DE618782C - Schwunggewichtsachsenanordnung an Vibrationssieben mit Kreisschwingung - Google Patents

Schwunggewichtsachsenanordnung an Vibrationssieben mit Kreisschwingung

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DE618782C
DE618782C DEH134445D DEH0134445D DE618782C DE 618782 C DE618782 C DE 618782C DE H134445 D DEH134445 D DE H134445D DE H0134445 D DEH0134445 D DE H0134445D DE 618782 C DE618782 C DE 618782C
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DE
Germany
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axis
base frame
sieve
springs
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Expired
Application number
DEH134445D
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Carl Haver & Ed Boecker
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Carl Haver & Ed Boecker
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/28Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens
    • B07B1/284Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens with unbalanced weights

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  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Schwunggewichtsachsenanordnung än Vibrationssieben mit Kreisschwingung Bei den bekannten Siebmaschinen, die mit einer kreisförmigen oder elliptischen Schwingung arbeiten, kennt man zwei Arten der Erzeugung- dieser Schwingung: solche mit starrem Antrieb durch eine Exzenterwelle und solche mit freischwingendem Antrieb durch Wuchtscheiben.
  • Alle Antriebe der letzten Art sind so ausgebildet, daß der Siebkasten auf seiner feststehenden Unterlage ruht unter Zwischenschaltung von Federn oder anderen elastischen Mitteln, die eine Übertragung der Zitterbewegung des Kastens auf das Traggerüst möglichst zu verhindern oder zu dämpfen suchen. Die unausgewuchtete Welle oder Scheibe ist unabgefedert im Rahmen gelagert und überträgt die Schwingungen unmittelbar auf den Siebkasten.
  • Abb. i zeigt eine solche Siebmaschine, die beispielsweise eine hängende Anordnung besitzt. i ist der die Siebe enthaltende Kasten, der durch die Achse z mit der Wuchtmasse 3 in Schwingungen versetzt werden kann. Der feststehende Tragrahmen 4 ist mit dem Gebäude fest verbunden. Das elastische Mittel zwischen Siebkasten und Tragrahmen sind die Schraubenfedern 5. Abb. 2 zeigt eine gleiche Maschine in stehender Ausführung, wobei für die Abfederung die Schneckenfedern 6 benutzt werden.
  • Diese Federn sollen also nicht nur die Schwingungen aufnehmen, sondern haben noch das ganze Kastengewicht zu tragen. Dadurch werden die Schwingungen so ungleichförmig, daß sich starke Erschütterungen des Tragrahmens und damit der Bettung nicht vermeiden lassen.
  • Bei der vorliegenden Erfindung ist man davon ausgegangen, den Siebkasten zunächst an geeigneten Punkten durch Federn oder andere elastische Mittel zu unterstützen, so daß das Gewicht des Kastens in Höhe der Kreisschwingungen von den Federn getragen wird. Dann ist die die Wuchtmasse tragende Achse nochmals elastisch in der Schwingungsebene gegen den Tragrahmen abgestützt, z. B. durch Schneckenfedern oder Gummischeiben, und zwar derart, daß die Beanspruchung dieses elastischen Mittels während einer Kreisschwingung nach allen Richtungen der Schwingungsebene konstant ist. Dadurch nähern sich die Schwingungen auch fast ganz dem Kreise, was für den Siebprozeß als vorteilhaft erkannt ist. Erschütterungen des Tragrahmens und des Gebäudes werden völlig vermieden.
  • Es sind zwar Siebvorrichtungen bekannt, bei denen das Sieb durch eine auf ihm verlagerte Schwunggewichtswelle in Schwingungen versetzt wird und sowohl unmittelbar auf dem Grundgestell federnd verlagert ist, wie auch mittelbar durch allseitig elastisch nachgiebige Verlagerung der Schwunggewichtswelle am Grundgestell.
  • Bei diesen bekannten Siebeinrichtungen kann das Sieb aber keine Kreisschwingungen ausführen, sondern es ist gegen Längsbewegung gesichert und kann nur auf und ab schwingen.
  • Abb. 3 zeigt eine Anordnung nach der Erfindung.
  • Der Siebkasten i ruht in bekannter Weise vermittels der Federn 5 auf dein Tragrahmen q.. Die Tragachse 2 für die Wuchtscheibe 3 ist durch das elastische Mittel gegen den Tragrahmen abgestützt. Abb. q. zeigt dieses elastische Mittel vergrößert. Gezeigt ist eine Schneckenfeder 8, die mit ihren Enden in dem Tragbügel 9 und die-Achse 2 eingelassen ist.
  • Ein großer Vorteil dieser Dämpfungsmittel ist ferner die leichte Regelbarkeit der Schwingungen, indem für jeden Hub entsprechende Federn oder elastische Scheiben eingebaut werden können.
  • Die Schneckenfeder wird normalerweise aus einem gewundenen Federband bestehen oder zur Erhöhung der Elastizität auch aus mehreren Federblättern. Zur Regelung des Hubes müßte man also mehrere Paare von Schneckenfedern vorrätig halten, wobei noch darauf zu achten wäre, daß jedes Paar für sich ganz gleichmäßige Elastizität besitzt, da sonst der Antrieb die Siebmaschine in ungleiche Schwingungen versetzen würde.
  • Dieser Nachteil wird aufgehoben, wenn man die Schneckenfeder nicht aus breitem Federbandstahl, sondern aus einzelnen Federn runden oder quadratischen Querschnittes zusammengestellt. Abb. 5 zeigt den Querschnitt des bekannten Federblattes aus einer oder mehreren Lagen, Abb.6 einen Querschnitt durch die Federanordnung gemäß der Erfindung aus mehreren Federn nebeneinander.
  • Die Regelbarkeit des Hubes an der Siebinaschine ist durch Ein- und Ausbau einzelner Adern gegeben, auch ist größere Gewähr vorhanden, daß infolge der starken Aufteilung, z. B. sechs Adern, auf beiden Seiten des An-4riebes gleiche Elastizität vorhanden ist.
  • Bei Benutzung von Gummischuhen anstatt von Schneckenfedern würde man in ähnlicher Weise dünne Scheiben ein- oder ausbauen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung der zur Erzeugung freier Kreisschwingungen eines vom Grundgestell federnd getragenen Siebkastens auf diesem Siebkasten fest verlagerten Schwungmassenachse, dadurch gekennzeichnet, daß außer den unmittelbar zwischen Grundgestell und Siebrahmen angeordneten, in der Schwingebene allseitig nachgiebigen Tragfedern (5) eine weitere, durch das ruhende Gewicht des Siebkastens nicht belastete, in der Schwingebene allseitig gleich nachgiebige Federung (7) zwischen Grundgestell und Schwungmassenachse vorgesehen ist, deren Federkraft geregelt werden kann.
  2. 2. Abfederung der Schwungmassenachse nach Anspruch i, gekennzeichnet durch mehrere in Achsenrichtung nebeneinanderliegende, voneinander unabhängige Federungsmittel; welche einzeln fortgenommen und zugesetzt werden können.
DEH134445D 1932-12-17 1932-12-17 Schwunggewichtsachsenanordnung an Vibrationssieben mit Kreisschwingung Expired DE618782C (de)

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DE (1) DE618782C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1091035B (de) * 1958-03-17 1960-10-13 Uhde Gmbh Friedrich Durch Lenker gefuehrter Schwingfoerderer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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