DE616121C - Vorrichtung zum Entnehmen einzelner Bogen von einem Bogenstapel - Google Patents

Vorrichtung zum Entnehmen einzelner Bogen von einem Bogenstapel

Info

Publication number
DE616121C
DE616121C DEW91094D DEW0091094D DE616121C DE 616121 C DE616121 C DE 616121C DE W91094 D DEW91094 D DE W91094D DE W0091094 D DEW0091094 D DE W0091094D DE 616121 C DE616121 C DE 616121C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet
roller
cylinder
removal
sheets
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW91094D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEW91094D priority Critical patent/DE616121C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE616121C publication Critical patent/DE616121C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H5/00Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines
    • B65H5/08Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines by grippers, e.g. suction grippers
    • B65H5/10Reciprocating or oscillating grippers, e.g. suction or gripper tables
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H5/00Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines
    • B65H5/08Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines by grippers, e.g. suction grippers
    • B65H5/12Revolving grippers, e.g. mounted on arms, frames or cylinders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pile Receivers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Entnehmen einzelner Bogen von einem Bogenstapel Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausbildung und Verbesserung der Vorrichtung zum Entnehmen einzelner Bogen von einem Bogenstapel nach dem Patent 603 430.
  • Die hohle Entnahme- und Förderwalze, wie sie in dem genannten Patent beschrieben ist, vermag mit Hilfe der auf ihrer Umfläche angeordneten Greifermittel sowohl die Absonderung eines einzelnen Bogens vom Stapel einzuleiten wie auch in ihrem Zusammenwirken mit einer Gegenwalze oder anderen geeigneten Mitteln das eigentliche Abziehen des Bogens vom Stapel und seine Förderung zur ersten Verarbeitungsstelle zu bewirken. Da die hohle Entnahme- und Förderwalze außerdem selbst als Arbeitszylinder, z. B. als Druckzylinder eines Druckwerkes, benutzt werden kann, gelangen bei dieser Vorrichtung die Bogen auf dem denkbar kürzesten Wege vom Einlegestapel zur ersten Verarbeitungsstelle. Dieser kurze Überführungsweg unter Verzicht auf ein Freilegen der einzelnen Bogen in ihrer ganzen Fläche oder in deren größtem Teil zum Zwecke des Ausrichtens ist möglich, weil die Wirkungsweise der Vorrichtung die Gewähr bietet, daß. im allgemeinen Verschiebungen der Bogen im Stapel oder auf ihrem Weg. vom Stapel zur ersten Verarbeitungsstelle nicht eintreten können, wenn die Bogen sorgfältig zwischen die genau eingestellten Anschläge des Einlegestapels eingelegt werden. Nur bei bestimmten Papiersorten, z. B. bei solchen mit rauher Oberfläche, können solche Verschiebungen auftreten, und zwar insbesondere dadurch, daß die Bogen bei ihrem Herausziehen unter dem Stapel geringe Verlagerungen der ihnen zunächst liegenden Bogen in Richtung des Bogenabzuges verursachen, wodurch die bei richtigem Einlegen in den Stapel erzielte Vorderausrichtung gestört wird. Durch den Gegenstand der Erfindung wird dieser Übelstand beseitigt und bei allen in Betracht kommenden Papiersorten die Gewähr geschaffen, daß die Bogen in genau ausgerichteter Lage der ersten Verarbeitungsstelle zugeführt werden, obgleich sie, wie ob@enerwähnt, für dieses Ausrichten eines ganzen oder teilweisen Freilegens nicht bedürfen.
  • Um dies zu erreichen, ist erfindungsgemäß die hohle Entnahme- und Förderwalze neben den gemäß dem Patent 63o 43o auf ihrer Umfläche vorgesehenen, dem Erfassen und Abbiegen der einzelnen Bogen dienenden Greifereinrichtungen noch mit schwingenden Ausrichtefingern ausgerüstet. Diese sind zu mehreren in der hohlen Entnahme- und Förderwalze selbst gelagert und werden absatzweise so bewegt, daß ihr den eigentlichen Ausrichteanschlag bildendes Ende vorübergehend aus der Walzenumfläche_ hervortritt und sich dabei über eine kurze Strecke dieser Umfläche entgegengesetzt. zur. Walzendrehrichtung bewegt. Die Fingerenden treffen dabei gegen die bei der Bogenbewegung vornliegende Bogenkante und, da sie sich dann noch um einen gewissen Betrag weiterbewegen, schieben sie diese Kante entsprechend zurück.
  • Ähnliche in einen Zylinder eingebaute und entgegengesetzt zu dessen Drehrichtung sich zurückbewegende Ausrichtefinger für die Vorderausrichtung der Bogen sind an sich bereits bekanntgeworden. Bei diesen bekanntgewordenen Einrichtungen sind jedoch die gleichzeitig als Greifer ausgebildeten - Ausrichtefinger in einen Zylinder eingebaut, der ausschließlich der Förderung eines bereits einzeln liegenden Bogens dient. Im vorliegenden Falle erbringt die Anwendung der an sich bekannten Ausrichtefinger in ihrem Zusammenwirken mit den übrigen dem Patent 603 43o entsprechenden Einrichtungen der hohlen Entnahme- und Förderwalze den besonderen Vorteil, daß ein besonderes Ausrichten des- Bogens nach seiner Vorderkante selbst bei der äußerst kurzen Bemessung des Bogenweges vom Stapel zur ersten Verarbeitungsstelle und sogar dann möglich ist, wenn sich der Bogen noch während des Ausrichtevorganges teilweise unter dem Stapel befindet: Da der Bogen in einer bestimmten Entfernung von den Ausrichtefingern durch eine mit der hohlen Entnahme- und Förderwalze zusammenarbeitende Gegenwalze zwangsweise erfaßt ist, erfährt er bei dem Zurückschieben seiner Vorderkante durch die Ausrichtefinger eine Aufbauschung, die sich zwischen den Fingern und der zwangsweise erfaßtenBogenstelle erstreckt. Die Ausrichtefinger werden so eingestellt, daß sie auch die Vorderkante eines nicht nach vorn verlagerten- Bogens noch erreichen und um ein geringes zurückschieben; infolgedessen wird die Vorderkante aller Bogen an die gleiche Stelle der Entnahmewalze geschoben, wobei sie je nach dem Ausmaß der eingetretenen Bogenverlagerung eine geringere oder größere Aufbauschung erfahren. In ihrer ausgeschwungenen Endstellung verharren die Ausrichtefinger so lange, bis der Bogen bei seiner auf diese Weise ausgerichteten Vorderkante durch geeignete Mittel, etwa durch eine zweite mit der Entnahmewalze zusammenarbeitende Gegenwalze, für seine Weiterförderung erneut erfaßt ist, alsdann schwingen sie hinter die Walzenumfläche zurück und kommen am nächstfolgenden Bogen in gleicher Weise wiederum zur Wirkung. Der bei der ausgerichteten Vorderkante erfaßte Bogen kann bei der schon zuvor erfaßten, weiter zurückliegenden Stelle freigegeben werden, so daß ' ' bei der Weiterdrehung der Entnahmewalze die Aufbauschung zurückgebildet und der Bogen wieder vollkommen glatt an die Walzenumfläche angelegt wird.
  • Die Einrichtung ist so getroffen, daß .das Ausrichten des Bogens auf der Walze beendet ist, bevor er zur ersten Verarbeitungsstelle gelangt, jedoch kann sich die Wirkung der Ausrichtefinger innerhalb einer genügend großen Teildrehung .der Walze abspielen, um .das Aufbauschen des Bogens allmählich und dadurch sein Ausrichten mit der erforderlehen Genauigkeit vor sich gehen zu lassen.
  • Durch die Ausrichtefinger können rechteckige, in Richtung eines Kantenpaares sich bewegende Bogen nach ihrer Vorderkante oder ebensolche in Richtung einer Diagonale bewegte Bogen nach ihren die vornliegende. Spitze bildenden beiden Kanten. oder, z. v. Briefumschlagstanzschnitte, nach ihren. vorderen einspringenden Ecken, in denen sich ein (Querfalz mit den Seitenfalzen trifft, ausgerichtet werden.
  • Um eine willkürliche, sich selbst überlassene Ausgleichung der Bogenbauschung nach erfolgtem Vorderausrichten des Bogens und die dadurch entstehende Gefahr der Bildung von Falten und Zerknitterungen zu vermeiden, sind gemäß einem besonderen Merkmal der Erfindung zwei Serien von Bogenführungsschienen neben .der hohlen Entnahme- und Förderwalze vorgesehen. Die Führungsschienen der einen Serie sind fest angeordnet und bieten .durch entsprechende Gestaltung ihrer der Entnahmewalze zugekehrten Kante Raum für :die Bauschbildung; die Führungsschienen der anderen Serie dagegen sind in Richtung von und zu .der Entnahmewalze absatzweise beweglich, derart, daß sie- in ausgeschwungener Stellung ebenfalls die Bildung des Bogenbausches zulassen, während sie bei ihrem Einschwingen die ordnungsmäßige Rückbildung des Bausches, :d. h. das glatte Wiederanlegen des Bogens an die Entnahmewalze; sichern. In ihrer eingeschwungenen Endlage, bei der ihre der Entnahmewalze zugekehrte Kante konzentrisch zu deren Umfang und in geringem Abstand von ihr verläuft; bewirken sie eine genaue Führung des Bogens.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes :dargestellt. Es zeigen die Abb. z, 2 und 3 senkrechte, in Richtung des Bogenweges geführte Schnitte durch - eine Bogenentnahmevorrichtung entsprechend dem Patent 603 43o, die mit der erfindungsgemäßen -zusätzlichen Vorrichtung äüsgerüstet ist.' Die einzelnen Abbildungen veranschaulichen verschiedene Stellungen des nach seiner Vorderkante auszurichtenden Bogens. Die Vereinzelung des jeweils untersten Bogens des Bogenstapels i bei seiner vorderen Kante wird eingeleitet durch die kleine Saugwalze 2, die unmittelbar in den Entnahmezylinder 3, der in den Seitenwangen S der Maschine lagert, eingebaut ist und entgegengesetzt zu diesem umläuft. Die als bekannt vorauszusetzenden Antriebsmittel sind in der Zeichnung nicht dargestellt. Der Antrieb der kleinen Saugwalze 2 erfolgt durch ein auf ihr außerhalb des Zylinders 3 befestigtes Zahnrad, das mit einem fest angeordneten Innenzahnkranz in Eingriff steht. Das freie Ende des Stapels i ruht auf heb-und senkbaren Stapelauflagezungen q. und liegt, wenn die Saugwalze 2 unter ihm anlangt, dicht über der Zylinderumfläche. In diesem Augenblick wird unter der Wirkung bekannter, in der Zeichnung nicht dargestellter Saugluftsteuereinrichtungen das Ende des jeweils untersten Bogens von der Saugwalze 2 angesaugt und infolge deren Drehung zunächst durch die Zylinderöffnung 5 hindurch in den Zylinderhohlraum eingeführt. Die mit gestrichelten Linien in Abb.i wiedergegebene Stellung 2' bzw. 5' der Saugwalze und der Zylinderöffnung veranschaulichen diese Wirkung der- Saugwalze 2. Wenn das Bogenende auf diese Weise in den Zylinderhohlraum eingeführt ist, endigt die Saugwirkung der Walze 3, und das Bogenende wird nunmehr durch die hintere Kante 6 der Zylinderöffnung 5 (in der gestrichelten Stellung Abb. i oben mit 6' bezeichnet) wieder aus dem Zylinderhohlraum herausgefördert, so daß es zwischen die Umfläche des Zylinders 3 und der Gegenwalze 7 gelangt, die in dem Hebelpaar S gelagert ist und durch an diesem angreifende Zugfedern 9 nachgiebig gegen die Zylinder 3 gepreßt wird. Der Zylinder 3 hat an seinen beiden Enden Laufringe io für .die Auflage der Gegenwalze 7 und zwischen diesen Laufringen eine Vertiefung i i, die unterbrochen wird von einem in Höhe der Laufringe bestehenbleibenden Segment 1z. Wenn das Bogenende auf die beschriebene Weise zwischen die- Umfläche des Zylinders 3 und der Gegenwalze 7 gelangt ist, liegt es zunächst in der Zylindervertiefung ii und wird erst zwangsweise erfaßt, wenn die Vorderkante 12' des Segmentes 12 bei der Gegenwalze 7 angelangt ist. In diesem Augenblick beginnt das Herausziehen des untersten Bogens unter dem Bogenstapel i, der auf der Stapelplatte 13 ruht. Diese trägt entlang ihrer vom Stapel überragten Kante eine frei laufende kleine Rolle @i4, so daß schädliche Reibungen an der Kante der Stapelplatte 13 beim Herausziehen des Bogens vermieden «-erden. Die Abb.2 zeigt diejenige Stellung des Zylinders 3 und seiner Gegenwalze 7, bei der das zwangsweise Herausziehen des untersten Bogens und auch die Wirkung der erfindungsgemäßen Einrichtung zum nachträglichen Ausrichten des Bogens hinsichtlich seiner Längslage beginnt. Diese Einrichtung ist wie folgt ausgebildet: Auf der in den beiden Stirnwänden des Zylinders 3 drehbar gelagerten Welle 15 sind innerhalb des Zylinderhohlraumes die Amschlagfinger 16 paarweise oder zu mehreren befestigt. Sie ragen in eine die Zylinderwandung durchdringende Öffnung 17 hinein. Auf der Welle 15 außerhalb des Zylinder 3 ist weiterhin der Rollenhebel iS befestigt, an dem die Zugfeder i9 angreift, so daß seine Rolle 2o im Anschlag an einer Kurvenscheibe 21 gehalten wird, die lose über die Welle 3' des Zylinders 3 geschoben ist und durch eine an ihr verschraubte Schiene 22 festgehalten wird: Bei der Drehung des Zylinders 3 wird daher durch entsprechende Gestaltung der Kurvenscheibe 21 die Welle 15 in eine vor-und rückläufige Teildrehung versetzt, durch welche die auf ihr sitzenden Ausrichtefinger 16 eine Schwingbewegung ausführen, deren Grenzen durch die mit vollen und gestrichelten Linien gezeichneten Stellungen 16 und 16' dargestellt sind. In der völlig zurückgeschwungenen Stellung 16' der Finger 16 tritt deren äußeres Ende hinter die Umfläche des Zylinders 3 zurück, während es beim Ausschwingen allmählich über die Zylinderumfläche hervortritt und sich in den Weg des über den Zylinder geförderten Bogens w legt. Das Ausrichten des Bogens nach seiner Vorderkante durch die Ausrichtefinger geht dabei in folgender Weise vor sich.
  • Wenn .der Bogen die in Abb.2 gezeigte Stellung erreicht hat, d. h. in demjenigen Augenblick, in dem er zwangsweise zwischen dem Zylinder 3 und der Gegenwalze 7 erfaßt wird, sind die Ausrichtefinger 16 bereits so weit ausgeschwungen, daß ihr vorderes, den eigentlichen Ausrichteanschlag bildendes Ende sich in ganz geringer Entfernung vor der Vorderkante eines regelmäßig liegenden, d. h. nicht verlagerten Bogens. befindet. In Abb. 2 ist .dies dargestellt. Währenddem dann der Zylinder 3 bei seinem weiteren Umlauf eine Teildrehung ausführt, die dem durch die beiden strichpunktierten Linien a und b eingeschlossenen Winkel entspricht, gehen die Ausrichtefinger allmählich vollends in die ganz ausgeschwungene Grenzlage über, die in Abb.:2 mit gestrichelten Linien angedeutet ist. Dadurch wird die Bogenvorderkante um einen entsprechendenBetragzurückgeschoben, und es entwickelt sich zwischen den Ausrichtefingern und der zwischen dem Zylinder 3 und der Gegenwalze 7 zwangsweise erfaßten Bogenstelle eine Aufbauschung des Bogens. In der ganz ausgeschwungenen Grenzstellung verharren die Ausrichtefinger, bis die an ihnen anliegende und daher ausgerichtete Bogenvorderkante zwischen der Umfläche des Zylinders 3 und der federnd dagegen gepreßten, im Hebelpaar 2q. gelagerten Gegenwalze 23 erfaßt ist. Erst dann, d. h. wenn die Ausrichtefinger durch die Drehung des Zylinders 3 ungefähr die in Abb. i mit vollen Linien gezeichnete Stellung erreicht haben, beginnt ihre rückläufige, Arückschwingende Bewegung. Nach erfolgtem Erfassen des Bogens zwischen der Gegenwalze 23 und dem Zylinder 3 kann er an der davorliegenden, zwangsweise erfaßten Stelle bei .der Gegenwalze 7 freigegeben werden. In dem Beispiel der Abb. i bis 3 geschieht dies dadurch, daß die Vertiefung i i des Zylinders 3 unter die Walze 7 - gelangt; dadurch wird der Bogen hier freigegeben, und seineAufbauschung kann sich bei der Weiterdrehung des Zylinders 3 wieder ausgleichen, er legt sich infolgedessen wieder glatt an den Zylinder 3 an.
  • Um für die entstehende Bogenaufbauschung den erforderlichen Raum zu- schaffen und dennoch vor deren Entstehung und nach ihrem Wiederausgleich eine sichere und einwandfreie Bogenführung auf der Strecke zwischen den Gegenwalzen 7 und 23 zu erzielen, sind zwei Gruppen von Bogenführungsschienen vorgesehen, deren eine fest angeordnet ist, während die andere gegen den Zylinder 3 und von ihm weg bewegt werden kann. Die Gruppe der fest angeordneten Führungsschienen 25 ist auf der Traverse 27 verschraubt; diese Schienen erstrecken sich von der kleinen, an der Vorderkante der Stapelplatte 13 angeordneten Rolle 1q. bis vor den Zylinder 26. Ihre dem Zylinder 3 zugekehrte Seite ist so gestaltet, daß sie der entstehenden Bogenaufbauschung Raum gewähren. Die beweglichen Führungsschienen 28 sind auf der in den Seitenwangen S .drehbaren Welle 29 zusammen mit dem Hebel 3o befestigt. An dem letzteren greift die abgebrochen gezeichnete Schubstange 31 an, die von einer ebenfalls nicht gezeichneten, auf der Welle 3' des Zylinders befestigten Kurvenscheibe so betätigt wird, daß ,die Führungsschienen 28 eine schwingende Bewegung ausführen. Die Grenzstellungen der Schienen 28 im aus- und eingeschwungenen Zustand sind in den Abb. i bzw. 2 und 3 gezeigt. Die dem Zylinder 3 zugekehrte Seite dieser Führungen ist so ausgebildet, daß sie im eingeschwungenen Zustand konzentrisch zur Zylinderumfläche verläuft, und die Führungen erstrecken sich im wesentlichen über diejenige Strecke zwischen den Gegenwalzen 7 und 23, wo sich in den festen Führungsschienen 25 die Ausnehmung für die Aufnahme der Bogenaufbauschung befindet. Ihre Bewegung geschieht derart, daß sie mit der Entstehung der Bogenaufbäuschung zurück- und mit deren Wiederausgleichung einschwingen. Der Bogen findet daher nach erfolgtem Ausgleich der Bauschung während seiner übrigen Bewegung über den Zylinder 3 eine genaue Führung.
  • Es ist ersichtlich, daß .durch die Wirkung der Ausrichtefinger 16 .die Vorderkante aller Bogen an die gleiche Stelle des Zylinders 3 zurückgeschoben werden kann, so daß die Bogen dadurch eine genaue Längsausrichtung nach dieser Vorderkante erfahren, obgleich sie, wie es bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. z bis 3 der Fall ist, zum Zeitpunkt ihres Ausrichtevorganges noch mit dem größten Teil ihrer Fläche unter dem Stapel i liegen. Ein Freilegen der Bogen in ihrer ganzen Flächenausdehnung oder in deren größtem Teil erübrigt sich daher, so daß der hierfür notwendige erhebliche Raum gespart werden kann; die Vorrichtung gemäß der Erfindung macht es vielmehr möglich, die Bogen auf dem kürzesten Weg vom Stapel auf die Arbeitswalzen gelangen zu lassen und dennoch ihre genaue Ausrichtung zu gewährleisten.
  • In Abb. z ist angenommen, daß der Bogen vom Zylinder 3 und seiner Gegenwalze 23 an den Zylinder 26 abgegeben wird, der ihn mit Hilfe von Saugöffnungen 32, wie in der Zeichnung angedeutet, oder durch andere geeignete Greifermittel übernimmt. Dieser Zylinder 26 kann beispielsweise der Druckzylinder und sein Gegenzylinder 33 der Plattenzylinder eines Druckwerkes, sein. Statt dessen können jedoch ebensogut auch irgendwelche Arbeitszylinder anderer Verarbeitungsmaschinen in Betracht kommen.
  • Besonders muß darauf verwiesen werden, daß auch,der Zylinder 3, dem in dem gewählten Ausführungsbeispiel nur die Rolle eines Einzugzylinders zufällt, selbst dennoch als Arbeitszylinder zu gelten hat, weil er je nach der Zahl der in ihm angeordneten Saugwalzen auf jede Bogenentnahme und -verarbeitung einen bestimmten Umdrehungsbetrag ausführt. Bei Anordnung einer einzigen Saugwalze 2 im Zylinder 3, wie es in der Zeichnung angenommen ist, muß dieser auf jede Bogenentnahme eine volle Umdrehung machen. Im übrigen ist es ohne weiteres möglich, -den Zylinder 3 selbst eine Arbeit am Bogen ausführen zu lassen; er kann beispielsweise selbst als Druckzylinder benutzt werden, wenn seinem Segment i2 eine entsprechende Bemessung gegeben wird. In diesem Fall kann für den Ausgleich der Bogenbauschung nach erfolgtem Ausrichten die Freigabe des Bogens durch die Walze 7 dadurch geschehen, , daß die letztere vorübergehend vom Zylinder 3 abgehoben wird. Der Bogen würde daher bei einer derartigen Ausbildung .des Zylinders 3 vom Stapel i unmittelbar auf den Arbeitszylinder gelangen und dennoch eine Ausrichtung nach seiner Vorderkante erfahren können, bevor die jeweils in Frage kommende erste Bearbeitung an ihm vorgenommen wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Entnehmen einzelner Bogen von einem Bogenstapel nach Patent 603 43o, dadurch gekennzeichnet, daß die segmentartig ausgebildete hohle Entnahme- und Förderwalze (3) neben den auf ihrem Umfang vorgesehenen, dem Erfassen und Abbiegen des Bogenendes dienenden Greifermitteln (2) mit schwingenden Ausrichtefingern (16) ausgerüstet ist, .die sich in an sich bekannter Wirkungsweise während eines Teiles der Walzenumdrehung gegen die Vorderkante des zwischen dem Segment (12) der Entnahmewalze (3) und einer Gegenwalze (7) erfaBten Bogens (w) bewegen und durch deren allmähliches Zurückschieben ein Aufbauschen des Bogens (w) bewirken und solange aufrechterhalten, bis der Bogen bei seiner ausgerichtetenVorderkante durch mit dem Segment (12) der Entnahmewalze (3) zusammenarbeitende Mittel, beispielsweise eine zweite Gegenwalze (23), zwangsweise erfaBt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich .der sich bildenden Bogenbauschung zwei Serien von Bogenführungsschienen (25, 28) neben der hohlen Entnahme- und Förderwalze (3) angeordnet sind, deren eine (25) aus unbeweglichen, eine Ausnehmung zur Aufnahme der BogenbauschungaufweisendenFührungsschienen besteht, während die Führungsschienen (28) der anderen Serie von und zu der Entnahmewalze (3) beweglich sind, derart, daß sie in ihrer ausgeschwungenen Stellung der Bogenbauschung Raum gewähren, bei ihrem Einschwingen die ordnungsmäßige Rückbildung des Bogenbausches bewirken und in der eingeschwungenen Stellung, als Bogenführung dienend, konzentrisch zur Umfläche der Entnahmewalze (3) liegen.
DEW91094D 1933-02-04 1933-02-04 Vorrichtung zum Entnehmen einzelner Bogen von einem Bogenstapel Expired DE616121C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW91094D DE616121C (de) 1933-02-04 1933-02-04 Vorrichtung zum Entnehmen einzelner Bogen von einem Bogenstapel

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW91094D DE616121C (de) 1933-02-04 1933-02-04 Vorrichtung zum Entnehmen einzelner Bogen von einem Bogenstapel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE616121C true DE616121C (de) 1935-07-20

Family

ID=7613406

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW91094D Expired DE616121C (de) 1933-02-04 1933-02-04 Vorrichtung zum Entnehmen einzelner Bogen von einem Bogenstapel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE616121C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69118262T2 (de) Rotierender Bogenausleger für die genaue Plazierung von blattförmigen Elementen auf flachen Trägern
DE3108550C2 (de)
DE3038058C2 (de) Einrichtung zur Bildung von Zuschnittspaketen
DE2902268A1 (de) Verfahren zum ueberlappen von blaettern
DE2553518A1 (de) Blattwende- und ablegevorrichtung
DE2657694C3 (de) Spulenwechselvorrichtung an einer Offenendspinnmaschine
DE2421271A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur bildung einer eng aufgefaecherten reihe von druckboegen
DE2742983A1 (de) Einrichtung und verfahren zum maschinellen stapeln von gefalzten papierboegen
DE1267005B (de) Karteneingabevorrichtung
DE617588C (de) Mit Zaehleinrichtung verbundene Ablegevorrichtung fuer Papiersackmaschinen u. dgl.
EP0451091B1 (de) Bogenanleger
DE3219693A1 (de) Vorrichtung zur bildung von verarbeitungsfaehigen teilstapeln aus folienbogen, insbesondere papierbogen
DE616121C (de) Vorrichtung zum Entnehmen einzelner Bogen von einem Bogenstapel
EP1149791B1 (de) Vorrichtung zur Probebogenentnahme an einem Ausleger einer Bogendruckmaschine
DE678472C (de) Querschneid- und Sammelvorrichtung
DE3248458C2 (de)
DE3900776C2 (de) Vorrichtung zum Ausrichten der seitlichen Position eines blattförmigen Elements
DE2140109A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Abpacken gefalteter Bahnabschnitte
DE550938C (de) Vorrichtung zum Entnehmen einzelner Blaetter von einem Blaetterstapel
DE2331653B2 (de) Transport- und abtrenneinrichtung fuer bahnfoermiges kopiermaterial in insbesondere einer lichtpausmaschine
EP0098385A1 (de) Verfahren zum Abteilen von Teilstapeln von einem Gesamtstapel und zum Ablegen jedes Teilstapels in schuppenförmiger Lage, sowie Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
EP0185395A2 (de) Vorrichtung zum Vereinzeln von Blattgut
DE2853741A1 (de) Verfahren zur zufuehrung von bahnen aus papier zu einer falzmaschine sowie einrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE2525422A1 (de) Vorrichtung zum stapeln von zur stapelstelle transportierter bogen aus papier, karton oder folie
DE641757C (de) Mit einer Mehrzahl von Bogenanlegevorrichtungen ausgeruestete Druckmaschine