DE618376C - Handangetriebene Schreibmaschine mit geraeuschschwachem Abdruck - Google Patents

Handangetriebene Schreibmaschine mit geraeuschschwachem Abdruck

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DE618376C
DE618376C DEN35733D DEN0035733D DE618376C DE 618376 C DE618376 C DE 618376C DE N35733 D DEN35733 D DE N35733D DE N0035733 D DEN0035733 D DE N0035733D DE 618376 C DE618376 C DE 618376C
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DE
Germany
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type
hand
flywheel
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movement
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Expired
Application number
DEN35733D
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FRIEDRICH NOLTENIUS DR
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FRIEDRICH NOLTENIUS DR
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J7/00Type-selecting or type-actuating mechanisms
    • B41J7/02Type-lever actuating mechanisms

Landscapes

  • Character Spaces And Line Spaces In Printers (AREA)

Description

  • Handangetriebene Schreibmaschine mit geräuschschwachem Abdruck Um bei Schreibmaschinen einem. möglichst geräuschlosen Typenabdruck zu erreichen, ist es erforderlich, den Schlag des Typenträgers in Druck umzuwandeln. Die Schwierigkeit ist hierbei darin zu sehen, daß es auf diese Weise nur schwer gelingt, die erforderliche Geschwindigkeit der Typenbewegung zu erreichen, da der geräuschschwache Druck natürlich verhältnismäßig langsam erfolgen muß. Zum. Zwecke der Umwandlung des Schlages in Druck muß der Typenträger so geführt werden, da.ß er sich zuerst mit möglichst großer Geschwindigkeit der Walze nähert, während in unmittelbarer Walzennähe die Bewegung verhältnismäßig langsam *erden muß. Diamus ergibt sich der übelstand, daß der Rückweg der Type ebenfalls mit langsamer Bewegung beginnt und demgemäß der Raum für die nächstfolgende Type nicht früh genug freigegeben wird.
  • Gemäß der Erfindung wird nun bei handangetriebenen Schreibmaschinen die Umwandlung des Schlages in kräftigen Druck und die beschleunigte Rückführung der Type in günstiger Weise :dadurch erreicht, daß die zum Abdruck der Type erforderliche Kraft durch ein Schwungrad geliefert wird, welches sich hei einem Anschlag der zugehörige,, Taste um einen zwischen i8o und 36o° liegenden Drehwinkel dreht und dabei vermöge seiner Massenträgheit den durch .eine Verbindungsstange mit einer, Punkt seines Umfanges gekuppelten Typenträger zunächst kniehebelartig gegen die Schreibwalve drückt und ihn darauf, ohne daß es seine Drehrichtung ändert, in seine Ausgangsstellung zurückführt, selbst aber aus seiner ersten in eine zweite Ruhestellung gelangt, aus . der es sich beim nächsten Tastenamschkg in entgegengesetzter Richtung in die :erste Ruhestellung zurückdreht, wobei es den Typenhebel in der gleichen Weise gegen die Schreibwalze vor- und in seine Ausgangsstellung zurückbewegt.
  • Dadurch, daß im Gegensatz zu fast allen bisher bekanntgewordenen Bauarten der durch den Tastenhebel in Bewegung versetzte Maschinenteil - in diesem FalIe Idas Schwungrad - nicht eine Hin- und Rückbewegung, sondern nur eine einsinnige Bewegung ausführt, wird die stets eine gewisse zeitspannß beanspruchende Umkehr der Bewegung vermieden, und der Rückgang der Type beginnt bereits mit einer ziemlich hohen Geschwindigkeit. Dabei wirkt auch der Fortfall der Feder, die bei den üblichen Bauarten die Type in die Ruhelage zurückzieht, kraftsparend.
  • Es ist allerdings bereits eine Schreibmaschine bekanntgeworden, die zum Antrieb der Type eine sich im gleichen Dxehsinne jeweils um 36o° drehende Kurbel benutzt. Von dem bei anderen Bauarten verwendeten Antrieb durch Kniehebel unterscheidet sich der Antrieb durch eine Kurbel dadurch, daß hier kein Hin- und Rückweg ausgeführt wind, sondern die Bewegungeinsinnig (erfolgt. Diese Einsinnigkeit, welche die- Kurbiel mit dem Schwungrad gemein hat, wird beider bekannten Maschine benötigt auf Grvind -der Verwendung eines Kraftantriebes. Da. ein Motor sich stets. irr. gleichen Sinne .dreht,. ergab sich die Aufgabe, einen Antrieb- zu filiden, bei dem ein Hinundhergang vermieden wird.
  • Demgegenüber handelt es sich bei der Erfindung ium eine Masche mit Handantrieb,, bei welcher das Schwungrad kraft seiner Massenträgheit beim Diurchschwingendurch die Strecklage des Typenantriebes die für einen guten Abdruck erforderliche Kraft liefert. Das Schwungrad bewegt sich auch nicht meiner vollen Drehung bis in seine Ausgangsstellung weiter, sondern kommt vielmehr in einer zweiten. Ruhestellung zum Stillstand, um sich im nächsten Schreibakt nunmehr entgegengesetzt zudrehen.
  • Ferner verfolgt -die Einsiumigkeitder Bewegung bei der Erfindung den Zweck, ein beschleunigtes Zurückführen der Type nach erfolgtem Abdruck zu gewährleisten, damitein Aufeinanderschlagen der Typen bei schnellem Schreiben vermieden wird. Dies wird. dadurch erreicht, daß der Rückgang bereits mit einer gewissen RadgescTi'windigkeit einsetzt und die zeitraubende Umkehr der Bewegung vermieden wird. Bei einer Maschine mit Kraftantrieb dagegen braucht diese Schwierigkeit kaum berücksichtigt zu werden, da sich die Gesch'windig'keit der Typenbewegung beliebig steigern läßt: Aus dem gleichen Grunde brauchte auch eine dritte Schwierigkeit bei der bekannten mit Kurbelantrieb arbeitenden Bauart nicht beachtet zu werden. Solleine Type mehrmals hintereinander abgedruckt werden, so muß dort erst das Erreichen der Ausgangsstellung abgewartet werden. Für eine Masch.me :mit Kraftantrieb hat das wegen der hohen Geschwindigkeit der Typenbewegung nicht viel. zu besagen; @es ist aber ein @entz scheidender Punkt für die Gebranchsfähligkeit einer handangetriebenen 'Schreibmaschine. Aus diesem: Grunde wurde die Anordnung der zwei Ruhelagen getroffien. Dadurch werden die beiden Segmente des Dreh'ungskreises, der obere sowohl als auch der untere, gleichwertige Arbeitssegnnente. Auch wenn die Type erst etwa die Hälfte ihres Rückweges zurückgelegt hat, kann sie bereits aus dieser Stellung durch Tastendruck wieder zum Abdruck gebracht werden.
  • In -den Abbildungen ist ein Ausführungs, beispiel der Antrnehsvorrichtung deiner einzelnen Buchstabentype von der Schreibtaste bis zur Type selbst in Seitenansicht dargestellt. Abb.. i zeigt die erste Ruhestellung, Abb. 2 den Schreibakt und Abb-.3 die End-bzw. zweite Ruhiestellung.
  • Durch Niederdrücken der Schreibtaste e wird das Schwungrad c in Drehung versetzt. Die mit der Taste durch die Hebelübertragung fverbundene Zahnstange g, die durch die Spange k und Rolle l mit dem Zahnrad h in fester, gleitender Verbindung steht, und das Zahnrad h rollen dabei aufeinander ab, bis. die Drehung des Schwungrades infolge Aufschlagens des Stiftes m2 (bzw. mi beim Ausgehen von der zweiten. Ruhestellung, Abh.3) auf das Polstern zur Ruhe kommt. Eine nichtdargestellte schwache Feder, die auf der anderen Seite des Schwungrades mit ihrem -einen Ende an der Lagerung des Polsters und mit ihrem anderen Ende an einem auf der Verbindungslinie zwischen, der Achse e1 des Schwungrades und dem Angriffspunkt der - Verbindungsstange d lieg>emden Punkt -des Schwungrades befestigt ist, dient zum Festbalten des Rades in dieser Ruhelage.
  • Bei dem folgenden Anschlag der gleichen Taste erfolgt die Drehung sodann im entgegengesetzten Sinne.
  • Wie aus den. Zeichnungen ersichtlich, wird der um bl drehbare Typenträger ,b durch das sich drehende Schwungrad c Ferst schnell und dann, j e mehr sich die Bewegung des Befestigungspunktes der Verbindungsstange d auf dem Radumfang der Verbindungslinie zwischen dem Befestigungspunkt der Verbindungsstange mit dem Typenhebel und dem Mittelpunkt des Schwungrades nähert, immer langsamer an die Papierwalze a herangeführt. Die Abb. 2 zeigt -den Augenblick des Schreibens. Die Massenträgheit des sich drehenden Rades reißt es. über die 'Streckstellung, in welcher der Typenabdruck erfolgt, hinüber bis in die in Abb. 3 dargestellte zweite Ruhestellung, wobei der Typenträger in seine Ausgangsstellung zurückgelangt.. Damit der Druck genau im rechten Winkel erfolgt und die Type doch in: beiden Ruhestellungen die gleiche Lage einnimmt, ist der Typenträger, wie aus den. Abbildungen ersichtlich, nahe seinem Drehpunkt abgebogen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Handangetriebene Schreibmaschine mit geräuschgchwachem Abdruck, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Abdruck der Type erforderliche Kraft durch ein Schwungrad (c) geliefert wird, welches sich bei einem- Anschlag der zugehörigen Taste um einen zwischen. z8o und 36o° liegenden Drehwinkel dreht und dabei vermöge seiner Massenträgheit den durch eine Verbindungsstange (d) mit einem Punkte seines Umfanges gekuppeltem Typenträger (b) zunächst kniehebelartig gegen ,die Schreibwalze (a) drückt und ihn darauf, ohne daß es seine Drehrichtung ändert, in seine Ausgangsstellung zurückführt, selbst aber aus seiner Bersten in ,eine zweite Ruhestellung gelangt, aus der es sich beim nächsten. Tastenanschlag in entgegengesetzter Richtung - in die berste Ruhestellung zurück'dr'eht, wobei es den Typenhebel in der gleichen Weise gegen -die Schreibwalze vor- und in seine Ausgangsstellung zurückbewegt.
DEN35733D 1933-09-16 1933-09-16 Handangetriebene Schreibmaschine mit geraeuschschwachem Abdruck Expired DE618376C (de)

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