DE615603C - Elektromagnetisch angetriebene Membranpumpe - Google Patents

Elektromagnetisch angetriebene Membranpumpe

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DE615603C
DE615603C DEK130876D DEK0130876D DE615603C DE 615603 C DE615603 C DE 615603C DE K130876 D DEK130876 D DE K130876D DE K0130876 D DEK0130876 D DE K0130876D DE 615603 C DE615603 C DE 615603C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B43/00Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members
    • F04B43/02Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members having plate-like flexible members, e.g. diaphragms
    • F04B43/04Pumps having electric drive
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B43/00Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members
    • F04B43/0009Special features
    • F04B43/0054Special features particularities of the flexible members

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Elektromagnetisch angetriebene Membranpumpe Die Erfindung betrifft eine elektromagnetisch angetriebene Membranpumpe. Es ist bekannt, bei Membranpumpen radial angeordnete, zum Zentrieren des beweglichen Ankers dienende Druckstücke vorzusehen, die sich mit kugeligen Flächen einerseits gegen eine Schulter eines zylindrischen Polstückes o. dgl. und andererseits gegen den an der Membran angreifenden Anker legen.
  • Erfindungsgemäß hat der Anker zum Erzielen eines gleichmäßigen Zuges bei erregter Magnetspule in seiner Mitte eine Ausnehmung an der dem :Magnetkern zugekehrten Seite. Das zylindrische Polstück hat eine ringförmige Abstufung zur Führung des An= kers an seinem Umfange, wobei die Abstufung und die Ausnehmung derart zueinander angeordnet sind, daß der Kern in die Ausnehmung eintritt, ehe der Anker beim Vorbeigang seines Außenrandes an der Abstufung seinen Weg beendet hat.
  • Die Bewegung des Ankers läßt den Kern in die Vertiefung des Ankers eintreten. Infolgedessen wird der durch den Flux ausgeübte Zug hauptsächlich in dem Spalt zwischen dem flachen Ende des Kernes und der Sohle der Vertiefung auftreten. Dieser Zug ist im wesentlichen dem ursprünglich awischen dem Außenrande des Ankers und dem Rande der Vertiefung herrschenden Zuge gleich. Auf diese Weise wird nach der Erfindung die fil>-liche starke Zugerhöhung, die mit der Verkleinerung des Luftspaltes eines Elektromagneten verbunden ist, vermieden.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt; es zeigen: Fig. r einen Mittellängsschnitt einer Benzinpumpe nach der Erfindung für ein- Kraftfahrzeug, Fig. a einen Schnitt nach Linie 1-J von Fig. t und Fig. 3 einen Schnitt nach Linie 3-q. von Fig. r.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel einer Benzinpumpe wird ein Elektromagnet verwendet, dessen Wicklung ä. auf einem hohlzylindrischen Eisenkern b sitzt. Sie ist von einem hohlzylindrischen Eisenpolstück c umgeben. Am offenen Ende des Polstückes liegt ein scheibenförmiger Anker d, der später genauer beschrieben wird. Am geschlossenen Ende e des zylindrischen Polstückes sitzt ein Kontaktunterbrecher. Er besteht zum Teil aus einer Kniehebeleinrichtung, um eine schnelle Betätigung des beweglichen Kontaktgliedes zu bewirken. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die Einrichtung aus einem Hebelpaar. Der eine Hebel hat zwei starr verbundene Seitenteile f, Fund der andere zwei starr verbundene Seitenteile g, ä, die zwischen _ den Teilen f, f liegen. Die beiden Hebel sind am einen Ende bei h angelenkt, an ihren anderen Enden sind sie mittels einer Schraubenfeder i --erbunden. Der durch die Tiefe f, f gebildete Hebel hat ein Kontaktstück j, das mit einem anderen Kontaktstück k einer Blattfeder l zusammenarbeiten kann. Die Kontaktstücke j, k steuern den Stromkreis, in deml wie üblich, die Wicklung a des Elektromagneten liegt. Der durch die Teile g, g gebildete Hebel ist mit einer Stoßstange nv verbunden. Die Stange geht durch den Kern b und ist am Anker d befstigt. Bei der in Fig. i dargestellten Stellung stehen die Teile j, k in Kontakt, und der Stromkreis ist geschlossen.
  • Wenn die Teile g durch die Stange m nach links bewegt werden, so wird zuerst die Feder i gespannt. Wenn die Teile g auf der anderen Seite der Teile f stehen, so werden letztere durch die vorgenannte Feder nach rechts bewegt, und die Kontakte j, k werden getrennt. Der Stromkreis wird unterbrochen. Bewegt sich die Stange m nach rechts, so bewegen sich die Teile g wieder gegenüber den Teilen f und spannen die Feder, bis eine bestimmte Stellung überschritten ist. Dann bringt die Feder die Teile f in die Ausgangsstellung zurück und bewirkt wieder ein Schließen des Stromkreises. Der Kontaktunterbrecher kann mittels eines Gehäuses eingekapselt sein.
  • Am - offenen Ende des hohlzylindrischen Polstückes c sitzt ein Flansch o, an dem ein Hohlzylinder p befestigt ist, der das Einlaßventil q und das Auslaßventil r aufnimmt. Die eine Seite des Zylinders p- ist so gestaltet, daß eine Pumpenkammer s gebildet wird. Die Kammer s ist auf der einen Seite durch eine Wand t und an der anderen Seite durch eine elastische Membran u begrenzt, die den scheibenförmigen Anker d von der Pumpenkaminer trennt. Die Membran ist aus einem undurchlässigen, biegsamen, dünnen Werkstoff hergestellt und ist am scheibenförmigen Anker durch eine Platte 13 der Stange m befestigt. Auf der gegenüberliegenden Seite der Wandung t der Pumpenkammer befindet sich in dem Hohlzylinder p eine Kammer v, die durch einen lösbaren Deckel w geschlossen ist. Benzin tritt in die Kammer v durch einen E inlaßstutzen 2. Ehe es in das Einlaßventil q eintreten kann, muß es durch ein Filter y hindurchgehen. Nach dem Durchgang durch das Einlaßventil, das durch eine Feder z auf seinen Sitz gedrückt wird, fließt das Benzin durch eine Öffnung 2 der Wandung t in die Pumpenkammer. Aus der Pumpenkammer geht das Benzin wieder durch die Öffnung und von dort durch das Auslaßventil r zum Auslaßrohr 3. Die Verstellung des Ventils r wird durch einen Sprengring q. begrenzt, der an dem Teil 5 befestigt ist, der das Ventil r trägt.
  • Um auf den Anker d beim Erregen des Magneten einen möglichst gleichmäßigen Zug auszuüben, ist eine Schulter 7 an der Innenseite des offenen Endes des zylindrischen Polstükkes c gebildet, um den Flux an der benachbarten Kante des Ankers zu konzentrieren. In der Mitte des Ankers ist eine flache Ausnehmung 8 zur Aufnahme des anliegenden Endes des Kernes b gebildet. Zuerst wird der Flux in den Luftspalten zwischen der Außenkante des Ankers und der Schulter des umgebenden Polstückes sowie durch den Rand des Kernes und den Rand der Ausnehmung des Ankers konzentriert. Darauf geht der Anker über das Ende des Kernes hinaus, und schließlich wird der Zug hauptsächlich durch den Flux im Luftspalt zwischen dem flachen Ende des Kernes und der Sohle der vorgenannten Ausnehmung ausgeübt. Durch diese Gestaltung der Teile ist es ermöglicht, das übliche starke Ansteigen des Zuges zu vermeiden, das eine Folge der Verkleinerung des Luftspaltes ist, und man erhält während der ganzen Bewegung des Ankers einen annähernd gleichmäßigen Zug.
  • Der Saughub der Pumpe erfolgt durch die Bewegung des Ankers unter dem Einfluß des magnetischen Zuges; diese Bewegung erfolgt schnell. Sobald der Hub beendet ist, wird der Stromunterbrecher betätigt, um den Magnetstromkreis zu unterbrechen. . Der Förderhub erfolgt mittels einer Feder 9 auf der Magnetseite des Ankers. Am Ende des Förderhubes wird der Stromunterbrecher geschlossen, und der Kreislauf beginnt von neuem.
  • Da der Luftspalt zwischen dem Umfang des Ankers d und dem zylindrischen Polstück c klein ist, ergibt eine ungenaue Zentrierung des Ankers einen starken seitlichen 'Zug, der das gute Arbeiten der Pumpe stören kann. Um dies zu verhindern, ist zwischen einer Schulter io auf der Pumpenseite des Ankers und einer Schulter ii des umgebenden Polstückes eine Mehrzahl von Druckstücken vorgesehen. Zweckmäßig sind sie als Rollen i2 mit sphärischem Umfang ausgebildet, so daß jede um den Berührungspunkt mit dem Anker bzw. dein äußeren Polstück schwingen kann.
  • Bei der Stellung des Ankers nach Fig. i stehen die Druckstücke etwas schräg zur Ankerebene, und ihre Lage nähert sich der Ebene des Ankers, wenn dieser sich nach links bewegt. Sie üben also eine kniehebelartige Wirkung aus, die ein Verkanten des Ankers verhindert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektromagnetisch angetriebene Membranpumpe mit radial angeordneten, zum "Zentrieren des beweglichen Ankers dienenden Druckstücken, die sich mit kugeligen Flächen einerseits gegen eine Schulter eines zylindrischen Polstückes und andererseits gegen den an der Membran angreifenden Anker legen, dadurch geheimzeichnet, daß der Anker (d) zum Erzielen eines gleichmäßigen Zuges bei erregter Magnetspule (a) in seiner Mitte eine Ausnehmung (8) an der dem Magnetkern (b) zugekehrten Seite und das zylindrische Polstück (c) eine ringförmige Abstufung (7) zur Führung des Ankers an seinem Umfange hat, wobei die Abstufung (7) und die Ausnehmung (8) derart zueinander angeordnet sind, daß der Kern (b) in die Ausnehmung (8) eintritt, ehe der Anker beim Vorbeigang seines Außenrandes an der Abstufung (7) seinen Weg beendet hat.
DEK130876D 1932-10-19 1933-07-21 Elektromagnetisch angetriebene Membranpumpe Expired DE615603C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB615603X 1932-10-19

Publications (1)

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ID=10487174

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DEK130876D Expired DE615603C (de) 1932-10-19 1933-07-21 Elektromagnetisch angetriebene Membranpumpe

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