DE614964C - Mit grossen Mahlwalzen arbeitende Rohrmuehle - Google Patents

Mit grossen Mahlwalzen arbeitende Rohrmuehle

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DE614964C
DE614964C DEQ1925D DEQ0001925D DE614964C DE 614964 C DE614964 C DE 614964C DE Q1925 D DEQ1925 D DE Q1925D DE Q0001925 D DEQ0001925 D DE Q0001925D DE 614964 C DE614964 C DE 614964C
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DE
Germany
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grinding
grinding roller
mill
fluid
constriction
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DEQ1925D
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KARL QUERFURTH
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KARL QUERFURTH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/10Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls with one or a few disintegrating members arranged in the container

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

In den bekannten, mit einem Strömungsmittel arbeitenden Rohrmühlen, in denen Mahlwalzen umlaufen, ist die Geschwindigkeit des Strömungsmittels in den einzelnen Stufen der Vor-, Grieß- und Feinvermahlung gleich. Dies hat den Nachteil, daß entweder die Geschwindigkeit bei der Vor- und Grießvermahlung zu klein ist, wenn sie bei der Feinvermahlung richtig ist, dann aber arbeitet die Vor- und Grießvermahlung unwirtschaftlich, weil das in diesen Zonen genügend vorzerkleinerte Gut nicht schnell genug in die für die wirtschaftliche Feinmahlung bestimmte Feinmahlzone gebracht wird, und die Zerkleinerung in den Vormahlzonen behindert, oder die Geschwindigkeit bei der Vor- und Grießvermahlung ist richtig, dann ist sie bei der Feinmahlung zu groß, und die Feinmahlung arbeitet nicht wirtschaftlich, da zu-
viel Überkorn mit aus der Mühle ausgetragen wird.
Die Erfindung hat min den Zweck, insbesondere in schnellaufenden Rohrmühlen, die mit einem Strömungsmittel arbeiten, die Beeinträchtigung der Feinmahlung durch zu große Geschwindigkeit des Strömungsmittels zu vermeiden.
Erfindiungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß ein Teil des Strömungsmittels vor der Feinmahlzone aus' dem Räume zwischen Mahlwalzenumfang und Mühlenwand hinaus durch den hohlen Teil einer Mahlwalze oder . durch eine vollständig hohle Mahlwalze hindurch zum Mühlenaustritt geführt wird, wobei zwecks weitgehender Erfassung der Strö- 3^ mungsmittelmenge sich eine Verengung des Mühlenquerschnittes vor dem Eintritt des Strömungsmittels ins Innere der Mahlwalze befindet.
Je nach der gewünschten Feinheit wird hinter der Verengung, also zwischen der Verengung und der Mahlbahn der folgenden Mahlwalze, ein mehr oder weniger großer Abstand vorgesehen, durch den ein Teil des abgelenkten Strömungsmittels wieder zwi- 4^ sehen den Umfang der nachfolgenden Mahlwalzen und die Mühlenwand geleitet wird, und in dem sich infolge Verringerung der Geschwindigkeit des Strömungsmittels Überkorn abscheidet. Der Abstand kann dabei je nach Umfang der gewünschten Überkornabscheidung verschieden groß sein.
Um das Feingut immer schnellstens auszuscheiden, können zweckmäßig mehrere der erwähnten Verengungen vor mehreren Eintrittsöffnungen des Strömungsmittels in die hohle Mahlwalze vorgesehen sein.
Die ins Innere der Mahlwalze hineingeleitete Strömungsmittelmenge wird durch an sich bekannte Mittel geregelt. So können zur Unterstützung oder zur Hemmung der StrömungsmittelabführungverstellbareSchau- " fein oder Flügel in der hohlen Mahlwalze angebracht sein.
Durch die Ableitung eines Teiles der Strömungsmittelmenge ist erreicht, daß bei der Feinmahlung nur ein regelbarer Teil der gesamten Strömungsmittelmenge wirksam ist,
und die Beeinträchtigung der Feinmahlung durch eine zu große Strömungsmittelmenge beseitigt ist. .
Zur Unterstützung der Ableitung des Strömungsmittels durch die Verengung in die Mahlwalze hinein, wird die vor der Verengung liegende Mahlwalze oder der vor der Verengung liegende Mahlwalzenteil außen kegelig oder kegelstumpfförmig ausgebildet, ίο wobei er zweckmäßig in die nachfolgende Hohlmahlwalze oder den nachfolgenden hohlen Teil der Mahlwalze hineinragt.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einigen Ausführungsbeispielen schematisch dargestellt. Die Mühle und die Mahlwalze sind im Schnitt gezeichnet.
Abb. ι stellt eine in zwei Halslagern liegende Rohrmühle 1 dar, in der die lose nebeneinanderliegenden Mahlwalzen 2 und 2' die Zerkleinerung durchführen. Das Gut wandert in der Pfeilrichtung unter Mitwirkung eines Strömungsmittels durch die Mühle.
Die Mahlwalze 2 ist als voller Mahlkörper
ausgebildet und nach der Gutaustrittsseite der Mühle zu zwecks Unterstützung der durch die Mühlenverengung 3 eingeleiteten Abführung des Strömungsmittels in die hohle Mahlwalze 2' mit einem, schlank verlaufenden, in die hohle Mahlwalze 2' hineinragenden Kegel versehen.
Die Arbeitsweise der Mühle ist folgende: Das durch die Mahlwalze 2 genügend zerkleinerte Gut wird von dem Strömungsmittel durch die Verengung 3 der Mühle 1 hindurchgeführt. Nach Durchströmen der Verengung 3 werden die in der Pfeilrichtung b störmenden staubhaltigen Gase durch die Erweiterung des Mühlenquerschnittes verlangsamt, so 'daß sich Überkorn in Pfeilrichtung a abscheiden kann.
Die Länge der Abscheidezone hinter der Verengung 3 ist je nach dem spezifischen Gewicht des Mahlgutes und je nach der gewünschten Mahlfeinheit verschieden, wobei natürlich die Abscheidung des Überkorns je nach der Ausdehnung der Abscheidezone mehr oder weniger groß ist.
Die Weitervermahlurig des abgeschiedenen Überkorns übernimmt die hohle Mahlwalze 2' und die Sichtung und Austragung der Teil des Strömungsmittels, der in Pfeilrichtung α abgelenkt ist, während der andere Teil des Strömungsmittels, der den Feinstaub aus der Vorzerkleinerung enthält, in der Pfeilrichtung b durch die hohle Mahlwalze 2' hindurch . nach dem Mühlenaustritt strömt, wo er sich mit dem abgelenkten Teil strom α wieder vereinigt.
Durch die Trennung des Strömungsmittels ist erreicht, daß die Sichtung bei der Überkornweitervermahlung mit geringerer Geschwindigkeit erfolgt als bei der Vbrmahilung, so daß ein abermaliges Mitreißen von Überkorn beschränkt werden kann.
Abb. 2. Für große Leistungen ist hier eine Mühle ι dargestellt, in der mehrere Male eine Ableitung eines Strömungsmittelteiles durch die Verengungen 3 und 3' aus den Räumen zwischen Mahlwalzenumfang und Mühlenwand hinaus ins Innere der Mahlwalze hinein stattfindet.
Die Mahlwalzen 2 und 2', 2" und 2'", zwischen denen die Ableitung erfolgt, sind durch die Verbindungen 4, 4.'' fest miteinander verbunden, so daß jede als eine Mahlwalze angesprochen werden kann. Die Verbindung der Mahlwalzen, die auch beweglich sein kann, hat den Vorteil, daß ihre Standsicherheit gesteigert wird und für die Überkornabscheidung ein immer gleicher Abstand der Mahlbahnen mit einfachen Mitteln erreicht ist.
Die Arbeitsweise der Mühle ist analog der der Mühle nach Abb. 1Γ
Abb. 3 zeigt eine Mahlanlage, in der die Abscheidung von Überkorn zunächst in der Mühle und dann noch einmal außerhalb der Mühle erfolgt, wobei jedoch das ausgeschiedene Überkorn aus beiden Ausscheidungen gemeinsam fein gemahlen wird.
Die Arbeitsweise der Mühle ist folgende: Das durch den Speiser 8 und die Rohre 9 und 10 durch die Mahlwalze 2 hindurch in die Mühle ι geführte Mahlgut wird von der Mahlwalze 2 vermählen. Der vom Gebläse 11 erzeugte Luftstrom führt das genügend 9^ zerkleinerte Gut durch die Verengung 3 der Mühle hindurch, hinter der eine Überkornabscheidung stattfindet.
Ein Teil des Strömungsmittels, und zwar der mit Feinstaub aus der Vorzerkleinerung i°o beladene, wird in das Innere der Mahlwalze 2' geleitet und durch diese hindurch zum Mühlenauslauf, während der- andere Teil des Strömungsmittels mit dem ausgeschiedenen Überkorn zwischen der Mahlwalze 2' und der Mühlenwand hindurchgeht, um sich am Mühlenauslauf mit den durch die Mahlwalze geleiteten Teilstrom wieder zu vereinigen und um gemeinsam durch das Abführungsrohr 12 in den Überkornabschei- no der 13 geführt zu werden.
Durch den Kanal 6 in der Mahlwalze 2, der in mehrere Kanäle in der Mahlwalze 2' übergeht, welch letztere durch die einzelnen Verbindungen 4 der Mahlwalze 2 und 2' hindurchgehen, wird noch getrennt Strömungsmittel zur Sichtung und Förderung des durch die Mahlwalze 2' vermahlenen Überkorns hinzugeführt. ·
Die getrennte Strömungsmittelzuführung bei der Überkornvermahlung hat den Vorteil, daß wenig von dem anderen staubführenden
Strömungsmittel abgelenkt zu werden braucht.
Das im Überkomabscheider 13 abgeschiedene Überkorn fällt durch Rohr 14 in die Mahlwalze 2' zurück, aus der es durch Kanäle unter sie zur nochmaligen Vermahlung geführt wird.
Das mit Feinstaub beladen© Strömungsmittel wird vom Überkomabscheider 13 durch Rohr 15 in den Staubabscheider 16 geführt. Die von Staub befreite Luft wird vom Gebläse 11 durch Rohr 17 wieder angesaugt.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Mit großen Mahlwalzen arbeitende Rohrmühle, durch die ein Strömungsmittel hindurchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abführung eines Teiles des Strömungsmittels aus dem Räume zwischen Mahlwalzenumfang und Mühlenwand durch den Hohlraum von Mahlwalzen hindurch vor jeder Eintrittsöffnung zum Hohlraum eine Einschnürung des Mühlenquerschnittes angeordnet ist.
2. Mühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen jeder Einschnürung und der Bahn der folgenden Mahlwalzen ein je nach Umfang der gewünschten Überkornabscheidung verschieden langer Abstand vorgesehen ist, durch den ein Teil des abgelenkten Strömungsmittels wieder zwischen den Umfang der nachfolgenden Mahlwalze und die Mühlenwand geleitet wird.
3. Mühle nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Unterstützung der Strömungsmittelableitung in die Mahlwalze hinein die vor der Verengung liegende Mahlwalze oder der vor der Verengung liegende Mahlwalzenteil außen kegelig oder kegelstumpfförmig ausgebildet ist.
4. Mühle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der kegelförmige Teil der Mahlwalze in den Hohlraum der nachfolgenden Mahlwalze hineinragt.
5. Mühle nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Hohlraum der Mahlwalze Schaufeln oder Flügel vorgesehen sind.
6. Mühle nach Anspruch S, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln oder Flügel verstellbar sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEQ1925D 1933-07-30 1933-07-30 Mit grossen Mahlwalzen arbeitende Rohrmuehle Expired DE614964C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2742075A1 (fr) * 1995-12-07 1997-06-13 Fcb Perfectionnements aux broyeurs a piste annulaire et rouleau
WO1998046357A1 (fr) * 1997-04-15 1998-10-22 Fcb Perfectionnements aux broyeurs a piste annulaire et rouleau

Cited By (3)

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FR2742075A1 (fr) * 1995-12-07 1997-06-13 Fcb Perfectionnements aux broyeurs a piste annulaire et rouleau
WO1998046357A1 (fr) * 1997-04-15 1998-10-22 Fcb Perfectionnements aux broyeurs a piste annulaire et rouleau
US6138933A (en) * 1997-04-15 2000-10-31 Fcb Crushers with ring-shaped track and roller

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