DE618255C - Kontakteinrichtung fuer einen Elektromagneten mit hin und her gehendem Drehanker - Google Patents
Kontakteinrichtung fuer einen Elektromagneten mit hin und her gehendem DrehankerInfo
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- DE618255C DE618255C DEJ49035D DEJ0049035D DE618255C DE 618255 C DE618255 C DE 618255C DE J49035 D DEJ49035 D DE J49035D DE J0049035 D DEJ0049035 D DE J0049035D DE 618255 C DE618255 C DE 618255C
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-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
- G04C1/00—Winding mechanical clocks electrically
- G04C1/04—Winding mechanical clocks electrically by electric motors with rotating or with reciprocating movement
- G04C1/06—Winding mechanical clocks electrically by electric motors with rotating or with reciprocating movement winding-up springs
- G04C1/062—Winding mechanical clocks electrically by electric motors with rotating or with reciprocating movement winding-up springs by oscillating movement
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Description
- Kontakteinrichtung für einen Elektromagneten@mit hin und her gehendem Drehanker Für Uhren und Laufwerke werden für den elektrischen Aufzug der Feder häufig Elektromagnete mit Drehanker verwendet. Da der Aufzug infolge des kleinen Weges vom Drehanker alle 3 bis 5 Minuten stattfinden muß, wobei jedesmal auch ein Kontakt in Tätigkeit tritt, so unterliegen bei dieser Art Uhren die Kontakte einem großen Verschleiß und einer Oxydation, infolgedessen die Uhr oft zum Stillstand kommt. Quecksilberkontakte, die diese Eigenschaft nicht aufweisen, sind teuer, zerbrechlich und nicht in jeder Lage zu verwenden, auch nicht in an beweglichen Gegenständen angebrachten Uhren, .wie z. B. Auto- oder Flugzeuguhren.
- Die Erfahrung hat nun gezeigt, daß im Gegensatz zu reinen Berührungskontakten (Tupfkontakten) der Schleifkontakt, bei dem die beiden Kontaktflächen keinen Augenblick aufeinander ruhen, sondern stets nur aufeinander schleifen, die größte Lebensdauer aufweist.
- Nun hat man auch schon beim Drehanker versucht, ein Schleifen herbeizuführen, dadurch, daß die Kontaktflächen, die am Ende der Zurückziehung des Ankers durch die Gangfeder gegeneinanderschlagen, durch das nun eintretende rasche Anziehen des Ankers aufeinander zum Schleifen gebracht werden. Diese Einrichtung hat jedoch dien Nachteil, daß nach der :ersten Kontaktgebung doch eine gewisse Zeit verstreicht, bis die Masse des Ankers in Bewegung kommt und das Schleifen :einleitet; außerdem sind -es immer dieselben Stellen an beiden Kontaktflächen, die beim Schleifen und Öffnen den Funken erhalten.
- Bei einem nach der vorliegenden Erfindung ausgeführten Kontakt findet ein Tupfen, also eine Annäherung der beiden Kontaktflächen in Ruhe überhaupt nicht statt; vielmehr befindet sich die eine als Scheibe ausgebildete Kontaktfläche bereits vor .der Derührung mit der anderen, ruhenden Fläche in einer geeigneten Bewegung, die nach der Berührung das Schleifen der beiden Flächen aufeinander zur Folge hat.
- Die Zeichnung veranschaulicht ein Beispiel der erfindungsgemäßen Konstruktion. Abb. r zeigt den Anker während der Anzugsbewegung bei geschlossenem Kontakt; Abh. z zeigt den Anfang der Rückbewegung vom Anker bei offenem Kontakt; Abb.3 und q. sind Seitenansichten der Abb. i und z.
- Zwischen den beiden Magnetpolen i und z bewegt sich der Anker 3 so, daß er nach Stromschluß aus der Lage der Abb. z in die Lage der Abb. z ,gelangt; danach wird der Strom unterbrochen, und der Anker wird durch die Kraft der Feder q., die auch durch Vermittelung -eines Gesperres 5, das - nicht gezeichnete - Uhrwerk treibt, durch dieses gehemmt, also langsam wieder in die Lage der Abb. i zurückgebracht: Am Ende dieser Bewegung wird der Strom wieder geschlossen, und. die Bewegung beginnt von neuem. Am Anker 3 ist die Sperrklinke 6 befestigt, die in das Sperrad 7 eingreift, das zusammen mit dem Zahnrad 8 auf der Welle 9 festsitzt. Das Zahnrad 8 greift meinen Trieb io, der mit dem Kontaktsegment i i fest verbunden ist. Den Gegenkontakt- bildet die Feder 12..
- Das Kontaktsegment i i steht unter Einfluß einer Labilfeder 13. Ein Hebel 1q., in dessen Kurvenschlitz 15 ein am Anker 3 befestigter Steuerstift 16 eingreift, trägt einen Anschlag 17, der die Bewegung des Kontaktsegmentes i i an seinem Stift 18 zeitweise hemmt.
- Die Wirkung ist nun folgende In Abb. i ist soeben der Kontakt i i, 12 in weiter unten zu beschreibenden Weise geschlossen worden; der Anker wird im Uhrzeigersinn angezogen, dreht dabei durch das Gesp;err 6,. 7 und das Rad B und Trieb io das Kontaktsegment i i in der Pfeilrichtung, wobei das Letztere auf der Kontaktfeder 12 schleift. Bevor das Ende des Kontaktsegmentes die Kontaktfeder verläßt (gestrichelt in Abb.2), gelangt die Aufhängung z 8 der Labilfeder 13 an ihren Höchstpunkt, so .daß diese Feder das Kontaktsegment mit dem ganzen Getriebe und Sperrad 7 rasch weiterdreht. Inzwischen ist aber der Anker 3 durch Anziehung des Magneten in die Lage der Abb. 2 gelangt und hat den Hebel 14 so gesteuert,-daß der daran sitzende Anschlag 17 in den Weg des Stiftes 18 zu stehen kam, wodurch das Kontaktsegment i i in der in Abt. 2 ausgezogener Lage angehalten wurde. Nun ist der Strom unterbrochen; der Anker dreht sich durch die Kraft der Zugfeder q., die das Werk antreibt, zurück, ohne das Getriebe 7, 8, 9, io; welches durch eine an das Uhrengesrell angebrachte Gegensperrklinke 6a gehalten wird, beeinflussen zu können. Gegen Ende dieser Ankerbewegung wird der Hebel i q. in die Lage der Abb. i gesteuert; der Anschlag 17 gibt das Kontaktsegment i i frei, welches durch die .Feder 13, unterstützt durch die :eigene Trägheit, etwa bis in die Lage der Abb. i gelangt. Durch den , nun erfolgten Stromschluß wird der Anker angezogen und bewegt ,das Segment i i weiter; das Spiel wiederholt sich von neuem. Es ist zu beachten, da.ß der Kontaktscbluß am Anfang a des Segmentes, die Kontaktöffnung an seinem Ende v stattfindet; dazwischen findet ununterbrochenes Schleifen statt, was eine hohe Dauerhaftigkeit der Kontaktflächen verbürgt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Kontakteinrichtung für einen Elektromagneten mit hin und her gehendem Drehanker; insbesondere für den Aufzug von Uhren und Laufwerken, gekennzeichnet durch seinen halbkreisförmigen, erst .durch den Anker (3), anschließend durch eine Labilfeder (i3) in einer Richtung um etwas mehr als 18o° mitgenommenen und in geöffneter Stellung gesperrten, nach Freigabe in derselben Richtung durch die Labilfeder weiter in die Stromschlußst_el.-lung gedrehten Schleifkontakt (i i). 2..-Kontakteinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrung des Schleifkontaktes durch einen vom Anker gesteuerten Anschlag (17) erfolgt, bevor der Schleifkontakt der Labilfeder bis in die Stabillage folgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ49035D DE618255C (de) | 1934-02-18 | 1934-02-18 | Kontakteinrichtung fuer einen Elektromagneten mit hin und her gehendem Drehanker |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEJ49035D DE618255C (de) | 1934-02-18 | 1934-02-18 | Kontakteinrichtung fuer einen Elektromagneten mit hin und her gehendem Drehanker |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE618255C true DE618255C (de) | 1935-09-04 |
Family
ID=7206611
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ49035D Expired DE618255C (de) | 1934-02-18 | 1934-02-18 | Kontakteinrichtung fuer einen Elektromagneten mit hin und her gehendem Drehanker |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE618255C (de) |
-
1934
- 1934-02-18 DE DEJ49035D patent/DE618255C/de not_active Expired
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