DE614960C - Fallennest - Google Patents
FallennestInfo
- Publication number
- DE614960C DE614960C DEB153670D DEB0153670D DE614960C DE 614960 C DE614960 C DE 614960C DE B153670 D DEB153670 D DE B153670D DE B0153670 D DEB0153670 D DE B0153670D DE 614960 C DE614960 C DE 614960C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- nest
- box
- frame
- door
- hen
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K31/00—Housing birds
- A01K31/14—Nest-boxes, e.g. for singing birds or the like
- A01K31/16—Laying nests for poultry; Egg collecting
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Birds (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Zoology (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Housing For Livestock And Birds (AREA)
Description
Der Gegenstand der Erfindung bildet ein Fallennest, das sich durch den Eintritt der
Henne selbsttätig schließt. Solche Fallennester sind bereits in verschiedenen Ausführungen
bekannt.
Diese bekannten Fallennester haben alle irgendeinen Nachteil; sie brauchen entweder
zu viel Platz oder sind unzuverlässig, in Bedienung und Reinigung unbequem und gesundheitsschädlich
oder sie passen nicht für jede Hennengröße und jedes Hennengewicht oder sie können nicht lückenlos an- und aufeinander
gebaut werden u. dgl. mehr.
Die unten beschriebene Bauart des Erfindungsgegenstandes weist alle vorerwähnten Nachteile nicht auf, insbesondere überschreitet sie die gewöhnliche Nestgröße nicht.
Die unten beschriebene Bauart des Erfindungsgegenstandes weist alle vorerwähnten Nachteile nicht auf, insbesondere überschreitet sie die gewöhnliche Nestgröße nicht.
In einem Rahmen ist ein oben offener Legekasten schubladenartig angeordnet. Dieser
Kasten ruht an der Vorderseite des Rahmens mittels seitlicher Zapfen in senkrechter
Richtung kippbar in verschließbaren Lagerschlitzen und liegt etwa mit dem mittleren
Teil seines Bodens auf einer federnd aufgehängten Querstange auf, so daß der Legekasten
bei Belastung seines Bodens durch ein eintretendes Huhn eine den Verschluß des Fallennestes bewirkende Kippbewegung entgegen
der Wirkung der Feder ausführt.
Die schubladenartige Anordnung eines ganzen Nestkastens bezweckt einerseits bequeme'
Reinigung, und weiterhin vermeidet sie Zugluft und Verstopfung des Mechanismus
durch die Einstreu.
Der Nestverschluß kann in dreifacher, später zu erläuternder Bauart ausgeführt
werden. Alle drei Verschlußarten verschließen den Eingang senkrecht und geben ihn in der Fangstellung für den ungehinderten
Eintritt der Henne in voller Höhe und Breite frei, wodurch auch gleichzeitig ein bequemes
Herausnehmen der Henne aus dem Nest gewährleistet ist. Bei den Verschlüssen nach den Fig. C und D bedarf es nur einer
ganz geringen Belastung des Nestbodens, um den Verschluß auszulösen. Selbst bei dem
Verschluß nach der in Fdg. B dargestellten Bauart genügt das Gewicht einer Zwerghenne,
um das Schließen des für ein großrassiges Huhn bestimmten Nestes zu bewirken.
Die beweglichen Teile sind so angebracht, daß sie weder die Henne beim Eintritt noch
auf dem Nest irgendwie behindern und ein unmittelbar anschließendes Auf- und Anbauen
weiterer Nester zulassen.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in drei Ausführungsbeispielen
dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. A ein Schaubild des geschlossenen Fallennestes,
Fig. B, C und D drei Bauarten der Verschlußtür im Längsschnitt,
Fig. E die Querstange, Fig. F den Kastenzapfenverschluß,
Fig. G die Zapfenlagerschlitze,
Fig. H den Abstellhebel,
Fig. J eine Vorderansicht der Gleitschwenktür nach Fig. C.
Das Fallennest kann aus beliebigem Material hergestellt werden. Es besteht aus
einem würfelförmigen Rahmengestell i, in welchem schubladenartig ein gleichförmiger,
5 oben offener, vorn mit Verschluß einrichtung versehener nestgroßer Legekasten 2 eingeschoben
ist. Die vorn seitlich etwa 10 cm von unten am Kasten sitzenden Zapfen 16
befinden sich in dem im Rahmen 1 vorgesehenen Lagersahlitzen 27. In diesen je
eine vertikale Zwischenwand Ί8 aufweisenden Schlitzen werden die Kastenzapfen 16
durch mit Ausbuchtungen für diese Zapfen versehene Verschlußhebel 17 festgehalten.
Etwa in der Mitte lagert quer unter dem Kasten eine Stange 11, welche einerseits
mittels einer Öse 28 auf dem unteren' Teil des Rahmens befestigt ist und andererseits
an einer einstellbaren Zugfeder 8 hängt. Die Spannung der Zugfeder 8 kann oben am
Haken 35 mittels einer Kette 36 durch Umhängen der Glieder und unten durch Vor- und Zurückstellen der Querstange 11 innerhalb
der unter dem Kasten als Gleitschutz vorstehenden Nagelköpfen 15 so eingestellt
werden, daß sie den Legekasten hinten hebt his er leicht oben unter den Rahmen anschlägt.
An der Seite des Rahmens, an der sich auch die Zugfeder 8 befindet* ist innen
ein Hebel 12 vorgesehen, welcher über die Querstange 11 hinweggeht und für den im
Rahmen 1 zwei Haltestifte 13 eingeschlagen sind. Wird der Hebel 12 vom oberen Haltestift
13 abgehoben und unter den unteren der Haltestifte 13 heruntergedrückt, so wird
auch die Querstange 11 entgegen der Wirkung der Feder 8 heruntergedrückt und dadurch
erreicht, daß der Nestkasten nicht mehr angehoben wird und auch nicht mehr
kippen kann. Oben am Nestkasten 2 ist senkrecht in der Mitte ein aus Draht hergestellter
Auslöser 10 für den Nestverschluß angebracht, dessen eines Ende vor dem Rahmen
steht und etwas über die Rahmenoberkante hinaussteht. Hinter dem oberen Stirnbrett
des Nestkastens ruht der Auslöser in zwei Lagern. Das andere, untere Ende des
Auslösers ist je nach Art des zu lösenden Nestverschlusses ausgebildet. Oben auf dem
Rahmen 1 hinter dem äußeren Ende des Auslösers 10 ist ein Schieber 9 zwecks Ein- oder
Abstellung des Nestverschlusses gelagert.
Wird die Querstange 11 heruntergedrückt,
und werden die Zapfenverschlußhebel 17 hochgeschwenkt, so kann der Kasten 2 wie
eine Schublade aus dem Rahmen 1 herausgezogen werden, weil die Anflugleiste 7, die
unteren Teile des Rahmens 1 und die Querstange 11 in einer waagerechten Ebene
liegen.
Soll das Nest nicht benutzt werden, so wird der Hebel 12 und mit ihm die Querstange
11 nach unten gedrückt. Auf diese Weise senkt sich das Nest hinten, und der
Auslöser 10 stößt dann an den Schieber 9 an und damit schließt sich auch die Tür. Soll
. die Anordnung als gewöhnliches offen stehendes
Nest benutzt werden, so wird der Schieber 9 so verschoben, daß der Auslöser beim
Senken des Kastens 2 keinen Widerstand findet. Die Tür kann sich dann nicht schließen. Der Rahmen 1 ist mit einem
Deckel 34 oben geschlossen. Bei Aufbau hat nur der Rahmen des obersten Nestes einen
Deckel, für die unteren Nestkästen ist der Boden des jeweiligen höher liegenden Kastens der Deckel. Der eigentliche Nestkasten
kann aber auch, wenn es für nötig gehalten wird, mit einem Deckel versehen
werden, ohne daß dies irgendwie hinderlich wäre.
Bei dem Verschluß nach Fig. B ist im Nestkasten eine Schwenktür 3 angebracht,
welche zwischen zwei seitlichen Armen 26 _^ schwenkbar gelagert ist. Am verlängerten
Ende des einen Armes ist unmittelbar hinter dem Drehpunkt 30 ein halbmondförmiges
Gewicht 25 angebracht, durch das die Tür offen gehalten wird. Der andere Arm 26 ist
durch ein Verbindungsstück 24 etwas hinter dem Drehpunkt mit dem Auslöser 10 beweglich
verbunden. Durch die Form des Gewichtes und durch die Anbringung desselben
direkt hinter dem Drehpunkt, schwebt die Tür, den ganzen Eingang freigebend, leicht
nach oben und schlägt nach Eintritt der Henne nicht zu, sondern wird niedergedrückt,
selbst durch leichte Hennen.
Betritt nun eine Henne das Nest, so senkt sich der Kasten, der Auslöser stößt an den
Schieber 9, das hintere Ende des Auslösers hebt sich, zieht den Arm 26 hinten hoch und
drückt dadurch die Tür nach unten. Beim Abnehmen oder Kontrollieren der Henne
wird die Tür mit leichtem Druck angehoben und schwenkt nach dem Herausnehmen der
Henne weiter nach oben.
In der Rückwand des Legekastens ist eine Tür angebracht, zwecks Bedienung des
Nestes von der Rückseite aus. Es ist dabei nicht erforderlich, die Vordertür von Hand
hochzustellen und die Hintertür zu schließen. Nach dem Herausnehmen der Henne aus
dem Nest ist es nicht möglich, daß die Vordertür oder die Hintertür aus Versehen offen
bleiben; denn sobald die Henne abgehoben ist, geht der Legekasten hoch und zieht dadurch
die Vordertür auf, die Kastenwand fällt oben etwas nach vorne über, wodurch die Hintertür, welche deshalb mit halbaufklappbaren
Scharnieren versehen ist, nur bis zu einem rechten Winkel geöffnet werden
kann, in eine nach unten hängende Lage kommt und dadurch zufällt.
Die Gleitschwenktür 4 (Fig. C) ist oben rechts und links in ösen 31 an einem trapezförmigen
Runddrahtgestell 14 angebracht. Die Armenden des Gestells sind seitwärts zu
Zapfen gebogen und lagern drehbar in den Seitenwandlöchern 29 des Kastens 2. Bei geschlossener
Tür ist diese durch das Gestell oben hinter die Stirnwand angedrückt, und bei Fangstellung wird sie in fast waagerechter
Lage unter den Deckel des Kastens nach rückwärts geschwenkt und abgestützt. Der untere runde Querstab 32 der Tür ist
beiderseitig verlängert und läuft rechts und links in Nuten 33. Das untere Ende des Auslösers
läuft bei dieser Bauart der Tür in einen Haken aus, welcher hinter den untersten
Ouerstab schnappt und so die Tür offen hält. Senkt sich das Nest durch das Gewicht,
der eintretenden Henne, dann wird durch Anstoß des Auslösers 10 an den Schieber 9
der Haken gehoben, und die Tür gleitet in den Nuten 33 nach unten.
Bei dem Rolladenverschluß nach Fig. D wird der in den Nuten 33 laufende Rollladen
5 mittels einer durch die Vorderwand gehenden Schnur 21 auf eine Rolle 20 aufgewickelt.
Das untere, bei dieser Bauart der Verschlußtür quergebogene Ende des Auslösers 10 gleitet beim Aufziehen über eine
mit einem Einschnitt versehene, an der Rolle befestigte runde Scheibe 19, schnappt am
Schluß in den Einschnitt und hält dadurch den Rolladen hoch. Durch Beschwerung des
Nestkastens hebt sich der Auslöser und der Rolladen fällt.
Änderungen, die nicht aus dem Rahmen der Erfindung herausfallen und sich von
selbst ergeben, bleiben vorbehalten.
Claims (1)
- Patentanspruch:Fallennest, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Rahmen (1) ein oben offener Legekasten (2) schubladenartig angeordnet ist, der an der Vorderseite des Rahmens mittels seitlicher Zapfen (16) in senkrechter Richtung kippbar in verschließbaren Lagerschlitzen ruht und etwa mit dem mittleren Teil seines Bodens auf einer federnd aufgehängten Ouerstänge (11) aufliegt, so daß der Legekasten (2) bei Belastung seines Bodens durch ein eintretendes Huhn eine den Verschluß des Fallennestes bewirkende Kippbewegung entgegen der Wirkung der Feder (8) ausführt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB153670D DE614960C (de) | 1931-12-25 | 1931-12-25 | Fallennest |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB153670D DE614960C (de) | 1931-12-25 | 1931-12-25 | Fallennest |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE614960C true DE614960C (de) | 1935-06-22 |
Family
ID=7002916
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB153670D Expired DE614960C (de) | 1931-12-25 | 1931-12-25 | Fallennest |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE614960C (de) |
-
1931
- 1931-12-25 DE DEB153670D patent/DE614960C/de not_active Expired
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