DE618475C - Mehrvolkbienenwohnung - Google Patents

Mehrvolkbienenwohnung

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DE618475C
DE618475C DES112601D DES0112601D DE618475C DE 618475 C DE618475 C DE 618475C DE S112601 D DES112601 D DE S112601D DE S0112601 D DES0112601 D DE S0112601D DE 618475 C DE618475 C DE 618475C
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DE
Germany
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boxes
housing
colony
slide
bee
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Expired
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DES112601D
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JOHANN SEIDEL
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K47/00Beehives

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

Es sind bereits Mehrvolkbienenwohnungen bekannt, bei denen in einem Gehäuse die Wabenrahmen 'und je ein Bienenvolk aufnehmende geschlossene Einschiebkästen angeordnet sind, die ein Flugloch haben, das über je eine in der Vorderwand des Gehäuses angebrachte Öffnung nach außen führt.
Erfindungsgemäß wird bei einer Mehrvolkbienenwohnung der vorgenannten. Art in un-
Xo mittelbar oder über eine Zwischenwand des Gehäuses mittelbar aneinanderschließenden Wänden der Kästen je eine durch einen Vollschieber oder einen Königinabsperrschieber ganz oder beschränkt absperrbare Öffnungen derart angeordnet, daß die zueinander gehörenden Öffnungen der Kästen bei eingeschobenen Kästen sich, miteinander oder mit einer im Zwischenboden vorgesehenen Öffnung decken. Diese Ausbildung der Mehrvolk-
ao bienenwohnung bringt eine besondere vorteilhafte Bienenbewirtschaftung mit sich. Es ist hier die Möglichkeit gegeben, aus jedem1 Kasten die Königin zu gegebener Zeit ohne jede Störung der Bienenvölker abzuziehen, die Bienen in gewünschter Weise von dem einen Kasten in den anderen oder in mehrere andere Kästen gelangen 'und Bienen verschiedener Völker nach dem Abzug der Königin unter sich vereinigen zu lassen. Mit der Mehrvolkbienenwohnung wird das Lagern der Bienen vor dem Schwärmen, das Schwärmen, das Verlorengehen ganzer Schwärme, das Abtöten der Königin beim Räuchern, und beim Durchsehen der Bruträume nach Königinnen in sicherer Weise vermieden.
Der Erfindungsgegenstand ist in einer beispielsweisen Ausführungsform in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι eine perspektivische Rückansicht der Bienenwohn'ung,
Abb. 2 eine perspektivische Ansicht eines Bienenkastens,
Abb. 3 eine Aufsicht auf einen Schieber,
Abb. 4 eine schematische Ansicht nebeneinandergereihter Bienenwohnungen bzw. Bienenstöcke I, II, III usw.
Die in der Zeichnung dargestellte Bienenwohnung r soll beispielsweise aus neun Abteilen 2 bis 10, einem sog. Dreibeuter, bestehen. Die Vorderwand der Bienenwohnung, an der Fluglöcher angeordnet sind, besteht aus einer Doppelwand, deren Zwischenraum durch Sägespäne, Torf, Asche ο. dgl. ausgefüllt ist. Die anderen Wände der Bienenwohnung stellen einfache Holzwände dar. Die Rückseite der Wand der Bienenwohmung besteht aus einer alle Abteile 2 bis 10 abdeckenden, an Scharnieren gelagerten und verschließbaren Tür. In jedem Abteil befindet sich ein allseitig geschlossener Bienenkasteai 1 r, der entsprechende, zweckmäßig durch Gitter abgedeckte Luftlöcher in beliebiger Anordnung ;und an seiner Vorderseite ein Flugloch aufweist. Alle Fluglöcher führen über je eine in der Vorderwand des Gehäuses angebrachte Öffnung nach außen. Im Boden 12 und im
Deckel 13 jedes !Kastens ii sind runde oder viereckige Kriechöffitiungen 14 vorgesehen. Vor diesen Öffnungen ist ein Schwenkschieber angeordnet, der einen Vollteil 16 und ein Absperrgitterteil 17 aufweist und um eine am Deckel bzw. am Boden angebrachte: Drehachse 18 drehbar gelagert ist, so daß er in den in Abb. 3 angedeuteten Pfeilrichtungen nach links oder rechts verschwenkt werden kann, und zwar so, daß er !entweder die Kriechöffnung 14 im Deckel oder Boden der Kästen freigibt oder verschließt oder Absperrgitter 17 vor die Kriechöffnungen bringt. In den Zwischenwänden. 19 und 20 der Bienenwohnüng sind mit den Kriechöffhungen 14 jedes Kastens etwa übereinstimmende Kriechöffhungen 15 vorgesehen, vor denen gleichfalls ein Schwenkschieber 16, 17, 18 angeordnet ist. Die Schieber sind möglichst schwachwandig, z. B. aus Blech, hergestellt, damit die Zwischenräume zwischen den Kästen und den Böden klein gehalten werden können und ein Verlaufen der Bienen verhindert wird. Bei aus Blech hergestellten Schiebern kann man den Absperrgitterteil 17 durch einfaches • Ausstanzen aus dem Blech bilden.
Die Deckel 13 jedes Bienenkastens sind sowohl über die Vorderwand als auch über die Rückwand des Kastens verschiebbar gelagert. Dadurch kann man die gleichfalls einschiebbar im Kasten gelagerte Rückwand 21 aus dem Kasten 11 herausziehen, ohne daß man den Deckel 13 abzunehmen braucht. Das hat den Vorteil, daß man ohne Abnehmen des Deckels die Rückwand 21 herausziehen und den Kasten von der Rückseite bearbeiten kann. Ein weiterer Vorteil liegt hierbei darin, daß man die Rückwand 21 leicht durch eine andere Rückwand, die mit einem 'entsprechenden Luftgitter für Wanderzwecke ausgerüstet ist, ersetzen kann. Zwischen jedem Kasten 11 und der dazugehörigen Wandung der Abteile 2 bis 10 befinden sich Lufträume,, die wärme- und kälteisolierend wirken. M den Zwischenräumen zwischen den Kästen und der Außenwandung der Bienenwohnung werden im Winter Isolierplatten aus Filz, Torf o. dgl. angeordnet. In der Außenwandung der Bienenwohnung sind in üblicher Weise Luftlöcher angebracht. Man kann mehrere Mehrvolkbienenwohnungen gemäß Abb. 1 nebeneinanderanordnen, wie es in Abb. 4angedeutet ist.
Abb. 4 zeigt mehrere aneinander angereihte Dreibeuter I, II, III, IV usw. mit mehreren Kästen 22 bis 50. Man kann bei der Bienenbewirtschaftung so vorgehen, daß man immer drei Kästen der Mehrvolkbienenwohnung zugleich bearbeitet, also z. B. aus drei Kästen die Königin abzieht. Zum Abziehen der Königin werden die Verbindungsöffnungen zwischen den Kästen, aus "denen die Königinnen heraustreten sollen, und den Kästen, in die sie hmeinkriechen sollen und die Öffnungen der Zwischenböden zwischen den Kästen vollständig geöffnet. Das Abziehen der Königin geht ohne Störung der Völker vor sich. An Stelle der Kästen, die die abgezogenen. Königinnen enthalten und die in einen anderen Stock eingesetzt werden, setzt man neue Kästen, von denen jeder einzelne eine gezüchtete junge Königin enthält. Diese Kästen werden mit den benachbarten Kästen durch entsprechendes Einstellen der Absperrgitter so in Verbindung gesetzt, daß die jungen Königinnen nicht aus ihren Kästen entweichen, die Bienen der benachbarten Kästen aber zu den jungen Königinnen kriechen können.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Mehrvolkbienenwohnung mit meinem Gehäuse angeordneten, die Wabenrahmen !und je ein Bienenvolk aufnehmenden geschlossenen Einschiebkästen, die ein über je eine in der Vorderwand des Gehäuses angebrachte Öffnung nach außen führendes Flugloch haben, dadurch gekennzeichnet, daß in 'unmittelbar oder über eine Zwischenwand des Gehäuses mittelbar aneinanderschließendein Wänden der Kästen je eine durch einen Vollschieber oder Kömginabsperrschieber ganz oder beschränkt absperrbare Öffnung derart angeordnet ist, daß die zueinander gehörenden Öffnungen der Kästen bei eingeschobenen Kästen sich miteinander oder mit einer im Zwischenboden vorgesehenen Öffnung decken.
  2. 2. Mehrvolkbienenwohnung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen an den Böden der Einschiebkästen bzw. an den Zwischenböden des Gehäuses angeordneten teilweise als Vollschieber (16) und teilweise als Königinabsperrschieiber (17) ausgebildeten Schwenkschieber.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES112601D 1934-01-26 1934-01-26 Mehrvolkbienenwohnung Expired DE618475C (de)

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