DE618484C - Kolbenpumpe fuer steinhaltigen Beton - Google Patents

Kolbenpumpe fuer steinhaltigen Beton

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DE618484C
DE618484C DED67780D DED0067780D DE618484C DE 618484 C DE618484 C DE 618484C DE D67780 D DED67780 D DE D67780D DE D0067780 D DED0067780 D DE D0067780D DE 618484 C DE618484 C DE 618484C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B7/00Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving
    • F04B7/0042Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving with specific kinematics of the distribution member
    • F04B7/0046Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving with specific kinematics of the distribution member for rotating distribution members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Kolbenpumpe für steinhaltigen Beton - Für steinhaltigen Beton sind im Falle der Förderung mittels Pumpe die bei Flüssigkeitspumpen üblichen Anordnungen der Absperrorgane nicht geeignet, und man war deshalb gezwungen, als Absperrorgane frei fallende oder mit Gummibändern arbeitende Kugeln und Schieber oder besondere Arten nachgiebiger Kegelventile zu wählen.
  • Von der Anwendung der an sich bekannten Drosselklappen hatte man Abstand genommen, weil man befürchtete, daß derartige innerhalb der Förderleitung ortsfest angebrachte Organe durch die im Beton mitgeführten Steine leicht in ihrer Wirkung gestört werden könnten. Man hat deshalb bei den Kugel- und ähnlichen Absperrorganen den Nächteil in Kauf genommen, daß die Rohrleitung an der betreffenden Stelle erheblich erweitert werden mußte, um den Durchgang großer Steine zu gestatten, wobei diese Erweiterung bei Kugelventilen mindestens das Vierfache des Querschnittes der Förderleitung betrug. Infolgedessen mußte auch der Übergang von dieser das Absperrorgan enthaltenden Stelle zur anschließenden Druckleitung eine starke Verjüngung aufweisen.
  • Diese Erweiterung und Verjüngung sowie die oft unvermeidlichen toten Ecken haben den Nachteil, daß an den dem Absperrorgan benachbarten Stellen der Beton sich festsetzt und abbindet und daß in dem Verjüngungsteil der Beton sich staut und Verstopfungen verursacht. Der in den toten Ecken abbindende Beton und die sich dort festsetzenden Steine bedingen öftere Betriebsstörungen.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß die in den Ein-und den Auslaßstutzen der Kolbenpumpe eingebauten Absperrorgane an sich bekannte unsymmetrisch ausgebildete und .exzentrisch gelagerte Drosselklappen sind und der Durchfiußquerschnitt des Auslaßstutzens in der Weise dem Querschnitt der Druckleitung angeglichen ist, daß oberhalb und unterhalb der Drosselklappe der Auslaßstutzen entsprechend der elliptischen Form der Drosselklappe ausgebaucht ist.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. x einen Längsschnitt, Abb. 2 einen Querschnitt der Ausbauchung, Abb.3 den Querschnitt von Abb.2 in größerem Maßstabe.
  • In dem Einlaßstutzen 3 und in den Auslaßstutzen q. ist j e !eine um eine Drehachse 5 bzw. 6 drehbare Drosselklappe eingebaut.
  • Diese Drosselklappen, welche im Materialstrom liegende ortsfeste Organe sind, sind so außergewöhnlich stark ausgeführt und so angeordnet, daß :eine den Fluß des Materialstromes beeinträchtigende Erweiterung des Querschnittes nicht erforderlich ist und mithin auch die nachteilige starke Verjüngung in Fortfall kommt. Der Leitungsquerschnitt des Druckstutzens 4 an der Stelle, wo die Drosselldappt 2 angeordnet ist, ist lediglich nach 'oben und nach unten so abgebogen, daß er bei waagerecht liegender Drosselklappe-2; - d: h. während des Druckhubes, je ein oberhalb und ein unterhalb der einen elliptischen Querschnitt aufweisenden Klappe fließender Materialteilstrom entsteht. Hierbei ist die Entfernung 9 der Rohrwand von der Klappe 2 groß genug, daß auch größere Steine unbehindert im Teilstrom mitgeführt werden können.
  • Von der Tatsache ausgehend, daß größere Steine ohnehin stets in dem unteren Teilstrom verbleiben, besteht seine besondere Ausführung der Erfindung darin, daß der nach unten schwingende Teil der Drosselklappen i und 2 größer ist als deren oberer Teil, so daß demgemäß auch im Druckstutzen q. der untere Materialteilstrom stärker ist als der obere.
  • Diese Ausführung hat noch den weiteren Vorteil, da.ß der Klapp: enteil i i als längerer Hebelarm beim Beginn. :des Druckhubes ein größeres Drehmoment ausübt als der kürzere Klapperteil io und daß demzufolge ein selbsttätiges öffnen der Klappe auch ohne Rücksicht auf die Stellung des Gestänges 7 erfolgt, welches zu diesem Zweck in an sich bekannter Weise mit elastischen Zwischengliedern ausgerüstet ist. Eine :entsprechende Wirkung tritt auch bei .der Klappe r ein; bei lvelcher das Gewicht des sinkenden Betons die Saugwirkung unterstützt.
  • Die Ausgestaltung :der die Steuerung _ der Klappen übernehmenden Gestänge 7 mit elastischen Zwischengliedern bat bei vorliegender Erfindung noch den weiteren Vorteil, daß, wenn Steine :ein völliges Schließen der Drosselklappen verhindern, das Gestänge entsprechend nachgeben kann.
  • An Stelle elastischer Gestänge können auch Kolbenstangen treten, welche durch Preßluft oder Preßwasser betätigt werden, oder die Drosselklappen können unter der Wirkung von Gegengewichten stehen, um dadurch die erforderliche Nachgiebigkeit zu erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kolbenpumpe für steinhaltigen Beton, in denen Ein- und Auslaßstutzen Absperrorgane :eingebaut sind, dadurch gekennzeichnet, daß die ,Absperrorgane an sich bekannte unsymmetrisch ausgebildete und exzentrisch gelagerte Drosselklappen. (i, 2) sind, wobei der Durcll$ußquerscbnitt des Auslaßstutxens (q.) ,in der Weise dem der Druckleitung (i2) angeglichen ist, daß oberhalb und unterhalb der Drosselklappe (2) der Auslaßstutzen entsprechend der elliptischen Form der Drosselklappe ausgebaucht ist.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4314132A1 (de) * 1993-05-02 1994-11-03 Friedrich Schwald Kolbenpumpe
ES2139516A1 (es) * 1997-08-27 2000-02-01 Rivero Torres Jose Manuel Bomba de piston de accionamiento multiple.
WO2006089772A1 (de) * 2005-02-26 2006-08-31 Friedrich Schwing Pumpvorrichtung und verfahren zur kontinuierlichen förderung breiiger massen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE4314132A1 (de) * 1993-05-02 1994-11-03 Friedrich Schwald Kolbenpumpe
ES2139516A1 (es) * 1997-08-27 2000-02-01 Rivero Torres Jose Manuel Bomba de piston de accionamiento multiple.
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