DE615575C - Heftmaschine - Google Patents

Heftmaschine

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Publication number
DE615575C
DE615575C DEM124483D DEM0124483D DE615575C DE 615575 C DE615575 C DE 615575C DE M124483 D DEM124483 D DE M124483D DE M0124483 D DEM0124483 D DE M0124483D DE 615575 C DE615575 C DE 615575C
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DE
Germany
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support strips
machine according
stapled
support
stitching
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Application number
DEM124483D
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English (en)
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Mueller Martini Druckverarbeitungs Systeme AG
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Martini Buchbindereimaschinenfabrik AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42BPERMANENTLY ATTACHING TOGETHER SHEETS, QUIRES OR SIGNATURES OR PERMANENTLY ATTACHING OBJECTS THERETO
    • B42B2/00Permanently attaching together sheets, quires or signatures by stitching with filamentary material, e.g. textile threads
    • B42B2/02Machines for stitching with thread

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Heftmaschine Die Erfindung betrifft eine Hilfsvorrichtung an Fadenheftmaschinen, welche den Heftfaden verknoten und zwei eine Auflagerinne für die zu heftende Bogenlage bildende, den Arbeitsnadeln Durchgang gewährende Stützschenkel 'besitzen. Diese Auflagerinne bietet -dem Falz der Heftbogen eine Stützlinie dar, so daß der Heftstich genau in den Falz zu liegen kommt. Derartige Hilfsvorrichtungen eignen sich zur Ausführung von Heftungen, bei denen die Verknotung außenseitig an den gehefteten Bogen zu liegen kommt, beispielsweise um mittels eines Klebstreifens überdeckt werden zu können, wie dies für wichtige Akten u. dgl. wünschenswert ist.
  • Es ist bereits bekannt, Drahtheftmaschinen derartig auszubilden, daß sie wahlweise entweder zum Heften gefalzter Bogenlagen oder zur Blockheftung ungefalzter Blätter benutzt «-erden können. Bei diesen bekannten IVIaschinen sind als Unterlage für .die Werkstücke zwei schwenkbare Auflegeleisten oder Platten vorhanden, die entweder einen Winkel miteinander bilden oder in eine Ebene geschwenkt werden können, je nachdem :gefalzte Bogenlagen oder ungefalzte Blätter geheftet werden sollen. Diese bekannten Stützplatten verbleiben während des Heftens in einer dieser beiden Lagen.
  • Im Gegensatzhierzu werden .die Stützplatten erfindungsgemäß beim Heften gefalzter Bogenlagen bei jedem Arbeitshub der Nähnadeln hin und her geschwenkt: Die ursprünglich im Winkel liegenden Platten werden nämlich bei der Vorwärtsbewegung der Nähnadeln .durch den Druck der niedergehenden Stichplatte entgegen Federeinfluß aus;einandergeschwenkt, so daß = die Platten sich flach legen und eine Ebene bilden. Bei der Rückwärtsbewegung der Nähnadeln geht die Stichplatte wieder nach oben und gibt- die Stützleisten frei, so daß sie unter dem Einfluß ihrer Feder wieder in die winkelförmige Lage zurückkehren. Die richtige Lage des Falzes der zu heftenden Bogenlage wird, solange die Stützleisten einen Winkel miteinander bilden, durch die beiden Stützleisten gesichert. Beim Schwenken und Flachlegen der Stützleisten durch die niedergehende Stichplatte wird die zu heftende Bogenlage zwischen den Stützleisten und der Stichplatte eingeklemmt und dadurch in der richtigen Heftlage festgehalten.
  • Für den Fall, daß keine gefalzten Bogenlagen geheftet werden sollen, sondern daß Blockheftung angewendet werden soll, ist eine Sperrvorrichtung angeordnet, welche,die beiden Stützleisten unter Überwindung des Federdruckes in der niedergedrückten Lage sichert, in der sie eine Ebene bilden.
  • Die Zeichnung dient zur Erklärung eines Ausführungsbeispiels des Erfindun.gsgegenstandes. Es zeigen: Fig. i .die Vorrichtung, an einer gewöhnlichen Fadenheftmaschine angeordnet, mit Teilschnitt, im Zustande der Bereitschaft zur Aufnahme von Bogenlagen, Ei.g. 2 einen Grundriß zu F!-. i, Fig. 3 einen um go° zu Fig. i versetzten Aufriß mit Teilschnitt, FRg. 4 eine ähnliche Darstellung, in welcher aber die Vorrichtung im Arbeitszustande gezeichnet ist, Fig. 5 einen waagerechten Schnitt nach der Linie V-h der Fig. i, Fig. 6 im Grundriß eine Einzelheit in größerem Maßstab, Fig.7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 6, Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie hIII-t'III der Fig.6 und Fig. g eine der Fig. 4 entsprechende Schnittdarstellung zur Erklärung einer Einzelheit. In Fig. i, 3, 4 und 5 bezeichnet i die Stichplatte einer gewöhnlichen Fadenheftmaschine, 2 ist der Träger der Stichplatte und- 3 die Führung, in welcher der Träger 2 längsverschiebbar ist, um die Stichplatte i beim Gebrauch der Maschine in der erforderlichen Weise im Arbeitstakt senken und heben zu können. An der Führung 3 ist der übliche Hebel 4 gelagert, welcher zur Leitung des zu den (nicht gezeichneten) Heftnadeln gehenden Heftfadens dient. Die Bewegung der Stichplatte i und des Hebels .4 erfolgt in bisheriger Art.
  • An der Maschine ist ein wegnehmbarer flacher Hefttisch 5 vorgesehen, auf dessen Unterseite ein länglicher Rahmen ,6 befestigt ist. Die öffnung dieses Rahmens 6 steht einer im Tisch vorhandenen länglichen COffnung 7 gegenüber, und zwei auf den Breitseiten des Rahmens 6 vorgesehene obere Aufsätze 8 werden von Aussparungen aufgenommen, welche von der Tischöffnung 7 ausgehen. Im Bereiche der vorhandenen zwei Aufsätze 8 befinden sich am Rahmen 6 zwei Bolzen g, auf denen die zu den Längsseiten des Rahmens 6 gleichgerichteten zwei Stützschenkel fo und i i schwenkbar gelagert sind, wozu an ihren Enden vorgesehene Augen i2 bzw. 13 dienen. Die Stützschenkel io und i i stellen auf der Strecke zwischen ihren Lageraugen prismatische Stäbe dar, welche an -den einander zugekehrten Längsseiten eine Anzahl Zähne io' bzw. i i' aufweisen. Diese Zähne io' und i i' der beiden Stützschenkel io und ii greifen in der Schrägstellung der letzteren gemäß Fig 3 in der Weise ineinander, daß sie zusammen eine Stützlinie für den Falz der zu heftenden Bogenlage bilden. Gemäß Fig.3 sind nur schematisch angedeutete Faltbogen A,die. zusammen zu heften sind, auf die Stützschenkel io und ii aufgelegt.
  • An den Endender Stützschenkel io und i I sind an beiden Seiten -des Rahmens 6 Druckklappen 14 angeordnet, die mittels Gabelarmen auf zwei Bolzen 15 gelagert sind und durch Gaibelarmne auf die bei-den Stützschenkel io und ii drücken, um sie in der winkelförmigen Ruhestellung zu halten. Hierzu sind an den den Stützschenkeln io und ii abgekehrten Gabelarmen .der Druckklappen 14 Schraubenfedern 16 (Fäg. 6, 7) wirksam, welche in Ausnehmungen der Druckklappen und,des Rahmens, 6 sitzen.
  • Die Stichplatte i, welche eine Anzahl durch einen Schlitz 17 miteinander verbundener Löcher 18 aufweist, ist -mit zwei Federarmen ig und 2o versehen. Diese zwei Federarme ig und 2o sind mit zueinander entgegengesetzten Enden auf der Oberseite,der Stichplatte i lösbar befestigt und besitzen am zweiten Ende einen durch den Schlitz 17 hindurchragenden Kopf ig' bzw. 20' (s. Fi.g. 3, 5).
  • Die zu heftende Bogenlage wird von einer am Tisch 5 fest angebrachten rinnenförmigen Führungsschiene 2i aus auf die zu dieser Führungsschiene 21 gleichgerichteten zwei Stützschenkel io und ii geschoben (s. Fig. 3). Auf der Zwischenstrecke von der Führungsschiene 2i bis zu den Stützschenkeln io und i i befindet sich ein am Hebel 4 befestigtes Leithorn a2, welches verhindert, daß die Bogenlage beim erwähnten Verschieben gegen die Stichplatte i stößt und .gleichzeitig mithilft, die Bogenlage in der Verschiebungsrichtung zu führen. Zwecks Heftung der auf den Stützschenkeln fo und ii bereitgelegten Bogenlage senkt sich sodann die Stichplatte i, wobei deren Federarme ig und 2o mittels der Köpfe ig' und 2o' die Bogenlage im Bereiche ihrer Faltstelle gegen die ihnen von den Stützschenkeln fo und ii dargebotene Stützlinie drücken, wodurch eine Verschiebung der Faltbogen aus ihrer richtigen Heftlage verhindert wird. Bei ihrer Senkbewegung verursacht die Stichplatte i schließlich infolge Druckwirkung ein Verschwenken der Stützschenkel io und 1i entgegen dem Einfluß der Druckklappen 14 bis die Stützschenkel io und i i zur Stichplatt--i gleiche, also ebenfalls waagerechte Lage haben, wie Fig. ,4 zeigt. Infolge dieser- Verschwenlcbewegung der Stützschenkel io und ii kommen dieselben in -gewissem Maße auseinander, so daß sie den Arbeitsnadeln Durchlaß gewähren; in Fig. 2 sind ,an den Stützschenkeln io und ii durch punktierte Querlinien die Durchgangsstellen der Arbeitsnadeln markiert. Bei der nachfolgenden Aufwärtsbewegung der Stichplatte i und damit der Rückwärtsbewegung der Arbeitsnadeln werden die Stützschenkel io und i i durch die Druckklappen 1d. wieder in ihre frühere Stellung zurückgeschwenkt, so daß s,ie neuerdings in Bereitschaft zur Aufnahme von zu heftenden Faltbogen kommen und der erläuterte Vorgang wiederholt werden kann.
  • Sollen auf dem Tisch 5 Heftungen ungefalzter Blätter ausgeführt, z. B. Blocks geheftet werden, dann werden die beiden Stützschenkel io und i i am Rahmen 6 in waagerechter Lage festgelegt. Hierzu dienen quer zu den Längsseiten des Rahmens 6 bewegliche Sperrschieber 23, die am Rahmen 6 angeordnet und mit Ausnehmungen der Stützschenkel io und ii in Eingriff gebracht werden können, wie aus Fig.9 ersichtlich .ist. Die beiden Stützschenkel io und i i sind dabei mit der Oberfläche des Tisches 5 bündig und geben die Durchgänge für die Arbeitsnadeln frei. Zur Ausführung ,derartiger Heftarbeiten, d. 11. leim Heften unter Benutzung einer ebenen Unterlage für die zu heftenden Blätter, werden die Federarme i9 und 2o von der Stichplatte i weggenommen.
  • Sollen Bogenlagen unter Verknotung des Heftfadens, statt auf deren Außenseite, auf deren Innenseite geheftet werden, dann wird der Tisch 5 samt Zubehör von .der =Maschine weggenommen und an dessen Stelle auf dem %-orhandenen Träger der dachförmige Tisch 24 (Fig. 3) in an sich bekannter Weise angebracht. Dadurch wird die Heftmaschine in ihren ursprünglichen Zustand gesetzt und erlaubt sodann die Ausführung von Heftarbeit angegebener Art.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Heftmaschine, welche den Heftfaden verknotet und zwei eine Rinne für die zu heftenden Bogenlagen bildenden Stützleisten besitzt, welche den Nähnadeln Durchgang gewähren, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützleisten (io, ii) in an- sich bekannter Weise schwenkbar angeordnet sind und bei der Vorwärtsbewegung der Nähnadeln durch die Stichplatte (i) entgegen der Wirkung einer Feder (i6) auseinandergeschwenkt werden, so d'aß sie -eine Ebene bilden, dagegen bei -der Rückwärtsbewegung der Nähnadeln in ihre Winkelstellung zurückschwenken.
  2. 2. Heftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, -daß die beiden Stützleisten (io, ii) auf ihren einander zugewandten Seiten mit Zähnen (io', i i') versehen sind, welche in der Schräglage der Stützleisten (io, ii) ineinandergreifen.
  3. 3. Heftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein federbelasteter Hebel (i4) die beiden Stützleisten (io, ii) in ihrer Schräglage hält.
  4. 4. Heftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stichplatte (i) federnde Maschinenteile (i9, 2o) angebracht sind, welche mit ihren Enden (i9', 2o') ,durch die Stichplatte (i) nach unten hindurchreichen und das zu heftende Werkstück (A) festhalten.
  5. 5. Heftmaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung eines festen als Führung für die zuzuführenden Bogenlagen (A) dienenden Stützwink--ls (2i), der in der Verlängerung- der schwenkbaren Stützleisten (1o, 1i) liegt.
  6. 6. Heftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden schwenkbaren Stützleisten (io, ii) an einem ebenen Tisch (5) angebracht sind, welcher lösbar mit der Maschine verbunden ist und durch einen dachförmigen Satteltisch (24) ersetzt werden kann.
DEM124483D 1932-09-29 1933-07-20 Heftmaschine Expired DE615575C (de)

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CH615575X 1932-09-29

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DE615575C true DE615575C (de) 1935-07-08

Family

ID=4523718

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DEM124483D Expired DE615575C (de) 1932-09-29 1933-07-20 Heftmaschine

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