboden 35 in bekannter Weise unter einwandfreier Schlußbildung abrollt und rund wirkt.
  • Die leichte Wirkplatte wird so schnell bewegt, daß die Stillstandszeit des Drehtisches für zahlreiche Umdrehungen ausreicht.
  • Nach einer gewissen Zeit bewegt sich die Stoßstange 51 wieder abwärts, und die vorher gespannte Druckfeder 68 drückt den Hebel 37 nach unten, so daß auch die Böden der beiden Wirknäpfe absinken. Die gewirkten Teigstücke lösen sich somit von der Wirkplatte 9 los und bleiben mit dem Schluß nach oben auf den Kolbenböden 34, 35 liegen.
  • Inzwischen sind weitere Teigstücke in die nachfolgenden leeren Wirkfächer gelangt. Der Tisch 3 i wird nun wiederum um 9o° weitergeschaltet, und der -beschriebene Vorgang wiederholt sich. Die Kolbenböden mit den soeben rundgewirkten Teigstücken werden dann bis in die Höhe der Tischfläche durch die Ringkurve 39 angehoben, so daß die Wirklinge bequem, z. B. mittels einer bekannten Walze, abgerollt oder einer sonst geeigneten Vorrichtung abgestreift werden können.
  • Zwecks Anpassung an verschiedene Teigstückgrößen ist der Hub der Stoßstange 51 und damit auch der Kolbenböden 34 während des Betriebes regelbar. In der Wirkstellung kann also der Abstand zwischen der Wirkplatte -9 und den Böden verschieden groß eingestellt sein.
  • Die nicht auf dem Boden 34 aufliegende Stoffbespannung ist elastisch und patt sich beim Wirken der Form des Teigstücks an, wodurch der Wirkerfolg, wie üblich, erhöht und die Schlußhildung begünstigt wird.
  • Die Druckfedern 42, die sich zwischen dem Hebel 37 und den Böden 34 befinden, ermöglichen ferner ein Nachgeben der Kolbenböden während des Wirkens. Dadurch kann sich in bekannter Weise selbsttätig die Wirkraumhöhe vergrößern, so daß die Formbildung des Teigstücks während des Wirkens nicht behindert wird.
  • Bei der Maschine des Ausführungsbeispiels sind die Wirknäpfchen paarweise nebeneinander angeordnet. Es werden daher jeweils zwei Teigstücke gleichzeitig gewirkt. Stätt zwei Wirknäpfchen können auch mehr oder weniger nebeneinander zu einer Gruppe zusammengefaßt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Teigwirkmaschine mit einem waagerechten, einzelne Wirkfächer aufweisenden, absatzweise vorgeschalteten Drehtisch, der die in den Wirkfächern liegenden Teigstücke absatzweise in den Grundrißbereich einer über dem Tisch angeordneten, in waagerechter Ebene in sich kreisend bewegten Wirkfläche bringt, wobei die Teigstückunterlageflächen zwecks Aasdrückens der Teigstücke an die Wirkfläche zunächst angehoben und nach dem Wirken zum Ablösen der Teigstücke von der Wirkfläche wieder abgesenkt werden und wobei ferner eine der beiden die Grundrißlage der zwischen ihnen liegenden Teigstücke während des Wirkens beeinflussenden waagerechten Begrenzungsflächen unter dem Wirklingsdruck in senkrechter Richtung nachgiebig verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die dicht über dem Drehtisch (31) angeordnete, kreisend bewegte Wirkplatte (9) in der Höhe feststehend gelagert und die nachgiebig senkrecht verschiebbare waagerechte Begrenzungsfläche für den Wirkling als in dem Wirkfach (33) senkrecht geführter Kolbenboden (34,35) ausgebildet ist, der vor der Beschickung des Wirkfaches (33) tief unter die Tischfläche abgesenkt, dann nach Erreichen der Wirkstellung des Faches zwecks Andrückens des Teigstücks an die Wirkplatte (9) angehoben, nach einer gewissen Wirkzeit plötzlich abgesenkt und schließlich außerhalb des Bereichs der Wirkplatte (9) nach dem Weiterschalten des Drehtisches wieder bis zur Bündigkeit mit der Drehtischoberfläche angehoben wird.
DEW88954D 1932-05-11 1932-05-11 Teigwirkmaschine Expired DE614251C (de)

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