DE618704C - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Tauchgummiwaren - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Tauchgummiwaren

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DE618704C
DE618704C DE1930618704D DE618704DD DE618704C DE 618704 C DE618704 C DE 618704C DE 1930618704 D DE1930618704 D DE 1930618704D DE 618704D D DE618704D D DE 618704DD DE 618704 C DE618704 C DE 618704C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C41/00Shaping by coating a mould, core or other substrate, i.e. by depositing material and stripping-off the shaped article; Apparatus therefor
    • B29C41/02Shaping by coating a mould, core or other substrate, i.e. by depositing material and stripping-off the shaped article; Apparatus therefor for making articles of definite length, i.e. discrete articles
    • B29C41/14Dipping a core
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2021/00Use of unspecified rubbers as moulding material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulding By Coating Moulds (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Tauchgummiwaren Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Tauchgummiwaren mit absatzweise geförderten' Formen sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens, bei welcher die Formen in an sich bekannter Weise längs einer Bahn durch Tauch- und Trockenstationen gefördert werden.
  • Tauchgummiwaren wurden früher im allgemeinen aus Kautschuklösungen durch Eintauchen von Hohlformen gewonnen. ' Bisweilen waren diese Formen auch beheizt. Zum Unterschied hiervon geht die Erfindung von Kautschukmilch aus. Bei dem Herstellen von Gegenständen aus Kautschukmilch durch Tauchen wurden bisher gewöhnlich Formen benutzt, die entweder porös waren und infolge Feuchtigkeitsentzuges den dispergierten Kautschuk auf ihrer Oberfläche niederschlugen, oder die Formen wurden zunächst mit Koaguliermitteln behandelt und dann erst in die Kautschukmilch eingetaucht. Dabei wird auf der Form eine Kautschukschicht beträchtlicher Stärke durch das Koaguliermittel abgesetzt. Bei beiden Verfahren sollen die erhaltenen Waren mehr oder weniger rauh und ungleichmäßig und mehr oder weniger porös sein. Im Gegensatz hierzu wird die Form beim Verfahren gemäß der Erfindung nur in die Kautschukmilch eingetaucht und dann herausgezogen. Die auf der Form abgesetzte Schicht wird dann getrocknet. Das Absetzen des Kautschuks auf der Form würde jedoch unter gewöhnlichen Umständen außerordentlich langsam vor sich gehen. Zum Beschleunigen schlägt deshalb die Erfindung vor, ein Heizmittel während des Tauchens in den Formen umlaufen zu lassen. Beheizte Tauchformen sind zwar an sich bekannt; man hat diese Beheizung sowohl bei Gummilösungen alsr auch bei Kautschukdispersionen nur zum Trocknen der bereits auf den Formen niedergeschlagenen Haut verwendet. Bei der Erfindung wird die Wärme jedoch zum Erzeugen der Haut selbst benutzt, unterstützt also zugleich die Koagulation.
  • Zur Ausführung des ` Verfahrens bedient sich "die Erfindung einer Vorrichtung mit üblichen heb- und senkbaren Tauchbehältern. Gemäß der Erfindung sind jedoch die Tauchformen an einem absatzweise drehbaren Turm angebracht, der sie nacheinander den kreisförmig angeordneten, durch Hubscheiben heb- und senkbaren Tauchbehältern sowie Trockenvorrichtungen und Stationen zum Auswechseln der Tauchformen zuführt. Gegebenenfalls ist noch eine durchlaufend arbeitende Fördervorrichtung-vorhanden, welcher die Tauchformen ebenfalls durch den drehbaren Turm zugeführt werden. Diese Fördervorrichtung leitet dann die getauchten Formen an sich bekannten Vorrichtungen zum Wulstrollen, Vulkanisieren und Abstreifen zu. Eine derartige Vorrichtung gestattet ein besonders übersichtliches Arbeiten und ein Überwachen der einzelnen Tauchformen während des gesamten Arbeitsganges. Außerdem bewegen sich die Formen in einer einzigen Ebene; dadurch sind die Erzeugnisse vor Erschütterungen in- starkem Maße geschützt.
  • Die Hubscheibe zum Heben und Senken der Kautschukmilchbehälter hat eine Kurvenfläche, die so ausgebildet ist, da& die Formen nach dem Tauchen an den gekrümmten Formteilen.mit der gleichen langsamen Geschwindigkeit das Tauchbad verlassen wie an den geradlinigen Teilen der Formen und die Formspitzen nach dem Heraustreten aus der Kautschukdispersion eine Zeitlang mit der Flüssigkeitsoberfläche in Berührung bleiben.
  • Zum Herstellen von Tauchgummiwaren aus Gummilösungen ist bereits eine Maschine bekannt, bei welcher die Enden der Formstücke nach dem Herausziehen aus der Gummilösung noch eine gewisse Zeit mit deren Oberfläche in Berührung bleiben. Die Vorrichtung arbeitet jedoch im übrigen in anderer Weise, da die Formen dort an einer endlosen Kette aufgehängt sind.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird ein `Tauchbehälter für die Zufuhr von Kautschukmilch oder von wässerigen Kautschukdispersionen benutzt, der einen Kühlmantel hat und in seinem unteren Teil mit einem Hilfsbehälter in Verbindung steht. Dadurch wird verhindert, daß der Schutzstoff, wie z. B. Ammoniak, verdampft und die Kautschukmilch gerinnt oder koaguliert. Durch den Hilfsbehälter wird ferner vermieden, daß beim Einfüllen neuen Rohstoffes Luftblasen in den Tauchbehälter gelangen, was zu Löchern oder Blasen in den fertigen Tauchwaren führen könnte.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform einer gemäß der Erfindung benutzten Vorrichtung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigen: Fig.1 eine Seitenansicht einer Vorrichtung nach der Erfindung, . Fig. 2 dieselbe Vorrichtung in Draufsicht, Fig. 3 eine Draufsicht auf die Tauchvorrichtung, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 in Fig. 3., Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie 7-7 in Fig. 3, Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie io-io in Fig. 3 (in vergrößertem Maßstabe), Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie i i-i i in Fig. 6, Fig. 8 eine Ansichto einer der Hubscheiben für die Tauchbehälter (Teile dieser Hubscheibe sind zur Darstellung der verscfiedenen Funktionen entsprechend bezeichnet).
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung hat mehrere Gestelle 30 mit Tauchformen, -eine die Gestelle aufnehmende Tauch- und Trokkenvorrichtung 31, eine Fördervorrichtung 32 zum Fördern der Rahmen, eine Wulstrollvorrichtung 33, ferner eine Trockenvorrichtung 34 und eine mit der Fördervorrichtung in Verbindung stehende Vulkanisiervorrichtung 3 5.
  • Die Tauchformgestelle 30 sind wie üblich hohl und können z. B. aus Aluminiumrohren hergestellt sein. Jedes Gestell hat zwei Reihen von hohlen Tauchformen 4o, die aus Glas, Metall oder einem anderen Werkstoff bestehen. können und die, wie bekannt, verhältnismäßig dünne Wandungen haben. Die Formen sind an mittleren röhrenförmigen Wellen angebracht, die an den Gestellen 3o in bekannter Weise drehbar befestigt sind. Die Wellen haben eine oder mehrere Einlaßöffnungen nach dem hohlen Tauchgestell. Ferner haben sie eine oder mehrere Austrittsöffnungen innerhalb, vorzugsweise in der Nähe des unteren Teiles der Formen 4o. Auf der Rückseite der Gestelle tragen die Wellen 41 Zahnräder 44. Die Zahnräder jeder Formenreihe jedes Tauchgestelles greifen in einen Zahnräderzug ein. Das eine Ende jedes Tauchgestelles 30 ist geschlossen oder mit einem Stopfen 30a (Fig. 5) versehen; das andere Ende ist offen. Jede Form 4o hat an ihrem oberen Teil einen AuslaB. Diese Bauweise des Formengestelles gestattet den Umlauf eines warmen Mediums, beispielsweise heißer Luft, durch die Formen. Die Luft wird in das Innere der Tauchgestelle durch die Rohrwellen in die Spitzen der Formen eingeführt und streicht durch die Formen nach den Austrittsöffnungen 4oa vom Boden der Formen wieder aufwärts.
  • Die Formen-, Tauch- und Trockenvorrichtung besteht aus einem drehbaren Turm 5o, auf der ein Speichenrad 51 angebracht ist. Das Speichenrad hat eine Nabe 51 und röhrenförmige Arme 52, an deren äußeren Enden hohle, die Tauchgestelle tragende Köpfe 53 angebracht sind. Diese Köpfe können an den Enden der Arme, wie in der Zeichnung dargestellt, drehbar angebracht werden. In diesem Falle sind sie, wie bei 54 dargestellt ist, durch ein Gegengewicht ausbalanciert (Fig. 6, 7). Die Köpfe haben ein oder mehrere Paare sich nach auswärts erstreckender Stangen 55 zur Aufnahme eines Tauchgestelles oder mehrerer Gestelle. Die zusammengehörigen Stabpaare können die offenen Enden der Tauchgestelle aufnehmen, so daß diese auf den Stangen nach dem Kopf hin geschoben werden können. Wie bei 56 dargestellt, sind Auslaßöffnungen vorgesehen, welche die Kammer 53a der Köpfe 53 mit dem Innern jedes daran befestigten Tauchgestelles 30 verbinden.
  • Die Nabe 51 ist auf einen hohlen Teil 57 eingesetzt. Dieser Teil 57 befindet sich an der Spitze eines Ständers 58 und ist mit einer Leitung 59 verbunden, durch welche die heiße Luft .aus dem Lufterhitzer 6o durch ein Gebläse 61 eingeblasen wird.- Die Luft wird der Heizvorrichtung 6o in üblicher Weise durch ein Luftfilter 62 zugeführt. Die in den Teil 57 eingeführte heiße Luft wird durch die Arme 52 in die Tauchgestelle 3o nach gewünschten Stellen rings um den Tauchturm durch eine Anzahl Öffnungen 63 in dem Teil 57 zugeführt. Der Teil 57 hat Arme 52, die mit dem Teil 57 in der. genannten Arbeitsstellung in Verbindung stehen. Der Turm 50 ist so angeordnet, daß die Formgestelle ununterbrochen zwischen einzelnen Stationen, an denen wechselweise ein Tauchen und Trocknen erfolgt, um den Turm bewegt werden. Zu diesem Zweck ist der Turm mit einem inneren Zahnring 64 versehen, der mit Zahnrädern 65 kämmt, die ihrerseits über das Getriebe 66 durch eine Welle 67 angetrieben werden. Die Welle 67 ist durch eine Kupplung 68 mit einem angetriebenen Kettenrad 69 intermittierend verbunden. Das Kettenrad 69 wird durch eine Kette 7o angetrieben, die ihrerseits durch ein Kettenrad 71 getrieben wird, das auf einer Hauptantriebswelle 72 angebracht ist. Die Welle 72 kann über ein Reduziergetriebe 73 durch einen Motor 74 angetrieben werden.
  • Die um den Turm angeordneten Stationen sind in Fig. 3 durch die Buchstaben A, B, C, D, E, F, G, H, I und I bezeichnet. Die Station A dient zum Entfernen getauchter Formgestelle von dem Turm und zum Einbringen leerer Formgestelle. Bei der Station B kann gegebenenfalls das Einbringen der Tauchgestelle zu Ende geführt werden. In .der Station C erfolgt das Tauchen. Die Stationen D und E sind Trockenstationen. Die Stationen F und G dienen zum Kühlen der Formen. Die Station H ist eine Reservetrockenstation. Station I ist eine weitere Tauchstation, und T ist eine zweite Trockenstation.
  • Bei jeder Tauchstation sind Tauchbehälter 75 vorgesehen, die in üblicher Weise mit Vulkanisiermitteln und Füllstoffen vermengte Kautschukmilch und einen Schutzstoff, wie Ammoniak, enthalten. Die Wände dieses Behälters sind, wie bei 76 dargestellt ist, -für den Umlauf eines Gefrier- oder Kühlmittels zum Kühlhalten der Kautschukmilch mit Kühlabteilungen versehen. Dieser Behälter wird durch einen Hilfsbehälter 77 gefüllt, der mit dem Behälter 75 durch eine Leitung 78 verbunden ist. Der Hilfsbehälter ist vorzugsweise mit einem Deckel 79 versehen, der eine kleine Öffnung 79- hat. Vorteilhaft ist der Hilfsbehälter 77 ebenfalls mit einem Mantel 8o ausgestattet, der bei 81, wie in der Abbildung dargestellt ist, mit der Mantelwandung 76 des Hauptbehälters verbunden ist und der zum Kühlhalten des Behälterinhaltes dient. Die Tauchbehälter 75 werden in bekannter Weise beim -Tauchen gehoben und gesenkt. Hierbei bleiben die umgekehrten Formgestelle 3o an dem Turm während des Tauchvorganges stehen. Das Senken der Behälter muß, wie sich gezeigt hat, genau geregelt werden, wenn einheitliche und gleichmäßige Überzüge von feiner Struktur aus Kautschukmilch erhalten werden sollen. Zu diesem Zweck sind die Hubscheiben 82 zum Heben und Senken der Behälter vorgesehen. Die Ausbildung dieser Hubscheiben ist in Fig. 8 veranschaulicht. Der Abschnitt ioi der Hubscheibe stützt die Behälter in ihrer tiefsten Lage, wenn der Turm gedreht wird, um die Formgestelle zur nächsten Station zu bewegen. Der mit zog bezeichnete Teil der Hubscheibe dient zum Anheben der Behälter, um die Formen in der gewünschten Tiefe einzutauchen. Der Abschnitt 103 hält die bis zur Eintauchtiefe eingetauchten Formen eine kurze Zeit in dieser Stellung, so daß die Kautschukmilch an den Formen genügend haften kann. Der Teil 1o¢ der Hubscheibe dient zum gleichmäßigen und langsamen Senken des Behälters, um die Formen aus der Kautschukmilch genügend langsam herauszuheben, so daß die auf den Formen niedergeschlagene Kautschukmilch haftenbleibt, wenn die Formen den Behälter verlassen und nicht mehr über die Formen fließt. Hierdurch wird ein ebener und gleichmäßiger Überzug von feiner Struktur über die geradlinigen Teile der dargestellten Formen erzielt. Um diese Geschwindigkeit auch beim Herausziehen über die gebogenen Spitzen der Formen aufrechtzuerhalten, ist der Teil io5 vorgesehen. Dieser Abschnitt der Hubscheibe verlangsamt das Herausziehen der Formenspitzen. Der Teil 1o6 der Hubscheibe hält den Behälter in einer Lage, in welcher die Spitzen der Formen mit der Kautschukmilch durch einen Tropfen, der an diesen Spitzen hängt, durch Kapillarkräfte verbunden sind. Durch dieses Verweilen der Formen bleibt genügend Zeit, daß die Größe dieses Tropfens allmählich unter der Wirkung der Schwerkraft bis zur Mindestgröße abnehmen kann und der größere Teil dieses Tropfens in die flüssige Kautschukmilch in den Behälter zurückfließt, wenn der Behälter noch weiter gesenkt wird. Der Teil 1o7 der Hubscheibe senkt die Behälter aus der Bahn der am Turm befestigten Formen heraus, so daß eine neue Drehung des Turmes vorgenommen werden kann.
  • Die Behälter 75 ruhen auf lotrechten herausschiebbaren Stangen 83, die reit den Hubscheiben 82 in Verbindung stehen. Die Hubscheiben 82 können ebenfalls das Drehen des Tisches während der tiefsten Stellung der Behälter regeln.
  • Die Kautschukmilch hat bekanntlich die Neigung,' auf der Tauchbadoberfläche ein Häutchen zu bilden, das für den Tauchvorgang nachteilig ist. Um dieses zu verhindern, ist, wie ebenfalls bekannt, eine Rühr- oder die Oberfläche verändernde Vorrichtung in jedem Behälter vorgesehen, welche die Oberfläche der Kautschukmilch ständig verändert und die auf diese Weise die Hautbildung vermeidet. Es ist wichtig, daß diese Vorrichtung keine Luft in die Kautschukmilch einrührt. Aus diesem Grunde wird eine. Platte 12,5 so innerhalb der Kautschukmilchmasse jedes Tauchbehälters 75 angebracht, daß die Platten 125 durch Laschen i26, die mit Stangen i27 verbunden sind, zu den Behältern (Fig. 5) so in lotrechter auf- und abwärts gehender Richtung in senkrechten Leitwänden 128 beweglich sind, daß sie an deren Seitenwandungen anschließen und oberhalb der Behälterböden gehalten werden.
  • Die Stangen 127 tragen die Platte 125 in der Nähe der oberen Teile der Leitwände 128, wenn sich. die Behälter in ihrer tiefsten Lage befinden. Die Enden der Stangen 127 reichen in diesem Falle bis auf den Fußboden unterhalb der Behälter (vgl. die strichpunktierten Linien in Fig. 5). Die Platte 125 ist mit Klappenventilen 129 versehen, die sich schließen, wenn Druck auf ihnen lastet, und die sich öffnen, wenn der Druck von unten kommt, so daß die Platten 125 sich entsprechend abwärts bewegen, wenn die Behälter gehoben werden und die Kautschukmilch durch die Ventilklappen nach unten fließen kann. Wenn andererseits der Behälter gesenkt wird, wird .die Platte entsprechend gehoben und treibt die Kautschukmilch aufwärts (im Verhältnis zum Behälter) über den oberen Teil der Leitwände. Sie fließt dann -über, und unter den Leitwänden nach der Unterseite der Platten zurück.
  • Die Stationen F und G stellen Kühlstationen für die Formen dar. Aus diesem Grunde sind Vorrichtungen zum Anblasen kalter Luft gegen die Formen vorgesehen. Bei diesen Stationen und der Station H trocknet die durch Tauchen auf den Formen erzeugte Schicht weiter von der Außenseite her.
  • Die Station T ist eine Trockenstation, die auf die zweite Tauchstation folgt. Bei dieser Station ist eine Öffnung 57b in dem Teil 57 angebracht, die mit dem Arm 52 an dieser Station in Verbindung tritt, so daß warme Luft in das Innere der Formen eingeführt werden kann.
  • Der Tauchgestellförderer 32 besteht aus einer Bahn 32a, die sich hinter der Station A des Tauch- und Trockenturmes erstreckt. Es kann eine nach oben geneigte und dann umbiegende Bahn 32b, in welcher der Schlußtrockner 34 angeordnet sein kann, vorgesehen sein. Eine nach aufwärts führende Bahn 32c mit einem Vulkanisierbehälter 35 schließt sich zweckmäßig daran an. Bei dieser Bahn trägt der Förderer die Formen in die Vulkanisiervorrichtung an dem einen Ende ein und führt sie an dem anderen Ende wieder heraus. Schließlich kann eine gebogene und dann nach abwärts geneigte Bahn 32d nach der geradlinigen Bahn 32a zurückführen.
  • Die Fördervorrichtung 32 kann eine obere Leitschiene 15o haben, auf der Tauchgestellhalter 151 angebracht sind. Die Tauchgestellhalter haben Räder I52, die auf der Leitschiene rollen, so daß sie an den Schienen hängen. Die Träger sind unten mit Klammern 153a, 153b von entsprechender Form versehen, welche die angrenzenden Enden der Tauchgestelle 3o aufnehmen und so eine Reihe von Tauchgestellen auf den Trägern in umgekehrter Richtung wie dargestellt tragen, in dem die Klammer 153b mit der Klammer 153a, wie bei i53 gezeigt ist, verbunden ist. Die Träger 151 sind durch Stangen 15q., die an den Klammern 153 jedes Trägers befestigt sind, verbunden und an den Klammern 153b des nächsten Trägers ebenfalls befestigt.
  • In der Fördervorrichtung können die Formen gereinigt werden, um sie von anhaftenden Fremdstoffen vor der neuen Durchführung durch die Tauch.- und Trockenvorrichtung zu säubern.
  • Wenn die Vorrichtung in Betrieb ist, müssen genügend Tauchgestelle 3o eingesetzt werden, - damit der. Turm 50 und die Fördervorrichtung 32 gefüllt sind. Der Tauchturm 5o wird absatzweise, die Fördervorrichtung 32 fortlaufend mit solchen Geschwindigkeiten angetrieben, daß die Anzahl. der Tauchgestellträger der Fördervorrichtung 32, _die durch die Station A hindurchgeführt wird, der Anzahl von Tauchgestellen entspricht, die aus dem Turm entfernt und auf die Fördervorrichtung gebracht und andererseits von der Fördervorrichtung entfernt und auf den Turm gebracht wird.
  • Die leeren sauberen Tauchformengestelle werden von der Station A auf dem Turm nach: der Station 13 .geführt, wo das Auflegen der Gestelle zu Ende geführt werden kann, so daß sie bei der nächsten Bewegung des Turmes nach der Station C einer Tauchstation gefördert werden.
  • Bei der Tauchstation C wird der Tauchbehälter 75 durch die Hubscheibe 8a gehoben und dann gesenkt, so daß die Kautschukmilch eben über der Form bleibt. Die Kautschukmilch soll sich auf der Form niederschlagen, ohne daß sie fließt, wenn der abgeschiedene Film der Luft ausgesetzt wird. Dieses wird dadurch erleichtert, daß bei dieser Station etwas warme Luft in die Form 4o durch eine kleine Öffnung in dem Teil 57 eingeführt wird, der mit dem Turmarm 52, an der Station C in Verbindung steht. Wegen der halbkugelförmigen Enden der Formen ist es nötig, daß der Behälter 75 mit allmählich abnehmender Geschwindigkeit gesenkt wird in dem Maße, wie die Enden aus der Kautschukmilch herausgezogen werden, und daß die Behälter bei einem Punkte, wenn die Spitzen der Formen noch mit der Kautschukmilch durch einen Tropfen in Verbindung stehen, stehenbleiben. Diese Arbeitsweise wird durch die besonders ausgebildeten Teile der Hubscheibe 8z bewirkt.
  • Von der Station C gelangen die Formen nacheinander zu den Stationen D und E, auf welchen die Formen mit heißer Luft erwärmt werden, die durch die Formen, wie erwähnt, hindurchstreicht. Von der Station E gelangen die Formen nunmehr zu den Stationen F und G. An diesen wird die heiße Luft abgestellt und kalte Luft über die Formen geblasen, um sie abzukühlen und das Trocknen fortzusetzen und die Formen für den nächsten Tauchvorgang vorzubereiten. Von der Station G kommen die Formen zu einer Station H, wo das Trocknen unter gewöhnlichen Außenluftverhältnissen weiter fortschreitet. Nunmehr werden die Formen zu einer zweiten Tauchstation I geführt,. wo sich die gleichen Arbeitsvorgänge wie bei der Station C wiederholen.
  • Darauf gelangen die Formen nach der Station J, wo sie einem warmen Luftstrom ausgesetzt werden, der durch sie hindurchstreicht, genau wie es bei den Stationen D und E der Fall ist. Das Trocknen der Formen nach dem zweiten Tauchen wird nicht auf dem Turm weitergeführt, wie nach dem ersten Tauchen, so daß die Waren für das Anbringen eines Wulstes vorbereitet sind. Von der Station J gelangen die Formen nunmehr nach der Station A, wo die Tauch-Bestelle 3o entfernt und auf die Fördervorrichtung 32 gebracht werden. Die Fördervorrichtung 32 führt die Formen auf eine Wulstrollvorrichtung 33. Von der Wulstrollvorrichtung werden die Formen durch die Fördervorrichtung durch den Schlußtrockner 34 und den Vulkanisierbehälter 35 geführt. Von der Vulkanisiervorrichtung gelangen die Waren durch die Abstreifstation S, wo die fertiggestellten Waren von den Formen abgezogen, werden.
  • Darauf führt die Fördervorrichtung 32, die Formen nach der Station T, wo sie durch einen Sprühstrahl gesäubert zum erneuten Gebrauch gereinigt werden, und liefert die gereinigten Formen nach der Station A zurück.
  • Die Erfindung eignet sich insbesondere für Tauchgurnmiwaren, wie Fingerlinge, aber sie ist auch geeignet zum Herstellen von getauchten Waren anderer Art. Die Form der Hubscheibe 82 kann natürlich je nach der Anforderung, welche die Gestaltung der Formen stellt, entsprechend geändert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen von Tauchgummiwaren aus Kautschukdispersionen mit absatzweise längs einer Bahn durch Tauch- und Trockenstationen geförderte Formen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Heizmittel auch während des Tauchens in den in an sich. bekannter Weise innen beheizten Tauchformen umläuft. a. Vorrichtung mit heb- und senkbarem Tauchbehälter zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Tauchformen (40) an einem absatzweise drehbaren Turm (5o) angebracht sind, der sie nacheinander kreisförmig angeordneten, durch Hubscheiben (8z) heb- und senkbaren Tauchbehältern (75) sowie Trockenvorrichtungen (D, E, J) und Stationen (A) zum Auswechseln der Tauchformen zuführt, durch die gegebenenfalls eine fortlaufend arbeitende Fördervorrichtung (3a) hindurchführt und die getauchten Formen an sich bekannten Vorrichtungen zum Wulstrollen, Vulkanisieren und Abstreifen zuleitet. 3. Vorrichtung nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubscheibe (8z) zum Heben und Senken der Kautschukmilchbehälter .(75) eine Kurvenfläche (83) hat, die so ausgebildet ist, daß die Formen nach dem Tauchen an den gekrümmten Formteilen mit der gleichen langsamen Geschwindigkeit das Tauchbad verlassen wie an den geradlinigen Teilen ,und die Formspitzen nach dem Heraustreten aus der Kautschukdispersion eine Zeitlang mit der Flüssigkeitsoberfläche in Berührung bleiben. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, gekennzeichnet durch einen Tauchbehälter (75) für die Zufuhr von oder von wässerigen Kautschukdispersionen, der einen Kühlmantel (76) hat und in seinem unteren Teil mit einem Hilfsbehälter (77) in Verbindung steht.
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