DE618202C - Einpolige, aus Stecker und Dose bestehende Steckkupplung mit Vielfachabzweigungen - Google Patents

Einpolige, aus Stecker und Dose bestehende Steckkupplung mit Vielfachabzweigungen

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Publication number
DE618202C
DE618202C DES104481D DES0104481D DE618202C DE 618202 C DE618202 C DE 618202C DE S104481 D DES104481 D DE S104481D DE S0104481 D DES0104481 D DE S0104481D DE 618202 C DE618202 C DE 618202C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plug
coupling
ring
sleeve
socket
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Expired
Application number
DES104481D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Schruut
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES104481D priority Critical patent/DE618202C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE618202C publication Critical patent/DE618202C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R25/00Coupling parts adapted for simultaneous co-operation with two or more identical counterparts, e.g. for distributing energy to two or more circuits
    • H01R25/003Coupling parts adapted for simultaneous co-operation with two or more identical counterparts, e.g. for distributing energy to two or more circuits the coupling part being secured only to wires or cables

Landscapes

  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine einpolige, aus Stecker und Dose bestehende Steckkupplung, deren Stecker eine Einrichtung zum Anschließen .einer größeren Anzahl S von Lekungsadem (enthält. Derartige Steckkupplungen werden insbesondere zum Anschluß von Geräten, z. B. Heizgeräten, verwendet, deren einzelne Stromverbraucher nicht durch ortsfeste Leitungen miteinander verbunden werden können. Zu diesen Geräten gehören z. B. die zur Haarbearbeitung dienenden Heizgeräte, die eine größere Anzahl gegeneinander beweglicher Heizelemente enthalten. Die Rückleitung des Stromkreises erfolgt bei diesen Geräten durch eine zweite. Steckkupplung. Bisher sind lediglich zweipolige Steckvorrichtungen bekannt, die ein Abzweigen mehrerer Leitungen innerhalb des Steckers ermöglichen. Bei den bekannten Steckvorrich-
2Q tungen sind aber die Anschlußklemmen für die Zweigleitungen unmittelbar an den in dem Isoliergehäuse sitzenden Steckerstiften angeordnet. Da an den Stecfcerstiften nur ein kleiner Raum für das Unterbringen der Leitungsenden zur Verfügung steht, können nur wenige Leitungen an je einem Steckerstift abgezweigt werden.
Die Steckvorrichtung nach der Erfindung ermöglicht, eine große Anzahl von Zweigleitungen, z. B. 20 bis 30 und mehr Leitungen, im Innern des Steckergehäuses abzuzweigen, und hat trotz der Vielzahl der Abzweigleitungen Abmessungen, die nicht über die der üblichen zweipoligen Steckvorrichtungen hinausgehen. Erfindungsgemäß besitzt der Stekker einen in dem Isoliergehäuise lösbar angeordneten Einsatzkörper, der aus einer Einrichtung zum Abzweigen einer Vielzahl von Leitungen, einer an sich bekannten Vorrichtung zur Zugentlastung der Leitungsan-Schlüsse sowie einem Steckerstift besteht. An einen derartigen Einsatzkörper lassen sich die Zweigleitungen außerhalb des Steckergehäuses anschließen. Dies ist besonders vorteilhaft für das Anschließen einer großen Anzahl von Leitungen. Eine besonders gedrängte Bauart der Steckvorrichtung läßt sich· dadurch erzielen, daß die Einrichtung zum Abzweigen der Vidfadhleitungen von einem kreuzförmigen Klemmenkörper gebildet ist, der an zwei gegenüberliegenden Schenkeln Lochklemmen zum Anschluß der Vielfachleitungen hat und an den beiden anderen Schenkeln die Zugentlastungsvorrichtungen trägt, während in der Mitte des Klemmenkörpers der Steckerstift befestigt ist.
Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 den Schnitt einer Steckkupplung nach der Erfindung. In den Fig. 2 bis 4 sind die Einsatzkörper für beide Kupplungsteile für sich dargestellt, während die Fig. 5 bis 9 weitere Einzelheiten wiedergeben. Die Fig. 10 zeigt die Schaltung
*) Von dem Patentsucher ist ah der Erfinder angegeben worden:
Walter Schruut in Berlin-Siemensstadt.
eines Stromverbrauchers, der durch die Steckkupplung nach der Erfindung an- das Netz angeschlossen ist.
Die einpolige Steckkupplung besteht aus einer Steckdose ι und 'einem. Stecker'2. Mit 3 und 4 sind die Leitungen bezeichnet, die an der Dose bzw. an dem Stecker angeschlossen sind. Die zu der Dose 1 führende Leitung 3 ist 'einadrig und von einem Metallschlauch 5 umgeben, während aus dem Stecker eine größere Anzahl von Leitungsadern heraustritt. Die Gehäuse der Kupplungsteile bestehen aus Is olierstoff und 'enthalten im Innern je 'einen lösbar angeordneten Einsatzkörper 6 bzw. 7, die zum Anschließen der Leitungsenden dienen und die Kontaktteile tragen. Jeder Einsatzkörper ist in seinem Gehäuse durch leinen Gewindering 8 befestigt der den Einsatzkörper gegen Vorsprünge 9 im Innern des Gehäuses preßt und zugleich den Abschluß des Gehäuses bildet. Die Vorsprünge 9 verhindern auch 'ein Verdrehen des Einsatzkörp:ers im Gehäuse.
Der Einsatzkörpier 6 der Steckdose 1 wird von einem scheibenförmigen Isolierkörper gebildet. Die Steckerhülse 10 ist in einer in der Achse der Kupplung liegenden Bohrung gehalten. An der einen Stirnseite trägt der Isolierkörper der Steckdose einen Kragen 11, der die Steckerhülse 10 umgibt. Auf der anderen Stirnseite ist der Isolierkörper mit einem plattenförmigen Vorsprung 12 versehen, auf dem ein winkeHörmiger Fortsatz 13 der Stekkerhülse 10 und <eäne Vorrichtung zuorZugentlastung der Leitungsanschlüsse ruhen. Durch den ■winkelförmigen Fortsatz 13 ist die Stekkerhülse an dem Isolierkörper der Dose befestigt. Die. den Fortsatz 13 befestigenden Schrauben 14 dienen zugleich als Klemm schrauben für die Leitungsienden und greifen in 'eine das Leitungsende 3 umfassende Schelle 15. Die ZugentlastungsvOriidhtung besteht ebenfalls aus 'eimer Schelle 16, die durch die Schrauben 17 gegen die unabgemantelte Leitung 3 gepreßt wird.
Der Einsatzkörper 7 des SteeJaers 2 hat eine Einrichtung zum Anschließen 'einer größeren Anzahl von Leitungen 4. Sie wird von 'einem aus Metall bestehenden scheibenförmigien Klemmkörper 27 gebildet, der die Form eines Kreuzes hat (Fig. 4). in einer in der Achse der Kupplung Kegenden Bohrung des Klemmenkörpers ist der Steckerstift 1.8'befestigt, der in die Steckerhülse 10 der Dose 1 ,eingeführt wird. Zwei einander gegenüberliegende Schenkel des Klemmenkörpers 27 sind mit je zwei Lochklemmen 19 zum Anschluß der Leitungsadern 4 versehen. Die Klemmschrauben der LochMemmen 19 sind von den Seiten der Schenkel zugänglich, so daß das Einsetzen des Einsatzkörpers 7 in , das Gehäuse des Steckers 2 nicht durch vorstehende Schraubenköpfe gestört wird. An den beiden anderen Schenkela. des Klemmenkörpers 27 ist auf der dem Steckserstift abgewandten Seite des Klemmenkörpers eine Vorrichtung zur Zugentlastung der Leitungsanschlüsse befestigt. Diese Vorrichtung besteht aus 'einem winkelförmigen Halter 20, dessen Steg schellenförmig ausgebildet ist und der ame Schelle 21 und die zugehörigen Schrauben 22 trägt. Steckerstift 18, Klemmenkörper 27 und Zugentlastungsvorrichtung 20, 21 bilden einen einzigen Körper (Fig. 3).
Um die beiden Kupplungsteile gegeneinander verriegeln -zu können, sind an der Stirnseite des Steckers eine Hülse 23 und an der Stirnseite der Dose ein Ring 24 angeordnet. Die Hülse 23, die in den Fig. 5, 6, 7 für sich dargestellt ist, hat die Form eines Topfes und ist am Boden des Topfes mit Hilfe des Steckerstiftes 18 an dem Klemmenkörper 27 befestigt. Die Hülse 23 hat ferner zwei nach außen gebogene Lappen 25. Der Ring 24, der die in den Fi,g. 8 und 9 dargestellte Form hat, ist im Innern mit zwei Aussparungen 26 versehen, die den Durchtritt der Lappen 25 der Hülse 23 beim Ineinanderstecken der beiden Kupplungsteile 1 und 2 ermöglichen. Er besitzt außerdem zwei Vorsprünge 28. Die Lappen 29 des Ringes· 24, die zum Befestigen des Ringes in der Dose sowie als Abstandhalter für den Ring dienen, Hegen in Aussparungen 30 des Einsatzkörpers, so daß ein Verdrehen des Ringes in der Dose verhindert ist. Dadurch, daß der Gewindering δ gegen den Ring 24 und den Einsatzkörper 6 geschraubt ist, werden Ring und Einsatzkörper in axialer Richtung gehalten. "Werden beide Ktipplungsteile ineinandergesteckt, so treten die Lappen 25 der Hülse 23 durch die Aussparungen 26 des Ringes 24 und greifen nach Verdrehen der beiden Kupplungsteile 1 . und 2 gegeneinander hinter den Ring 24, so daß beide Kupplungsteile gegeneinander verriegelt sind. Die Vorsprung© 28 verhindern ein Weiterdrehen der beiden Kupplungsteile beim Ineinanderstecken.
Die Steckkupplung nach der Erfindung, die sich durch große Betriebssicherheit und no besonders einfachen Aufbau auszeichnet, hat trotz der Einrichtung zum Anschließen einer größeren Anzahl von Steckerleitungen eine kurze Baulänge. '
Sie eignet sich insbesondere zum Anschluß von Geräten mit einzelnen Stromverbirauchsstellen, die nicht durch ortsfeste Leitungen miteinander verbunden werden können. Wie die Fig. 10 zeigt, steht die Steckkupplung .nach der Erfindung in Verbindung mit einem zur Haarbearbeitung dienenden Heizgerät, das eine größere Anzahl gegeneinander beweg-
licher Heizelemente enthält. Das Gerät besteht aus den Heizelementen a, die durch biegsame Leitungien b an die einpoligen Steckkupplungen c und d angeschlossen sind. Von den Steckkupplungen c und d führen einpolige Anschlußleitungen e zur Stromquelle.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    ίο i. Einpolige, aus Dose und Stecker bestehende Steckkupplung mit Vie&chabzweigungen, gekennzeichnet durch einen in dem Isolierg>eäiäuse des Steckers (2) lösbar angeordneten Einsatzkörper (7), der aus einer Einrichtung zum Abzweigen einer Vielzahl von Leitungen, einer an sich bekannten Vorrichtung zur Zugentlastung der Leitungsanschlüsse sowie einem Steckerstift besteht.
  2. 2. Steckkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Abzweigen der Vielfachleitung aus einem kreuzförmigen Klemmenkörper (27) besteht, der an zwei gegenüberlier genden Schenkeln LochMemmen (ig) zum Anschließen der Vielfachleitung (4) hat und an den beiden anderen Schenkeln eine an sich bekannte Zugenüastungsvorrichtung (20, 21, 22) trägt, während in der Mitte des Klemmenkörpers (27) der Stekkerstift (18) befestigt ist.
  3. 3. Steckkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stirnseite des (einen Kupplungsteiles (2) eine Hülse (23) mit zwei abgebogenen Lappen (25), an der Stirnseite des anderen Kupplungsteiles (1) ein Ring (24) mit zwei Aussparungen (26) angeordnet ist, so daß nach dem Einführen der Hülse (23) in den Ring (24) und Verdrehen der beiden Kupplungsteile' (1 und 2) gegeneinander die Lappen (25) der Hülse (23) hinter den Ring (24) greifen und so beide Kupplungsteile (1 und 2) verriegelt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES104481D 1932-05-05 1932-05-05 Einpolige, aus Stecker und Dose bestehende Steckkupplung mit Vielfachabzweigungen Expired DE618202C (de)

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