DE614498C - Magnetostriktive Schwinganordnung - Google Patents
Magnetostriktive SchwinganordnungInfo
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- DE614498C DE614498C DES108833D DES0108833D DE614498C DE 614498 C DE614498 C DE 614498C DE S108833 D DES108833 D DE S108833D DE S0108833 D DES0108833 D DE S0108833D DE 614498 C DE614498 C DE 614498C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B06—GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS IN GENERAL
- B06B—METHODS OR APPARATUS FOR GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS OF INFRASONIC, SONIC, OR ULTRASONIC FREQUENCY, e.g. FOR PERFORMING MECHANICAL WORK IN GENERAL
- B06B1/00—Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency
- B06B1/02—Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of electrical energy
- B06B1/08—Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of electrical energy operating with magnetostriction
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- Transducers For Ultrasonic Waves (AREA)
Description
- Magnetostriktive Schwinganordnung Die Erfindung bezieht sich auf magnetostriktive Schwinganordnungen aller Art, wie sie z. B. für Schallsender oder für Frequenzmeßgeräte verwendet werden. Derartige Anordnungen lassen sich auf einfachere und billigere Weise herstellen als :die für ähnliche Verwendungszwecke bekanntgewordenen piezoelektrischen Anordnungen. Es ist aber festgestellt worden, daß der Elastizitätsmodul und damit die Frequenz der Schwingungsgebilde von der Feldstärke abhängt, mit der man den magnetostriktiven Körper erregt. Die Änderungen können bei manchen Legierungen einige Prozent ausmachen. Sie sind selbst bei besonders ausgewählten Legierungen größer als bei piezoelektrischen Schwingungserzeugern.
- Nach der Erfindung lassen sich diese Fehler in weitem Maße vermindern bzw. praktisch vollkommen beseitigen, wenn man den magnetostriktiven Körper unter Vorspannung setzt. Das läßt sich besonders einfach erreichen, indem man den Körper an den Enden einspannt und ihn unter die Wirkung einer äußeren, auch in der Ruhelage wirkenden Druck- oder Zugkraft bringt. Es ist festgestellt worden, daß bei manchen Metallen schon eineVorspannung in der Größe von etwa i kg/mm2 ausreicht, um die Änderungen der Frequenzen in weiten Grenzen unabhängig von der Feldstärke zu machen. Auf der Zeichnung ist eine Anordnung nach der Erfindung schematisch dargestellt. Das magnetostriktive Organ besteht aus einem . Rohr i. Es ist an beiden Enden mit Hilfe eines Bügels 2 fest eingespannt und durch die Einspannung unter Druck- oder Zugspannung gesetzt. Das Rohr ist von zwei Spulen .2 umgeben, die als Erreger- oder Kopplungsspule wirken. Beispielsweise kann eine der Spulen im Gitterkreis, die andere Spule im Anodenkreis einer Röhrenschaltung angeordnet sein, so daß man einen mit Hilfe des magnetostriktiven Körpers rückgekoppelten Schwingungserzeuger erhält.
- Für die Verwirklichung der Erfindung sind auch anders geformte magnetostriktive Körper geeignet. DieVerwendung rohrförmigerQuerschnitte hat jedoch gegenüber Polstäben den Vorteil eines größeren Entmagnetisierungsfaktors und damit einer besseren Verteilung der Induktion über den magnetostriktiven Körper.
- Es empfiehlt sich im allgemeinen, Legierungen zu verwenden, die eine nur geringe Magnetostriktion aufweisen, weil sich mit diesen Legierungen im allgemeinen eine bessere Unabhängigkeit der Frequenz von der Feldstärke erzielen läßt.
- Die durch die Erfindung erstrebte Wirkung läßt sich auch dadurch erreichen oder unterstützen, daß man in dem magnetostriktiven Körper Spannungen von ausreichender Größe erzeugt. Infolgedessen empfiehlt es sich, möglichst härtbare Legierungen anzuwenden und durch Härtung starke innere Spannungen im maggnetostriktiven Organ zu erzeugen.
- Derartig mit inneren Spannungen behaftete magnetostriktive Körper sind jedoch nur dann empfehlenswert, wenn sie auf einem Anwendungsgebiet benutzt werden, wo eine Gefügeänderung und Spannungsverminderung infolge thermischer oder mechanischer Einflüsse nicht zu befürchten ist. Im allgemeinen ist es daher vorteilhafter, den magnetostriktiven Körper aus einer Legierung mit möglichst stabilem Gefüge herzustellen und ihn einer äußeren Vorspannung zu unterwerfen.
- Die Erfindung ist beispielsweise für abgestimmte Schallapparate, insbesondere für den Betrieb mit Ultrafrequenzen, von Vorteil. Ferner auch für Frequenznormale und andere Zwecke, bei denen es auf ,das Innehalten einer bestimmten Eigenfrequenz. ankommt. Die Anordnungen kommen bezüglich der Konstanz ihrer Frequenz den piezoelektrischen Anordnungen nahe, insbesondere wenn man auch noch die Einflüsse von Temperaturschwankungendurch die Anwendung von Legierungen mit niedrigen Temperaturkoeffi= zierten (z. B. Eisen-, Nickel-Chrom-Legierungen) oder durch Kompensationsmittel (z. B. Bimetall) ausschaltet. Sie sind dabei erheblich einfacher und billiger herstellbar und dabei für größere Leistungen geeignet. Gegebenenfalls kann man z. B. bei Schallsondern mehrere magnetostriktive Systeme nach der Erfindung auf eine gemeinsame Membran einwirken lassen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Magnetostriktive Schwinganordnung (z.B. Schallsender, Frequenzmesser usw.), dadurch gekennzeichnet, daß der zu magn.etostriktiven Schwingungen erregte Körper unter Vorspannung gesetzt ist. a. Magnetostriktiver Schwinger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein von einer oder mehreren Erreger-oder Kupplungsspulen umgebenes magnetostriktives Organ von langgestreckter Form an beiden Enden so eingespannt ist, daß .er im Ruhezustand auf Zug oder Druck beansprucht wird. 3. Magnetostriktiver Schwinger nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß das Organ aus einem einteiligen Rohr besteht. q.. Magnetostriktiver Schwinger nach Anspruch i, z oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das magnetostriktive Organ aus einer härtbaren Legierung besteht und daß durch Härtung innere Spannungen in ihm erzeugt sind. 5. Magnetostriktiver Schwinger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den magnetostriktiven Körper wirkende äußere Vorspannung in der Größenordnung von i kg/mm@ liegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES108833D DE614498C (de) | 1933-03-28 | 1933-03-28 | Magnetostriktive Schwinganordnung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES108833D DE614498C (de) | 1933-03-28 | 1933-03-28 | Magnetostriktive Schwinganordnung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE614498C true DE614498C (de) | 1935-06-11 |
Family
ID=7529073
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES108833D Expired DE614498C (de) | 1933-03-28 | 1933-03-28 | Magnetostriktive Schwinganordnung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE614498C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2715192A (en) * | 1953-12-03 | 1955-08-09 | American District Telegraph Co | Transducer |
| US2885577A (en) * | 1957-03-04 | 1959-05-05 | Bendix Aviat Corp | Coupling of magnetostrictive stack to diaphragm |
| US2920529A (en) * | 1952-05-23 | 1960-01-12 | Blythe Richard | Electronic control of optical and near-optical radiation |
-
1933
- 1933-03-28 DE DES108833D patent/DE614498C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2920529A (en) * | 1952-05-23 | 1960-01-12 | Blythe Richard | Electronic control of optical and near-optical radiation |
| US2715192A (en) * | 1953-12-03 | 1955-08-09 | American District Telegraph Co | Transducer |
| US2885577A (en) * | 1957-03-04 | 1959-05-05 | Bendix Aviat Corp | Coupling of magnetostrictive stack to diaphragm |
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