DE618300C - Verfahren zur Erzeugung von Klaengen auf elektrischem Wege nach dem Schwebungsprinzip - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von Klaengen auf elektrischem Wege nach dem Schwebungsprinzip

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DE618300C
DE618300C DEA62038D DEA0062038D DE618300C DE 618300 C DE618300 C DE 618300C DE A62038 D DEA62038 D DE A62038D DE A0062038 D DEA0062038 D DE A0062038D DE 618300 C DE618300 C DE 618300C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10HELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
    • G10H5/00Instruments in which the tones are generated by means of electronic generators
    • G10H5/02Instruments in which the tones are generated by means of electronic generators using generation of basic tones
    • G10H5/08Instruments in which the tones are generated by means of electronic generators using generation of basic tones tones generated by heterodyning

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erzeugung von Klängen auf elektrischem Wege nach dem Schwebungsprinzip Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erzeugung von Klängen unter Anwendung des Schwebungsprinzips sowie ein mehrstimmiges elektrisches Musikinstrument, bei dem das Verfahren benutzt wird. Mit dem neuen Instrument können einfache oder zusammengesetzte Töne von bestimmter Klangfarbe sowie jede beliebige Kombination von Tönen ein und derselben Oktave oder verschiedener Oktaven erzeugt werden.
  • Es ist bekannt, durch Kombination zweier Hochfrequenzen nach dem Schwebungs-Prinzip musikalische Klänge hervorzurufen. In der Praxis hat man jedoch bisher nur einstimmige Instrumente nach diesem Prinzip gebaut. Ein nicht in die Praxis umgesetzter Vorschlag geht dahin, einem konstanten Schwehungsgenerator mehrere jeweils innerhalb eines Oktavbereichs veränderliche Generatoren zuzuordnen, so daß der Anzahl der den Oktavbereich deckenden Generatoren entsprechend Oktaven gespielt werden könnten. Da eine klare Beschreibung dieses Vorschlages nicht vorhanden ist, ist die Annahme wahrscheinlich, däß es sich hierbei ebenfalls um ein einstimmiges Instrument-handelt.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren, mit dem es möglich ist, dem Mangel der Einstimmigkeit abzuhelfen. Um ein solches mehrstimmiges, zweckmäßig durch Tasten spielbares Instrument herstellen zu können, wird erfindungsgemäß ein Verfahren zur-Klangerzeugung benutzt, das dadurch gekennzeichnet ist, daß der Anzahl der gewünschten Oktaven entsprechende, um Oktaven unterschiedliche Hochfrequenzschwingungen (Oktavschwingungen) und der Anzahl der Töne innerhalb einer Oktave entsprechende, sich um den gewünschten Ton, z. B. um je einen Halbton in der Frequenz, unterscheidende oberwellenreiche Schwingungen (Notenschwingungen) erzeugt werden, und daß Schwebungen zwischen beliebigen Oktavschwingungen und Notenschwingungen herbeigeführt werden, so daß jeder Ton einer beliebigen Oktave erzeugt werden kann.
  • Der Erfindungsgegenstand soll an Hand der Zeichnungen, deren Abb. i bis 4 mehrere Ausführungsbeispiele veranschaulichen, bei denen das Verfahren gemäß der Erfindung benutzt wird, näher erläutert werden.
  • Durch die Klammer 18 ist ein System von Querverbindungen angedeutet, bestehend aus den Schaltern i9 bis 23 usw., 19' bis 23' usw:, i9" bis 23" usw., mit deren Hilfe die einzelnen Ausgangskreise der Oktavengeneratoren 15 bis 17 wahlweise mit den Eingangskreisen der Notengeneratoren i bis 5 verbunden werden können. Auf diese Weise ist es möglich, die verschiedenen Noten der einzelnen Oktaven zu erzeugen. Die Schalter können zweckmäßig nach Art der Tasten eines Pianos angeordnet sein.
  • Soll beispielsweise der niedrigste Ton der ersten Oktave erzeugt werden, so wird der Schalter i9 betätigt, wodurch der Ausgangskreis 15' des Generators 15 wit dem Eingangskreis i' des Generators i über die Leiter 24 bis 26 verbunden wird. Wie bereits erwähnt, unterscheiden sich die Frequenzen beider Generatoren um. einen Betrag, den der niedrigsten Note entspricht. Das Gitter der Röhre i wird hinreichend negativ beeinflußt, damit dieselbe auch als Gleichrichterröhre arbeitet. Infolgedessen tritt im Ausgangskreis der Röhre i - die Schwebungsfrequenz der durch die Generatoren 15 und -i erzeugten Frequenzen auf, die über den Kreis i i und den Verstärker 13 dem Lautsprecher 14 zugeführt werden. Der nächsthöhere Ton wird durch die Taste 2o, welche den Ausgangskreis 15' mit dem Eingangskreis 2' verbindet, erzeugt, da die Grundfrequenz des Notengenerators 2 sich von derjenigen des Oktavengenerators 15 um einen Betrag unterscheidet, welcher der entsprechenden Note entspricht. In ähnlicher Weise werden durch die Schalter 22, 23 usw. der zum Oktavengenerator_i5 gehörigen Gruppe die entsprechenden Noten der ersten Oktave erzeugt. Damit die einzelnes Noten der ersten und folgenden Oktaven die ,gewünschte Intensität haben, sind Widerstände 27 bis 31 usw. vorgesehen, die parallel zum Eingangskreis der Notengeneratoren liegen. Ferner sind Widerstände 32 bis 34 usw. für jede - Oktave .vorgesehen, durch welche die Gesamtintensität der . einzelnen Oktaven im Verhältnis zueinander genau geregelt werden kann. _Mittels dieser Widerstände kann somit die Intensität. der einzelnen Töne eines Klanges unabhängig voneinander, gesteuert werden, mögen diese 'Töne nun ,ein =d derselben Oktave oder verschiedenen Oktaven angehören. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, können mehrere der Sehalter i9 bis 23, i9' bis @23', 1g" bis 23" usw. gleichzeitig betätigt werden, wodurch die gewünschten Klänge entstehen.
  • . Die Notengeneratoren i bis -5 usw. sind nun von solcher Konstruktion, @ däß ' sie Schwin- . gongen erzeugen; die reich an höheren Harmonischen sind. Diese höheren Harmonischen werden nun zur Erzeugung der entsprechenden Noten der -höheren Oktaven benutzt. So wird z. B., um die Note der nächsthöheren Oktave, die der zum Schalter i9 gehörigen Note entspricht, zu erzeugen, der Schalter i9' betätigt, der dann den Ausgangskreis 16' des Generators 16 direkt mit dem Eingangskreis i' des Notengenerators i verbindet. Auf diese Weise wird die Frequenz des Oktavengenerators 16 mit der, zweiten Harmonischen des Notengenerators i überlagert, so daß infolgedessen im Lautsprecher die niedrigste Note der zweiten Oktave zu Gehör gebracht wird. In entsprechender Weise wird die niedrigste Note der 3. Oktave durch Betätigung des Schalters i9" erzeugt, wodurch eine Überlagerung der Frequenz des Oktavengenerators 17 mit der 4. Harmonischen des Notengenerators i hervorgerufen wird usf. Werden nun beispielsweise die Schalter i9 und i9' gleichzeitig betätigt, dann wird die im Lautsprecher niedrigste Note der i. Oktave mit ihrem .i. Oberton erzeugt usf. Die Abstimmkondensatoren 35 bis 39 usw. der Notengeneratoren und die Abstirnrnkondensatoren 40 bis 42 usw. der Oktavengeneratoren sind variabel und dienen zur Einstellung der einzelnen Noten bzw. deren Obertöne. Die Tonhöhe der Oktaven kann entweder durch den Kondensator 4o oder vorzugsweise durch eine gemeinsame Steuerung der Kondensatoren 35 bis 39 usw., welche die Frequenzen eines jeden Notengenerators in proportionalen Beträgen ändert und die in der Zeichnung durch die gestrichelte Linie 43 angedeutet ist, erfolgen.
  • In die-Ausgangskreise der einzelnen Generatoren können auch Filter zur Unterdrückung unerwünschter ' Frequenzen sowie Verstärker eingeschaltet werden. Eine Gesamtregelung der erzeugten Töne findet durch das Potentiometer 12 statt.
  • Abb. 2 .zeigt :einen hochfrequenten Röhrengenerator D mit einem abstimmbaren Gitterkreis 2, dessen Induktivität mit der Induktivität 3 im Anodenkreis induktiv gekoppelt ist. Mit dem Schwingungskreis 2 ist eine Anzahl abgestimmter Resonanzkreise 4, 5, 6 usw.- gekoppelt, die entweder parallel oder in Reihe miteinander geschaltet sein können und die im Gitterkreis eines Röhrenverstärkers A liegen. Von diesen abgestimmten Kreisen ist je einer auf die Grundfrequenz und die verschiedenen höheren Harmonischen des Generators O abgestimmt. - Parallel zum Ausgangskreis 13 des Verstärkers A liegen eine Reihe Stromkreise 7, 8, 9 .mit Kapazität io, Induktiqität i i -und variablen Wi@derständen 1.2, 12', r2", welche auf die Grundfrequenz bzw. ihre -höheren Harmonischen abgestimmt sind. Wird einer dieser variablen Widerstände ausgeschaltet, dann bildet der betreffende Stromkreis einen Kurzschluß für seine-Resonanzfrequenz. Ferner kann durch Einstellung der Widerstände 12, z2', 12" die Amplitude der einzelnen Schwingungen, mag es sie Grundfrequenz oder "irgendeine oder mehrere ihrer höheren Harmonischen sein, gesteuert werden.
  • Zur Regelung der Widerstände z2, i:', 12" sind Tasten 24, 24',.24" vorgesehen, die durch Federn nach oben und durch Fingerdruck nach abwärts bewegt werden. Gemäß Zeichnung werden - durch den Federdruck die Widerstände auf ein Minimum eingestellt. Die Tasten 24, 24', 24" werden zweckmäßig so angeordnet, daß eine bequeme Handhabung durch den Spieler ermöglicht wird. -0' zeigt einen zweiten hochfrequenten Schwingungserzeuger, zu- dessen Gitterkreis mehrere Kondensatoren 14, 15, -z6 von verschiedener Kapazität mittels geeigneter Schalter 17, 17',-i7" - beispielsweise Druckschalter - parallel geschaltet werden können. Diese Schalter, durch deren Schließen die Frequenz des Generators 0' geändert wird, werden wieder zweckmäßig so angeordnet, daß sie vom Spieler leicht betätigt werden können, und zwar vorzugsweise derart, daß die Tasten 24, 24', z4" durch die Finger der einen Hand und die Schalter 17, z7', 17" durch die Finger der anderen Hand bewegt werden. Mit der Induktivität des Gitterkreises sind die im Gitterkreis des Verstärkers A' liegenden Resonanzkreise q..', 5', 6' gekoppelt, welche auf die Grundfrequenz und die Harmonischen des Generators 0' abgestimmt sind.
  • Parallel zum Ausgangskreis 18 des Verstärkers A' liegt ein hochohmiges Potentiometer 18', dessen Potential über den Kondensator z8" der Gleichrichterröhre ig zugeführt wird. Ein Teil dieses Potentiometers ist in dem Ausgangskreis 1ß des Verstärkers A eingeschaltet. Auf diese Weise wird dem Gitter der Gleichrichterröhre ig vom Generator 0 eine wesentlich kleinere Spannung als vom Generator 0' aufgedrückt. Hierdurch werden unerwünschteHarmonische und Störungen vermieden, die durch das Arbeiten ider.Röhre 1g auf dem gekrümmten Teil der Charakteristik entstehen. Gegebenenfalls kann auch-der Generator 0 von kleinerer Leistung als der Generator 0' sein. Der Strom im Ausgangskreis der Röhre ig weist u. a. Frequenzen auf, die der Differenz der Grundfrequenzen und der-verschiedenen Harmonischen . der Schwingungsgeneratoren 0 und 0' entsprechen und deren Amplituden j e nach Wunsch mittels der Tasten 24, 24', 24" gesteuert werden- können. -Über die Verstärker 2o, 21 und den Transformator 22 werden dann -die -verstärkten Ströme dem Lautsprecher 23 zugeführt. Als Beispiel sei -angenommen, daß der Generator 0 eine Grundfrequenz von 165 Per./s mit den Harmonischen 2 X 1o5, 3 X-105, 4 X zo5 Per./s usw. erzeugt. Der Schwingungskreis 4 ist dann auf 1o5, der Kreis 5 auf 2 X 1o5 und der Kreis 6 auf 3 X 105 Per./s abgestimmt. Je nach den Erfordernissen können noch weitere Schwingungskreise -vorgesehen werden,' wie durch die gestrichelte Linie im Gitterkreis der Röhre.A angedeutet ist. Der Kopplungsgrad zwischen Kreis 2 und jedem der Kreise 4, 5, 6 kann nach Bedarf veränderlich gemacht werden, wie in der Zeichnung durch den verschiedenen Abstand der Kreise 4, 5 und 6 vom Kreis :2 angedeutet ist. Die Kreise 7, 8, g werden ebenfalls auf 1o5 bzw. - 2 X 1o5, 3Xio5 usw. Per./s abgestimmt, wobei so viele Kreise vorhanden sind, wie höhere Harmonische gesteuert werden sollen. Die Frequenz des Generators O_' kann -dann bei geöffneten Schaltern 17, 17', 17" auf dieselbe Frequenz des Generators 0 eingestellt werden, wodurch die Schwebung Null entsteht.
  • In Abb. i stellen i bis 5 hochfrequente Schwingungserzeuger dar, deren Ausgangstransformatoren 6 bis io über die Leitung x i, den Widerstand 12 und-den Verstärker 1ß mit dem Lautsprecher 14 verbunden .sind. Die von den Generatoren i bis 5 erzeugten Frequenzen unterscheiden sich voneinander entsprechend dem Frequenzunterschied der ersten fünf Töne einer Oktave.
  • Während in der Zeichnung nur fünf Generatoren dargestellt sind, ist es 6elbstverständlich, daß idie Anzahl dieser Generatoren der Zahl der Noten, die in ,den einzelnen Oktaven erzeugt werden sollen, entspricht, Beispiels= weise z2. Die Generatoren i bis 5 :seien daher im folgenden als Nobengeneratorenbezeichnet.
  • 15 bis 17 zeigen eine zweite Gruppe hochfrequenter Schwingungsgeneratoren, die im folgenden Oktavengeneratoren genannt werden sollen. Die Schwingungen des Generators 15 unterscheiden sich von denjenigen des Generators i um einen Betrag, welcher der Frequenz des niedrigsten zu erzeugenden Tones entspricht. Die Generatoren 16, 17 usw..führen jeweils die doppelteFrequenz des vorhergehenden, und zwar werden dem Generator 16 Schwingungen von dem Generator 15 und dem Generator 17 Schwingungen von dem Generator 16 zugeführt usw., indem die Schwingungen des Generators 15 dem Gitterkreis des Generators 16 zugeführt werden, dessen -Anodenkreis auf die doppelte .Frequenz des Generators 15 abgestimmt ist. In entsprechender Weise tritt im Ausgangskreis des Generators 17 Aiedoppelte Frequenz des Generators 16 oder die vierte -Harmonische des - Generators 15 auf. Wird nun beispielsweise vorausgesetzt, daß die Grundfrequenz im Ausgangskreis des Systems um io ooo Per./s, d. h. um io°1o der Grundfrequenz .des Generators 0', variieren soll, dann wird die Frequenz dieses Generators durch Schließen der Schalter 17, l7', 17" von ioo ooo- Per./s auf 9o ooo Penis geändert. Dieselbe prozentuale Änderung erscheint dann auch in den einzelnen höheren Harmonischen der Grundfrequenz. Dementsprechend sind die Kreise q.', 5', 6' usw. auch auf die entsprechenden Frequenzbereiche abgestimmt.
  • Zur Erzeugung eines bestimmten Tones gewünschter Klangfarbe wird nun der oder die entsprechenden Schalter 17, I7', 17" geschlossen, so @daß ,die entsprechende Hörfrequenz mit ihren höheren Harmonischen in dem Ausgangskreis entsteht, deren Amplitude dann durch die Tasten 2q., 2q.', 2q." usw. gesteuert werden.
  • Statt der obengenannten ioo ooo Per./s als Grundfrequenz der Generatoren 0 und 0' können auch niedrigere oder höhere Frequenzen verwendet werden. Vorzugsweise wenden jedoch hinreichend hohe Frequenzen benutzt, so daß eine besondere Einstellung der Kreise q.', 5', 6' usw. für jeden Ton infolge der geringen prozentualen Frequenzänderung, die bei der Erzeugung der einzelnenTöne auftritt, nichterforderlich ist.
  • Ferner sollen die Frequenzen so gewählt sein, daß durch die Überlagerung keine unerwünschten Hörfrequenzen auftreten dürfen.
  • In Abb. 3 sind im Gegensatz zur Abb. 2 für die Verstärkung der verschiedenen höheren Harmonischen besondere Kanäle vorgesehen. So dient z. B. der Kanal 30 zur Verstärkung der von den Generatoren 0 und 0' erzeugten Grundfrequenzen. Kanal 31: erhält durch die Batterie 42 eine negative Gitterspannung, so daß die Röhre auf dem gekrümmten Teil der Charakteristik arbeitet. Auf diese Weise verstärkt sie nicht nur die Grundfrequenz, sondern erzeugt auch in bekannter Weise deren höhere Harmonische, die dann dem Hochfrequenzverstärker A zugeführt werden, in dessen Ausgangskreis ein Potentiometer i8' vorgesehen ist. Entsprechend wird der Ausgangskreis .des Generators 0' zwecks Erzeugung der höheren Harmonischen dem Generator qo' zugeführt, _ dessen Ausgangsströme durch den Verstärker A' verstärkt und einem Teil des Potentiometers i8' zugeführt werden.
  • Die beiden Grundfrequenzen werden dann mit ihren höheren -Harmonischen über die abgestimmten Kreise 30' bis 33', die mit geeigneten Teilen des Potentiometers i8' verbunden sind, den entsprechenden Eingangskreisen der Kanäle 30 bis 33 zugeführt, und zwar sei der Stromkreis 30' auf die Grundfrequenzen, der Kreis 3-l' auf ihre zweite Harmonischen, der Kreis 32' auf ihre dritte Harmonischen und der Kreis 33' auf ihre vierte Harmonischen usw. abgestimmt. Bei hohen Frequenzen der Generatoren 0 und 0' ist bei oder Erzeugung der verschiedenen Schwebungstöne eine variable Abstimmung der einzelnen Kreise nicht erforderlich. Die Frequenz des Generators 0' wand in diesem Ausführungsbeispiel in bekannter Weise durch Änderung der Handstellung des Spielers gegenüber der vertikalen Elektrode 43, die mit dem Schwingungskreis 2' verbunden ist, gesteuert.
  • Die Kanäle 3o bis 313, usw. enthalten je einen Hochfrequenzverstärker 44, eine Gleichrichterröhre 45 und einen Niederfrequenzverstärker 37. Die Verstärker 44 erhalten durch die Batterie 46 und das Potentiometer 47 eine negative Gitterspannung aufgedrückt. Die Verbindung der Gitter mit den Potentiometern wird entsprechend Abb.2 durch die Tasten 2q., 2q.', 2q." geregelt, wodurch der Verstärkungsgrad der Verstärker 44 und damit die den Lautsprechern 38 zugeführte Energie gesteuert werden kann.
  • Die Erfindung ist auf obige Ausführungsbeispiele nicht beschränkt. Es können viele Modifikationen sowohl in der Stromkreisanordnung als auch in den Teil eingeführt werden, ohne daß derartige Anordnungen aus dem Bereich der Erfindung fallen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Erzeugung von Klängen unter Anwendung des Schwebungsprinzigs, dadurch gekennzeichnet, daß der Anzahl der gewünschten Oktaven entsprechende, um Oktaven unterschiedliche Hochfrequenzschwxngungen (Oktavschwingungen) und der Anzahl der Töne innerhalb einer Oktave entsprechende, sich um den gewünschten Ton, z. B. um je einen Halbton in der Frequenz, unterscheidende, oberwellenreiche Hochfrequenzschwingungen (Notenschwingungen) erzeugt und Schwebungen zwischen beliebigen Oktavschwingungen und Notenschwingungen herbeigeführt wenden, @so daß jeder Ton einer beliebigen Oktave erzeugt werden kann.
  2. 2. Musikinstrument, bei dem das Verfahren nach Anspruch i verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, daß so viel Generatoren wie Oktaven und so viel Generatoren wie Töne innerhalb einer Oktave gewünscht sind, vorgesehen sind.
  3. 3. Musikinstrument nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum zwangsläufigen Stabilisieren des Oktavenverhältnisses die oberwellenreichen Schwingungen des'jeweils am tiefsten abgestimmten Oktavengenerators zur Steuerung der Schwingungen des oder der höher abgestimmten Generatoren dienen. q..
  4. Musikinstrument nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Oktavschwingungen und/oder die Notenschwingungen von je einem oberwellenreiche Schwingungen liefernden Generator erzeugt werden.
  5. 5. Musikinstrument nach Anspruch a, 3 oder q., dadurch gekennzeichnet, daß jeder Oktave ein besonderer Verstärkungskanal zugeordnet ist.
DEA62038D 1930-05-22 1931-05-23 Verfahren zur Erzeugung von Klaengen auf elektrischem Wege nach dem Schwebungsprinzip Expired DE618300C (de)

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