DE614672C - Abdichtung einer Welle mittels eines metallischen Dichtungsgehaeuses mit eingelegtem elastischem Dichtungsstreifen - Google Patents

Abdichtung einer Welle mittels eines metallischen Dichtungsgehaeuses mit eingelegtem elastischem Dichtungsstreifen

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DE614672C
DE614672C DEM124244D DEM0124244D DE614672C DE 614672 C DE614672 C DE 614672C DE M124244 D DEM124244 D DE M124244D DE M0124244 D DEM0124244 D DE M0124244D DE 614672 C DE614672 C DE 614672C
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sealing strip
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/18Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for elastic or plastic packings
    • F16J15/20Packing materials therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F15/00Axle-boxes
    • B61F15/20Details
    • B61F15/22Sealing means preventing entrance of dust or leakage of oil

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description

  • Abdichtung einer Welle mittels eines metallischen Dichtungsgehäuses mit eingelegtem elastischem Dichtungsstreifen Im Patent 607 9922 sind bereits Abdichtungen einer Welle mittels eines in einer Ringnut des metallischen Dichtungsgehäuses liegenden elastischen Abdichtungsstreifens vorgeschlagen worden. Dem metallischen Dichtungsgehäuse ist dabei durch Teilungsfugen und Zwischengelenke eine Ausbildung gegeben worden, die es befähigt, sich an verschiedene Durchmesser der abzudichtenden Welle anzupassen, ohne daß die Fugen auseinanderklaffen und damit die Möglichkeit zum Austritt von Schmiermittel aus dem Gehäuse einerseits, zum Eindringen von Fremdkörpern in das Gehäuse andererseits geben. Vorliegende Erfindung setzt sich zur Aufgabe, den in der Ringnut des metallischen Dichtungsgehäuses liegenden elastischen Abdichtungsstreifen ebenfalls so auszubilden, daß trotz Anpassung an verschiedene Achsschenkeldurchmesser freie Zwischenräume fehlen, die zu einem Durchtritt des Schmiermittels und der Fremdkörper Veranlassung geben könnten. Außerdem aber ist dafür zu sorgen, daß sich in den bei den Durchmesserveränderungen des elastischen Abdichtungsstreifens bildenden Zwischenräumen an den Trennfugen keine Ansammlungen aus eingedrungenem Schmiermittel und. eingedrungenen Fremdkörpern bilden können, da die in diesem Fall entstehende schmirgelartige Masse bei den stoßartigen Bewegungen, die die abzudichtende Welle auf die Dichtung ausübt, in die Berührungsflächen an den Trennfugen eindringt und zur allmählichen Zerstörung des Abdichtungsstreifens führt. Die diese Aufgabe lösende Ausbildung - des Abdichtungsstreifens kennzeichnet sich erfindungsgemäß dadurch, daß bei drehsicher mit dem Gehäuse verbundenen Dichtungsstreifen die stufenförmige Teilungsfuge mit ihren axial gerichteten Abschnitten vom radial gerichteten Abschnitt nach beiden Stirnseiten des Dichtungsstreifens abfällt. Während der radial gerichtete Abschnitt den Durchtritt durch die Teilungsfuge sperrt, entstehen Zwischenräume, deren Begrenzungswandungen nach unten abfallen, so daß sich selbst für den Fall des Eindringens von Schmiermittel auf der einen Seite, von' Fremdkörpern auf der anderen Seite die Zwischenräume ständig, vor allem unter Wirkung der stoßartigen Bewegungen, die auf den Abdichtungsstreifen ausgeübt werden, entleeren. Dadurch ist die Bildung schmirgelartiger Massen wirksam verhindert, so daß sich die Abdichtungsstreifen durch eine hohe- Lebensdauer auszeichnen und innerhalb derselben ihre Wirksamkeit ungeschmälert entfalten. Der den Durchtritt für Schmiermittel und Fremdkörper sperrende, radial gerichtete Abschnitt des elastischen Dichtungsstreifens braucht dabei nicht aus elastischen Werkstoffen zu bestehen, sondern er kann durch die axial verlaufenden Teilungsfugen in Verbindung mit einem Metallblech gebildet werden, das etwa in der Mitte der Teilungsfuge parallel zu den Stirnflächen des Dichtungsstreifens liegt, mit einem Ende des Streifens fest verbunden ist und in einem Schlitz des anderen Endes des Dichtungsstreifens gleitet.
  • Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführung des Erfindungsgedankens, und zwar gibt Abb. z eine Aufsicht auf die Dichtung, vom Inneren des Achslagergebäuses aus gesehen, wieder.
  • Abb. 2 gibt einen senkrechten Längsschnitt nach Linie II-II der Abb. i durch die Abdichtung wieder, wobei im mittleren Teil der elastische Dichtungsstreifen entfernt gedacht ist, um die Ausnehmungen des metallischen Dichtungsgehäuses zur Aufnahme des Dichtungsstreifens zu veranschaulichen.
  • Abb. 3 zeigt einen senkrechten Querschnitt durch einen vollkommen aus elastischen Werkstoffen aufgebauten Dichtungsstreifen,-während Abb.4 einen Dichtungsstreifen in derselben Schnittdarstellung zeigt, bei dem der Durchgang für Schmiermittel und Fremdkörper durch ein Metallblech verhindert ist.
  • Das metallische Dichtungsgehäuse besteht aus vier Teilen i, 2, 3 und 4. Zwischen den Teilen i und 3 einerseits, 2 und 4 andererseits befindet sich eine Teilungsfuge 5, die in einer Ebene senkrecht zur Achse liegt. Weitere Teilungsfugen 7', 7", 7'" zwischen den Teilen i und 3 bzw. 8"', 8" und 8' zwischen den Teilen :z und 4 liegen in radialen Ebenen. Durch die Teilungsfugen 5 entsteht eine Beweglichkeit der Dichtung in sich in axialer Richtung, durch die Teilungsfugen 7', 7", 7"', 8"', 8". 8' in radialer Richtung. Je zwei Dichtungsteile i und 2 bzw. 3 und 4 weisen je eine Hälfte einer konischen, ringförmigen Ausnehmung 9 zur Aufnahme einer in sich geschlossenen, gespannten Spiralfeder io auf. Die Eigenspannung dieser Spiralfeder zo wirkt sich in zweifacher Weise aus. Zunächst werden die Teile i und 2 einerseits gegen die Teile 3 und 4, andererseits in radialer Richtung fest gegeneinander -gezogen, so daß ein radialer bzw. peripherer Dichtungsschluß dieser Teile um den Notlauf des Achsschenkels bzw. um den auf diesen aufgesetzten Spritzringansatz eintritt. Die Teilungsfugen 7", 8", die durch Versetzung der sie bildenden Ausklinkungen i4' im Teil 3 gegen, i4" im Teil i und 15' im Teil :2 gegen 15" im Teil 4 entstehen, dienen dabei nicht nur zur Unterbrechung des Fugenweges 7'-7"' und 8"'-8', sondern gleichzeitig als Führungsmittel der Teile i und 2 einerseits gegen die Teile 3 und 4 andererseits. Distanzbolzen 16, die beispielsweise in die Teile :z und 4 eingenietet sind, bewirken, daß die Dichtungsteile auch im ausgebauten Zustand der Dichtung zusammengehalten werden. Um die Dichtung am Notlauf zu verstärken, weisen die Dichtungsteile i bis ¢ außer der konischen Ausnehmung 9 auf ihrer Innenfläche eine weitere, ringförmige Ausnehmung 21 auf, in die sich Streifen 22, 23 ,aus nachgiebigen Mitteln, wie Leder, Filz, Fiber o. @dgl., einlegen.
  • Erfindungsgemäß weisen diese mit dem Gehäuse i, 2, 3, 4 drehsicher verbundenen Dichtungsstreifen 22, 23 stufenförmige Teilungsfugen auf, die mit ihren axial gerichteten Abschnitten vom radial gerichteten Ab- schnitt nach beiden Stirnflächen des Dichtungsstreifens zu abfallen.
  • Besteht der Dichtungsstreifen nach Abb. 3 vollständig aus elastischen Stoffen, so besitzt er eine radial gerichtete Längsfuge 24, die sich gemäß der gestrichelten Linie 25 auch über den gesamten Umfang des Dichtungsstreifens erstrecken kann, so daß der Dichtungsstreifen in zwei vollkommen getrennte, in axialer Richtung nebeneinanderliegende Teile zerfallen würde. Beim Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 erstreckt sich die radial gerichtete Längsfuge 24 jedoch nur über einen verhältnismäßig geringen Teil des Umfanges. Erfindungsgemäß fallen dabei die axial gerichteten Abschnitte 26 und 27 der stufenförmigen Teilungsfuge von der radial gerichteten Längsfuge 24 aus nach beiden Stirnflächen des. Dichtungsstreifens zu ab, wobei sie den Dichtungsstreifen in die Teile 22 und 23 zerlegen. Wie man erkennt, sperren die in der Längsfuge 24 aneinanderliegenden beiden Zungen der Dichtungsstreifenteile 22 und 23 den Durchgang durch den. Dichtungsstreifen für Schmiermittel einerseits, Fremdkörper andererseits völlig ab. Außerdem sind die die Zwischenräume 26, 27 begrenzenden Wandungen nach unten zu geneigt, so daß in diese Zwischenräume eingedrungenes Schmiermittel und eingedrungene Fremdkörper selbsttätig, insbesondere unter Wirkung der ständig auftretenden Stoßbewegungen, entfernt werden, ehe sie schmirgelartige Massen bilden können, die durch Eindringen in die Fugen eine schnelle Zerstörung der Dichtungsstreifen herbeiführen würde.
  • Beim Ausführungsbeispiel der Abb. 4 wird die Teilungsfuge durch die axial verlaufenden Teilungsfugen 26, 27 in Verbindung mit einem Kupferblech 28 gebildet, das in der Mitte der Teilungsfugen 26, 27 parallel zu den Stirnflächen des Dichtungsstreifens liegt, mit dem unteren Ende bei 29 mit einem Ende des Streifens fest verbunden ist und in einem Schlitz 3o des anderen Endes des Dichtungsstreifens gleitet. Da das Kupferblech in höherem Maße als die die Teilungsfuge 24. bildenden Zungen der Dichtungsstreifenteile 22 und 23 eine Weiterführung des Schmiermittels verhindert, wird auch bei abweichender*Gestaltung der axial gerichteten Fugen 26, 27 die gestellte Aufgabe der Vermeidung der Schmirgelmassenbildung erreicht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Abdichtung einer Welle nach Patent 607 992 mittels eines in einer Ringnut des metallischen Dichtungsgehäuses liegenden elastischen Abdichtungsstreifens, dadurch gekennzeichnet, daß bei drehsicher mit dem Gehäuse verbundenen Dichtungsstreifen die stufenförmige Teilungsfuge mit ihren axial gerichteten Abschnitten vom radial gerichteten Abschnitt nach beiden Stirnflächen des Dichtungsstreifens abfällt.
  2. 2. Abdichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß bei drehsicher mit dem Gehäuse verbundenen Dichtungsstreifen die Teilungsfuge gebildet wird durch axial verlaufende Teilungsfugen in Verbindung mit einem Kupferblech, das etwa in der Mitte der Teilungsfuge parallel zu den Stirnflächen des Dichtungsstreifens liegt, mit einem Ende des Streifens fest verbunden ist und in einem Schlitz des anderen Endes des Dichtungsstreifens gleitet.
DEM124244D 1932-04-21 1932-11-26 Abdichtung einer Welle mittels eines metallischen Dichtungsgehaeuses mit eingelegtem elastischem Dichtungsstreifen Expired DE614672C (de)

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DEM124244D DE614672C (de) 1932-04-21 1932-11-26 Abdichtung einer Welle mittels eines metallischen Dichtungsgehaeuses mit eingelegtem elastischem Dichtungsstreifen

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DE614672C true DE614672C (de) 1935-06-21

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DE (1) DE614672C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3172673A (en) * 1961-07-03 1965-03-09 Dover Corp Sealing ring assembly of inner-outer ring type

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3172673A (en) * 1961-07-03 1965-03-09 Dover Corp Sealing ring assembly of inner-outer ring type

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