DE618016C - Vorrichtung zum Schalten von Wechselgetrieben, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Vorrichtung zum Schalten von Wechselgetrieben, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE618016C
DE618016C DEM121952D DEM0121952D DE618016C DE 618016 C DE618016 C DE 618016C DE M121952 D DEM121952 D DE M121952D DE M0121952 D DEM0121952 D DE M0121952D DE 618016 C DE618016 C DE 618016C
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ERICH MOLDENHAUER DR ING
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ERICH MOLDENHAUER DR ING
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/02Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used
    • F16H61/0262Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used the signals being hydraulic
    • F16H61/0274Control units where shifting is directly initiated by the driver, e.g. semi-automatic transmissions
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H2708/00Control devices for speed-changing geared mechanisms, e.g. specially adapted couplings for synchronising devices, devices to simplify control, control of auxiliary gearboxes
    • F16H2708/24Control devices for speed-changing geared mechanisms, e.g. specially adapted couplings for synchronising devices, devices to simplify control, control of auxiliary gearboxes with a preselection system, mainly semi-automatic, e.g. with automatic preselection, but controlled at the intended moment, with force amplification

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear-Shifting Mechanisms (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausbildung der Vorrichtung zum Schalten von Wechselgetrieben in Kraftfahrzeugen gemäß dem Patent 603 035. Diese Vorrichtung besteht aus der Vereinigung eines Gangwählergetriebes mit einem Stufensichaltwerk in der Weise, daß der Gangwähler nur dann, eingestellt wird, wenn ein Gang außerhalb der Reihe geschaltet werden soll, nach, dessen Einschaltung der Gangwähler selbsttätig außer Wirkung kommt, also stuf enmäßig wet. tergeschaitet wird.
Gemäß der Erfindung kommt zum Verschieben der Schaltstangen des Getriebes eine an sich, bekannte- Nockenwalze zur· Anwendung, die nach, jedem Schaltvorgang sowohl für den der Sternschaltung entsprechenden nächsten Gang selbsttätig sich einstellt als' auch mittels eines Gangwählers sich drehen läßt, um einen Gang außerhalb der stufenförmigen Schaltfolge einrücken zu können. Der Gangwähler beeinflußt bei seiner Verstellung also nur jeweils für die nächste Schaltung die Nockenwalze, die nach, der Schaltung ohne weiteres wieder unter dem Einfluß der Stufenschaltung steht.
Die Zeichnung veranschaulicht 'eine Ausführungsform einer Vorrichtung.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung im eingebauten Zustande in einem Kraftwagen.
Fig. 2 ist der Grundriß hierzu.
- Fig. 3 ist. 'ein senkrechter Längsschnitt durch ein Getriebe, auf das die Schalteinrichtung einwirkt.
Fig. 4 ist der horizontale Längsschnitt hier-
Fig. 5 zeigt den Querschnitt durch das Getriebe.,
Fig. 6 und 7 zeigen Vorderansicht und Schnitt der Einstell- und Anzeigeeinrichtung.
Fig. 8 ist ein senkrechter und
Fig. 9 ein horizontaler Schnitt durch einen Teil der Vorrichtung.
Durch den Kolben in einem Unterdruckzylinder ι wird ein Rahmten 2 bewegt, der Nocken 3 trägt, die auf die Schaltstangen 4: , einwirken. Die Schaltstangen 4 verstellen die Kupplungen oder Zahnräder in dem Getriebe, so daß dieses dadurch umgeschaltet wird. Der Unterdruckzylinder 1 kann durch den Kupplungsfußhebel 5 gesteuert werden, er karm aber auch durch eine besondere Bewegung des Gasfußhebels aus der Leerlauf stellung, wodurch, die Vergaserdrosaelkappe nicht beeinflußt wird, gesteuert werden. Die Nok-
ken 3 sind auf einer Walze 6 angeordnet, die z. B. durch seine biegsame WdIe 7 gedreht werden kann, so daß. die dem gewünschten Gang entsprechenden Nocken den Schaltstangen 4 gegenüber eingestellt werden können. Diese Einstellung, d, h, Drehung der Welle 7 erfolgt mittels einer Kurbel 8, die am Schaltbrett 9 oder auf dem Lenkrad des Kraftfahrzeuges oder an einer anderen geeigneten Stelle angebracht ist. Die Stellung der Kurbel zeigt auoh gleichzeitig den Getriebegang an, der durch Bedienung· des Fußhebels, also z. B. des Kupplungsfußhebels eingerückt wird. Es 'kann auch noch eine besondere Anzeigevorrichtung vorhanden sein, die den Getriebegang anzeigt, der in .Tätigkeit ist.
Der Fußhebel S löst zunächst die Motorkupplung, alsdann wird mittels des Gestänges 10 ein Drehschieber 11 verstellt, durch den Unterdruck in den Zylinder 1 gelangt. Dier Unterdruck kommt in bekannter Weise von der Motorsaugleitung. Der Kolben 12 ist durch ein Querstück 13 mit Stangen 14 verbunden, die den Rahmen 2 tragen, der also auf diese Weise mittels des Kolbens nach rechts (Fig. 1 und 8) bewegt wird. Jn dem Rahmen ist die Walzie 6 drehbar mittels Zapfen 15 gelagert. Oben trägt sie ein Kegelrad 16, das mit einem Kegelrad 17 in Eingriff steht. Letzteres ist mit der biegsamen Welle 7 verbunden, die am anderen Ende an der Kurbel 8 befestigt ist. Die beiden Zapfen 15 sind durch zwei Stangen 18 verbunden, auf denen eine Reihe von Nockenscheiben stecken. Es sind im ganzen bei der dargestellten Auisführungsform zwölf Nodkenscheiben vorhanden. Zwischen den einzelnen Nodkenscheibeinsiind Abstandsringe 19 angeordnet. Die Hälfte der Nodkenscheiben tragen die Nocken 3, die dazu bestimmt sind, auf die Schaltstangen 4 einzuwirken. Die Nocken 3 sind im Kreis so versetzt zueinander angeordnet, daß fünf Stellungen vorhanden sind für: Leerlauf, ersten Gang, zweiten Gang, dritten Gang und vierten Gang. Wenn mehr oder weniger Getriebegänge vorhanden sind, ,ändert sich dementsprechend die Anordnung der Nocken im Kreise. Neben jeder Scheibe 3, die einen Nocken trägt, ist eine Nockensicheibe 20 gelagert, die auf 'einen Sperrstift 21 der Schaltstange einwirkt. Auch die Nocken dieser Scheibe 20 sind so im Kreis angeordnet, daß die erforderlichen Verstellungen der Sperrstangen 21 beim Vorschub des Rahmens 2 erfolgen. Durdh Drehen der Kurbel 8 wird die Walze 6 mit den Nodtaisdheiben 3 und so verstellt, daß die dem einzuiriidkenden Getriebegang !entsprechenden Nocken 3 den Sdhaltstangen 4 gegenübergestellt werden. Alsdann werden beim Vorschub des Rahmens 2 die Sdhaltstangen beeinflußt und die Sperrvorrichtungen 21 bewegt, die für den einzurückenden Gerriebegang bewegt werden müssen. Es werden also Sdhaltstangen nach rechts bewegt (Fig. 8), wobei die zugehörigen Klinken 22 die Schaltstangen in der Rechtsstellung verriegeln, oder es werden mittels der Sperrstifte 21 die Klinken 22 der in Rechtsstellung' befindlichen Sdhaltstangen ausgelöst, wodurch die unter Federdruck stehenden Sdhaltstangen nach links verschoben werden.
Beim Zurückgehien des Kupplungsfußhebels 5 wird der Drehschieber 11 zurüdkbewegt, so daß der Unterdruck abgesperrt ist «und der Zylinderraum mit der Außenluft in Verbindung tritt. Nun kann die Feder hinter dem Kolben, unterstützt durch den atmosphärischen Druck, den Rahmen 2 zurückbewiegen, wobei eine Klinke 23 die Walze 6 um eine Teilung wejjterdreht, so daß nunmehr die Nocken 3 und 20 des nächsthöheren Getriebeganges den Sehaltstangen 4 gegenüberstehen. Bei Bedienung des Zylinders 1 wird also jetzt der nächsthöhere Getriebegang und nach dem direkten Gang der Leerlauf selbsttätig eingerückt. Gleichzeitig mit der Walze 6 dreht sich auch die Kurbel 8, die durch ein kleines Fenster 24 erkennen läßt, welche Stellung die Walze 6 hat. Durch Drehen der Kurbel 8 an dem Griff
25 kann auch die Walze 6 in jede gewünschte Stellung gebracht werden, die für das Einrücken des gewünschten Getriebeganges notwendig ist.
Die Nodkenscheiben auf den Stangen 18 sind verschiebbar auf diesen gelagert. Sie werden durch >eine Stange 26 fest zusammengehalten, die durch einen Drahtzug 27 bewegt werden kann, der um den Zapfen 28 der Kurbel.8 gelegt ist. Durch Drehen des mit dem Zapfen 28 verbundenen Knopfes 29 wird also mittels des D<rähtzuges 27 die Stange
26 und damit die Reihe der Nodkenscheiben um ein gewisses Stück verschoben, so daß nunmehr andere Nocken 30 und 31 den Stangen 4 und 21 gegenüberstehen. Gleichzeitig hat ein Segment 32 das Fenster 24 vom Aussdhnitt33 des Kurbeüarmes, 8. wegbewegt und ein Fenster 34 vor diesen Ausschnitt 33 ge- no bracht, so daß nunmehr eine andere Anzeige-" scheibe sichtbar wird, die erkennen läßt, daß die Schaltung für den Rückwärtsgang eingestellt ist. Dies© Nocken 30 und 31 verstellen nämlich die Schaltstangen 4 und die Sperrstangen 21 in der Weise, daß, wdle die Fig. 6 erkennen läßt, der Rückwärtsgang, der erste Gang, der Rückwärtsgang, der erste Gang, der Leerlauf nacheinander sich selbsttätig einschalten. Es kann aber jederzeit diese Folge der Schaltungen unterbrochen werden, so daß durch Zurückdrehen des Knopfes 29
wieder die übliche obenerwähnte Schaltfolge des ersten, des zweiten, des dritten und vierten Ganges vorhanden ist.
Die oberste Scihaltstainge 4 beeinflußt z. B. die Kupplung 3 5, die mittlere Schaltstange beeinflußt die Kupplung 3 6 und die Kupplung 37. Die untere Sdialtstange verstellt die Kupplung 38 und mittels des Hebels 39 die Zahnräder 40 für den Rückwärtsgang. In der- Linksstellung verbindet die Kupplung 3 8 die Zahnräder 41 und 42. In der Mittelstellung läuft die Kupplung 38 im Leerlauf. In der Rechtsstellung der Kupplung 38 bleiben die Zahnräder 41 und 42 auch voneinander getrennt, aber die Nase 43 an der Schaltgabel 44 für die Kupplung 38 nimmt den Hebel 39 nach rechts hin mit, wodurch der Rückwärtsgang eingerückt wird. Die untere Schaltstange 4 hat also drei Stellungen. Wenn ihre Klinke 22 ausgelöst ist, steht die Schaltstange in der Linksstellung. Ist die Klinke 22 in die Rast 45 eingerückt, dann steht die Schaltstange in der Mittelstellung, aus der sie durch Bedienung der Sperrstange 21 mittels der Feder 46 ausgelöst werden kann. Befindet sich die Schaltstange in Rechtsstellung, dann greift die Klinke 22 hinter die Gehäusewandung 47. Beim Auslösen aus dieser Stellung mittels der Stange 21 zum Rückgang in die mittlere Stellung legt sich der entsprechende Nocken 3 so vor die Stange 4, daß diese nur in die mittlere Stellung zurückspringen kann, sobald mittels der Feder 46 die Klinke 22 ausgelöst wird. Alsdann tritt die Klinke 22 mit ihrer unteren Nase 48 in die Kröpfung der Feder 46, so daß die Klinke in die Rast 45 !einschnappen kann. Beim Zurückgehen der Stange 21 weicht die Feder 46 nach unten hin aus und legt sich dann wieder mit ihrem freien Ende vor die Nase 48 der Klinke 22.
Die Nocken 3 und 20, 30 und 31 haben die entsprechenden Abmessungen, die für die gewünschten Schaltbeweguiigen erforderlieh sind. Der Knopf 25 ist frei drehbar vor dem Knopf 29 angebracht, so daß beim Drehen der Kurbel der Knopf 25 festgehalten werden kann. Soll hingegen der Drahtzug1 27 bewegt werden, dann wird über den Knopf 2 5 hinaus der Knopf 29 gefaßt und gedreht, wodurch die erwähnte Bewegung des Drahtzuges 27 erfolgt. Die biegsame Welle 7 kann aus zwei dicht aufeinaiidergewickelten Drahtschrauben bestehen, die in gleicher Richtung gewunden sind. Dadurch wird ein genügend hoher Widerstand gegen Verdrehen erzielt, so daß einerseits mittels der Kurbel 8 die Walze 6 und anderseits mittels der Walze 6 die Kurbel 8 sich drehen läßt. Die Drehbewegung kann aber auch durch ein geeignetes Gestänge oder durch andere Mittel übertragen werden. D er Rahmen 2 kann auch durch andere Mittel bewegt werden, z. B. durch einen Elektromagneten oder durch Druckluft, auch kann die Bewegung mechanisch mittels eines Fußhebels erfolgen.
Zwischen Zylinder 1 und der Motorsaugleitung kann ein Unterdruckbehälter eingeschaltet sein, der sich gegen die Saugleitung selbsttätig durch ein Rückschlagventil absperrt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum Schalten von Wechseigetrieben, insbesondere für Kraftfahrzeuge, nach Patent 603 035 mittels einer drehbaren und verschiebbaren Nockenwalze, die zum Schalten des Getriebes senkrecht zu ihrer Achse bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einstellen des wirksamen Nockens oder der Nocken (3) die Walze (6) nach jedem Schalthub beim Rückgang in die Ruhelage selbsttätig fortlaufend in der gleichen Richtung um einen Teil ihres Umfanges gedreht wird, der der Einteilung der Nocken auf dem Walzenumfang entspricht, und außerdem von Hand eingestellt werden kainn.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEM121952D 1932-12-01 1932-12-01 Vorrichtung zum Schalten von Wechselgetrieben, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE618016C (de)

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